Noch ist Deutschland nicht verloren: Laut ARD-“Deutschlandtrend” fallen Union und SPD auf historische TIEFSTSTÄNDE


√ Von Michael Mannheimer, 19. Oktober 2018

Hinweis: Dem Höhenflug der Grünen und dessen Ursachen werde ich einen eigenen Artikel widmen (MM)

Nach dem aktuellen ARD-Deutschlandtrend liegt die Zustimmung für die GroKo-Parteien nur noch bei 39 Prozent.

Union und SPD sind in einer neuen Umfrage auf ihre bisherigen Tiefststände gefallen.

Was für ein Absturz. Bei der Bundestagswahl 2017 waren die Unionsparteien zusammen mit der SPD noch auf 53 Prozent der Stimmen gekommen. Nach dem aktuellen ARD-Deutschlandtrend liegt die Zustimmung für die GroKo-Parteien nur noch bei 39 Prozent.

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union auf 25 Prozent (minus 1 Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche) der Wählerstimmen, die SPD auf 14 Prozent (minus 1).

Das geht aus dem in der Nacht auf Freitag veröffentlichten “Deutschlandtrend” für das ARD-Morgenmagazin hervor.

Schlechtester Wert sein Beginn der Erhebung

Für beide Parteien sind es demnach die schlechtesten Werte, seitdem die Sonntagsfrage im “Deutschlandtrend” gemessen wird.


Zweitstärkste Kraft sind demnach die Grünen, die 19 Prozent (plus 2) erreichen – der höchste Wert der Partei seit September 2011. Dahinter folgen die AfD mit unverändert 16 Prozent, die FDP mit 11 Prozent (plus 1) und die Linke mit 9 Prozent (minus 1).

Andere Umfragen mit eingeschlossen, liegt die Union in der Sonntagsfrage nunmehr in einer Spanne zwischen 25 und 29 Prozent, die SPD zwischen 14 und 19 Prozent.

Die Frage, ob man sich über die Stabilität Deutschlands Sorgen mache, weil die Bedeutung der Volksparteien schwinde, wurde beim Deutschlandtrend knapp mehrheitlich mit Ja beantwortet (51 Prozent). 47 Prozent der Bürgerinnen und Bürger sehen dies anders. Sie erkennen in der Ausdifferenzierung der deutschen Parteienlandschaft demnach auch eine Chance auf breitere politische Debatten. Quelle

Grüner Höhenflug auch in Hessen

Bereits am Donnerstag hatte eine Umfrage im Vorfeld der Landtagswahl in Hessen in einer Woche ein ähnliches Bild geliefert, mit einem möglichen Riesenerfolg für die Grünen. Nach der Landtagswahl in Bayern könnten die Grünen demnach auch in Hessen zweitstärkste Kraft werden.

Würde schon kommenden Sonntag in Hessen gewählt, käme die CDU dort nur noch auf 26 Prozent, die SPD auf 20 und die Grünen kämen auf 22 Prozent, berichtete das ZDF am Donnerstag unter Berufung auf eine Politbarometer-Umfrage online.Die Linke liegt dabei wie die FDP bei 8 Prozent und die AfD käme auf 12 Prozent. In Hessen wird am 28. Oktober ein neuer Landtag gewählt.

Der Umfrage zufolge würden von den politisch denkbaren Bündnissen eine Regierung aus CDU, Grünen und FDP oder eine aus SPD, Grünen und Linken eine sichere Mehrheit im Landtag erreichen. Die amtierende Regierung aus CDU und Grünen stünde den Zahlen zufolge auf der Kippe.Die Befragungen fanden vom 15. bis 17. Oktober statt und damit nach der Wahl in Bayern am vergangenen Sonntag. Quelle

Auch die linke Huffingtonpost bestätigt den einbrich der umfragewerte für die Große Koalation:

Doppelter Umfrage-Crash für die GroKo: Wie lange hält die Regierung noch?

Warum der GroKo ein Kollaps droht – auf den Punkt gebracht.

Während die Grünen bundesweit zulegen, geht der Abwärtstrend der Großen Koalition rasant weiter. Woche für Woche gehen die Umfragewerte von Union und SPD weiter nach unten. Jetzt haben die beiden Volksparteien laut aktuellen Umfragen von ARD und ZDF ihre bisher schlechtesten Ergebnisse eingefahren.

Ein Blick auf den ARD-“Deutschlandtrend” und das ZDF-“Politbarometer” zeigt, warum der GroKo ein Kollaps droht.

  • Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union auf 25 Prozent der Wählerstimmen, die SPD auf 14 Prozent. Beide büßen je 1 Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche ein.
  • Für beide Parteien ergaben sich so die schlechtesten Werte, seit die Sonntagsfrage gestellt wird.
  • Zweitstärkste Kraft wären der Umfrage nach die Grünen, die 19 Prozent (plus 2) erreichen – der höchste Wert der Partei seit September 2011.
  • Dahinter folgen die AfD mit unverändert 16 Prozent, die FDP mit 11 Prozent (plus 1) und die Linke mit 9 Prozent (minus 1).

Das sind die Ergebnisse des ZDF-Politbarometers:

Noch eklatanter fällt der GroKo-Abwärtstrend im ZDF-“Politbarometer” aus. Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, kämen die Grünen auch hier auf Platz 2, während die Regierungsparteien weiter an Zustimmung verlieren.

  • Die Union käme nur noch auf 27 Prozent (minus 1) – ihr bisher schlechtester Wert im “Politbarometer”.
  • Die SPD käme sogar nur noch auf 14 Prozent (minus 3). Damit wären sie nur noch viertstärkste Kraft im Bundestag – und erzielte ebenfalls ihren bis dato schlechtesten Wert, seit das Politbarometer gemessen wird.
  • Vor den Sozialdemokraten lägen die Grünen mit 20 Prozent, die mit einem Plus von 3 Prozent am stärksten von allen Parteien zulegen.
  • Auch die AfD läge mit 16 Prozent (unverändert) vor der SPD.
  • Unverändert zur letzten Befragung halten sich die FDP auf 8 Prozent und die Linken auf 10 Prozent.

Das drohende GroKo-Aus – auf den Punkt gebracht:

Es zeichnet sich ein Ende der jahrelangen Regentschaft der Großen Koalition in Deutschland ab. Die deutschen Wähler haben offensichtlich genug von der GroKo und strafen diese gehörig ab. Davon profitieren laut den aktuellsten Umfragen im Moment vor allem die Grünen, die einen echten Aufwärtstrend erleben, und die AfD. Von allen denkbaren Bündnissen hätte im Moment nur eine Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen eine parlamentarische Mehrheit. Quelle

Große Koalition im freien Fall: Kritiker sollen mundtot gemacht werden

Bei der Wahl in Bayern wurden die Union und die SPD massiv abgestraft. Die SPD ist auf rund 9 Prozent gefallen. Ein historisch einmalig schlechtes Ergebnis: LTW Bayern: zweistellige Verluste bei CSU und SPD.

Auch bei Landtagswahlen spielt die Bundespolitik eine Rolle. Bei der Bayernwahl ging es nicht nur um bayerische Themen, sondern auch um die Politik der CDU/CSU und SPD auf Bundesebene. Die Merkel-Regierung und die Große Koalition stoßen bei immer mehr Bürgern auf Ablehnung. Daher wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser Trend auch bei der Hessen-Wahl fortsetzen. Denn auch dort drohen der CDU und SPD herbe Verluste: Union und SPD droht in Hessen ähnliches Wahldesaster wie in Bayern.

Profitieren können zurzeit vor allen Dingen zwei Parteien: die Grünen und die AfD. Beide Parteien haben sich in wichtigen Fragen klar positioniert. Die Grünen wollen die grenzenlose Multi-Kulti-Gesellschaft, mehr EU und mehr Gender-Ideologie. Die AfD will sichere Grenzen, ein Ende der Masseneinwanderung, mehr Sicherheit für die Bürger und weg vom Gender-Wahn.

Die Merkel-Regierung setzt dessen ungeachtet ihren wahnwitzigen Kurs fort.

Im Dezember soll der Globale Migrations-Pakt der UNO unterzeichnet werden. Dann stehen Tür und Tor offen. Kritik ist nicht erwünscht und wird als »Hate Speech« geahndet: Kritik verboten: UNO-Migrations-Pakt darf in den Medien nicht kritisiert werden.

Im nächsten Jahr sind zudem EU-Parlamentswahlen. Auch hier ist Kritik nicht erwünscht. Schnell kann Kritikern vorgeworfen werden, Desinformation zu betreiben, wenn man nicht den Worten der EU und ihrer Befürworter folgt: Merkel: Beim EU-Gipfel sollen Sanktionen gegen Parteien beschlossen werden, die mit »Desinformationen« die Wahl beeinflussen.

Die EU wird immer mehr zum Zentrum autoritärer Politik. Die Altparteien nutzen die EU als Instrument, um ihre Macht zu erhalten. Der Wille der Bürger wird ignoriert.

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