Genügt es, Petitionen zu unterschreiben? Oder muss man auf die Straße gehen? Eine existentielle Frage der Überlebens Deutschlands


Erklärungen und Petitionen nützen so gut wie nichts. Nur die Anwesenheit auf der Straße erfüllen ihren revolutionären Zweck!

Die Gemeinsame Erklärung von Vera Lengfeld hat zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Vorworts 147.117 Unterzeichner, von höchstrangigen Wissenschaflern, Politikern, Künstlern bis zum einfachen Mann. Ein beachtlicher Erfolg.

Der bekannte Publizist Henryk M. Broder schreibt über diese Erklärung wie folgt:

„Noch nie, nie! sind zwei Sätze aus insgesamt 33 Wörtern und 273 Zeichen, einschließlich der Leerzeichen, so aufgeregt und so umfänglich kommentiert worden. Die ‚Erklärung‘ muss also einen Nerv getroffen haben, der bereits blank da lag. Wäre es in der ‚Erklärung‘ darum gegangen, dass die Erde eine flache Scheibe oder ein in einer Salzlake schwimmendes Toastbrot ist, wäre sie unbeachtet geblieben. Aber: Was trifft, trifft auch zu.“ Quelle

Er mag damit Recht haben. Doch er kann gewiss sein:

Jene, an die diese Erklärung gerichtete ist: Die bolschewistische Regierung in Berlin, juckt diese Erklärung einen Dreck. Merkel wird darüber – wenn überhaupt – nüchtern wie folgt denken:

“150.000 Unterzeichner? Das sind 0,18 Prozent der Deutschen. Abgehakt!”

Dann wird sie einen Schluck aus ihrer Kaffeetasse nehmen, eine weitere Unterschrift für den Zuzug weiterer zigtausender Invasoren leisten – und sich ihrem sonstigen Tagesgeschäft widmen.

Wer anders denkt, wer denkt:

“Oh, das sind aber viele Unterzeichner, und oh, da sind so viele Professoren, Künstler. Dichter , Ingenieure, Wissenschaftler…das MUSS Deutschland retten!”,

ist einer, der entweder immer noch denkt, in einer Demokratie zu leben, oder aber einer, der in einem Traumschloss lebt.

Warum sich nichts ändern wird mit der Erklärung 2018 von Lengsfeld. Selbst dann nicht, wenn sie 1 Mio, ja sogar dann nicht einmal, wenn sie 5 Mio Unterzeichner findet.

Oh ja: Es würde viel über diese Erklärung geschrieben werden, wenn sie 1 Mio oder mehr Unterzeichner fände. Sie würde gelobt werden, sie würde zerrissen werden, sie würde bis ins Detail analysiert werden – und zwar so lange, bis kein Bürger mehr das Wort “Gemeinsame Erklärung” mehr lesen mag oder will. Dann wäre es aux mit der Wirkung diese Erklärung. Sie wäre zu Tode berichtet worden.


Doch an der genozidalen und verbrecherischen Politik des verbrecherischen Merkelapparats (seit ihrer Einwilligung in den Angriff gegen Syrien ist sie nun auch eine Kriegsverbrecherin, nachdem sich herausstellte, dass die syrische Regierung keine Chemiewaffen eingesetzt hatte) wird diese Erklärung nichts ändern.

Denn für Merkel sind die Unterschriften nur eine Nummer.

So ähnlich wie die Nummer 1.244.000.000.000. Das sind die Staatsschulden, die Deutschland derzeit hat: 1,244 Billionen Euro. Eine Summe, die sich kein Mensch vorstellen kann – die aber real existiert. Die pro Sekunde um 78 Euro zunimmt, und jeden deutschen Kopf, ob Baby oder Greis, mit 23.723 Euro belastet.

Und die Merkel ebenfalls schnuppe ist, da es – wie die Zahl der Unterschriften unter die Erklärung von Lengsfeld – eben nur eine Nummer ist.

Würden sich jedoch diese 1,244 Bio Euro auf die Straße begeben und vor dem Kanzleramt “demonstrieren”, wäre dies eine ganz andere Sache. Dann ergäbe das einen gigantischen Turm von sage und schreibe 28.985.200 km von aufeinander gestapelten 1 Euro-Münzen (Dicke pro Münze: 2,33 mm) – und wäre damit an ihrer Spitze 72 mal weiter von der Erde entfernt als der Mond, der sich im Schnitt 400.000 km Entfernung von der Erde  um diese dreht.

Würden die Deutschen ein solches Bild sehen, wären sie sofort – ja genau dort, wo sie eigentlich längst sein müssten: Auf der Straße.

Und zwar direkt vor dem Bundeskanzleramt.

Damit damit ich thematisch da, wo ich hinwollte:

Würden sich 150.000 Menschen (das entspricht immerhin der Einwohnerzahl von Städten wie Darmstadt, Heidelberg oder Regensburg) vor dem Kanzleramt versammeln und Merkels Rücktritt fordern, würde allein die Macht dieser Bilder, die um die Welt gehen würden, etwas bewirken.

Ob Merkel bei 150.000  Demonstranten zurückträte, bezweifele ich jedoch. Ich bezweifele allerdings nicht, dass sie von ihrer eigenen Partei binnen Minuten in hohem Bogen hinausgeworfen würde, wenn sich 3 oder 5 Mio Deutsche vor dem Kanzleramt treffen würden und “Merkel-muss-weg” skandieren würden.

Womit ich sagen will:

Alle (!) Revolutionen fanden nicht in der Wohnstube, sondern auf der Straße statt.

Die DDR fiel nicht, weil sich Millionen DDRler in irgendwelche Unterschriftenlisten eintrugen – sondern weil Millionen (!) DDR-ler auf die Straße gingen.

Dann ging alles razzfazz: Binnen weniger Wochen war es aus mit Honecker, und nach ein paar weiteren Wochen sogar aus mit der DDR.

Ja, unterschreibt diese Liste. Ich hab´s auch getan.

Nein, bleibt nicht zu Hause – sondern geht auf die Straße.

Nur, nur, nur, ich wiederhole, nur dort, auf der Straße, habt ihr den Hauch einer Chance, etwas bewirken zu können.

Daher ist es das wichtigste Ziel des deutschen Widerstands, einen genialen Kopf zu finden, und diesen mit der Organisation der historisch größten Demonstration auf deutschem Boden zu beauftragen.

Geschrieben wurde genug. Mehr als genug. Die Zeit der Worte und Erklärungen und Unterschriftenlisten und Petitionen ist vorbei.

Es ist nun die Zeit der Taten angebrochen.

Der folgende Artikel auf dem Blog von Vera Lengsfeld befasst sich genau mit diesem Thema:  Soll ich auf die Straße – oder soll ich nicht?

Michael Mannheimer, 24.4.2018

***

 

Von Lastautos Quentin Quencher, 22. April 2018

Politischer Ekel und die Erklärung 2018

Ich ertrage es nicht mehr. Texte liegen herum, Videodateien sind gespeichert, alles Politik- und Gesellschaftsthemen betreffend, die mich interessieren sollten, ja die es immer taten. Kaum macht ein Politiker oder einer dieser komischen von Sendungsbewusstsein durchdrungen Journalisten den Mund auf, da überkommt mich ein schwer zu definierendes Unwohlsein. Irgendwas ausspucken möchte ich, komme mir vor, als hätte ich eine verdorbene Frucht gebissen.

Dann versuche ich mich zu ermahnen, es sind ja alles nur Meinungen, Darstellungen einer anderen Weltsicht, der man doch argumentativ entgegentreten kann. Außerdem ist es ja auch interessant zu erfahren, wie denn andere ticken. Wie es in ihnen denkt, fühlt und gärt. Es nützt nichts, der widerliche Geschmack im Mund bleibt, er lässt sich nicht mehr neutralisieren. Also raus damit und Mund ausspülen.

Ich brauche diese Leute nicht, sie haben mir nichts mehr zu sagen.

Mag sein, dass hin und wieder was Genießbares oder gar richtig gutes von ihnen kommt, aber um mich daran zu erfreuen, muss ich zu viel Scheiße fressen.

Mein Ekel macht mir Angst, was geschieht mit mir, dass ich nicht mehr kindlich neugierig sein kann, keine Freude mehr aufkommt, wenn ich was entdecke? Alles scheint nur Wiederholung zu sein, x-mal aufgewärmt.

Was kommt nun, wenn die Neugierde geht?

Ein Punkt scheint erreicht, der eine Entscheidung verlangt. Argumente wurden gewichtet, Analysen ausgewertet und in der Selbstreflexion überprüft. Würde ich mich als ein Bauprojekt sehen, wäre das nun der Punkt, an dem die Vorplanung abgeschlossen ist und konkrete Baupläne erstellt werden müssten. Ins Politische übersetzt, bedeutet dies, die Zeit des Beschreibens und Betrachtens ist vorbei, nun müssen konkrete Forderungen gestellt werden.

Meine Unterzeichnung der Erklärung 2018 war ein solcher Punkt.

Doch nun empfinde ich, als müsse ich weitermachen, auch zu kämpfen, für das, für was ich eintrete, damit zwangsläufig eine Unterscheidung in Freund und Feind vorzunehmen, um mit Carl Schmitt zu sprechen. Davor graut es mir noch, noch nie habe ich mich irgendwo zugehörig gefühlt, wollte immer nur einfach ›ich‹ sein. Kindlich neugierig am liebsten, ohne Vorurteile und nur dem ›wissen wollen‹ folgend. Doch:

„Nur ein Kind gehorcht;

Wenn ein Erwachsener ›gehorcht‹, dann unterstützt er in Wirklichkeit die Organisation oder die Autorität oder das Gesetz, die Gehorsam verlangen.“

so Hannah Arendt. Was eine Aufforderung zum Widerstand gegenüber dem Unrecht ist. Ja, wenn das Unrecht erkannt ist, wird Widerstand zur Pflicht.

Bislang habe ich nur die Erklärung 2018 unterschrieben, ein paar Betrachtungen verfasst, hier und da meine Meinung kund getan.

Habe ich damit meine Pflicht getan? Oder muss ich nun auch auf die Straße gehen, um zu demonstrieren?

Ich kann das nicht, noch nicht. Nicht aus Angst vor Repressalien, nein, aus Angst meine Individualität zu verlieren, um nur noch Masse zu werden, Nummer x von x Demonstrationsteilnehmern. Andere zieht es zu Massen hin, mich stoßen sie ab. Aber was sonst könnte ich tun, damit das Unwohlsein vergeht?

 

Quelle:
http://vera-lengsfeld.de/2018/04/22/politischer-ekel-und-die-erklaerung-2018/

 

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