63-jährige deutsche Flaschensammlerin von Asylbewerber vergewaltigt und erwürgt: Wieder ein deutsches Opfer der Massenmörderin Merkel durch ihre eingeschleusten hochkriminellen Invasoren: Wann kommt endlich ihr Ende?


Hannover: Verarmte deutsche 63-Flaschensammlerin von Asylbewerber vergewaltigt und erwürgt. Ihr Mörder, ein vermutlich 44-jähriger Afrikaner, wurde am Dienstagmittag bei Hannover auf der Flucht von Zielfahndern festgenommen.  

MERKEL UND IHRE UNTERSTÜTZER SIND VERANTWORTLICH FÜR ZIGTAUSENDE VERGEWALTIGUNGEN, ERMORDUNGEN UND TOTSCHLÄGE AN DEUTSCHE  DURCH DIE VON IHR EINGESCHLEUSTEN MOSLEMISCHEN IMMIGRANTEN

 

Hannover: Verarmte deutsche 63-Flaschensammlerin von Asylbewerber vergewaltigt und erwürgt. Ihr Mörder, ein vermutlich 44-jähriger Afrikaner, wurde am Dienstagmittag bei Hannover auf der Flucht von Zielfahndern festgenommen.  

Hanover, 8.August 2018: DNA-Anhaftungen am Opfer hatten die Polizei auf die Spur des Asylbewerbers gebracht, dessen genaues Alter und Staatenzugehörigkeit noch nicht gesichert feststehen. Ein Abgleich mit vorliegendem DNA-Material aus dem Polizeicomputer erbrachte einen Treffer: Der polizeilich bekannte Mann war kürzlich wegen sexueller Belästigung verurteilt worden. Deshalb lag Vergleichsmaterial vorG

Die Richter ließen es damals  wie gewohnt mit einer dreimonatigen Bewährungsstrafe abgehen. Das „Goldstück“ bedankte sich jetzt mit der Vergewaltigung und Ermordung der Frau aus der Obdachlosenszene. Ihre Leiche war am 31. Juli auf einem Spielplatz in der hannoverschen OsDstadt gefunden worden. (Quelle)

Damit sind diese Richter wie tausende andere ihrer rechtsbeugenden und dem Unrechtssystem hörigen Kollegen ebenfalls ganz unmittelbar mitschuldig am Mord der 63-jähriegn deutschen.

Noch bewegen sie sich in einem undruchdringlichen Kordon einer Kaste, die sich gottgleich über den Gesetze und als unangreifbar wähnt. Doch der tag wird kommen, an dem diese kriminellen Richter ihre Zeche bezahlen werden.

Warum Merkel ohne Frage eine Mörderin ist:

Es gibt verschiedene Wege, einen Mord/Massenmord zu begehen.

  1. Man bringen den/die Menschen selbst mit eigener Hand um.
  2. Man beauftragt einen Killer.
  3. Man importiert fremde Kulturen, die wenig Achtung vor Frauen haben – und die Vergewaltigung und anschließende Ermordung dieser Frauen als gottgefällig betrachten.
  4. Man importiert eine religiöse Kultur, deren Anhänger  seit 1400 Jahren ein tödlicher Hass gegen alle Andersgläubigen eingeimpft wurde  – eine Kultur,  die die Tötung von Andergläubigen als einen heldengaften Märtyrerakt verehrt und diese Tötung mit dem Einzug ins Paradies eblohnt – und wartet einfach auf die mit Sicherheit zu erwartenden Tötungen aus diesem Kulturkreis gegenüber der einheimischen “ungläubigen” Bevölkerung.Bis auf Punkt 1 ist Merkel an allen folgenden drei Punkten schuldig:

Schuldig des zigtausendfachen  vorsätzlichen Mordes und Massenvergewaltigung seitens der von ihr hereingeholten islamischen Immigranten an Bio-Deutschen. 

Zwar hat sie vermutlich nie einen Moslem direkt zur Tötung eines Deutschen angestiftet (Auftragsmord) – doch sie hat diese Tötungen, die sich mittlerweile in den zigtausenden bewegen, billigend und in Kauf genommen. Ja mit sicherheit darauf gewartet und gehofft. Jedenfalls hat sie nichts getan, die Ursache dieser Massenmorde an den Deutschen abzuschalten: Die islamische Immigration.

Daher ist Merkel nicht nur des fortgesetzen Bruchs ihres Amtseids anzuklagen, sondern des Hochverrats gegenüber den Deutschen

– und darüber hinaus als weltgrößte Schleuserin von hunderttausden schwestkriminellen Moslems, die in ihrer Heimat (von vielen Fällen wissen wir es) Christen die Köpfe abgeschnitten haben, hier ab Asyl oder dauerhafte Aufenthgaltsgenehmigung erhalten. Und auch hier schon Deutsche getötet haben.


Womit Merkel der Mittäterschaft, wenn nicht gar als Auftraggeberin an all den zigtausenden Vergewaltigungen und Morden von Immigranten gegenüber Bio-Deutschen anzuklagen und als schuldig zu befinden isch

  • Noch hält ihr totalitätes Zwangssystem zu ihr,
  • noch lehnen korrupte Staatsanwälte und Richter die tausenden berechtigen Klagen gegen die schlimmste Kanzlerin der deutschen Geschichte ab.
  • Noch hält das Militär zu ihr,
  • noch folgt ihr die deutsche Polizei.
  • Noch gibt es niemanden unter ihren Leibwächtern, der die Waffe zieht, um Deutschland vom größten Elend seiner Geschichte zu befreien.

Ihre Leibwächter sind ihre größte Gefahr.

Das wissen die Behörden genau. Man kann die Leibwächter noch so sorgfältig aussuchen – man weiß jedoch nie, was wirklich im Kopf eines jeden Leibwächters vorgeht. Sie sind es, die unentwegt an ihrer site stehen – und sie sind es, die schussbereite Waffen tragen.

Viele bedeutende Staatsmänner wurden in Geschihcte von ihrenLleibwächtern ermordet – wenn sie ihr Volk drangsaliert hatten. Der irre römische Kaiser Caligula wurde von seiner Leibwache, den römischen Prätorianern, in einem unteririschen Gang zwiwchen seinem Palast und dem Collosseum ermordet. Cäsar wurde von Sentoren umgebracht.  In jüngeeer Zeit erfolgten auf folgende Spitzenpolitiker Attentate:

Tödliche Attentate in jüngerer Zeit:

31. Oktober 1984 – Die indische Ministerpräsidentin Indira Gandhi wird im Garten ihres Büros von zwei Sikh-Leibwächtern erschossen.

28. Februar 1986 – Am Abend nach einem Kinobesuch mit seiner Frau wird der schwedische Ministerpräsident Olof Palme in der Stockholmer Innenstadt von einem bislang unbekannten Attentäter erschossen. Das Motiv liegt bis heute im Dunkeln.

21. Mai 1991 – Der indische Politiker Rajiv Gandhi fällt bei einer Wahlkundgebung in Sriperumpudur im südindischen Unionsstaat Tamil Nadu einem Bombenanschlag zum Opfer. Mit ihm sterben weitere 16 Menschen.

1. September 1992 – Der ehemalige polnische Ministerpräsident Piotr Jaroszewicz und seine Frau werden ihrer Villa in einem Warschauer Vorort ermordet. Die Täter werden nicht gefasst.

1. Mai 1993 – Der Staatspräsident von Sri Lanka, Ranasinghe Premadasa, wird bei einem Attentat in der Hauptstadt Colombo getötet.

4. November 1995 – Der israelische Ministerpräsident Jizchak Rabin wird nach einer Friedensdemonstration in Tel Aviv von einem rechtsextremistischen jüdischen Studenten erschossen.

2. Oktober 1996 – Der ehemalige bulgarische Ministerpräsident Andrej Lukanow wird vor seinem Haus auf offener Straße mit zwei Kopfschüssen getötet. Der Täter flüchtet unerkannt, und die Motive für die Tat bleiben im Dunkeln.

27. Oktober 1999 – Ultranationalisten stürmen während einer Fragestunde das Parlament in Eriwan und eröffnen mit automatischen Gewehren das Feuer auf Abgeordnete und Minister. Getötet werden der armenische Ministerpräsident Wasgen Sarkisjan, Parlamentspräsident Karen Demirtschjan, dessen Stellvertreter, der Energieminister und ein Wirtschaftsexperte.

16. Januar 2001 – Bei einer Palastrevolution im afrikanischen Staat Kongo wird Präsident Laurent Kabila von einem Leibwächter getötet.

6. Mai 2002 – Der nationalistische niederländische Politiker Pim Fortuyn fällt einem Attentat zum Opfer. Der Täter Volkert van der Graaf wird kurz nach den tödlichen Schüssen vor dem Rundfunkgebäude in Hilversum festgenommen.

12. März 2003 – Mindestens zwei Attentäter feuern aus dem Hinterhalt auf den serbischen Ministerpräsidenten Zoran Djindjic, als er sein Regierungsgebäude in Belgrad betreten will. Djindjic stirbt wenig später im Krankenhaus.

10. September 2003 – Die schwedische Außenministerin Anna Lindh in einem Kaufhaus in Stockholm beim Einkaufen von einem Unbekannten mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Nach einer mehrstündigen Operation stirbt die 46-jährige Politikerin am 11. September in einem Stockholmer Krankenhaus.

Verletzt oder unversehrt entkamen unter anderem diese Politiker Attentaten:

25. April 1990 – Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Köln verletzt eine Frau den SPD-Kanzlerkandidaten Oskar Lafontaine mit einem Messerstich in den Hals lebensgefährlich.

12. Oktober 1990 – Ein geistig Verwirrter schießt bei einer Wahlkampfveranstaltung in Oppenau (Baden) auf Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble. Dieser überlebt, bleibt aber querschnittsgelähmt.

26. Juni 1995 – In der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba scheitert ein Feuerüberfall moslemischer Extremisten auf den ägyptischen Staatspräsidenten Hosni Mubarak.

9. Februar 1998: Der georgische Präsident und frühere sowjetische Außenminister Eduard Schewardnadse überlebt einen Feuerüberfall auf seine Wagenkolonne in Tiflis unverletzt.

14. Juli 2002: Während der Militärparade am Nationalfeiertag in Paris schießt ein Rechtsextremist auf Präsident Jacques Chirac. Der Schuss geht in die Luft, niemand wird verletzt.

5. September 2002 – Der afghanische Präsident Hamid Karzai überlebt in Kandahar unverletzt einen Attentatsversuch. Die Schüsse verfehlen ihn nur knapp. (Quelle)

Lesen Sie zu erneuten Ereigenis der Vergewaltigung und anschließenden Tötung einer deutschen Rentnerin durch einen Asylbewerber folgenden Kommentar auf meiner Website:

Von eagle1, 08.08.2018

In einem Kommentar zum Mannheimer-Artikel “Muslimisches Piratenparadies Deutschland: Somali-Piraten können bleiben und erhalten erstklassige Sozialleistungen”

Afrikaner wollte sich mit neuen Papieren absetzen
Hannover: Flaschensammlerin von Asylbewerber vergewaltigt und erwürgt

Täter aus dem Kreis der üblichen Verdächtigen. (Quelle)

“Eine ohnehin vom Dreckssystem an die Wand gequetschte Armutsrentnerin wurde mit beachtlichen 63 Jahren, wo die Vorgängergeneration von Rentnern seinerzeit in ihrer wohlverdienten Hollywoodschaukel im Eigenheimgarten ihren Ruhestand genießen konnten, beim nun wohl flächendeckend sich ausbreitenden Flaschensammeln vergewaltigt und gleich noch total „entsorgt“ mittels Erwürgen.

Der neue Rentner ist zum Freiwild und als Übungspatrone für die hereingefluteten Raubnomadenhorden bzw. Piratenmeuten ausgerufen worden.

Gezielt wird die einheimische Zivilbevölkerung in unhaltbar gefährliche Situationen genötigt, indem man sie arm hält und zu unzumutbaren Lebensstilen zwingt, und zeitgleich genau die Straßen für alle normalen Bürger zur NO-GO-AREA umfunktioniert hat.

Ähnliche Gefahren lauern auf Kinder auf dem Weg zum Kindergarten und SchülerInnen aller Altersstufen auf ebenselbigem Weg zur Schule oder zu anderweitigen Nachmittagsbeschäftigungen wie Sport oder sonstige Hobbies.

Diese mieseste und feigste aller Hinterlistigkeiten seitens des Stalinen-Systems und ihrer Höflinge wird hoffentlich baldigst ihre gerechte STRAFE finden.”


Liste der Attentate auf führende Politiker vom Altertum bis zur Gegenwart

Folgende weiter Spitzenpolitiker wurden von ihren oder nahen Familienmitgliedern Leibwächtern ermordet. Die Auswahl beschränkt sich hierbei nur auf Könige, Kaiser, ,Kalife, Ministerpäsidenten oder sonstige wichtige Staatführer. Die gesamte Liste der der einem Attantat zum Opfer gefallenene politischen Führer der Weltgeschichte können Sie hier einsehen.

TYRANNENMORDE –

VOM ALTERTUM BIS ZUR GEGENWART

Tyrannenmorde vom Altertum bis zur Gegenwart

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_bekannter_Attentate

Altertum nach Christus
Jahr Opfer Stellung Täter Ort Kurzbeschreibung

41 Caligula Römischer Kaiser Cassius Chaerea Rom Am 24. Januar 41 fiel der römische Kaiser Caligula einer Verschwörung zum Opfer. Drahtzieher der Verschwörung war der Militärtribun der Prätorianergarde Cassius Chaerea. Konkretes Motiv für die Tat waren wohl regelmäßige Demütigungen Chaereas durch Caligula. Darüber hinaus fand die Verschwörung infolge eines Machtkampfs Caligulas mit dem Senat und seiner zunehmenden Gewaltherrschaft auch reichlich Unterstützung, vor allem bei den Patriziern.

96 Domitian Römischer Kaiser Flavius Stephanus Rom Der römische Kaiser Domitian wurde am 18. September 96 von Flavius Stephanus, einem Freigelassenen und Prokurator seiner Nichte Flavia Domitilla, in seinem Schlafzimmer erstochen. Unterstützt wurde Stephanus dabei von Domitians Kammerdiener Parthenios und dessen Freigelassenem Maximus. Wer neben den unmittelbar handelnden Personen noch zum Kreis der Verschwörer gehörte, ist unklar. Hintergrund der Tat war das zunehmend misstrauische und brutale Vorgehen Domitians auch gegen sein engstes Umfeld. Darüber hinaus geschah die Tat mit Billigung des Senats, den Domitian weitgehend entmachtet hatte.

192 Commodus Römischer Kaiser Narcissus Rom Am 31. Dezember 192 wurde der römische Kaiser Commodus im Zuge einer umfangreichen Verschwörung unter Beteiligung seiner Konkubine Marcia von dem Athleten Narcissus in seinem Bad erwürgt. Die genauen Motive sind unklar.

217 Caracalla Römischer Kaiser Iulius Martialis Carrhae Der römische Kaiser Caracalla fiel am 8. April 217 einer Verschwörung des Prätorianerpräfekten Macrinus zum Opfer. Macrinus sah sich durch ein vermutlich von Gegnern oder Neidern gestreutes Gerücht, eine Prophezeiung habe ihm die Kaiserwürde verheißen, akuter Lebensgefahr ausgesetzt, da Caracalla sehr misstrauisch war und stets Verschwörungen vermutete. Daher stiftete er Caracallas Leibwächter Iulius Martialis an, Caracalla während dessen Zug durch Mesopotamien zu ermorden. Als Caracalla sich auf dem Weg von Edessa nach Carrhae etwas von seiner Leibwache entfernte, um zu urinieren, nutzte Martialis die Gelegenheit, um ihn zu erschlagen.

268 Gallienus Römischer Kaiser Claudius Gothicus, Aurelian und andere Mitverschwörer Mailand Der römische Kaiser Gallienus wurde im Jahr 268 auf Veranlassung einer Offiziersclique um Claudius Gothicus und Aurelian bei Mailand ermordet. Gallienus, der sich im Krieg mit den Goten befand, hatte sich nach Mailand begeben, um eine Revolte seines Reitergenerals Aureolus niederzuschlagen. Zwar hatten Gothicus und Aurelian der Revolte des Aureolus bereits ein Ende bereitet, als Gallienus eintraf, wandten sich nun aber ihrerseits gegen den Kaiser und ließen ihn ermorden. Gothicus trat Gallienus’ Nachfolge an.

275 Aurelian Römischer Kaiser Caenophrurium bei Byzanz Im Jahr 275 wurde der römische Kaiser Aurelian während der Vorbereitungen eines Feldzugs gegen die Sassaniden in Mesopotamien erstochen. Sein Privatsekretär Eros gilt als Drahtzieher. Motiv war wohl die von Aurelian betriebene Bekämpfung der Korruption.

455 Valentinian III. Weströmischer Kaiser Rom Am 16. März 455 erschlugen zwei ehemaligen Gefolgsleuten des Heermeisters Flavius Aëtius den weströmischen Kaiser Valentinian III., als er in Rom einer Truppenübung beiwohnen wollte. Dies geschah offensichtlich aus Rache, denn Valentinian hatte den übermächtigen Flavius Aëtius im Vorjahr eigenhändig erschlagen.

456 Ankō Japanischer Kaiser Mayowa no Ōkimi Der japanische Kaiser Ankō wurde von seinem Stiefsohn Prinz Mayowa ermordet, dessen leiblichen Vater, Prinz Okusaka, der Kaiser versehentlich getötet hatte.

493 Odoaker König von Italien Theoderich Ravenna Der italienische König Odoaker wurde am 15. März 493 von dem ostgotischen König Theoderich eigenhändig an dessen Hof ermordet. Offizielles Motiv war eine persönliche Rache, tatsächlich standen aber wohl machtpolitische Gründe im Vordergrund. Odoaker hatte zuvor zwar auf die weströmische Kaiserwürde verzichtet, sein italienisches Königreich aber auf Kosten des Oströmischen Reiches bis nach Dalmatien ausgedehnt, weshalb der oströmische Kaiser die Ostgoten im Kampf gegen ihn unterstützt hatte.

535 Amalasuntha Ostgotische Königin Theodahad (Drahtzieher) Isola Martana im Bolsenasee Am 30. April 535 ließ der Ostgotenkönig Theodahad seine Cousine Amalasuntha nach ihrer Inhaftierung auf der Insel Martana im Bolsenasee im Bad erwürgen. Amalasuntha, Tochter König Theoderichs des Großen, hatte ein Jahr zuvor, nachdem ihr Sohn Athalarich, für den sie die Regentschaft ausgeübt hatte, verstorben war, Theodahad zum Mitregenten gemacht. Dieser stürzte sie jedoch und ließ sie beseitigen.

592 Sushun Japanischer Kaiser Yamato no Aya no Ataikoma Der japanische Kaiser Sushun wurde auf Anweisung seines Onkels, des mächtigen Adligen Soga no Umako, durch den Höfling Yamato no Aya no Ataikoma ermordet. Sushun war durch die Unterstützung des mächtigen Soga-Clans auf den Thron gelangt, empfand später jedoch deren Übermacht als hinderlich und wollte daher den damals amtierenden Ōomi des Soga-Clans, Soga no Umako entmachten. Dem kam dieser durch das Attentat zuvor.

Mittelalter
6. bis 12. Jahrhundert
Jahr Opfer Stellung Täter Ort Kurzbeschreibung

644 Umar ibn al-Chattab 2. Kalif Piruz Nahavandi Mekka Am 3. November 644 wurde der Kalif Umar von dem versklavten persischen Armeeangehörigen Piruz Nahavandi während des Haddsch in Mekka mit sechs Stichen tödlich verletzt und erlag vier Tage später seinen Verletzungen. Hinter der Tat standen mehrere Berater des Kalifen, darunter als mutmaßlicher Drahtzieher der in Gefangenschaft geratene persische Satrap Hormuzan. Motiv für die Tat war wohl die islamische Eroberung Persiens.

656 Uthman ibn Affan 3. Kalif Medina Am 17. Juni 656 wurde der Kalif Uthman im Zuge einer Rebellion von ägyptischen Rebellen in seinem Palast in Medina gelyncht. Hintergrund waren zunehmende innere Spannungen und Machtkämpfe innerhalb des Kalifats. So bestritten die Anhänger der Witwe Mohammeds Aischa und ihres Schwiegersohns Ali die Legitimität Uthmans als Kalif, andere opponierten gegen die Bevorzugung von Uthmans Sippe der Umayyaden bei der Besetzung wichtiger Positionen und wieder andere wehrten sich gegen die Festschreibung eines autoritativen Korantextes durch Uthman. Konkreter Auslöser der Rebellion in Ägypten war der Widerstand der Bevölkerung in der Garnisonsstadt Fustat gegen den vom Kalifen eingesetzten Gouverneur. Uthmans Ermordung führte letztlich zur Spaltung des Islam in Sunniten, Schiiten und Charidschiten.

661 ʿAlī ibn Abī Tālib 4. Kalif, 1. Imam der Schiiten Ibn Muldscham Kufa Der Kalif Ali fiel am 22. Januar

661 einem Attentat des Ibn Muldscham, eines Charidschiten, zum Opfer und erlag zwei Tage später seinen Verletzungen. Hintergrund der Tat war das Auseinanderbrechen des Islam in Sunniten, Schiiten und Charidschiten. Etwa zeitgleich verübten die Charidschiten auch ein Attentat auf den Umayyaden Muawiya, das jedoch scheiterte. Letztlich setzte sich dieser als 5. Kalif durch und begründete die sunnitische Umayyaden-Dynastie.

797 Konstantin VI. oströmischer Kaiser Byzanz Der oströmische Kaiser Konstantin wurde im Zuge eines Machtkampfs von Verbündeten seiner Mutter Irene und mit deren Billigung gefangen genommen und geblendet. Er starb kurz darauf an seinen Verletzungen. Irene hatte jahrelang die Regentschaft für ihren anfänglich noch unmündigen Sohn ausgeübt und konnte von ihm erst deutlich nach seiner Mündigkeit von der Macht verdrängt werden.

946 Edmund I. König von England Leofa Pucklechurch Am 26. Mai 946 wurde der angelsächsische König Edmund in seinem Jagdhaus in Pucklechurch, South Gloucestershire, bei dem Versuch einen seiner Beamten während eines Handgemenges zu retten von dem aus dem Exil zurückgekehrten Verbrecher Leofa erdolcht.

969 Nikephoros II. oströmischer Kaiser Johannes Tzimiskes Byzanz Er schränkte die Freigiebigkeit des Hofes ein und kürzte die Bezüge des Klerus. Die hohen Steuern und die Entwertung der byzantinischen Münzen schadeten seiner Popularität, es kam zu Aufständen. Seine Frau Theophanu begann eine Affäre mit seinem Neffen Johannes Tzimiskes, der ihn am 11. Dezember 969 in seinem Schlafzimmer ermordete.

978 Eduard der Märtyrer König von England Wareham Der englische König Eduard der Märtyrer wurde am 18. März 978 während eines Besuchs auf der Burg Corfe Castle bei Wareham in Dorset mit einem Dolch erstochen. Als Täter nennen die Quellen teils einen Bediensteten seiner Stiefmutter Ælfthryth, teils seine Stiefmutter persönlich. Hintergrund der Tat war ein Machtkampf um den englischen Thron zwischen Eduard und seiner Stiefmutter, die ihren noch minderjährigen Sohn Æthelred auf den Thron bringen wollte.

1040 Duncan I. König von Schottland Macbeth Elgin Am 14. August 1040 wurde der schottische König Duncan während der Schlacht von Elgin von seinem Vetter und Heermeister Macbeth getötet. Hintergrund der Tat war ein Machtkampf um den schottischen Thron.

1086 Knut IV. König von Dänemark Odense Der später heiliggesprochene dänische König Knut IV. wurde am 10. Juli 1086 gemeinsam mit seinem Bruder Benedikt wegen seiner wiederholten Eingriffe in die überlieferte Rechtsordnung des Landes von einer aufgebrachten Menge in der von ihm errichteten St.-Albans-Kirche in Odense ermordet.

1092 Nizam al-Mulk Wesir der Großseldschuken Hasan-i Sabbah (mutmaßlicher Drahtzieher) Nahavand Der seldschukische Wesir Nizam al-Mulk wurde nach herrschender Überlieferung am 14. Oktober 1092 auf dem Weg von Isfahan nach Bagdad nahe der Stadt Nahavand von einem von Hasan-i Sabbah entsandten Ismailitischen Assassinen ermordet, der sich seiner Sänfte als Derwisch verkleidet näherte.[1] Die Seldschuken hatten bereits zwei militärische Expeditionen gegen die zunehmend mächtiger werdenden Assassinen unter Hasan-i Sabbah gesandt. Es gibt jedoch auch andere Überlieferungen zu Hergang und Hintergründen der Ermordung Nizam al-Mulk.

1130 Al-Amir 10. Kalif der Fatimiden Der Kalif Al-Amir wurde am 7. Oktober 1130 von Assassinen ermordet. Hintergrund der Tat waren politische Spannungen zwischen den ismaelitischen Gruppen der Nizariten und Mustaliden. Diese gingen auf die Zeit nach dem Tod von al-Amirs Großvater al-Mustansir im Jahr 1094 zurück, als der damalige Wesir al-Afdal Schahanschah unter Übergehung und nachfolgender Ermordung des eigentlich thronfolgeberechtigten Sohnes Nizar dessen jüngeren Bruder al-Mustali, den Vater von al-Amir, als Kalifen durchsetzte.

1136 Harald IV. König von Norwegen Sigurd Slembe Bergen Der norwegische König Harald wurde am 14. Dezember 1136 in Bergen von Sigurd Slembe im Bett ermordet. Bereits seit dem Tod Sigurds I. im Jahr 1130 herrschte in Norwegen ein Machtkampf zwischen Magnus IV. und Harald IV., den Harald schließlich im Jahre 1135 in einer Schlacht bei Bergen für sich hatte entscheiden können. Im Jahr darauf war dann mit Sigurd Slembe ein neuer Thronprätendent aufgetreten, dem es jedoch trotz der Ermordung Haralds nicht gelang, sich gegen dessen Söhne Sigurd II. und Inge Krogrygg durchzusetzen.

1170 Thomas Becket Erzbischof von Canterbury Reginald Fitzurse, William de Tracy, Hugh de Morville und Richard Brito Canterbury Thomas Becket wurde kurz nach seiner Rückkehr aus dem französischen Exil am 29. Dezember 1170 in der Kathedrale von Canterbury von den vier Rittern Reginald Fitzurse, William de Tracy, Hugh de Morville und Richard Brito ermordet. Konkreter Auslöser der Tat war, dass Becket unmittelbar vor seiner Rückkehr die Bischöfe von London, York und Salisbury exkommuniziert hatte, da diese in seiner Abwesenheit und an seiner Stelle die Krönung des Thronfolgers Richard zum neuen König von England vorgenommen hatten. Vorangegangen war jedoch bereits eine langjährige Auseinandersetzung Beckets mit dessen Vater, König Heinrich II., über die Zuständigkeit der Kirchengerichte.

1183 Alexios II. Komnenos Oströmischer Kaiser Stephanos Hagiochristophorites, Konstantinus Tripsychos und Theodorus Dadibrenos Der oströmische Kaiser Alexios II. wurde im Oktober 1183 auf Befehl seines Vetters und Mitkaisers Andronikos Komnenos mit der Begründung, dass geteilte Herrschaft dem Reich nicht gut tue, von Stephanos Hagiochristophorites, dem Hetairiarchen Konstantinus Tripsychos und Theodorus Dadibrenos mit einer Bogensehne erdrosselt.

1192 Konrad von Montferrat König von Jerusalem Tyros König Konrad von Jerusalem wurde am 28. April 1192 auf dem Nachhauseweg von einem Besuch beim Bischof von Beauvais von zwei Assassinen ermordet. Hinsichtlich der Auftraggeber und Motive besteht Unklarheit.

13. bis 15. Jahrhundert
Jahr Opfer Stellung Täter Ort Kurzbeschreibung

1204 Alexios IV. Angelos Oströmischer Kaiser Der oströmische Kaiser Alexios IV. wurde am 28. Januar 1204, wenige Tage nachdem er von Alexios Murtzuphlos als Kaiser abgesetzt worden war, erdrosselt. Hintergrund waren Machtkämpfe um den byzantinischen Thron. Alexios IV. hatte sechs Monate zuvor mit Hilfe eines Kreuzfahrerheers seinen Onkel Alexios III. vertrieben und die Macht errungen, konnte nun aber die den Kreuzfahrern gemachten Versprechungen nicht erfüllen. So kam es mit der Zeit zu zunehmende Spannungen zwischen den Kreuzfahrern und den Bürgern von Konstantinopel, die Alexios
Murtzuphlos für sich zu nutzen wusste.

1208 Philipp von Schwaben Römisch-deutscher König Otto VIII. von Wittelsbach Bamberg Der römisch-deutsche König Philipp von Schwaben wurde am 21. Juni 1208 anlässlich der Hochzeit seiner Nichte mit Herzog Otto VII. von Andechs-Meranien durch Otto VIII. von Wittelsbach ermordet. Otto VIII. suchte während der Mittagsruhe des Königs unangemeldet um eine Audienz nach, zog plötzlich sein Schwert und verletzte den König tödlich an der Halsschlagader. Motiv für den Mord war wohl die Tatsache, dass Philipp ein fünf Jahre zuvor vereinbartes Verlöbnis seiner Tochter Beatrix mit Otto annullierte. Obgleich die Tat offenbar persönliche Ursachen hatte, erlangte sie vor dem Hintergrund des deutschen Thronstreits weltpolitische Bedeutung.

1250 Turan Schah Sultan der Ayyubiden Baibars, Faris ad-Din Aktay und andere Fariskur Der ayyubidische Sultan Turan Schah wurde am 2. Mai 1250 von einer Gruppe von Mamelukenemiren unter Führung Baibars ermordet, da er deren Einfluss auf den Hof beenden wollte. Die Mameluken drangen in seine Gemächer in Fariskur ein, wo Baibars mit dem Schwert auf ihn einschlug. Der Sultan konnte sich jedoch schwer verletzt auf einen Holzturm am Nilufer fliehen. Nachdem die Mameluken den Holzturm angezündet hatten, versuchte der Sultan, sich durch einen Sprung in den Nil zu retten. Schließlich wurde Turan Schah von Faris ad-Din Aktay enthauptet.

1250 Erik IV. König von Dänemark Abel (Drahtzieher) Missunde Der dänische König Erik IV. wurde am 10. August 1250 auf Geheiß seines Bruders Abel im Streit um die Macht in Dänemark ermordet. Nach der Überlieferung bat Abel, der Herzog von Schleswig war, seinen Bruder zu Versöhnungsgesprächen nach Schleswig. Auf der Rückreise von diesem Treffen ließ er den König auf einem Boot auf der Schlei enthaupten und seinen Leichnam ins Wasser werfen.

1306 Wenzel III. König von Böhmen und Titularkönig von Polen Konrad von Bodenstein Olmütz König Wenzel III. wurde am 4. August 1306 im Hause des Olmützer Domdekans vom thüringischen Ritter Konrad von Bodenstein ermordet. Die genauen Umstände sind nicht bekannt. Die Hintergründe der Tat dürften jedoch in Wenzels diversen politischen Auseinandersetzungen mit dem römisch-deutschen König Albrecht I., Papst Bonifatius VIII. und den aufständischen Polen unter Władysław Ellenlang zu suchen sein.

1308 Albrecht I. Römisch-deutscher König Johann von Schwaben Königsfelden Der römisch-deutsche König Albrecht I. wurde am 1. Mai 1308 auf dem Heimweg unweit seiner Stammburg bei Königsfelden durch seinen Neffen Johann von Schwaben ermordet. Neben Johann von Schwaben, der Albrecht ohne ein Wort den Schädel gespalten haben soll, waren auch die Freiherren Rudolf von Wart, Rudolf von Balm, Walter von Eschenbach und Konrad von Tegernfeld an der Tat beteiligt. Mordmotiv war mutmaßlich eine von Albrecht nach dem Vertrag von Rheinfelden geschuldete, aber nicht gezahlte Entschädigungsleistung für den Verzicht von Johanns Vater auf die Regentschaft in Österreich.

1363 Simone Boccanegra 1. Doge von Genua Genua Der erste Doge Genuas vertrieb den bis dahin herrschenden guelfischen Adel aus der Stadt (u.  a. Fieschi, Grimaldi) und zog sich so zahlreiche Feinde zu. Nach mehreren fehlgeschlagenen Anschlägen wurde Simone Boccanegra schließlich in seinem Palast vergiftet, mutmaßlich im Auftrag der Familien Adorno und Fieschi.

1437 James I. König von Schottland Walter Stewart, 1. Earl of Atholl und andere Perth Der schottische König James I. wurde am 21. Februar 1437 von Verschwörern unter Führung von seinem Onkel Walter Stewart im Dominikanerkloster von Perth ermordet. Jakob war es zunächst noch gelungen, in die Kanalisation zu fliehen. Da jedoch der Ausgang drei Tage vorher zugemauert worden war, missglückte die Flucht. Nachdem er zwei Tage lang bis zur Brust in der Kloake gestanden hatte, fanden ihn die Verschwörer und ermordeten ihn.

1478 Giuliano di Piero de’ Medici Mitregent in Florenz Francesco de’ Pazzi und Bernardo Bandini Baroncelli Florenz Giuliano de’ Medici, Mitregent seines Bruders Lorenzo il Magnifico, wurde am 26. April 1478 im Rahmen der Verschwörung der Pazzi während der Ostermesse im Dom Santa Maria del Fiore erstochen. Lorenzo konnte verwundet in die Sakristei fliehen. Die Verschwörung scheiterte schließlich. Hintergrund der Tat war der Versuch des Papstes Sixtus IV. und mehrerer Patrizierfamilien, die faktische Herrschaft der Medici über die Toskana zu beenden.

Frühe Neuzeit
16. Jahrhundert
Jahr Opfer Stellung Täter Ort Kurzbeschreibung

1544 Manco Cápac II. Inka-Herrscher Vilcabamba Der Inka Manco Cápac II., Halbbruder und Erbe von Atahualpa, führte ab 1536 den Widerstand gegen die spanische Herrschaft. 1544 wurde er von Gefolgsleuten des jüngeren Diego de Almagro, denen er nach der Hinrichtung ihres Herrn im Jahr 1542 in Vilcabamba Zuflucht gewährt hatte, getötet. Hintergrund der Tat war das Angebot des Stadtgouverneurs von Cusco, Alonso de Toro, die als Verräter verfolgten Anhängern Almagros zu begnadigen, wenn es ihnen gelänge, Manco Cápac zu töten.

1589 Heinrich III. König von Frankreich Jacques Clément Saint-Cloud König Heinrich III. von Frankreich wurde am 2. August 1589 von dem fanatischen Dominikanermönch Clément erstochen. Heinrich belagerte zu diesem Zeitpunkt mit einem Hugenottenheer unter Führung seines Schwagers Heinrich von Navarra Paris. Hintergrund waren Machtkämpfe, vor allem mit den mächtigen Herzögen von Guise.

17. Jahrhundert
Jahr Opfer Stellung Täter Ort Kurzbeschreibung

1610 Heinrich IV. König von Frankreich François Ravaillac Paris Der französische König Heinrich IV., ein ehemaliger Hugenotte, wurde am 14. Mai 1610 von François Ravaillac aus religiösen Motiven ermordet. Bereits am 27. Dezember 1594 hatte der Student Jean Châtel aus dem gleichen Motiv ein missglücktes Attentat gegen Heinrich unternommen.

1628 George Villiers Herzog von Buckingham John Felton Portsmouth George Villiers, 1. Duke of Buckingham, wurde am 23. August 1628 in Portsmouth von Felton erstochen. Die Hintergründe der Tat sind unklar. Unter anderem kommen religiöse Motive oder eine persönliche Kränkung in Betracht.

18. Jahrhundert
Jahr Opfer Stellung Täter Ort Kurzbeschreibung

1762 Peter III. Russischer Zar Alexei Grigorjewitsch Orlow Sankt Petersburg Zar Peter III. wurde am 6. Juli 1762, wenige Tage nachdem er gestürzt worden war, von Alexei Orlow erdrosselt. Der Täter war der Bruder von Grigori Orlow, dem Geliebten von Peters Ehefrau Katharina der Großen. Auslöser des Sturzes und der Ermordung Peters war offensichtlich dessen Entscheidung, sich von Katharina scheiden zu lassen, nachdem diese ein Kind von Orlow bekommen hatte, welches den Thronfolgeansprüchen von Peters Sohn Paul hätte gefährlich werden können.

1792 Gustav III. König von Schweden Johann Jakob Anckarström Stockholm König Gustav III. von Schweden wurde am 29. März 1792 während eines Maskenballs in der Stockholmer Oper von Johann Jakob Anckarström erschossen. Neben Anckarström waren an der Verschwörung gegen Gustav III. auch der General Karl Fredrik Pechlin als Drahtzieher sowie die Grafen Adolph Ribbing und Clas Fredrik Horn beteiligt. Hintergrund war ein schon länger schwelender Konflikt zwischen der schwedischen Aristokratie und dem König, der die Rechte des Adels durch zwei Verfassungsreformen in den Jahren 1772 und 1789 stark beschnitten hatte.

19. Jahrhundert
1801 bis 1850
Jahr Opfer Stellung Täter Ort Kurzbeschreibung

1801 Paul I. Zar von Russland Platon Alexandrowitsch Subow und Peter Ludwig von der Pahlen Sankt Petersburg Zar Paul I. wurde am 23. März 1801 im Zuge einer Verschwörung von Adelskreisen von den Armeeoffizieren Platon Subow und Peter Ludwig von der Pahlen erdrosselt, nachdem er sich geweigert hatte, abzudanken. Hauptgrund für seine Ermordung dürfte sein Seitenwechsel im Krieg gegen Napoleon gewesen sein.

1806 Jakob I. Kaiser von Haiti Henri Christophe (Drahtzieher) Pont-Rouge Jean-Jacques Dessalines, der sich selbst nach Erlangung der Unabhängigkeit Haitis von Frankreich im Jahre 1804 als Jakob I. zum Kaiser von Haiti erklärt hatte, wurde am 17. Oktober 1806 im Zuge eines Machtkampfes im Auftrag von Henri Christophe ermordet. Christophe ließ sich anschließend zum Präsidenten ausrufen.

1812 Spencer Perceval Britischer Premierminister John Bellingham London Am 11. Mai 1812 erschoss der bankrotte Liverpooler Kaufmann John Bellingham den britischen Premierminister Spencer Perceval in der Lobby des Parlamentsgebäudes. Bellingham hatte einige Jahre zuvor wohl zu Unrecht längere Zeit in Russland in Haft gesessen und hatte nach seiner Rückkehr nach England vergeblich versucht, von der britischen Regierung hierfür eine Entschädigung zu bekommen.

1828 Shaka König der Zulu Dingane KwaDukuza König Shaka wurde am 22. September 1828 von seinen Halbbrüdern Dingane und Mhlangana und seinem Berater Mbopa im Kampf um die Macht erstochen. Kurz zuvor hatte Shaka als Zeichen der Trauer über den Tod seiner Mutter 7.000 seiner Untertanen hinrichten lassen und ein dreimonatiges Hungern verordnet. Dies hatte seinen Rückhalt bei den Zulu geschwächt und seinen Gegnern Auftrieb gegeben. Nach der Tat ermordete Dingane auch Mhlangana und ließ sich zum König ausrufen.

1831 Ioannis Kapodistrias Präsident von Griechenland Konstantinos und Georgios Mavromichalis Nafplion Ioannis Graf Kapodistrias, der erste Präsident Griechenlands nach der Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich, wurde am 9. Oktober 1831 von dem Bruder und dem Sohn des von ihm inhaftierten Beys von Mani, Petros Mavromichalis, erschossen. Hintergrund für die Auseinandersetzungen zwischen Kapodistrias und Mavromichalis waren politische Differenzen hinsichtlich der künftigen Organisation und Orientierung des unabhängigen Griechenlands, hinter denen wiederum die unterschiedlichen Interessen der Signatarmächte Russland und Großbritannien standen.

1840 Dingane König der Zulu Zulu Nyawo, Sambane und Nondawana Lebomboberge Der Zulu-König Dingane wurde im Januar 1840 von Zulu Nyawo, Sambane und Nondawana, Gefolgsleuten seines Halbbruders Mpande, der ihn kurz zuvor mit Unterstützung der Buren gestürzt hatte, im Hlatikhulu Forest in den Lebombobergen nahe der heutigen Stadt Ingwavuma ermordet.

1844 Joseph Smith US-amerikanischer Präsidentschaftskandidat Carthage, Illinois Am 27. Juni 1844 wurde Joseph Smith, der zu diesem Zeitpunkt Präsidentschaftskandidat war, als Untersuchungshäftling in einem Gefängnis in Carthage, Illinois, von einer Menschenmenge umgebracht. Grund für seine Verhaftung und wohl auch für seine Ermordung war sein Angriff auf die Pressefreiheit, als er in seiner Eigenschaft als Bürgermeister von Nauvoo die Zeitung Nauvoo Expositor, die in ihrer ersten und einzigen Ausgabe kritisch über ihn und die von ihm gegründete Mormonen-Bewegung berichtet hatte, schließen ließ. Damit war er der erste US-amerikanische Präsidentschaftskandidat, der während des Wahlkampfs ermordet wurde.

1848 Pellegrino Rossi Päpstlicher Premierminister Santo Constantini Rom Am 15. November 1848 wurde der päpstliche Premierminister Pellegrino Graf Rossi nach nur zweimonatiger Amtszeit anlässlich der Eröffnung der Deputiertenkammer auf den Stufen der Freitreppe des Palastes der Cancellaria von Santo Constantini erschossen. Die Tat war der Auftakt der Revolution im Kirchenstaat.

1849 Mariano Rivera Paz Ehemaliger Präsident von Guatemala Roberto Reyes und Agustín Pérez Sampaquisoy Im Jahr 1849 wurde der ehemalige guatemaltekische Präsident Mariano Rivera Paz, der von Präsident Mariano Paredes zum Verwaltungschef des Departements Jutiapa ernannt worden war, auf dem Wege zum Amtsantritt in dem Dorf Sampaquisoy von den Attentätern Roberto Reyes und Agustín Pérez brutal ermordet. Neben Rivera kam auch der neue Verwaltungschef des Departements Jalapa Gregorio Orantes bei dem Attentat ums Leben.

1851 bis 1900
Jahr Opfer Stellung Täter Ort Kurzbeschreibung

1860 Ii Naosuke Tairō zur Zeit des Tokugawa-Shogunats in Japan Arimura Jisaemon Edo → Hauptartikel: Sakuradamon-Zwischenfall. Am 24. März 1860 verübte eine Gruppe von 18 Samurai aus den niederen Rängen ein Attentat auf den Tairō Ii Naosuke, im Zuge dessen Arimura Jisaemon den Tairō enthauptete. Hintergrund war ein Machtkampf zwischen Reformern der Mito-Schule und den konservativen Anhängern des Tairō. Letzterer hatte im Rahmen der Ansei-Säuberungen über hundert hohe Shogunatsbeamte aus ihren Ämtern entfernt und acht von ihnen hinrichten lassen.

1865 Abraham Lincoln Präsident der Vereinigten Staaten John Wilkes Booth Washington, D.C. → Hauptartikel: Attentat auf Abraham Lincoln. Am 14. April 1865, kurz nachdem die Nord-Virginia-Armee der Südstaaten unter General Lee kapituliert hatte, schoss der Schauspieler John Wilkes Booth im Ford’s Theatre in Washington auf den amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln und verletzte diesen tödlich am Kopf. Ursprünglich hatte Lincoln auch seinen Vizepräsidenten Andrew Johnson, General Ulysses S. Grant und Außenminister William H. Seward zu der Theatervorstellung eingeladen und es war geplant, auch diese zu ermorden. Da alle drei der Vorstellung fernblieben, konnte Booth nur Lincoln töten. Gleichzeitig versuchte Booths Mitverschwörer Lewis Powell, Außenminister Seward, der wegen einer Erkrankung zu Hause geblieben war, in seinem Haus zu erstechen, verletzte ihn aber nicht tödlich. Attentate auf Johnson und Grant wurden nicht mehr verübt. Booth und seine neun Mitverschwörer waren Sympathisanten der Südstaaten und mit deren Niederlage im Bürgerkrieg unzufrieden.
Siehe auch: Liste der Attentate auf Präsidenten der Vereinigten Staaten

1868 Michael III. Fürst von Serbien Topčider Am 10. Juni 1868 wurde im Park von Topčider ein Attentat auf Fürst Michael III. verübt, dem dieser zum Opfer fiel. Ob hinter der Tat die liberale Opposition oder Anhänger des gestürzten Fürsten Karađorđević standen, ist unbekannt.

1875 Gabriel García Moreno Präsident von Ecuador Faustino Rayo und andere Quito Am 6. August 1875 wurde der ecuadorianische Präsident am Tor der Kathedrale von Quito durch Machetenhiebe und mehrere Pistolenschüsse von Faustino Rayo und drei Mittätern ermordet. Das Motiv des Attentats lieferte die in den Augen der Opposition durch den Präsidenten forcierte Auslieferung des Landes unter das Joch der katholischen Kirche, dort insbesondere der Herz Jesu-Verehrung.

1881 Alexander II. Zar von Russland Nikolai Ryssakow, Ignati Grinewizki und andere Sankt Petersburg Am 13. März 1881 wurde durch eine Gruppe Revolutionäre der Narodnaja Wolja unter Führung von Nikolai Ryssakow ein Bombenattentat auf Zar Alexander II. verübt. Nachdem der Zar die Detonation eines ersten Sprengsatzes, den Ryssakow auf seine Kutsche geworfen hatte, unverletzt überlebt hatte, wurde er kurz darauf durch einen zweiten Sprengsatz, geworfen von Ignati Grinewizki, tödlich verletzt.

1881 James A. Garfield Präsident der Vereinigten Staaten Charles J. Guiteau Washington, D.C. Am 2. Juli 1881 schoss der psychisch Kranke Charles Guiteau auf den amerikanischen Präsidenten Garfield, als dieser in einem Bahnhof in Washington mit seinen beiden Söhnen einen Zug besteigen wollte. Einer der beiden Schüsse traf den Präsidenten in den Rücken und verletzte ihn schwer. Der Präsident starb elf Wochen später am 19. September an den Folgen einer Infektion, die durch nicht sterile Instrumente verursacht wurde. Das Attentat war persönlich motiviert: Guiteau hatte, nachdem er Garfield im Wahlkampf unterstützt hatte, wiederholt vergeblich um seine Ernennung zum Generalkonsul in Paris ersucht.
Siehe auch: Liste der Attentate auf Präsidenten der Vereinigten Staaten

1894 Marie François Sadi Carnot Staatspräsident von Frankreich Sante Geronimo Caserio Lyon Am 24. Juni 1894 wurde Carnot von dem italienischen Anarchisten Caserio nach einer Rede in Lyon erstochen. Hintergrund der Tat war der Protest der Sozialisten gegen die von der Regierung Carnot erlassenen Gesetze zur Eindämmung der anarchistischen Anschläge und der Agitation der Gewerkschaften.

1896 Naser al-Din Schah Schah von Persien Mirza Reza Kermani Teheran Am 1. Mai 1896 wurde der Schah Naser al-Din nach dem Besuch einer Moschee in der Nähe von Teheran von Mirza Reza Kermani erschossen. Als Motiv gab Kermani an, dass sich die gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation im Iran nur ändern lasse, wenn die absolutistische Herrschaft der Kadscharen beendet würde.

1897 Antonio Cánovas del Castillo Ministerpräsident von Spanien Michele Angiolillo Mondragón Am 8. August 1897 erschoss der italienische Anarchist Michele Angiolillo in der Kuranlage von Santa Agueda de Gesalibar in Mondragón den spanischen Premierminister Cánovas wegen dessen harten Vorgehens gegen Anarchisten, Sozialisten und Republikaner.

1898 José María Reina Barrios Präsident von Guatemala Edgar Zollinger Guatemala-Stadt Am 8. Februar 1898 wurde der guatemaltekische Präsident José María Reina Barrios beim Verlassen eines Hotels in der Innenstadt von Guatemala-Stadt von dem – kurz zuvor aus Costa Rica eingereisten – Edgar Zollinger, einem Briten schweizerischer Herkunft, erschossen. Zollinger selbst fiel kurz nach der Tat gleichfalls einer Kugel zum Opfer. Ob diese von einem ihn verfolgenden Polizisten oder einem mysteriösen Dritten stammte, ist umstritten. Auch die Hintergründe der Tat sind ungeklärt. Während eine Theorie hinter dem Attentat den Innenminister und Nachfolger Reinas Manuel José Estrada Cabrera vermutet, soll Zollinger nach einer anderen Version ein persönliches Rachemotiv gehabt haben.

1898 Elisabeth von Österreich-Ungarn Kaiserin von Österreich Luigi Lucheni Genf Am 10. September 1898 wurde die Kaiserin Elisabeth, genannt „Sisi“, in Genf auf dem Weg vom Hotel Beau-Rivage zum Schiffsanleger von dem Anarchisten Luigi Lucheni mit einer von ihm selbst zugespitzten Feile erstochen. Lucheni wollte nach eigener Aussage im Verhör ursprünglich den Prinzen Henri Philippe d’Orléans ermorden. Da dieser aber kurzfristig seine Reisepläne änderte und nicht in Genf eintraf, wählte Lucheni Elisabeth als sein Opfer, von deren Anwesenheit er zufällig in einer Zeitung gelesen hatte, in der sie unter dem Titel ‚Gräfin von Hohenems‘ als Gast aufgeführt war.

20. Jahrhundert
1900er Jahre
Jahr Opfer Stellung Täter Ort Kurzbeschreibung

1900 Eduard VII. Prince of Wales, Kronprinz des Vereinigten Königreichs und des Kaiserreichs Indien 15 Jahre alter Jugendlicher Bahnhof Brüssel Nord Am 4. April 1900 war der Prinz zusammen mit seiner Frau, Alexandra, in einem Salonwagen von einem der französischen Kanalhäfen zur Verwandtschaft von Alexandra nach Dänemark unterwegs. Als der Zug gerade dabei war, den Brüsseler Nordbahnhof zu verlassen, schoss der Attentäter durch ein Wagenfenster auf den Prinzen, der aber nicht verletzt wurde.[8]

1900 Umberto I. König von Italien Gaetano Bresci Monza Am 29. Juli 1900 wurde der italienische König Umberto I. von dem Anarchisten Gaetano Bresci in Monza mit drei Schüssen ermordet. Auslöser für die Tat war die blutige Niederschlagung einer Demonstration gegen hohe Brotpreise in Mailand zwei Jahre zuvor, für die der verantwortliche General Fiorenzo Bava-Beccaris vom König ausgezeichnet wurde.

1901 William McKinley Präsident der Vereinigten Staaten Leon Czolgosz Buffalo Am 6. September 1901 gab der polnischstämmige amerikanische Anarchist Leon Czolgosz auf der panamerikanischen Ausstellung in Buffalo aus nächster Nähe zwei Schüsse auf den amerikanischen Präsidenten William McKinley ab. McKinley erlag einige Tage später seinen schweren inneren Verletzungen. Die Tat war inspiriert durch das Attentat des Gaetano Bresci auf den italienischen König Umberto I. im Jahr zuvor.
Siehe auch: Liste der Attentate auf Präsidenten der Vereinigten Staaten

1902 Dmitri Sergejewitsch Sipjagin Russischer Innenminister Stepan Walerianowitsch Balmaschow Sankt Petersburg Am 2. April 1902 ermordete der Kiewer Student Stepan Balmaschow im Mariinski-Palast in Sankt-Petersburg den russischen Innenminister Dmitri Sipjagin. Wie schon das Attentat auf den Bildungsminister Nikolai Bogolepow im Jahr zuvor, war auch dieses Attentat motiviert durch die schweren Studentenunruhen in ganz Russland und das harte Vorgehen der Regierung dagegen.

1903 Aleksandar und Draga Obrenović König und Königin von Serbien Dragutin Dimitrijević und andere Offiziere Belgrad Am 11. Juni 1903 fielen der serbische König Aleksandar Obrenović und seine Frau Draga einer Verschwörung von Offizieren um Dragutin Dimitrijević zum Opfer. Der König hatte sich wegen seiner österreichfreundlichen Haltung, seiner Ehe mit der verwitweten und skandalumwitterten Draga und der Einsetzung seines Bruders Lunjevic Obrenović als Thronfolger die Ablehnung der politischen und militärischen Elite zugezogen.

1904 Wjatscheslaw Konstantinowitsch von Plehwe Russischer Innenminister Jegor Sergejewitsch Sosonow, Iwan Platonowitsch Kaljajew und andere Sankt Petersburg Am 28. Juli 1904 wurde der russische Innenminister Wjatscheslaw von Plehwe auf dem Weg vom Polizeidepartement zum Warschauer Bahnhof in Sankt-Petersburg durch ein Bombenattentat getötet. Das Attentat wurde durch Jewno Asef und Boris Sawinkow vorbereitet und durch Jegor Sosonow unter Beteiligung von Iwan Kaljajew ausgeführt. Zuvor war von Plehwe in einem Manifest der Sozialrevolutionären Partei wegen „Verbrechen gegen Volk und Vaterland, gegen Zivilisation und Menschheit“ verurteilt worden.

1905 Sergei Alexandrowitsch Romanow Russischer Großfürst Iwan Platonowitsch Kaljajew Moskau Am 17. Februar 1905 wurde Großfürst Sergei Alexandrowitsch Romanow, ein Onkel des Zaren Nikolaus II., durch eine Bombe des Sozialrevolutionärs Iwan Kaljajew im Moskauer Kreml getötet. Kaljajew hatte schon zwei Tage zuvor am Bolschoi-Theater einen Attentatsversuch auf Großfürst Sergei unternommen, diesen aber abgebrochen, weil dessen Ehefrau und Neffen mit in der Kutsche saßen.

1905 Abdülhamid II. Sultan des Osmanischen Reiches Zareh Istanbul → Hauptartikel: Yıldız-Attentat
Die Armenische Revolutionäre Föderation wollte Abdülhamid II. in der Yıldız-Hamidiye-Moschee durch einen Bombenanschlag töten. Insgesamt starben dabei 26 Menschen, darunter der Attentäter. Der Sultan überlebte das Attentat.

1907 Manuel Lisandro Barillas Bercián Ehemaliger Präsident von Guatemala Florencio Reyes Morales und Bernardo Mora Mexiko-Stadt Im Jahre 1907 wurde der ehemalige guatemaltekische Präsident Manuel Lisandro Barillas Bercián in Mexiko-Stadt von Florencio Reyes Morales und Bernardo Mora ermordet. Hinter dem Attentat stand offenbar die guatemaltekische Regierung unter Präsident Manuel José Estrada Cabrera. Hintergrund der Tat war, dass Barillas, der unter der Präsidentschaft von Estrada nach Mexiko hatte ins Exil gehen müssen, von dort aus im Jahre 1906 einen Aufstand gegen die guatemaltekische Regierung organisiert hatte, der letztlich einen zentralamerikanischen Krieg auslöste. Dieser Krieg konnte erst durch Vermittlung der Präsidenten der USA und Mexikos, Theodore Roosevelt und Porfirio Díaz, beendet werden.

1908 Karl I. und Ludwig Philipp König und Kronprinz von Portugal Alfredo Luís da Costa und Manuel Buiça Lissabon Am 1. Februar 1908 wurden von den militanten Republikanern Alfredo Luís da Costa und Manuel Buiça auf der Praça do Comércio in Lissabon mehrere Schüsse auf die Kutsche abgegeben, in der der portugiesische König Karl I. und seine Familie auf der Rückreise von der Sommerresidenz Vila Viçosa vom Schiffsanleger Cais do Sodré zum Stadtschloss fuhren. Der König war sofort tot, der Thronfolger Ludwig Philipp wurde tödlich verletzt und starb 20 Minuten später im Marine Arsenal. Der jüngere Sohn des Königs, Prinz Manuel, wurde durch einen Schuss in den Arm leicht verletzt. Hintergrund der Tat waren der massive Ansehensverlust der Monarchie in Portugal unter Karl I. und die von Ministerpräsident João Franco verfolgte harte Vorgehensweise gegen die zunehmende Zahl an Republikanern.

1910er Jahre
Jahr Opfer Stellung Täter Ort Kurzbeschreibung

1911 Pjotr Arkadjewitsch Stolypin Russischer Ministerpräsident Dmitri Grigorjewitsch Bogrow Kiew Am 14. September 1911 wurde der russische Ministerpräsident Pjotr Stolypin in einem Theater in Kiew von dem Sozialrevolutionär Dmitri Bogrow erschossen. Bereits fünf Jahre zuvor war ein Bombenattentat auf ihn verübt worden, bei dem 27 Menschen ums Leben starben und Stolypin leicht, seine Tochter schwer verletzt wurde.

1912 José Canalejas Méndez Regierungspräsident Spaniens Manuel Pardiñas Serrano Méndez war gerade unterwegs auf einem Spaziergang über den Puerta del Sol in Madrid und schaute sich die literarischen Neuerscheinungen im Schaufenster eines Buchladens an, als er am 12. November 1912 vom Anarchisten Serrano erschossen wurde. Der Täter richtete die Waffe anschließend gegen sich selbst. Méndez’ Ermordung führte zu einer ernsthaften Krise innerhalb der Partido Liberal.

1913 Georg I. König von Griechenland Alexander Schinas Thessaloniki Am 18. März 1913 tötete der makedonische Anarchist Alexander Schinas in Thessaloniki König Georg I. von Griechenland. Die näheren Hintergründe der Tat sind nicht bekannt. Es gibt Theorien, wonach Schinas bulgarischer, deutscher oder türkischer Agent gewesen sein soll.

1914 Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie Österreichischer Thronfolger Gavrilo Princip Sarajevo → Hauptartikel: Attentat von Sarajevo. Am 28. Juni 1914 wurden Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie von Gavrilo Princip, einem Angehörigen der serbischen „Schwarzen Hand“, in Sarajevo erschossen. Dieses Attentat war einer der Auslöser des Ersten Weltkriegs.

1916 Karl Reichsgraf von Stürgkh Ministerpräsident von Österreich-Ungarn Friedrich Adler Wien Am 21. Oktober 1916 erschoss der pazifistische sozialistische Politiker Friedrich Adler, Sohn des Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) Victor Adler, den K.k. Ministerpräsidenten Karl von Stürgkh während des Mittagessens im Restaurant des Wiener Hotels Meissl & Schadn. Hintergrund der Tat war die seit der Vertagung des Reichstags im März 1914 weitestgehend absolutistisch geführte Kriegspolitik Österreichs unter der Regierung Stürgkh.

1919 Kurt Eisner Ministerpräsident des Freistaates Bayern Anton Graf von Arco auf Valley München Am 21. Februar 1919 wurde der erste Ministerpräsident des Freistaates (Republik) Bayern, Kurt Eisner (USPD), auf dem Weg zur konstituierenden Sitzung des bayrischen Landtags, wo er seinen Rücktritt anbieten wollte, vom völkisch-nationalistischen Studenten und beurlaubten Leutnant Anton Graf von Arco auf Valley aus nächster Nähe mit zwei Schüssen erschossen. Zu den Motiven für das Attentat gibt es verschiedene Theorien. Möglicherweise wollte von Arco, der wegen seiner jüdischen Mutter aus der Thule-Gesellschaft ausgeschlossen worden war, durch den Mord an dem jüdischen Sozialdemokraten Eisner seine nationale Gesinnung unter Beweis stellen. Infolge des Attentats kam es am gleichen Tag im Landtag zu Schüssen des Schankkellners Alois Lindner auf den SPD-Vorsitzenden Erhard Auer, durch die Auer verletzt und der Major Paul Ritter von Jahreiß getötet wurde. Ein unbekannter Täter erschoss zudem den konservativen Abgeordneten Heinrich Osel. Die Sitzung des Landtags wurde daraufhin vertagt.

1920er Jahre
Jahr Opfer Stellung Täter Ort Kurzbeschreibung

1921 Matthias Erzberger Ehemaliger deutscher Finanzminister Heinrich Tillessen und Heinrich Schulz Bad Griesbach im Schwarzwald Am 26. August 1921 erschossen die zwei ehemalige Marineoffiziere Tillessen und Schulz auf einem Spaziergang bei Bad Griesbach den Reichstagsabgeordneten der deutschen katholischen Zentrumspartei und ehemaligen Reichsfinanzminister Matthias Erzberger. Bei diesem Attentat wurde auch der Erzberger begleitende Reichstagsabgeordnete Carl Diez schwer verwundet. Die beiden Täter gehörten dem nationalistischen Umfeld an und waren Mitglieder der Organisation Consul, des Freikorps Oberland und des Germanenordens. Bereits am 26. Januar 1920 hatte der ehemalige Fähnrich Oltwig von Hirschfeld versucht, Erzberger beim Verlassen des Gerichtsgebäudes in Berlin-Moabit zu erschießen, ihn dabei jedoch nur leicht verletzt. Motive für die Attentate auf Erzberger waren dessen Befürwortung des Versailler Vertrags und seine Politik als Finanzminister, die ihn zur Zielscheibe rechtsextremer Propaganda machten.

1921 Hara Takashi Premierminister von Japan Tokio Am 4. November 1921 wurde der japanische Premierminister Hara Takashi im Bahnhof Tokio von einem Weichensteller erstochen.

1922 Walther Rathenau Deutscher Außenminister Erwin Kern und Hermann Fischer Berlin Am 24. Juni 1922 erschossen Erwin Kern und Hermann Fischer, Mitglieder der rechtsradikalen Organisation Consul, den Reichsaußenminister Walther Rathenau. Das Attentat auf Rathenau war der erste der sogenannten Fememorde in der Weimarer Republik, der nicht nur politisch (Rathenau galt als Inbegriff des „Erfüllungspolitikers“), sondern auch dezidiert antisemitisch motiviert war.

1922 Gabriel Narutowicz Präsident von Polen Eligiusz Niewiadomski Warschau Am 16. Dezember 1922, eine Woche nach seiner Wahl zum ersten verfassungsmäßig gewählten Staatspräsidenten der Zweiten Polnischen Republik, wurde Gabriel Narutowicz auf dem Weg zu einer Kunstausstellung auf den Stufen der Zachęta von dem Kunstmaler und Nationalisten Eligiusz Niewiadomski erschossen. Als Vertreter einer Mitte-links-Koalition war Narutowicz zuvor bereits Zielscheibe nationalistischer Hetze gewesen.

1923 Juan Soldevila y Romero Erzbischof von Saragossa Los Solidarios (Buenaventura Durruti, Francisco Ascaso, Gregorio Jover u.  a.) Saragossa/Spanien Am 4. Juni 1923 ermordeten Los Solidarios, eine der bekanntesten anarchistischen grupos de afinidad, die der größten spanischen Gewerkschaft CNT nahestanden, Juan Soldevila y Romero, den Erzbischof von Saragossa. Das Attentat war gedacht als Vergeltung für die Rolle der Kirche und speziell des Erzbischofs bei der Unterdrückung der CNT und der Finanzierung von Pistolero-Gruppen gegen streikende Arbeiter. Eine indirekte Folge des Attentats war wenige Monate später die Errichtung der Diktatur von Miguel Primo de Rivera.

1928 Zhang Zuolin Chinesischer General der Beiyang-Armee, Warlord und Herrscher der Mandschurei Kômoto Daisaku Bezirk Huanggutun Am 4. Juni 1928 wurde Zhang, damals mithilfe japanischer Unterstützung der mächtigste Mann Chinas, der Peking erobert und sich selbst zum Chef einer Militärregierung gemacht hatte, während einer Zugfahrt von Bejing unweit seiner mandschukischen Residenz Mukden durch eine an der Bahnstrecke von einem Oberst der japanischen Kwantung-Armee platzierte Bombe getötet. Der Huanggutun-Zwischenfall gilt als mitentscheidend für die darauf folgende Beendigung der Warlord-Ära und Wiedervereinigung Chinas.

1928 Álvaro Obregón Präsident von Mexiko José de León Toral Mexiko-Stadt Der Attentäter, ein katholischer Priesteramtskandidat, ermordete am 17. Juli 1928 den gerade für eine zweite Amtszeit gewählten mexikanischen Präsidenten Obregón in einem Restaurant in Mexiko-Stadt. Auslöser dafür war die gegen die katholische Kirche in Mexiko gerichtete Politik, die Obregón während seiner ersten Amtszeit betrieben hatte.

1950er Jahre
Jahr Opfer Stellung Täter Ort Kurzbeschreibung

1951 Ali Razmara Premierminister des Iran Khalil Tahmasbi Teheran Am 7. März 1951 wurde der iranische Premierminister Haj Ali Razmara auf dem Weg vom Parlament zur Trauerfeier für Ajatollah Fajz in der Soltani Moschee von Khalil Tahmasbi, einem Mitglied der Fedajin-e Islam, mit drei Schüssen tödlich verwundet. Kurz zuvor hatte Ajatollah Abol-Ghasem Kashani, der geistige Führer der Fedajin-e Islam eine Fatwa gegen Razmara erlassen. Hintergrund war ein Machtkampf zwischen Razmara und Mohammad Mossadegh, der sich vor allem an der Haltung gegenüber der Anglo-Iranian Oil Company (AIOC) entfachte.

1951 Abdallah ibn Husain I. König von Jordanien Mustafa Shukri Usho Jerusalem Am 20. Juli 1951 erschoss der palästinensische Schneider Mustafa Shukri Usho den jordanischen König Abdallah I. in der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem. Motiv für die Tat war die moderate Haltung Abdallahs gegenüber Israel und insbesondere seine Anerkennung des Teilungsplans der Vereinten Nationen für Palästina.

1951 Liaquat Ali Khan Premierminister von Pakistan Syed Azbar Khan Rawalpindi Am 16. Oktober 1951 fiel der erste Premierminister von Pakistan, Liaquat Ali Khan, während einer Rede in Rawalpindi einem von dem muslimischen Fanatiker Syed Azbar Khan verübten Attentat zum Opfer. Das Motiv für die Tat ist unbekannt, da der Täter noch am Tatort getötet wurde.

1956 Anastasio Somoza García Präsident von Nicaragua Rigoberto López Pérez León Am 21. September 1956 gab der junge Dichter Rigoberto López während einer Wahlveranstaltung in León fünf Schüsse auf den Staatschef von Nicaragua Anastasio Somoza ab und verletzte ihn schwer. López wurde noch am Tatort von den umstehenden Nationalgardisten erschossen, Somoza erlag acht Tage später im US-Militärkrankenhaus Hospital Gorgas in der Panamakanalzone seinen Verletzungen. Hintergrund der Tat war der Widerstand gegen die diktatorische Herrschaft Somozas in Nicaragua.

1957 Carlos Castillo Armas Präsident von Guatemala Romeo Vásquez Sánchez Guatemala-Stadt Am 26. Juli 1957 wurde der guatemaltekische Präsident Carlos Castillo Armas im Präsidentenpalast in Guatemala-Stadt von Romeo Vásquez Sánchez, einem Soldaten seiner Leibgarde, erschossen. Die genauen Motive der Tat sind ungeklärt, da Vásquez seinerseits kurz nach der Tat, vermutlich durch Selbstmord, zu Tode kam. Es gibt eine Theorie, wonach Vásquez auf Veranlassung des Diktators der Dominikanischen Republik, Rafael Trujillo, gehandelt haben soll.

1959 S. W. R. D. Bandaranaike Premierminister von Ceylon Talduwa Somarans Thero Colombo Am 25. September 1959 tötete der buddhistische Mönch Talduwa Somarans Thero den Premierminister von Ceylon S. W. R. D. Bandaranaike. Einige Politiker, darunter auch Regierungsmitglieder, gerieten in den Verdacht, Hintermänner der Tat gewesen zu sein.

1960er Jahre
Jahr Opfer Stellung Täter Ort Kurzbeschreibung

1961 Patrice Lumumba Premierminister der Republik Kongo Moïse Tschombé (mutmaßlicher Drahtzieher) Provinz Katanga Am 17. Januar 1961 ermordeten unter belgischem Kommando stehende katangische Soldaten den ersten Premierminister der Republik Kongo Patrice Lumumba. Hintergrund der Tat waren Machtkämpfe nach der Unabhängigkeit des Kongo von Belgien. Bereits zwei Wochen nach der Unabhängigkeit hatte am 11. Juli 1960 die rohstoffreiche Provinz Katanga unter der Führung von Moïse Tschombé – ebenso wie die Provinz Süd-Kasai – ihre Unabhängigkeit von der Republik Kongo erklärt. Im September wurde dann Lumumba durch einen Putsch von Oberst Joseph Mobutu im Einvernehmen mit dem Staatspräsidenten Joseph Kasavubu gestürzt und kurz darauf gefangen genommen und an Tschombé ausgeliefert.

1961 Rafael Leónidas Trujillo Molina Machthaber der Dominikanischen Republik Luis Amiama Tió, Pedro Livio Cedeño Herrera, Antonio de la Maza Vásquez, Luis Salvador Estrella Sadhalá, Amado García Guerrero, Antonio Imbert Barrera, Roberto Rafael Pastoriza Neret und Huáscar Antonio Tejeda Pimentel Santo Domingo Am 30. Mai 1961 wurde Rafael Trujillo, Diktator der Dominikanischen Republik, durch eine Gruppe von Attentätern bestehend aus dem General Antonio Imbert, dem Leutnant Amado García, dem Unternehmer Antonio de la Maza sowie Luis Amiama, Pedro Livio Cedeño, Salvador Estrella, Roberto Pastoriza und Huáscar Tejeda durch Maschinengewehrfeuer getötet. Neben den eigentlichen Attentätern gehörten auch der damalige Verteidigungsminister General José René Román Fernández, General Juan Tomás Díaz sowie Modesto Díaz Quezada und Luis Manuel Cáceres Michel zur Gruppe der Verschwörer. Die Verschwörer wollten durch ihre Tat die mehr als 30-jährige Diktatur Trujillos beenden.

1963 John F. Kennedy Präsident der Vereinigten Staaten Lee Harvey Oswald (mutmaßlicher Täter) Dallas → Hauptartikel: Attentat auf John F. Kennedy. Am 22. November 1963 wurde US-Präsident John F. Kennedy während einer Fahrt durch Dallas/Texas in einem offenen Cabrio erschossen. Nach herrschender Ansicht war Oswald ein Einzeltäter. Eine abschließende Klärung war und ist unter anderem deswegen nicht möglich, weil Oswald zwei Tage später seinerseits einem Attentat zum Opfer fiel.
Siehe auch: Liste der Attentate auf Präsidenten der Vereinigten Staaten

1965 Hassan Ali Mansour Premierminister des Iran Mohammad Bokharaii Teheran Am 22. Januar 1965, wenige Tage vor dem ersten Jahrestag der Weißen Revolution, wurde der iranische Premierminister Hassan Ali Mansour von Mohammad Bokharaii, einem Mitglied der Fedajin-e Islam, vor dem Parlamentsgebäude in Teheran mit drei Schüssen erschossen. Hinter dem Attentat standen konservative islamische Kreise, allen voran der von Mansour ins Exil geschickte Ajatollah Chomeini und der spätere Präsident der Islamischen Republik Iran Akbar Hāschemi Rafsandschāni. Konkreter Auslöser für die Tat war die Befürwortung des Status of Forces Agreements mit den USA durch die Regierung Mansour.

1966 Maximiliano Hernández Martínez Ehemaliger Diktator von El Salvador Cipriano Morales Jamastrán Honduras Der im Exil in Honduras lebende Hernández wurde am 15. Mai 1966 im Esszimmer seines Hauses von seinem Fahrer Cipriano Morales mit 17 Messerstichen getötet. Hernández war 1931 durch einen Militärputsch in El Salvador an die Macht gekommen und hatte bis zu seinem Sturz im Jahr 1944 als Diktator regiert. Unter anderem hatte er Anfang 1932 einen Bauernaufstand im Westen El Salvadors blutig niederschlagen lassen, wobei schätzungsweise 25.000 Menschen getötet wurden.

1968 Robert F. Kennedy US-Senator Sirhan Bishara Sirhan Los Angeles Am 6. Juni 1968 wurde der US-Senator und demokratische Präsidentschaftskandidat Robert F. Kennedy im Anschluss an eine Rede im Ambassador Hotel in Los Angeles von dem palästinensischen Immigranten Sirhan Bishara Sirhan erschossen. Als Motiv für die Tat gelten betont israelfreundliche Aussagen Kennedys.

1980er Jahre
Jahr Opfer Stellung Täter Ort Kurzbeschreibung

1980 Anastasio Somoza Debayle Ehemaliger Präsident von Nicaragua Enrique Haroldo Gorriarán Merlo, Hugo Alfredo Irurzún und andere Asunción Am 17. September 1980 wurde der ehemalige nicaraguanische Präsident Anastasio Somoza im Exil in der paraguayischen Hauptstadt Asunción zusammen mit seinem kolumbianischen Finanzberater Jou Baittiner und seinem Fahrer César Gallardo von Mitgliedern der argentinischen Guerillaorganisation Ejercito Revolucionario del Pueblo (ERP) unter Führung von Enrique Gorriarán ermordet. Initiiert wurde seine Ermordung vermutlich von den Sandinisten, die ihn ein Jahr zuvor gestürzt hatten. Möglicherweise war auch die kubanische Regierung unter Fidel Castro an dem Attentat beteiligt.

1981 Anwar as-Sadat Präsident von Ägypten Chalid al Islambuli Kairo Am 6. Oktober 1981 verübten vier Mitglieder der islamistischen Organisation Al-Dschihad unter Führung des Leutnants Chalid al Islambuli während einer Militärparade in Kairo ein Attentat auf den ägyptischen Staatspräsidenten Anwar as-Sadat. Neben Sadat fielen noch zehn weitere Personen, darunter der kubanische Botschafter in Ägypten, ein omanischer General und ein koptisch-orthodoxer Bischof, dem Attentat zum Opfer. 28 weitere Personen, darunter Sadats Vizepräsident Husni Mubarak und der irische Verteidigungsminister James Tully, wurden verletzt. Vor der Tat hatte der spirituelle Führer von Al-Dschihad, der Mufti Umar Abd ar-Rahman eine die Tat rechtfertigende Fatwa erlassen. Darin wurde Sadat vorgeworfen ein unrechtmäßiger Herrscher zu sein, da er nicht auf der Grundlage der Scharia regiere. Konkreter Hintergrund der Tat dürfte aber vor allem der zwei Jahre zuvor abgeschlossene Friedensvertrag mit Israel gewesen sein.

1982 Bachir Gemayel Designierter Präsident des Libanon Habib Tanious Shartouni Aschrafija Am 14. September 1982 wurde der designierte libanesische Präsident Bachir Gemayel zusammen mit 25 anderen Personen durch ein Bombenattentat im Hauptquartier der Kata’ib-Partei ermordet. Die Bombe wurde von dem libanesischen Christen Shartouni gelegt. Mutmaßlicher Drahtzieher des Attentats war der syrische Geheimdienst. Shartouni selbst nannte als Motiv für die Tat, dass Gemayel den Libanon an Israel habe ausverkaufen wollen. Diese Aussage nimmt Bezug darauf, dass sich Gemayel kurz zuvor mit dem israelischen Ministerpräsidenten Menachem Begin getroffen haben soll, um den Abschluss eines Friedensvertrages zwischen beiden Ländern vorzubereiten.

1983 Benigno Aquino, Jr. Philippinischer Senator Rogelio Moreno Manila Am 21. August 1983 wurde der philippinische Senator Benigno Aquino bei seiner Rückkehr aus dem Exil unmittelbar nach Verlassen des Flugzeugs auf dem Flughafen von Manila erschossen. Aquino befand sich zum Zeitpunkt seiner Ermordung in Begleitung von Angehörigen der philippinischen Streitkräfte, die ihn noch im Flugzeug verhaftet hatten und zu einem Militärfahrzeug führten. Die Sicherheitskräfte erschossen noch am Tatort den Kommunisten Rolando Galman, und die Regierung von Präsident Ferdinand Marcos beschuldigte nur Stunden nach der Tat den Generalsekretär der Kommunistischen Partei Rodolfo Salas, der Drahtzieher des Attentats gewesen zu sein. Spätere Ermittlungen kamen jedoch zu dem Ergebnis, dass Aquino Opfer einer militärischen Verschwörung geworden und der eigentliche Attentäter der Militärpolizist Rogelio Moreno gewesen sei. Sechzehn teils ranghohe Mitglieder der Streitkräfte wurden schließlich nach dem Sturz Marcos’ im Jahr 1986 von einem Sondergericht zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Motiv für die Tat dürfte die scharfe Kritik Aquinos an der Regierung gewesen sein.

1984 Indira Gandhi Ministerpräsidentin von Indien Beant Singh und Satwant Singh Neu-Delhi Am 31. Oktober 1984 wurde die indische Ministerpräsidentin Indira Gandhi auf dem Weg zu einem Interview, das Peter Ustinov im Rahmen der Dokumentarfilmreihe Ustinov’s People mit ihr führen wollte, im Vorgarten ihres Hauses in Neu-Delhi von Beant Singh und Satwant Singh, Mitgliedern ihrer Sikh-Leibgarde, erschossen. Hintergrund der Tat war das als Operation Blue Star bezeichnete gewaltsame Vorgehen des indischen Militärs gegen separatistische Sikhs, die sich unter der Führung von Jarnail Singh Bhindranwale im Goldenen Tempel in Amritsar verschanzt hatten und bei der nach Augenzeugenberichten 2000 Sikhs ums Leben gekommen sein sollen und ein Teil des Tempels komplett zerstört wurde.

1986 Olof Palme Ministerpräsident von Schweden Stockholm Am 28. Februar 1986 wurde der schwedische Ministerpräsident Olof Palme auf dem Heimweg nach einem Kinobesuch in der Stockholmer Innenstadt erschossen. Täter und Motiv der Tat konnten bis heute nicht ermittelt werden.

1987 Rashid Karami Premierminister des Libanon Samir Geagea und andere Mitglieder der Forces Libanaises Am 1. Juni 1987 fiel der libanesische Premierminister Rashid Karami der Detonation eines Sprengsatzes in seinem Hubschrauber zum Opfer. Alle übrigen Personen, die sich an Bord des Hubschraubers befunden hatten, darunter der Innenminister Abdullah al-Rasi überlebten das Attentat. 1999 wurden der Führer der Forces Libanaises (FL), Samir Geagea, und zehn weitere Mitglieder dieser christlichen Miliz für dieses und andere Attentate verurteilt. Die mangelnde Rechtsstaatlichkeit dieses Verfahrens macht es aber zweifelhaft, ob der Vorwurf tatsächlich berechtigt ist.

1987 Thomas Sankara Präsident von Burkina Faso Ouagadougou Am 15. Oktober 1987 wurde Thomas Sankara, Präsident von Burkina Faso, zusammen mit 12 weiteren Offizieren im Rahmen eines Putsches seines ehemaligen Weggefährten Blaise Compaoré ermordet.

1990er Jahre
Jahr Opfer Stellung Täter Ort Kurzbeschreibung

1991 Rajiv Gandhi Ehemaliger Premierminister von Indien Thenmuli Rajaratnam Sriperumbudur Am 21. Mai 1991 fiel der ehemalige indische Premierminister Rajiv Gandhi während eines Wahlkampfauftritts zur Unterstützung eines Parlamentsabgeordneten der Kongresspartei in Sriperumbudur nahe Madras einem von der Tamilin Thenmuli Rajaratnam verübten Selbstmordattentat zum Opfer. Die Attentäterin wurde den Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) zugerechnet. Motiv für das Attentat soll die Rolle der während Gandhis Regierung entsandten indischen Friedenstruppen im Bürgerkrieg in Sri Lanka gewesen sein.

1993 Ranasinghe Premadasa Präsident von Sri Lanka Colombo Am 1. Mai 1993 wurde der sri-lankische Präsident Ranasinghe Premadasa auf dem Weg zu einer Maikundgebung in Colombo von einem Selbstmordattentäter aus Kreisen der LTTE ermordet. Hintergrund der Tat war der Bürgerkrieg zwischen Tamilen und Singhalesen in Sri Lanka.

1994 Juvénal Habyarimana und Cyprien Ntaryamira Präsidenten von Ruanda und Burundi Kigali Am 6. April 1994 wurde das Flugzeug, in dem der ruandische Präsident Juvénal Habyarimana, sein burundischer Amtskollege Cyprien Ntaryamira sowie der Stabschef der ruandischen Armee Déogratias Nsabimana von einem Treffen afrikanischer Staatschefs in Daressalam nach Kigali zurückkehrten, beim Landeanflug auf den Flughafen Kigali von zwei Boden-Luft-Raketen getroffen. Alle Insassen kamen ums Leben. Hintergrund des Attentats waren die sowohl in Ruanda, als auch in Burundi bestehenden Stammeskonflikte zwischen Hutu und Tutsi. Beide Präsidenten waren Hutu, galten aber als gemäßigt. Bis heute ist ungeklärt, ob das Attentat von Tutsi oder radikalen Hutu verübt wurde. Es bildete den Auftakt des Völkermordes an den Tutsi und gemäßigten Hutu in Ruanda, dem schätzungsweise 800.000 Menschen zum Opfer fielen.

1995 Jitzchak Rabin Ministerpräsident von Israel Jigal Amir Tel Aviv Am 4. November 1995 wurde der israelische Ministerpräsident Jitzchak Rabin nach einer Rede auf einer Kundgebung für den Oslo-Friedensprozess auf dem Platz der Könige Israels (dem heutigen Rabin Platz) in Tel Aviv von dem extremistischen jüdischen Studenten Jigal Amir erschossen. Amir betrachtete Rabin als einen Verräter und den Friedensprozess als eine Bedrohung für die Existenz des Staates Israel.

1999 Luis Maria Argaña Vizepräsident von Paraguay Pablo Vera Esteche, Luis Rojas, Fidencio Vega und Reinaldo Servín Asunción Am 23. März 1999 wurde der paraguayische Vizepräsident Luis Maria Argaña auf einer Fahrt durch Asunción in der Straße Diagonal Molas López von einem Fahrzeug gestoppt und von den vier Attentätern Pablo Vera, Luis Rojas, Fidencio Vega und Major Reinaldo Severin erschossen. Neben Argaña kam bei dem Attentat auch sein Bodyguard ums Leben, sein Fahrer wurde verletzt. Hintermann des Attentats soll der ehemalige paraguayische General und Politiker Lino Oviedo gewesen sein. Oviedo war 1996 wegen eines missglückten Putschversuchs gegen den damaligen Präsidenten Juan Carlos Wasmosy zu 10 Jahren Haft verurteilt, 1998 jedoch von dessen Nachfolger Raúl Cubas Grau begnadigt worden. Dies wurde von der Opposition und auch von Argaña scharf kritisiert. Die Oppositionsparteien drohten mit einem Amtsenthebungsverfahren gegen Cubas, wodurch Argaña Präsident geworden wäre. Der Tod Argañas verschärfte die politische Krise und zwang Cubas, sechs Tage nach dem Attentat zurückzutreten und – ebenso wie Oviedo – das Land zu verlassen.

1999 Wasken Sarkissjan Ministerpräsident von Armenien Nairi Hunanjan und andere Jerewan Am 27. Oktober 1999 hielten sich der armenischen Ministerpräsident Wasken Sarkissjan und Karen Demirtschjan, der Versammlungspräsident, in der armenischen Nationalversammlung auf, als eine Gruppe von Attentätern, angeführt von Nairi Hunanjan, eintrat und beide Politiker sowie drei weitere Personen erschoss. Am 28. Oktober stellten sich die Attentäter der Polizei, 40 Geiseln kamen frei.

21. Jahrhundert
2000er Jahre
Jahr Opfer Stellung Täter Ort Kurzbeschreibung

2001 Laurent-Désiré Kabila Präsident des Kongo Rashidi Mizele Kinshasa Am 16. Januar 2001 fiel der kongolesische Präsident Laurent-Désiré Kabila in seinem Palast in Kinshasa einem Attentat seines Leibwächters Rashidi Mizele zum Opfer. Die Hintergründe der Tat sind bis heute nicht geklärt. Der Attentäter wurde unmittelbar nach der Tat von anderen Leibwächtern erschossen.

2003 Zoran Đinđić Ministerpräsident von Serbien Zvezdan Jovanović Belgrad Am 12. März 2003 wurde der serbische Ministerpräsident Zoran Đinđić von Zvezdan Jovanović, dem Vizekommandanten der Polizei-Sondereinheit „Rote Barette“, aus 180 Meter Entfernung vom rückwärtigen Fenster eines Gebäudes aus im Innenhof des Regierungssitzes erschossen. Bei dem Attentat wurde auch Đinđićs Leibwächter schwer verletzt. Neben Jovanović wurden für die Tat auch der Kommandant der „Roten Barette“ Milorad Ulemek als Drahtzieher sowie zehn weitere Personen als Beihelfer verurteilt. Motiv für die Tat dürfte die Auslieferung des früheren Staatschefs Slobodan Milošević an das Haager Kriegsverbrechertribunal gewesen sein.

2004 Mirwais Sadik Afghanischer Minister Herat Am 21. März 2004 wurde der afghanische Minister für Zivilluftfahrt und Tourismus Mirwais Sadik in Herat vor dem Haus des Militärkommandeurs der Provinz Herat Saher Naib Sada von dessen Soldaten in seinem Auto erschossen. Nach Aussagen Sadas war das Motiv für die Tat, dass Sadik ihn von seinem Kommando habe entbinden wollen. Sadik war ein Sohn des Provinzgouverneurs Ismail Khan, der eine große Privatarmee unterhielt und sich offensichtlich einen Machtkampf mit dem Kommandeur der Afghanischen Nationalarmee lieferte. Bei dem Attentat kamen neben Sadik auch zwei Wachleute, ein Geheimdienstoffizier und ein Verwandter Sadiks ums Leben.[20] Infolge der durch das Attentat ausgelösten Unruhen, die zahlreiche Todesopfer forderten, kam es zu einer gewaltsamen Absetzung Ismail Khans als Gouverneur der Provinz Herat durch Präsident Hamid Karzai.

2004 Achmat Kadyrow Präsident von Tschetschenien Schamil Salmanowitsch Bassajew (Drahtzieher) Grosny Am 9. Mai 2004 wurde der tschetschenische Präsident Achmat Kadyrow während der Feierlichkeiten aus Anlass des Tages des Sieges in einem Stadion in Grosny mit einer unter der Tribüne angebrachten Landmine getötet. Bei dem Attentat kam auch der Reuters-Journalist Adlan Chassanow ums Leben. Drahtzieher des Attentats war der tschetschenische Rebellenführer Schamil Bassajew.

2005 Lakshman Kadirgamar Außenminister von Sri Lanka Colombo Am 12. August 2005 wurde Sri Lankas Außenminister Lakshman Kadirgamar in der Nähe seines Hauses in Colombo durch einen Scharfschützen erschossen. Der Täter konnte nicht ermittelt werden. Verdächtigt wurden die Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE), die jedoch bestritten, für das Attentat verantwortlich zu sein und ihrerseits die Armee verdächtigten, auf diese Weise einen Vorwand für die Aufkündigung des seit drei Jahren geltenden Waffenstillstands schaffen zu wollen.

2007 Benazir Bhutto Pakistanische Oppositionsführerin Rawalpindi Am 27. Dezember 2007 wurde die pakistanische Oppositionsführerin Benazir Bhutto beim Verlassen einer Wahlkampfveranstaltung in Rawalpindi ermordet. Nach Erkenntnissen der pakistanischen Ermittlungsbehörden und einer Untersuchungskommission von Scotland Yard wurden zunächst von einem oder mehreren Personen Schüsse auf Bhuttos gepanzertes Fahrzeug abgegeben, bevor sich ein Selbstmordattentäter in unmittelbarer Nähe des Fahrzeugs in die Luft sprengte. Bhutto, die zum Zeitpunkt des Attentats aus dem Schiebedach des Fahrzeugs herausschaute und ihren Anhängern zuwinkte, wurde von zwei Schüssen getroffen und von der Druckwelle der Explosion gegen das Schiebedach geschleudert, wodurch sie einen Schädelbruch erlitt. Neben Bhutto kamen bei dem Anschlag 24 weitere Personen ums Leben. Während die pakistanische Regierung den Al-Qaida nahestehenden islamistischen Stammesführer Baitullah Mehsud beschuldigte, Drahtzieher des Attentats gewesen zu sein, vermuten Bhuttos Pakistanische Volkspartei (PPP) und andere Gruppen vielmehr die pakistanische Regierung unter Präsident Pervez Musharraf hinter der Tat. Bereits zwei Monate zuvor, unmittelbar nach Bhuttos Rückkehr aus dem Exil, war es in Karachi auf dem Weg vom Flughafen zum Mausoleum des Staatsgründers Muhammad Ali Jinnah zu einem schweren Selbstmordattentat gekommen, bei dem 136 Personen getötet und mindestens 450 verletzt wurden. Dieses Attentat hatte Bhutto noch unverletzt überlebt. Sie selbst machte hierfür Anhänger des früheren Militärmachthabers Mohammed Zia ul-Haq verantwortlich.

2010er Jahre
Jahr Opfer Stellung Täter Ort Kurzbeschreibung

2011 Shahbaz Bhatti Pakistanischer Minister Islamabad Am 2. März 2011 erschossen Unbekannte den pakistanischen Minister für Minderheiten Shahbaz Bhatti in Islamabad bei einer Autofahrt zu seiner Arbeit. Bhatti war der einzige Christ in der pakistanischen Regierung. Er hatte sich wiederholt für eine Reform des Blasphemiegesetzes ausgesprochen und sich für die auf der Grundlage dieses Gesetzes zum Tode verurteilte Christin Asia Bibi eingesetzt. Zu der Tat bekannte sich eine Gruppe namens „Tehrik Taliban Fidayan Mohammad Punjab“.

2012 Daud Radschha Verteidigungsminister von Syrien Damaskus Am 18. Juli 2012 fiel der syrische Verteidigungsminister Daud Radschha einem Bombenattentat auf die Teilnehmer einer Sitzung des Obersten Sicherheitsrates zum Opfer. Neben Radschha wurden auch mehrere weitere Mitglieder des Obersten Sicherheitsrates getötet oder verletzt. Unter anderem starben der stellvertretende Verteidigungsminister und ehemalige Chef des syrischen Militärgeheimdienstes Assef Schawkat, Schwager des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, sowie der Assistent des Vizepräsidenten und Minister ohne Geschäftsbereich Hasan Turkmani. Vermutlich kamen auch der Innenminister Mohammed Ibrahim al-Schaar und der Chef des Allgemeinen Geheimdienstes Hafes Makhlouf, ein Vetter des Präsidenten und enger Vertrauter von dessen Bruder Maher al-Assad, ums Leben.[21] Zu dem Attentat hat sich die Freie Syrische Armee bekannt.[22] Hintergrund des Attentats ist der Bürgerkrieg in Syrien.
2012 Ahmed al-Dschabari Palästinensischer Hamas-Chef Gaza Am 14. November 2012 schossen israelische Soldaten auf das Auto des Chefs der palästinensischen Terrorgruppe Hamas Ahmed al-Dschabari, der dabei getötet wurde. Dabei kam auch ein weiteres Hamas-Mitglied ums Leben.

2013 Nand Kumar Patel Vorsitzender des Indischen Nationalkongresses von Chhattisgarh Chhattisgarh Am 25. Mai 2013 zündeten maoistische Rebellen eine Bombe vor einem Konvoi mit Politikern des Indischen Nationalkongresses und schossen anschließend auf den Konvoi. Dabei wurde der Kongressvorsitzende von Chhattisgarh Nand Kumar Patel getötet.[32]
2013 Mohamed Brahmi Tunesischer Oppositionspolitiker Ariana Am 25. Juli 2013 wurde der tunesische Oppositionspolitiker Mohamed Brahmi von Unbekannten vor seinem Haus in Ariana erschossen. Daraufhin protestierten tausende Tunesier im ganzen Land gegen politisch motivierte Gewalt. In Menzel Bouzaine zündeten Demonstranten das lokale Hauptquartier der islamistischen Ennahda-Partei an.

2013 Ali Mohammad Jattack Pakistanischer Politiker Quetta Am 9. August 2013 schossen Unbekannte auf das Fahrzeug des ehemaligen pakistanischen Regionalministers Ali Mohammad Jattack, als dieses an einer Moschee in Quetta vorbeifuhr. Dabei wurden mehrere Menschen, die zu diesem Zeitpunkt aus der Moschee kamen, getötet und 27 verletzt. Jattack blieb unverletzt.

2017 Kim Jong-nam der älteste Sohn von Kim Jong-il, Nordkorea Sepang Am 13. Februar 2017 wurde Kim Jong-nam am Flughafen Kuala Lumpur in Malaysia vergiftet, nachdem ihm eine Flüssigkeit ins Gesicht gespritzt wurde. Wenige Tage später wurde das Nervengas VX nachgewiesen.

 

 

 

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