Der Fall Claas Relotius – Die Fälschungen gehen viel weiter als vom SPIEGEL zugegeben.


„Diese Werkstätte, wo man Ideale fabriziert – mich dünkt, sie stinkt vor lauter Lügen.“ Friedrich Nietzsche

Der Fall Claas Relotius: Die Fälschungen gehen viel weiter, als vom Lügenblatt SPIEGEL zugegeben. In seiner als “Selbstkritik” gedachten letzten Ausgabe zum Fall Relotius ging der SPIEGEL dabei so vor, wie man es von Schwerstkriminellen gewohnt ist. Zugegeben wird nur das, was nicht mehr zu verleugnen ist.

Relotius kam zur rechten Zeit.

Auf dem Höhepunkt der Massenmigration lieferte er die begehrteste Droge, den die drogenabhängigen Gutmenschen und vor allem: die Merkel zur Unterstützung ihrer krimienellen Politik der Öffnung der deutschen Grenzen so dringend brauchte: Die Drogen waren Falsch-Informationen über angeblich vefolgte Kriegsflüchtlinge. Und die Drogenkonsumenten waren – bis auf wenige – fast alle Insassen des Freiluft-KZ Deutschland.

Ohne die dramatischen Berichte des kriminellen Journalisten Relotius hätte Merkel es wesentlich schwerer gehabt, ihre illegale und damit kriminelle Politik der kompletten Grenzöffnung durchzusetzen.

Und damit sind Relotius samt seinem Auftraggeber DER SPIEGEL hauptverantwortlich für einen der schwersten Betrugsfälle der Mediengeschichte

– und ebenfalls hauptverantwortlich für all die tausenden in der Folge ermordeten oder vergewaltigten Deutschen und Europäer.

Kein Kavaliersdelikt also, sondern ein schwerer Betrug seitens eines Nachrichtenmagazins, das sich mit diesem Betrug zudem der Beihilfe an tausendfachem Mord und zigtausendfachen Vergewaltigungen strafbar machte, die durch jene Invasoren gegenüber den Bio-Europäern erfolgten, die der SPIEGEL so verlogen als “Kriegsflüchtlinge” verkauft(e).

Die obige Meldung ist von Relotius frei erfunden.
Und wurde vom SPIEGEL weltweit publiziert.

Dass der “bekannte” Strafverteidiger Gerhard Strate dies ganz anders sieht und, zum Fall Claas Relotius, behauptet, dass „das Erzählen von fiktiven Geschichten nicht strafbar“ sei, lässt am Verstand Strates zweifeln. Wörtlich sagte dieser Strafverteidiger in einem Interview mit Cicero am 21.12. 2018:


“Ich kann an dem Verhalten von Claas Relotius nichts Strafbares erkennen. Das Erzählen von fiktiven Geschichten ist nicht strafbar. Jeder kann jeden anlügen. Von dieser Regel gibt es nur einige wenige gesetzliche Ausnahmen. Der Pressekodex, der in Ziffer 1 Journalisten zur Wahrhaftigkeit anmahnt, ist kein Gesetz.”

Herr Strate:

  • Haben sie ihre Tassen im Schrank gezählt? Sind noch alle vollzählig?
  • Kennen Sie den fundamentalen Unterschied zwischen einer fiktiven Erzählung und einem als persönlichen Erlebnisbericht dargestellten Artikel in einem Nachrichtenmagazin?
  • Kennen Sie den Unterschied zwischen einer Geschichte, die als wahr verkauft wird, aber reine Fiktion ist – und jener, die Fiktion ist und als solche klar gekennzeichnet ist?
  • Haben Sie wirklich beide Staatsexamina in Jura bestanden?
  • Oder sind Sie ein weiterer vom System gekaufter Rechtsverdreher?

Jedenfalls tickt dieser “bekannte” Jurist nicht richtig: Wenn fiktive Geschichten als wahr ausgegeben werden, ist das sehr wohl strafbar. Und zwar als arglistige Täuschung und schwerer Betrug. Dazu muss man kein Jurist sein, um dies zu erkennen.

Jetzt schaltet sich sogar die US-Regierung in den „Spiegel“-Skandal um gefälschte Reportagen ein!

Auch diese Meldung ist von Relotius frei erfunden.
Und wurde vom SPIEGEL weltweit publiziert.

Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell (52), hat sich nach BILD-Informationen mit einem geharnischten Brief an die Chefredaktion des „Spiegel“ gewandt! Grenell schreibt:

Es ist eindeutig, dass wir Opfer einer Kampagne institutioneller Voreingenommenheit wurden.“ Er sei bestürzt über das Betriebsklima, das das unverantwortliche Verhalten begünstigt und die „anti-amerikanische Berichterstattung“ ermöglicht habe.

Seit Präsident Trump im Amt sei, sei beim „Spiegel“ „diese Tendenz ins Uferlose“ gestiegen.

Quelle: https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/spiegel-skandal-die-chefs-drohten-enthueller-mit-rauswurf-59177208.bild.html

Fake-Reporter Claas Relotius Wie der „Spiegel“ die „Weiße Rose“ missbrauchte

Auch das aufsehenerregende Relotius-“Interview” mit Traute Lafrenz (99) war von vorne bis hinten gefälscht. Besonders bitter: Gerade eine viel zitierte, politische Aussage von Lafrenz ist wohl frei erfunden.

Laut Interview sagte die 99-Jährige in Bezug auf die ausländerfeindlichen Proteste in Chemnitz (August): „Deutsche, die streckten auf offener Straße den rechten Arm zum Hitlergruß, wie früher.“ Sie habe Fotos in einer US-Zeitung gesehen, ihr sei „ganz kalt geworden“.

Wenn eine Zeitzeugin wie Traute Lafrenz Deutschland in die düstere Vergangenheit abgleiten sieht, sollten alle Deutschen aufhorchen. Doch Lafrenz hat diesen Satz nie gesagt. Die Fotos aus Chemnitz hat sie in US-Zeitungen nie gesehen.

Wahr ist: Claas Relotius hat die Bilder aus Chemnitz gesehen. Er behauptet, am selben August-Sonntag bei Lafrenz gewesen zu sein, „als mehr als 7000 Kilometer entfernt in Deutschland, im sächsischen Chemnitz, ein Stadtfest eskaliert und Neonazis aufmarschieren“.

Heißt: Relotius missbrauchte schamlos das Lebenswerk von Traute Lafrenz und das Erbe der „Weißen Rose“ für seine eigene Geschichte über Deutschland.

Und zeigte damit, wie krank unser System ist: Was nicht stattfand, wird eben erfunden, wenn es passend für den kranken Zeitgeist ist.

Enthüller wurde mit Rauswurf gedroht

Zudem wurde klar: Ausgerechnet jener Reporter, der mit die Fälschungen von Star-Reporter Claas Relotius entlarvte, wurde mit Rausschmiss bedroht: Juan Moreno (46), fest-freier Autor („Pauschalist“) des Nachrichtenmagazins!

Moreno hatte Widersprüche in den Relotius-Texten selbst recherchiert, sich schließlich an die Leitung des zuständigen Ressorts „Gesellschaft“ gewandt. In einem Telefonat Mitte November soll Co-Ressortleiter Matthias Geyer ihm trotzdem gesagt haben: „Einer von Euch beiden wird gehen.“ Auch die „Zeit“ berichtet von dieser „Drohung“.

Auf BILD-Nachfrage erklärte eine „Spiegel“-Sprecherin: „Es war ein langes Telefonat, in dessen Verlauf die Ressortleitung die Feststellung getroffen hat, dass dieser Fall entweder für Relotius oder für Moreno Konsequenzen haben wird.“

Quelle: https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/spiegel-skandal-die-chefs-drohten-enthueller-mit-rauswurf-59177208.bild.html

Verrückt- da hauen sich nun die Betroffenen Medien und Lügner allesamt div. Meldungen um die Ohren – sowohl die Urheber als auch die anderen „Journalisten“ Mittäter der gesamten Mainstreammedien sind keinen Millimeter voneinander unterscheidbar. Der deutsche Michel wird schon lange von vorne bis hinten verarscht.

Ein weiteres Relotius Märchen – vom SPIEGEL weltweit publiziert.
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=bpZEoAYDv2c

Nur: Was ändern wir daran? Was können wir ändern außer öffentlichem Protest?

Die Medien, das ist so sicher wie das Allahu akhbar in der Moschee – werden sich nicht ändern. Sie machen weiter bis bisher. Nur eine Spur vorsichtiger – jedoch grundsätzlich im gleichen Stil. Wer anderes glaubt, glaubt auch, dass Merkel eine Demokratin ist und Deutschland eine Demokratie.

Manche meinen, dass Medien erst dann Ruhe geben, wenn sie mit ihren Auflagen in den vielen Arztpraxen, Kanzleien,Coffeshops der Büchereien, ect. pp. auch keiner mehr liest, komplett pleite sind.

FALSCH. Sollten Medien wirtschaftlich nicht mehr überlebensfähig sein, wird – auch das ist so sicher wie das Allahu Akhbar in der Moschee – eine Medien-GEZ eingeführt werden. Das wurde schon des öfteren laut angedacht. Und wir wissen: Was im Großraum-KZ Deutschland angedacht wird, das wird auch umgesetzt. Über kurz oder lang.

Sehr bezeichnend ist, daß der Spiegel es nicht für nötig hält, den Auftragsschreiberling Claas Relotius für seine Lügengeschichten haftbar zu machen.

Da haben ganz sicherlich die nicht minder kriminellen Rechtsverdreher, derer sich der SPIEGEL in From von hochbezhalten Anwälten leistet, dringend davon abgeraten. Denn die Haftbarmachung von Relotius könne eine nicht mehr behrrschbare Prozesslawine in Gang setzen, an deren Ende die deutschen Regierungs-Medien, wie sie es verdient haben, für immer unter der Lawine begraben wären.

Genau dies sieht Art18 GG vor, den ich vor Jahren als vermutlich erster deutscher Blog einer größeren Öffentlichkeit bewusst gemacht habe. Haben Sie je davor gehört? Wenn nicht: Machen Sie sich nichts draus. Dieser Artikel wird grundsätzlich totgeschwiegen. Niemand soll ihn kennen.

Denn er bestraft Medien, die sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung wenden, mit dem Entzug der Meinungsfreiheit (zum Wortlaut des Artikels klicken Sie hier).

Die antifa wäre im übrigen auch erledigt. Das nur nebenbei. Und Bundespräsident Steinmeier, der kürzlich die antifa expressis verbis lobte, sowie all jene zahllosen Politiker der SPD, der Linkspartei, all jenen neobolschewistischen Gewerkschaftsführer (ganz vorne dran: V.E.R.D.I.) und abertausende Lehrer und Journalisten wären wegen Verstoßes des §129a (5) STGB: Unterstützung einer terroristischen Vereinigung ebenfalls weg. Und zwar für 10 Jahre, die sie, zusammen mit überwiegend moslemischen Knastgenossen – zumeist Schwer- und Schwerstverbrecher – verbringen dürfen.

Die Lügen des SPIEGEL nach der Relotuis-Affaire

„Claas Relotius hat einen beträchtlichen Teil seiner Reportagen gefälscht. Dies legte gezwungenermaßen, da nicht mehr zu verheimlich, der SPIEGEL am 19. Dezember selbst offen: Relotius habe „mit Vorsatz, methodisch und hoher krimineller Energie getäuscht“.

Man wolle den Fall nun von einer Kommission, so der SPIEGEL, “aufarbeiten lassen”, (Einer SED- Kommission?). So sehen, sehr häufig, die Ratschläge von Anwälten aus.

Also, der Spiegel macht weiter auf völlig unwissend.

Aber wer zündete die Rakete?

Das kam von außerhalb. Die Scharlatane vom Spiegel, die sich immer so siegessicher glaubten, hätten von sich aus, niemals zugegeben, wie es in ihrem Saftladen zuging. Relotius war doch eher das hochprämierte Vorbild, für alle anderen Schreiberlinge, wie man dem Regime untertänig ist, und gerade deswegen Kasse macht.

Der Druck kam von außen. Nicht aus dem Inland.

Das ist eine wunderbare Erkenntnis: So ganz sicher sein, kann sich von den „Führungskräften“, des Regimes nun niemand mehr. Jederzeit und an jedem Ort kann ein Insider auspacken.

Doch ansonsten wird es erstmal weitergehen wie bisher. Die größten Lügenblätter der deutschen Nachkriegsgeschichte

  • SPIEGEL,
  • STERN,
  • taz,
  • SÜDDEUTSCHE,
  • FAZ,
  • STUTTGARTER ZEITUNG,
  • STUTTGARTER NACHRICHTEN,
  • HAMBURGER MORGENPOST,
  • MANNHEIMER MORGEN,
  • FRANKFURTSCER RUNDSCHAU,
  • SCHWÄBISCHES TAGBLATT,
  • DER FREITAG,
  • HEILBRONNER STIMME,
  • BILDZEITUNG,
  • KÖLNER STADTANZEITER

und tausende weitere mittelgroße und winziggroße Blätter werden mit ihrer Politik der bewussten Desinformation, der bewussten Halbwahrheiten und Voll-Lügen fortfahren. Jetzt noch mehr und zwar auf Teufel komm raus. Wissen die Medienmacher doch, dass nichts so verlässlich ist wie das schlechte Gedächtnis ihrer Leser. Nach eine paar Monaten wird sich kaum noch jemand an Relotiss erinnern.

Lesen Sie in der Folge die Einschätzung der Tragweite des Schwerstbetrugs durch den SPIEGEL auf anonymousnews.ru:

***

Aufgedeckt: Der Fall Claas Relotius – Die Fälschungen gehen viel weiter als vom SPIEGEL zugegeben

von Alexander Wendt

Über 50 Geschichten soll ein preisgekrönter SPIEGEL-Journalist teilweise oder komplett erfunden haben. Angeblich täuschte er sehr geschickt. Auch das stimmt nicht: er manipulierte grob – weil er sich sicher sein konnte. Auch die Bewertung von Chemnitz ist: erfunden.

Der SPIEGEL-Journalist Claas Relotius war in der Zeit nach 2015 nicht nur der Mann der Stunde, sondern der Jahre. Er lieferte die perfekten Geschichten ab. Über einen syrischen Asylbewerber Mahmoud Abdullah, der in Deutschland auf der Straße ein Sparbuch mit zwei eingelegten 500-Euro-Scheinen findet, aber den Finderlohn ablehnt:

„Da, wo er herkomme, sagt er, sei man nicht ehrlich, um eine Belohnung zu bekommen, ‚sondern um ein guter und gerechter Mensch zu sein’. Mahmoud Abdullah hat seine Heimat verloren, seine Freunde, seine Arbeit und sein Haus, aber er sagt, er habe sich nie reicher gefühlt als in diesem Moment!“ („Verlust“, 2. Oktober 2015)

Oder über zwei syrische Flüchtlingskinder:

„Ahmed und Alin sind zehn und elf Jahre alt, als ihre Eltern in Aleppo starben. Sie fliehen in die Türkei und arbeiten hier, getrennt voneinander, als Schrottsammler und Näherin. Manchmal, im Traum, erscheint ihnen Angela MerkeL!“ („Königskinder“, 9. Juli 2016).

Oder eben den Text, mit dem seine Praxis spätestens hätte auffliegen können, ja müssen: Er besuchte im August 2018 die inzwischen 99jährige Traute Lafrenz in South Carolina, das letzte noch lebende Mitglied der Weißen Rose, und kehrt mit einem Interview zurück, indem die alte Dame tagesaktuell – wie sich zeigen wird, ein bisschen zu aktuell – die deutsche Innenpolitik kommentiert.

Eine Frau aus der berühmtesten Widerstandsgruppe gegen Hitler, die ehemalige Freundin von Hans Scholl, prangert Rechtsradikalismus in Deutschland an und warnt vor der AfD – es war wieder einmal das perfekte Stück Journalismus. Der Text setzt mit dem typischen Relotius-Sound ein:

Oder eben den Text, mit dem seine Praxis spätestens hätte auffliegen können, ja müssen:

Er besuchte im August 2018 die inzwischen 99jährige Traute Lafrenz in South Carolina, das letzte noch lebende Mitglied der Weißen Rose, und kehrt mit einem Interview zurück, indem die alte Dame tagesaktuell – wie sich zeigen wird, ein bisschen zu aktuell – die deutsche Innenpolitik kommentiert. Eine Frau aus der berühmtesten Widerstandsgruppe gegen Hitler, die ehemalige Freundin von Hans Scholl, prangert Rechtsradikalismus in Deutschland an und warnt vor der AfD – es war wieder einmal das perfekte Stück Journalismus. Der Text setzt mit dem typischen Relotius-Sound ein:

„Ich fuhr zu ihr. Das Haus, in dem sie wohnt, liegt auf einer weitläufigen Ranch, wo das Spanische Moos der Südstaaten wie Lametta von den Bäumen hängt. An einem Sonntagnachmittag im August, am selben Tag, als mehr als 7000 Kilometer entfernt in Deutschland, im sächsischen Chemnitz, ein Stadtfest eskaliert und Neonazis aufmarschieren, sitzt Lafrenz im Schaukelstuhl auf ihrer Veranda und blickt auf einen Zufluss des Atlantiks.

SPIEGEL: Frau Lafrenz, Sie leben ja doch.
Lafrenz: Am Telefon dachte ich, ich stelle mich lieber tot. Jetzt sind Sie trotzdem gekommen, dabei wollte ich Sie abwimmeln.

SPIEGEL: Weshalb?
Lafrenz: Die, die im Widerstand ermordet wurden, mussten viel zu jung sterben. Ich hatte mein Leben, habe Enkel und Urenkel, und jetzt soll ich als Einzige, die übrig ist, interviewt werden? Das kommt mir ungerecht vor.

SPIEGEL: Es geht um ein Kapitel deutscher Geschichte, von dem nur Sie noch erzählen können.
Lafrenz: Vielleicht ist es kein Zufall: Wir sterben aus, und gleichzeitig kommt wieder alles hoch. In einer amerikanischen Zeitung habe ich aktuelle Fotos aus Deutschland gesehen – mir ist ganz kalt geworden. SPIEGEL: Was sahen Sie auf den Fotos?
Lafrenz: Deutsche, die streckten auf offener Straße den rechten Arm zum Hitlergruß, wie früher. Ich bin alt, aber ich bekomme ja alles mit. Die Art, in der jetzt über Flüchtlinge geredet wird wie über Kriminelle oder Vieh, da werde ich hellhörig. Ich weiß auch, was Politiker im Bundestag nun wieder so sagen. ‘Lügenpresse’, ‘Volksverräter’, ‘Stolz auf die Wehrmacht’? Diese Leute wissen ja gar nicht, wovon sie reden, aber sie benutzen die gleichen Tricks. So fängt es an!“

Mit seinem Eingangstext datiert er das Gespräch: Wenn es sich tatsächlich um den gleichen Tag handelt, an dem Asylbewerber den Chemnitzer Daniel Hillig erstechen („ein Stadtfest eskaliert“) und später mehrere Demonstrantengruppen auf die Straße gehen, dann musste er sie am 26. August 2018 besucht haben.

Nun gab es vor den Ereignissen in Chemnitz am 26. August keine überregional verbreiteten aktuellen Fotos von Leuten, die auf der Straße den Hitlergruß zeigten. Nach den Beschreibungen, die Relotious immer wieder in das sehr lange Gespräch einstreut, muss das Interview am Nachmittag begonnen und sich bis zum Abend hingezogen haben („Traute Lafrenz blickt schweigend auf den Fluss vor ihrem Haus, in der Ferne kreuzen Mississippi-Dampfer. Es wird Abend über Yonges Island, das Wasser liegt ganz still, Grillen zirpen, langsam verschwindet die Sonne hinter den Bäumen!“).

Da zwischen Deutschland und der Küste von South Carolina gut sechs Stunden Zeitunterschied liegen, war es in Chemnitz zwar schon Abend, als Relotius das Interview begonnen haben will. Die Demonstrationen in Chemnitz setzten am Nachmittag ein; das später berühmt gewordene von der „Antifa Zeckenbiss“ verbreitete „Hase“-Video datiert von 16:52 Uhr. Von “Antifa Zeckenbiss”war es erst mehrere Stunden später verbreitet worden; in deutschen Zeitungen tauchte die Meldung mit den entsprechenden Bildern erst am nächsten Tag auf.

So richtig kam die Berichterstattung erst in Schwung, als der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert am 27. August von “Hetzjagden” in Chemnitz sprach. In keiner US-Zeitung hätte Traute Lafrenz also schon am Nachmittag des 26. August aktuelle Hitlergruß-Bilder aus Deutschland sehen können. Höchstens im Internet – aber erst zu einer Zeit, als Relotius schon bei ihr im Zimmer saß.

Auch sonst zeigt sich die hoch betagte Dame bemerkenswert gut über die deutsche Innenpolitik informiert. Sie zitiert beispielsweise, ohne ihn zu nennen, die Bemerkung des AfD-Chefs Alexander Gauland, die Deutschen müssten wieder Stolz auf die Leistungen der Wehrmacht sein dürfen. Bei einem Reporter hätte das eigentlich die neugierige Frage provozieren müssen: Wie informieren Sie sich über die Vorgänge in Deutschland? Lesen Sie im Internet? Diese Frage stellt Relotius an keiner Stelle. Aus gutem Grund.

Nur kurz vor dem Besuch des SPIEGEL-Reporters empfing Traute Lafrenz auf ihrer Ranch den Berliner Journalisten Tomas Kittan, tätig für BILD und BZ, der schon lange vorher in Kontakt mit Lafrenz’ Tochter und Traute Lafrenz selbst stand. Kittan veröffentlichte sein Gespräch mit dem letzten lebenden Mitglied der Weißen Rose in der BZ, außerdem dreht er noch mehrere Videos und fotografiert. Sein opulentes Stück erschien am 12. August 2018 in der BZ. Anruf bei Kittan, der auch heute noch in Kontakt zu Traute Lafrenz und ihrer Tochter steht.

Die 99jährige Traute Lafrenz, sagt er, habe keinen Internetanschluss. „Sie liest noch Briefe, und verfasst selbst handschriftliche Briefe. Aber es ist nicht so, dass sie über die aktuelle Politik in Deutschland auf dem Laufenden wäre!“ In den Gesprächen, die er mit ihr führte, habe sie einmal erwähnt, dass sie von der Existenz der AfD etwas mitbekommen habe. Aber mehr nicht.

Als Kittan den Text von Relotius im SPIEGEL gelesen habe, sagt er, hätte er sich gewundert, dass Lafrenz sich dort so sehr viel aktueller und politischer äußerte als ihm gegenüber. Und das, obwohl er sich bei seinem Besuch in South Carolina drei Mal zu einem Gespräch mit ihr zusammensetzte.

Claas Relotius war tatsächlich bei Traute Lafrenz gewesen. Nach den Erinnerungen der Tochter dauerte der Besuch maximal zwei Stunden – nicht fünf, wie Relotius schrieb. Wie der SPIEGEL am 20. Dezember mitteilte, hatte er der ehemaligen Widerstandskämpferin ganze Passagen in den Mund gelegt, nicht nur über die aktuelle Politik in Deutschland, sondern auch Formulierungen, mit denen Relotius Lafrenz’ Bedeutung in der Weißen Rose offenbar aufwerten wollte:

„Lafrenz wurde vom SPIEGEL an diesem Mittwoch zweimal kontaktiert. Im ersten Telefonat bestätigte sie, mit Relotius in ihrem Haus in South Carolina gesprochen zu haben. Sie las den Artikel danach noch einmal im Detail und distanzierte sich dann von dem Interview. An mehreren Stellen in dem Text handle es sich nicht um ihre Worte. Konkret geht es zum Beispiel um folgende Passagen:

„Lafrenz wurde vom SPIEGEL an diesem Mittwoch zweimal kontaktiert. Im ersten Telefonat bestätigte sie, mit Relotius in ihrem Haus in South Carolina gesprochen zu haben. Sie las den Artikel danach noch einmal im Detail und distanzierte sich dann von dem Interview. An mehreren Stellen in dem Text handle es sich nicht um ihre Worte. Konkret geht es zum Beispiel um folgende Passagen:

• Auf Neonazis in Chemnitz bezogen, zitiert Relotius sie so: ‘Deutsche, die streckten auf offener Straße den rechten Arm zum Hitlergruß, wie früher.’ Die Sätze in der vierten Antwort habe sie nie benutzt, sagt Lafrenz. Sie habe auch nie aktuelle Fotos in US-Zeitungen von entsprechenden Aufmärschen in Deutschland gesehen.

• Von ‘heimlichen Treffen’ der Schüler, die Lafrenz im Interview angeblich erwähnt, habe sie bestimmt nicht gesprochen – ihre Klassenlehrerin Erna Stahl aus dem späteren Umfeld der ‘Weißen Rose’, sagt Lafrenz, habe ganz normale Leseabende veranstaltet, keine ‘heimlichen Treffen’.

• Im Relotius-Interview heißt es, Lafrenz habe Helmut Schmidt, der dieselbe Schule wie sie besucht hat, zugerufen: ‘He, Revolverschnauze’ – diesen Ausdruck, sagt Lafrenz, habe sie gegenüber Helmut Schmidt nie benutzt. Sie habe Schmidt aber nach einem Vortrag begrüßt und mit ihm gesprochen, das ja. In einem Video-Interview, das die ‘Bild’ mit ihr führte, benutzt sie den Begriff allerdings, als sie über Schmidt spricht. Möglich, dass Relotius sich im ‘Bild’-Interview bedient hat.

• ‘Nachdem Christoph Probst unters Schafott gekommen war’ – auch diese Worte im Relotius-Interview habe sie nie verwendet. ‘Den Absatz können Sie streichen’, sagte sie.

Lafrenz wiederholte während des zweiten Gesprächs am Mittwoch mehrmals: ‘Das habe ich bestimmt nicht gesagt.’ Nach weiteren Beispielen für falsche Zitate gefragt, sagte sie: ‘Ja, reicht Ihnen das denn nicht?’”

Nur einen Punkt berührt die lange SPIEGEL-Stellungnahme nicht: Warum fiel in Hamburg niemandem auf, dass die Interviewte unmöglich am Nachmittag des 26. August amerikanischer Zeit schon Zeitungsbilder von Ereignissen in Chemnitz gesehen haben konnte? Kam es außerdem keinem seltsam vor, dass eine zurückgezogen lebende 99jährige Amerikanerin die deutsche Tagespolitik so perfekt zu kommentieren versteht, als wäre sie eine Profipolitikerin, die auf ihrem iPhone ständig Nachrichtenportale anklickt?

In den gefälschten Hitler- beziehungsweise STERN-Tagebüchern von Konrad Kujau gab es eine ganz ähnliche Stelle, mit der der gesamte Schwindel eigentlich sofort hätte auffliegen müssen. Unter dem Datum 16. August 1937 steht bei Kujau-Hitler: „Habe heute ein Telegramm von Ritter von Epp zu meinem 50. Eintrittsjubiläum in die Armee erhalten”. Was schlecht möglich war, denn Hitler war zu diesem Zeitpunkt überhaupt erst 48 Jahre alt, bekanntlich starb er mit 56. Die STERN-Chefredakteure und Textprüfer hätten also gar nicht merken müssen, dass Kujau einfach falsch aus dem Standardwerk über das Dritte Reich von Max Domarus abgeschrieben hatte, wo es zum 16. August 1937 heißt:

„An Reichsstatthalter General Ritter von Epp sandte Hitler folgendes Telegramm: ‚Am heutigen Tage, an dem Sie vor 50 Jahren in die Armee eintraten’[…]”.

Ein bisschen rechnen hätte genügt. Im Fall Kujau stutzten die STERN-Oberen bekanntlich noch nicht einmal, als sie auf den angeblichen Tagebuchkladden die aufgeklebten Fraktur-Initialen FH fanden – Kujau hatte kein Fraktur-A zur Hand gehabt, das F sah sehr oberflächlich betrachtet ähnlich aus. Der STERN hatte in die Tagebücher einfach zu viel investiert, um sie noch mit einem skeptischen Blick zu betrachten.

Auch Relotius war eine Investition. Hoch bezahlt, hoch dekoriert mit Journalistenpreisen. In der Laudatio des Reemtsma-Preises hieß es, seine Texte läsen sich eigentlich „wie Literatur“.

Claas Relotius war der Dealer, der die moralinsüchtige Chefredaktion des SPIEGEL mit hochreinem Stoff versorgen konnte. Er wusste, dass sie ab 2015 ihre Dosis brauchten. Und er kannte offenbar den Satz aller begabten Händler: „Ich hab genau das Zeug, das du brauchst!“

Quelle: http://www.anonymousnews.ru/2018/12/24/aufgedeckt-der-fall-claas-relotius-die-faelschungen-gehen-viel-weiter-als-vom-spiegel-zugegeben/

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