“SPIEGEL”-Redakteur erfindet vom System erwünschte Artikel


Claas Relotius erfand seine Geschichten nach dem Geschmack des linken Zeitgeistes

Von Michael Mannheimer, 21.12 2018

Claas Relotius, ein 33jähriger deutscher Journalist, Schreiber für den SPIEGEL und die ZEIT, überhäuft mit Journalistenpreisen, gelobt für seine ins Denksystem der linksgrünenen Deutschlandabschaffer passenden Artikel, gepriesen von Wikipedia – zeigt unwillentlich, wie man im Merkelsystem am besten vorankommt:

Mit der völligen Unterwerfung unter die Doktrin der political correctness der NWO.

Claas Relotius hat einen beträchtlichen Teil seiner Reportagen gefälscht. Dies legte gezwungenermaßen, da nicht mehr zu verheimlich, der SPIEGEL am 19. Dezember selbst offen: Relotius habe

„mit Vorsatz, methodisch und hoher krimineller Energie getäuscht“.

https://www.unzensuriert.at/content/0028493-Der-Spiegel-ueberrascht-ueber-falsche-Berichte-von-eigenem-Journalisten-unzensuriert

Man wolle den Fall nun von einer Kommission aufarbeiten lassen, so der SPIEGEL. Und die Organisatoren des Deutschen Reporterpreises – allesamt und ohne Ausnahme keinen Deut besser in ihrer politischen Gesinnung und Unterwerfung unter den nationalmasochistischen Zeitgeist als der nun enttarnte Cheflügner der Lügenpresse “Relotius” – zeigen sich „entsetzt und wütend“. Erst vor kurzem hatten sie Relotius eine weitere Auszeichnung für die „beste Reportage“ zugesprochen.

Dabei waren die Geschichten jeweils so von Relotius erfunden, dass sie genau ins Weltbild der linksgrünen Medienmacher passten. Gleich viermal wurde er deshalb mit dem Deutschen Reporterpreises für die “beste Reportage” ausgezeichnet. 

Er bedient sich aus Bildern, aus Facebook-Posts, YouTube-Videos, er fleddert alte Zeitungen, entlegene Blogs, und aus den Teilen und Splittern und Fetzen und Krümeln erschafft er seine Kreaturen wie ein verspielter kleiner Gott.

Chris Jaeger, Gayle Gladdis, Neil Becker aus Fergus Falls, Nadim und Khalid in Kirkuk, Ahmed und Alin aus Aleppo, Mohammed Bwasir aus Guantanamo, sie sind keine Menschen aus Fleisch und Blut, sie leben nur auf dem Papier, und ihr Schöpfer heißt Claas Relotius.

https://meedia.de/2018/12/19/der-eine-getuerkte-text-zuviel-spiegel-trennt-sich-von-reporterpreis-traeger-claas-relotius-wegen-betrugsverdacht

Der jetzige Medienskandal beim SPIEGEL bestätigt damit alles, was der deutsche Widerstand den Mainstream-„Lügenmedien“ seit Jahren vorgewarf: Die Priorisierung “richtiger” politischer Gesinnung gegenüber der Wahrheit – und die systematische Fälschung von Nachrichten, die nicht länger die Realität abbilden, sondern die Phantasiewelt des linkspolitischen Establishments bestätigen.


Jouwatch schreibt dazu:

Der Baron Münchhausen vom SPIEGEL ist nicht irgendwer. Vier Deutsche Reporterpreise hat Claas Relotius erhalten, den Peter Scholl-Latour-Preis, den Konrad-Duden-, den Kindernothilfe-, den Katholischen und den Coburger Medienpreis. Erst jetzt sind seine Betrügereien aufgeflogen.

Von CNN wurde er zum „Journalist of the Year“ gekürt. Den Reemtsma Liberty Award gab es außerdem für den talentierten Märchenonkel. Der junge SPIEGEL-Redakteur landete auf der Forbes-Liste der „30 under 30 – Europe: Media“. Eindeutig zuviel der Ehre für einen linken Lügenbaron.

https://www.journalistenwatch.com/2018/12/20/spieglein-hand-luegner/

“Beste Reportage”: Klar doch: Bei solch systemaffinen Themen, wie sie Relotius zu liefern wusste. Allein die Überschriften seiner 60 Lügenartikel zeigen, dass Relotius genau begriffen hat, was das kranke merkelsche Lügensystem, zu dem die gesamte Presse (mit einer Handvoll Ausnahme) zählt, wünscht: Reportagen über die bösen Rechten. Reportagen über den bösen Trump.

So etwa schrieb Relotius Beiträge über eine angebliche US-Bürgerwehr an der Grenze zwischen Mexiko und den USA, “Reportagen” zum Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien oder zu einem angeblichen Gefangenen in Guantanamo. Richtig fragt Burkhard Ewert (Chefredaktion NOZ Medien):

„Aber kann es sein, dass ihm auch darum geglaubt wurde, da seine Texte vielen ins Weltbild passten? Dass zum Thema also auch die Frage zählt, ob es in Mode gekommen ist, erwünschtes statt reales Geschehen abzubilden? Um Haltung zu zeigen und so?“

https://philosophia-perennis.com/2018/12/19/politisch-korrekt-gefaked-spiegel-co-fielen-ueber-jahre-auf-geschichtenfaelscher-herein

Selbstverständlich ist das so. Und selbstverständlich wird der SPIEGEL und die restlichen Systemmeiden nichts daraus lernen. Können und wollen sie auch nicht: Denn dann müssten sie einen politischen Schwenk um 180 Grad machen – und sich auf die Seite der Alternativmedien und der AFD begeben. Was ausgeschlossen ist. Daher wird ein bisschen darüber berichtet, ein bisschen Selbstkritik geübt (eine Domäne der Linken: Angesagt vor allem in den Umerziehungslagern Vietnams, der UDSSR und Kambodschas) – und ansonsten gewartet, bis Gras über die Sache gewachsen ist.

Das heißt: Schon in wenigen Wochen werden SPIEGEL&Co mit der systematischen Hetze gegen die AFD (alles mindestens so verlogen wie die Phantasiebrichte von Relotius), mit der systemtischen Hetze gegen Trump (eine Domäne des SPIEGEL, der Trump im Stil eines Dschihadisten mit der von ihm geköpften Freiheitsstaue abbildete), mit der Verschleierung und Beschönigung der Zerstörung Deutschlands durch Merkel weitermachen wie gehabt.

  • Wo sind die SPIEGEL-Berichte über die Stasi-Vergangenheit Merkels?
  • Wo sind die Berichte über die Kollaboration Merkels mit der Stasi-Agentin Kahane?
  • Wo sind die Berichte über die Autorenschaft Merkels zum UN-Migrationspakt?
  • Wo sind die Berichte dieses Magazins über die direkte Verbindung von Merkels Politik mit den Anforderungen der NWO: der “neuen Weltordnung”?
  • Wo die Berichte über die tausendfachen Gesetzesverstöße Merkels?

Man könnte beliebig fortsetzen in der Aufzählung all jener politischen Fakten, die vom SPIEGEL nicht berichtet werden. Oder so berichtet werden, dass das Wesentliche im Bericht nicht erscheint:

Wo etwa schrieb der SPIEGEL, dass der UN-Migrationspakt eben nicht “unverbindlich”, sondern absolut verbindlich ist?

Ein Faktum von essentieller Bedeutung – das, hätte es die deutsche oder europäische Öffentlichkeit gewusst, zu einem Sturm des Protestes geführt hätte. Und genau aus diesem Grund vom SPIEGEL eben nicht veröffentlicht wurde.

Fazit: Gegenüber einer einfachen dreisten Lüge ist jene Lüge, die sich in einem Wust von Wahrheit verbirgt, die weitaus schlimmere.

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Der Fall Relotius in den Medien “Weitgehende Folgen für den Journalismus generell”

Der Skandal um gefälschte Reportagen im SPIEGEL erschüttert die Medienwelt. Manche Kommentatoren fürchten um die Glaubwürdigkeit der Branche. Andere loben den transparenten Umgang mit dem Fall

So titelt der SPIEGEL seinen jüngsten Artikel über den unfasslichen, aber symptomatischen Fall eines aufgedeckten Skandals um einen seinen Redakteure, der – mehrfach preisgekrönt und als deutsches Journalisten-Nachwuchstalent gepriesen – seine Geschichten einfach erfand.

Natürlich geht der SPIEGEL nun in die Offensive und deckt alles auf, was es aufzudecken gibt. Geht es doch nicht mehr und nicht weniger um seine Zukunft: Denn dieser SPIEGEL-Skandal ist weit mehr als der damalige Skandal um die Hitlertagebücher des “STERN”. Dieser hatte damals gefälschte Tagebücher Hitlers als “echt” herausgegeben. Zur Ehrenrettung des Magazins muss jedoch gesagt werden, das der STERN die Handschrift der Tagebücher von Handschrift-Experten hat prüfen lassen – die die geniale Fälschung dann als “echt” bestätigten.

Doch der SPIEGEL-Skandal ist weitaus mehr als nur ein Unfall. Er ist eine Selbstentlarvung eines pathokratischen, auf Lügen aufgebauten neobolschewistischen Systems: Des Merkelsystems.

Und daher wird alles getan, diesen Skandal als den eines “Einzeltäters” darzustellen. Darin haben SPIEGEL&Co Übung: 40.000 weltweite Terroranschläge nach 9/11 werden von ihnen als Taten “einzelner” dargestellt. Mehr Lüge geht nicht.

Journalistenwatch beurteilt den Fall wie folgt:

Ullrich Fichtner müht sich in seiner Rekonstruktion des Falls redlich, Relotius als einen Einzeltäter darzustellen, der nicht nur die Leser, sondern vor allem auch seine Kollegen getäuscht hat – und somit auch enttäuschte. Der SPIEGEL-Gründer Rudolf Augstein wird bemüht, sein Motto zitiert: „Sagen, was ist„. Und: „Alle im SPIEGEL behaupteten Tatsachen haben zutreffend zu sein„.

Hohes Berufsethos beim SPIEGEL. Man betreibe eigene Dokumentation, läßt Fichtner wissen. Jede Tatsachenbehauptung eines SPIEGEL-Redakteurs wird dort vor Erscheinen des SPIEGEL überprüft. Und einer, nur ein einziger, habe nun die internen Sicherungssystem überwunden und die untadelige Reinheit des Hauses beschmutzt: Relotius, der journalistische Roßtäuscher. Das ist das, was der Leser als nächstes glauben soll. Der jedoch denkt sich etwas anderes: Ullrich Fichtner könnte ebenfalls nicht ganz bei der Wahrheit geblieben sein. Und dafür sieht der Leser gute Gründe.

Die Sache hatte nur einen Haken: Viele von Relotius´Protagonisten gab es in Wirklichkeit gar nicht. Sie sind einfach seiner Phantasie entsprungen. Er hat den Lesern und dem SPIEGEL fiktive Charaktere als real existierende Personen angedreht. Wo er die Fiktiven zitierte, zitierte er sich selbst in deren fiktiver Gestalt. Tatsächlich stattgefundene Gespräche wurden um frei erfundene Zitate ergänzt und dergleichen mehr. „Jaegers Grenze“, eine Reportage über amerikanische Bürgerwehren an der Grenze zu Mexiko, wurde ein Medienerfolg.

Relotius hat aber die Leute, von denen er berichtet, als habe er Tage und Nächte mit ihnen zugebracht, in Wahrheit nie getroffen. Ullrich Fichtner sinngemäß: Wo in Relotius´Texten die Stelle kommt, an der jemand die Musik anstellt – und die kommt oft – da fängt die Lügengeschichte an. Claas Relotius ließ seine erdachten Figuren auch oft ein Liedchen singen.

Kurz: Wenn Relotius einmal nicht Münchhausen gewesen ist, dann war er immer noch der Karl May des SPIEGEL. Der wurde anfangs des 20ten Jahrhunderts zum Bestsellerautor durch Winnetou & Old Shatterhand, seinen Reiseberichten durchs wilde Kurdistan und dergleichen Geschichten mehr. Dabei hatte der Dresdner seine Heimatstadt nicht einen Meter weit verlassen.

Aufgeflogen ist Claas Relotius übrigens durch die Beichte eines seiner Co-Autoren, der als freier Mitarbeiter des SPIEGEL fürchtete, nie wieder einen Auftrag zu bekommen, wenn herauskommt, daß er Relotius´Durchstechereien gedeckt hat. Der Mann hatte es schwer, bis ihm endlich jemand glaubte und seinen Anschuldigungen gegen Relotius auf den Grund ging. Einen ersten Verdacht gegen sich konnte Relotius sogar dadurch entkräften, sein Co-Autor Juan Moreno wolle ihm wohl aus Neid ans Bein pinkeln.

Beim SPIEGEL glaubte man lieber Relotius, als Juan Moreno. Weil Relotius in gewissem Umfange ein redaktioneller Star des Hauses gewesen ist, bei dem man lieber nicht so genau hinsehen wollte. Relotius lief ganz gut.

https://www.journalistenwatch.com/2018/12/20/spieglein-hand-luegner/

Stimmen zum Skandal

Jouwatch beschreibt den vermutlich größten Medienskandal der nachkriegsdeutschen Geschichte wie folgt:

“Beim SPIEGEL ist man dieser Tage eher kleinlaut. Gehen in Sack und Asche ist angezeigt.

Der berühmte Kollege Relotius, mehrfach ausgezeichneter Spitzenjournalist, beliebt und geschätzt, hatte all die Jahre nicht viel mehr gehabt, als eine blühende Phantasie und eine literarische Begabung. Fakten hatte er keine.

Und das ist jetzt aufgeflogen. Entdeckt wurde der Skandal beim SPIEGEL selbst. Betroffen sind auch andere Zeitungen, in denen Claas Relotius publizierte, darunter die ZEIT. Relotius  räumte am Sonntag sein Büro und kündigte am Montag. Es herrscht kalkulierte Fassungslosigkeit beim SPIEGEL, wie die Rekonstruktion des Falls durch Ullrich Fichtner im SPIEGEL nahelegt.”

Spieglein, Spieglein in der Hand, wer ist der größte Lügner im ganzen Land?

Meedia.de berichtet über den Fall wie folgt:

“Der eine getürkte Text zuviel”: Spiegel trennt sich von Reporterpreis-Träger Claas Relotius wegen Betrugsverdacht

Ein Reporter des Spiegel hat in großem Umfang eigene Geschichten manipuliert. Durch interne Hinweise und Recherchen erhärtete sich in den vergangenen Tagen der Verdacht gegen Claas Relotius – der inzwischen Fälschungen zugegeben und das Haus verlassen hat.

Auch andere Medien könnten betroffen sein. Die Spiegel-Chefredakteure unterrichteten die Mitarbeiter auf einer kurzfristig einberufenen Vollversammlung. Relotius sei “kein Reporter”, sondern einer, der “schön gemachte Märchen erzählt, wann immer es ihm gefällt”.

Die Folgen des Skandals sind noch nicht abzusehen; der Spiegel will eine Kommission zur vollständigen Aufklärung einsetzen.” Quelle

David Berger schreibt:

“Vermutlich war es nicht mehr zu verheimlichen und so hat der „Spiegel“ nun die Flucht nach vorne angetreten

und einen seiner Mitarbeiter selbst als Fakenews-Macher geoutet. Der mehrfach ausgezeichnete Reporter Claas Relotius habe „in großem Umfang seine eigenen Geschichten gefälscht und Protagonisten erfunden er hat die Leser und seine Kollegen getäuscht.“  Quelle


Rund 60 Artikel alleine im „Spiegel“ sind davon betroffen. 

Die Fälschungen tauchen dabei vor allem in Artikeln auf, zu deren Themen die deutsche Mainstreampresse ohnehin einseitig berichtet. Wer da an einen “Einzeltäter” oder “Zufall” glaubt, der glaubt auch, dass der Islam eine friedliche Religion ist …

Mit Journalistenpreisen überhäuft

Die Geschichten wurden jeweils so von Relotius erfunden, dass sie genau ins Weltbild der linksgrünen Medienmacher passten. Gleich viermal wurde er deshalb mit dem Deutschen Reporterpreises ausgezeichnet. Wikipedia lobt ihn wie folgt:

„2017 wurde er für seine Spiegel-Reportagen über einen Jemeniten im US-amerikanischen Guantanamo-Gefängnis und zwei syrische Flüchtlingskinder mit dem Liberty Award und dem European Press Prize ausgezeichnet.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Claas_Relotius

Warum schlugen „Correctiv“ & Co nicht Alarm?

“Der Skandal kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Glaubwürdigkeit der deutschen Medien durch die weitgehende freiwillige Gleichschaltung mit dem System Merkel ohnehin auf einem einmaligen Tiefpunkt angekommen ist.

Dass sich Relotius jetzt auch noch zum kranken Einzeltäter stilisiert und das dankbar von der Redaktion des Spiegel angenommen wird („Ich bin krank, und ich muss mir jetzt helfen lassen.“), setzt dem Ganzen noch die Krone auf.

Da können auch die vollmundigen Ankündigungen des „Spiegels“ nun alles aufklären und richtigstellen zu wollen, nicht viel ändern. Und auch die Frage, warum unsere emsigen Fakenewsjäger von „Correctiv“ und Co hier offensichtlich versagt haben, stellt sich mit großer Dringlichkeit.”

https://philosophia-perennis.com/2018/12/19/politisch-korrekt-gefaked-spiegel-co-fielen-ueber-jahre-auf-geschichtenfaelscher-herein/

Wie die Presse den Lügenskandal beurteilt

Die branchenübliche Häme ist dem Nachrichtenmagazin sicher, doch wäre es wohl klüger, wenn sich zumindest Journalisten ihre Schadenfreude verkneifen würden: Ein dreister, ja krimineller Lügner beim SPIEGEL, das ist, worauf zahllose Verschwörungstheoretiker in Zeiten der Debatten um Fake-News nur gewartet haben. So gesehen, trifft der Fall die gesamte Branche.”
“Neue Zürcher Zeitung”

“Das Ausmaß des Falles ist beachtlich. (…) Wie schmerzlich der Fall für den SPIEGEL und wie bedeutend er für das Selbstverständnis der Redaktion ist, merkt man der umfangreichen und detaillierten Darstellung in eigener Sache an. Der SPIEGEL bittet sogar um Hinweise auf mögliche Fälschungen in den Texten von Relotius.”
“Frankfurter Allgemeine Zeitung”

Der Fall weckt Erinnerungen an den Skandal um den Schweizer Journalisten Tom Kummer, der jahrelang neu zusammengesetzte oder gleich komplett erfundene Interviews mit Hollywoodstars in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlichte, auch im ‘SZ-Magazin’, dessen damaliges Chefredakteurs-Duo nach der Enthüllung durch den ‘Focus’ im Jahr 2000 entlassen wurde. (……) Der Journalismus steht unter immensem Druck, seine Glaubwürdigkeit zu beweisen und zu verteidigen, was die schnelle, entschiedene und schonungslose Aufarbeitung der SPIEGEL-Redaktion erklärt.”
“Süddeutsche Zeitung”

“Das Nachrichtenmagazin begreift sich als Avantgarde des Journalismus. Entsprechend groß soll das Entsetzen gewesen sein, als der künftige Chefredakteur Steffen Klusmann am Mittwochmittag in ebendieser Eingangshalle den versammelten Journalisten eine Story enthüllte, die ein schwerer Schlag ist – für das Nachrichtenmagazin sowieso, aber auch für den Rest der deutschen Medienbranche.”
“Handelsblatt”

“Die Geschichte von Relotius, dem Betrüger, ist nur die halbe Geschichte. Zur Wahrheit gehört auch, dass die Jurys und Redaktionen von Relotius nicht einfach betrogen wurden, sondern seine Storys hören wollten. Ein bisschen betrogen werden wollten, wie im Hollywood-Kino. Natürlich, Relotius hat die Grenze in die Fiktion überschritten, aber die Illusion fängt in Reportagen schon weit vor der Lüge an. Nämlich in der Story. Und die kann Relotius gut. Er sprach zu uns, er sang zu uns, da war’s um uns geschehen: Halb zog er uns, halb sanken wir hin.”
“Der Freitag”

“Bei allen großen Enthüllungsgeschichten der vergangenen Jahrzehnte hat sich der SPIEGEL nie damit zufriedengegeben, den Einzeltäter zu entlarven. Immer wurde nach dem System gefragt. Nach den Paten im Hintergrund. Nach den löchrigen Kontrollinstanzen. Nach einer Kultur des Betrügens.”
Der ehemalige “Handelsblatt”-Chef Gabor Steingart in seinem “Morning Briefing”

Der Fall Relotius beim Spiegel sollte Anlass für die Branche sein, etwas über sich selbst nachzudenken. Seit vielen Jahren beobachte ich in vielen Medien eine Verschiebung weg von der harten Recherche und hin zur Inszenierung. (……) Viele deutsche Reportagen, die gleich sackweise Journalistenpreise kassieren, lesen sich irgendwie wie eine Novelle: Viel zu schön, um wahr zu sein.”
Wirtschaftsjournalist Bernd Ziesemer im Branchendienst “Meedia”

“Fichtner (der designierte Co-Chefredakteur Ullrich Fichtner – Anmerkung der Redaktion) schreibt, das stelle ‘Fragen an die interne Organisation, die unverzüglich anzugehen sind’, und das stimmt. Aber es stellt auch Fragen an die interne Kultur und an die Kultur einer ganzen Branche. ‘Claas Relotius hat alle geblendet’, schreibt Ullrich Fichtner. Das stimmt. Aber wie gern sich alle von ihm blenden ließen!”
Medienjournalist Stefan Niggemeier im Branchenportal “Übermedien”

“Wo es (……) um persönlich Erlebtes von Reportern geht, und darauf beruhten die Werke von Relotius in großen Teilen, kommt das Vertrauen ins Spiel. Denn Beobachtungen und Eindrücke sind nicht nachprüfbar. Hier kommt es auf das Ethos des Journalisten an. Relotius hatte kein Ethos, er war zerfressen von dem Ehrgeiz, die bestmögliche Reportage zu liefern. An solchen Kollegen versagt das System.”
“Der Tagesspiegel”

Allen obigen Pressemeldungen gemeinsam ist das komplette Fehlen jeder subtsanziellen Kritik am aktuellen Spiegel-Skandal. Alle Kommentare gehen in Richtung “Einzeltäter” und einem “Unfall” des Medienwesens. Irrtum: Was sich in diesem Spiegel-Skandal verbirgt ist mehr als nur ein Komplettversagen einer ganzen Branche, die ihren vornehmsten Auftrag: den der Kritik an der Exekutive – freiwillig zugunsten der uneingeschränkten Kollaboration mit der verheerendsten und tödlichsten Regierung der deutschen Geschichte abgelegt hat. Und damit zum wichtigsten Teil der Abschaffung Deutschlands geworden ist.

Dass kein einziger Pressekommentar auch nur ansatzweise in diese Richtung verweist, ist mehr als erbärmlich:

Es zeigt die ganze Verkommenheit eines Landes, dessen “Eliten” sich der Abschaffung ihres eigenen Volks und damit des Völkermords an ihrem Volk verschrieben haben. Aus diesem Faktum gibt es weder für Medien noch für die Altparteien ein Entkommen.

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