6 Millionen Tote: 40 Jahre Kriegsverbrechen der USA


USA: Ein Land im dauernden Kriegszustand

Kein anderes Land der Erde bringt es auf eine so blutige Bilanz, wie die USA. In 201 Konflikten seit 1945 hat das US-Regime mindestens 6 Mio Menschen (andere Schätzungen (s.u.) gehen gar von 30 Millionen Menschen aus) für die eigenen geopolitischen Zwecke töten lassen.

Seit ihrer Gründung im Jahre 1776 befanden sich die USA unfassliche 222 Jahre lang im Kriegszustand. Bis zum Jahr 2015 führten die USA in den 239 Jahren ihres Bestehens also während 93 Prozent ihrer Existenz Krieg:

“Die US-Geschichte wurde mit Blut geschrieben. Vor allem fremdem Blut…

Betrachtet man allein die Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, so hat die Welt in diesem Zeitraum ganze 248 bewaffnete Konflikte erlebt. Ganze 201 davon (81 Prozent) liefen im aktiver US-Beteiligung ab. Zudem wurden in diesen Konflikten und Kriegen über 30 Millionen Menschen – davon rund 90 Prozent unschuldiger Zivilisten – von US-Militärs getötet. Soldaten und bewaffnete Kräfte kamen nur zu geringen Teilen zu Schaden.

Dass sich dieses Land dann auch als “Führungsnation der westlichen Welt” und als “Weltpolizei” (und “Weltrichter und “Welthenker”) aufspielt, sollte uns “Westlern” zu denken geben. Denn wir werden zwangsläufig in dieser Mordmaschinerie des Militärisch-Industriellen-Komplexes (MIK) hineingezogen und somit auch zu feindlichen Zielen jener, welche von den USA zuerst mit Terror und Gewalt überzogen wurden.”

* https://www.contra-magazin.com/2015/10/seit-1945-usa-toeteten-ueber-30-millionen-menschen/

https://lwfreiheit.wordpress.com/usa-kriege-seit-1945/

Der US-Politologe John Tirman vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) geht hart mit seinem Land ins Gericht. Dieses Institut gilt als eine der weltweit führenden Eliteuniversitäten und erreicht in internationalen Vergleichen regelmäßig einen Spitzenplatz. In einem Meinungsbeitrag für die „Washington Post“ geht Tirman der Frage nach, weshalb sich die USA nur selten mit den zivilen Opfern ihrer Kriege beschäftigen. Dabei haben Amerikas grössere Interventionen seit dem 2. Weltkrieg „kolossales Blutvergiessen“ verursacht. Konservative Schätzungen gehen von mindestens sechs Millionen toten Zivilisten und Soldaten aus.

„Unser mangelndes Bewusstsein hat weniger mit einem Versehen als mit Gewohnheit zu tun“, schreibt John Tirman, der zum Thema auch ein Buch verfasst hat („The Deaths of Others: The Fate of Civilians of America’s Wars“). Die Amerikaner, so der Autor, sähen sich selbst als grosszügig und einfühlsam, und oft seien sie das auch, so etwa im Falle von Naturkatastrophen wie dem Tsumani in Asien im Jahre 2004 oder dem Erdbeben in Haiti vor zwei Jahren: „Wenn es jedoch um unsere Kriege in Übersee geht, kümmern wir uns lediglich um das Schicksal der US-Truppen.“*

* https://www.journal21.ch/seit-1945-sechs-millionen-tote-in-us-kriegen


Jon Tirman nennt erschreckende Zahlen.

In Korea seien Schätzungen zufolge während dreier Kriegsjahre drei Millionen Menschen gestorben, rund die Hälfte unter ihnen Zivilisten – eine Folge der Bevölkerungsdichte auf der koreanischen Halbinsel und der häufig wechselnden Kriegsfronten. Der Krieg in Vietnam und dessen Ableger in Laos und Kambodscha waren dem Politologen des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) zufolge noch tödlicher: Laut ähnlichen Annahmen mehrerer Forscher starben in Vietnam zwischen 1,5 und 3,8 Millionen Zivilisten und Bewaffnete, in Kambodscha zwischen 600 000 und 800 000 Menschen und in Laos rund eine Million. Zwei wissenschaftliche Untersuchungen schätzten 2006 die Zahl der Toten im Irak auf zwischen 400.000 und 650.000 und jene der Opfer in Afghanistan auf rund 100 000. Quelle

Der Kalte Krieg als eine Hauptursache  für militärische Auseinandersetzungen zwischen 1945-1990

Was mir bei allen Quellen, die ich zu zu den Kriegen der USA fand, auffiel, war die gänzliche Außerachtlassung des Hauptgrunds der meisten USA-Kriege nach 1945 bis 1990: Es war die tödliche Bedrohung der westlichen Welt durch den Sowjet- und Mao-Kommunismus. Diese Bedrohung war nicht fiktiv, sondern real. Auf ihrem Höhepunkt, als der Kommunismus sich unmittelbar vor der Ergreifung der Weltherrschaft wähnte, führte er Krieg wie den Überfall auf Südkorea (mit Millionen Toten), den Überfall auf eine Reihe afrikanischer Staaten. Nahezu vergessen etwa ist die Intervention der UDSSR in Äthiopien in der Folge des Ogadenkriegs (1977-1978), bei dem zigtausende Äthiopier von Sowjets ermordet oder brutal gefoltert wurden.**

** Quelle: “Der Ogadenkrieg zwischen Somalia und Äthiopien von 1977/78: Ursachen, Verlauf und Folgen”, Volker Matthies in Africa Spectrum Vol. 22, No. 3 (1987), pp. 237-253, Published by: Institute of African Affairs at GIGA, Hamburg/Germany

“Die Sowjetunion versorgte die äthiopische Nation mit der nötigen Ausrüstung von MiG-21- Abfangjägern, T-55- und T-62-Panzern sowie BTR-60-Schützenpanzerwagen. Sowjetische Flugabwehrraketensysteme halfen ferner, die feindlichen Flugzeuge vollständig zu paralysieren. Auch das BM-21-Mehrfachraketenwerfersystem, welches ursprünglich für die somalische Armee vorgesehen war, wurde stattdessen nach Äthiopien geliefert.

Darüber hinaus schickte die Sowjetregierung 4 000 Militärberater sowie militärische Kontingente ihrer Verbündeten Kuba und Südjemen nach Äthiopien. Durch die Intervention der Sowjetunion erlitt Somalia schließlich eine vernichtende Niederlage und wurde in einen langen Bürgerkrieg verwickelt.” Quelle

Kubakrise: Die auf Kuba stationierten ussischen Atomrakten hätten ganz Nord- und mittelamerika vernichten können.

Die junge Genration weiß auch kaum noch etwas von der Kubakrise, die 1962 aufgrund der heimlichen Stationierung russischer Atomrakten die Welt an den Abgrund eines globalen atomaren Kriegs führte.

Wenn ich im vorliegenden Artikel also auf die Kriege und Kriegsverbrechen der USA eingehe, so möge man 1. darauf achten, dass viele der kriegerischen Auseinandersetzungen der USA nach 1945 eine Folge der Bedrohung durch den Kommunismus waren, 2., dass einige dieser Kriege im direkten Auftrag der UNO erfolgten (Beispiel Koreakrieg) – und man möge 3. vor allem nicht die Kriege und Kriegsverbrechen des Kommunismus vergessen, der es binnen 90 Jahren auf mindestens 130 Mio Tote (andere Quellen gehen von über 200 Mio Toten) gebracht hat. ***

*** Quelle unter anderem: “Das Schwarzbuch des Kommunismus: Unterdrückung, Verbrechen und Terror”, von Stéphane Courtois (Herausgeber)

Die USA erzeugt jene Monster, die sie anschließend bekämpft

Doch erwähnt werden muss: Das Regime in Washington schaffte sich Monster wie Al-Kaida und IS, um sie gegen unliebsame Regierungen einzusetzen. Das ist kein Geheimnis und wurde von Hillary Clinton als US-Aussenministerin 2010 in einem Interview persönlich zugegeben. Clinton bestätigte, dass die USA Bin Laden aktiv unterstützen. Al-Kaida, die Organisation Bin Ladens, wurde in den 80-Jahren geschaffen, um die sozialistische Regierung in Afghanistan zu stürzen, die von der Sowjetunion unterstützt wurde.

Die afghanischen Mudschaheddin waren sogar Helden und wurden von Präsident Reagan im Weissen Haus empfangen. Nach „getaner Arbeit“ hat Washington die Terroristen wie üblich fallen gelassen, und dieie wendeten sich dann gegen ihren Schöpfer. Das tun Monster immer.

Auch der IS ist nichts anderes als die nahöstliche Al-Kaida2.0 – und wurde ebenfalls vom CIA erschaffen, um Gaddafi und Assad zu stürzen. Die Veröffentlichung der E-Mails von Hillary Clinton durch Wikileaks zeigen, dass sie hat die Lieferung von Waffen an den IS genehmigt. Von den 30.000 Mails gibt es alleine 1.700 Mails zu diesem Thema, die das bestätigen

Der Gründer und Vorsitzende des führenden privaten US-amerikanischen Think Tank STRATFOR (“Stategic Forecasting Inc.”), George Friedman, bestätigt am 4. Februar 2015 darüber hinaus, dass die USA seit mehr als 100 Jahren die deutsch-russische Zusammenarbeit mit allen Mitteln verhindern wollen. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht, inclusive vorsätzlicher Lügen bis zum Krieg.****

**** s.u.a.hier:  http://www.youtube.com/watch?v=gcj8xN2UDKcAntwort

Erschreckende Ignoranz der US-Bevölkerung

Als sich die Nachrichtenagentur AP 2007 bei Amerikanern nach der Zahl toter Iraker erkundigte, schätzten Befragte die Zahl der Opfer im Schnitt auf 9890 – zu einem Zeitpunkt, als die tatsächliche Zahl schon mehrere Hunderttausend betragen haben dürfte. Andere Umfragen ergaben 2007 und 2008, dass sich eine klare Mehrheit der Amerikaner für einen Truppenrückzug aus dem Irak aussprach, auch wenn das die Gefahr eines Bürgerkriegs erhöhte:

„Heute gibt es praktisch keine Unterstützung für eine Wiederaufbauhilfe im Irak oder in Afghanistan – keine Kampagnen grösserer Hilfswerke, keine Bereitschaft, irakische Flüchtlinge aufzunehmen.“

Die Reaktion der USA auf so viele Tote im Irak, auf fünf Millionen Vertriebene und ein zerstörtes Land, folgert John Tirman sei „erschreckend gleichgültig.“ Quelle

Die Opfer sind schuld

John Tirman zitiert den Politikexperten Robert D. Kaplan, der 2004 in einem Meinungsbeitrag für das „Wall Street Journal“ geschrieben hat:

„Die Metapher vom roten Indianer ist eine Gedankenstütze, die unter Vertretern der liberalen Nomenklatura Unbehagen auslöst; Feldoffizieren der Armee und der Marineinfanterie aber leuchtet sie ein, weil sie die Herausforderungen des Kampfes im frühen 21. Jahrhundert perfekt widerspiegelt.“ Nicht umsonst lautete im Mai 2011 der militärische Kodename für die Operation zur Tötung Osama bin Ladens im pakistanischen Abottabad „Geronimo“.

US-Theorie von einer „gerechten Welt“

Die schlüssigste Erklärung für Amerikas Desinteresse zivilen Kriegsopfern gegenüber ist laut Tirman die psychologische Theorie von einer „gerechten Welt“.

Das führte dazu, dass sich die USA als Hüter des Weltfriedens und der Demokratie begreifen, während sie, insbesondere seit der faktischen Machtübernahme der US-Neocons und US-Gobalisten, in Wahrheit zur größten Bedrohung für den Weltfrieden geworden sind. Ihr Kampf gegen den islamischen Terror ist zwar – zumindest theoretisch – richtig. Doch die USA hätten längst begreifen müssen, dass es diesen Terror sowenig ohne den Islam gibt – wie Alkoholismus nicht ohne Alkohol existiert.

Ihr Kampf müsste daher vor allem jenem Land gelten, das seit 1400 Jahren das ideologische Epizentrum des islamischen Dschihads (das ist die religiös korrekte Bezeichnung für den westlichen Terrorismus-Begriff). Spätestens mit der Lebendzersägung des saudischen Systemkritikers Khashoggi auf Befehl des saudischen Thronnachfolgers Prinz Mohammed bin Salman wäre der richtige Zeitpunkt für einen radikalen Paradigmenwechsel Wahsingtons gegenüber dem Terrorstaat Saudi-Arabien gekommen.

Das vielzitierte Öl kann es nicht allein sein: Denn in den USA (und nun besonders in Venezuela) wurden Ölreserven gefunden, die jene aus den erdölreichen islamischen Staaten um ein Vielfaches überteffen.

Lesen Sie in der Folge zwei Medienbeiträge, die sich mit der Rolle der USA als führendem Kriegstreiber befassen.

Michael Mannheimer, 22. Januar 2019

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6 Millionen Tote: 40 Jahre Kriegsverbrechen der USA

statusquo-news.de, 21. April 2015

Der ehemalige CIA-Offizier John Stockwell, der selbst an geheimen Kriegen der USA beteiligt war und diese befehligt hatte, offenbarte in einer Rede das Ausmaß der weltweiten Verbrechen der USA. Diese richteten sich gegen die zivile Bevölkerungen in beinahe allen Ländern der Welt und forderten alleine bis 1987 eine Opferzahl von über 6 Millionen Menschen.

John Stockwell, ehemaliger CIA-Offizier, befehligte CIA-Geheimoperationen in Vietnam und Angola (1975). Er trat aus der CIA aus und offenbarte der Öffentlichkeit im Jahre 1988 erstaunliches über die CIA-Praktiken.

Er hatte einen nachrichtendienstlichen Posten bei der CIA in Vietnam, und war der Kommandeur eines CIA-Kampfverbandes in Geheimen Kriegen der CIA in Angola in 1975-76. Vor seinem Austritt aus der CIA wurde er mit einer Verdienstmedaille ausgezeichnet. Stockwells Buch “Auf der Suche nach Frieden” (“In Search of Enemies”) wurde zum internationalen Bestseller.

Im Folgenden ein Auszug aus einer Rede von Stockwell, welche er im Jahre 1988 gehalten hat:

“Mein Vortrag ist über die CIA, Marine Truppen und drei Geheimkriege der CIA. Ich hatte einen Posten im Nationalen Sicherheitsrat der USA in 1975 als Chef des Kampfverbandes in Angola. Wir haben in Angola einen geheimen Krieg geführt, es war der dritte Geheimkrieg der CIA, an dem ich teilnahm.

Das Gesetz über nationale Sicherheit der USA, das den Nationalen Sicherheitsrat der USA und die CIA begründete, wurde im Jahre 1947 erlassen. Die CIA erhielt laut diesem Gesetz eine Satzung, damit die CIA solche Aufgaben und Funktionen erfüllen kann, die als notwendig für die nationalen Sicherheitsinteressen der USA erdacht werden. Diese CIA-Satzung enthielt eine vage formulierte Erlaubnis, die von der CIA verwendeten Methoden und Quellen geheim zu halten.

Ich glaube, es war etwa die Mitte der 1980-er Jahre, als ich den Begriff “Dritter Weltkrieg” prägte, weil ich aufgrund meiner Recherchearbeit zu der Überzeugung gelang, dass wir mit unseren CIA-Operationen nicht die UdSSR attackierten, sondern wir attackierten die Menschen in der Dritten Welt. Aufgrund der mangelnden Zeit werde ich jetzt ganz schnell vorangehen, um Ihnen nur ein ungefähres Gefühl zu vermitteln, wie dieser “Dritte Weltkrieg” aussah.

Grundsätzlich ist es, gemessen an der Zahl der Toten und Zerstörung der menschlichen Leben, der dritt-blutigste Krieg in der gesamten Menschheitsgeschichte.

Die CIA unternahm Geheimoperationen in jedem Winkel der Erde. Die CIA nahm sich das Recht, jenseits und über die US-Gesetze im Ausland zu handeln. Die CIA hatte die Lizenz zum Töten, aber auch die Lizenz für Drogenschmuggel und die Lizenz für Verbrechen aller art, die man anderen Menschen und Völkern angetan hat. Die Lizenz zum Bruch des internationalen Rchts, unseres US-Rechts und jeglicher Prinzipien der Zusammenarbeit der Völker für eine friedliche und bessere Welt.

Und gleichzeitig wurde daran gearbeitet, unser US-Rechtssystem derart zu verändern, dass es ihnen erlauben würde, die Kontrolle über unsere Gesellschaft zu erlangen. – (siehe NSA-Skandla 2013) – Wir haben zahlreiche Dokumente gesammelt, die die Geheimkriege der CIA belegen. Wir brauchen diesbezüglich nicht zu spekulieren oder Annahmen machen. Wir haben das Church-Kommitee im Jahre 1975 beauftragt, diese Dokumente zu überprüfen, das gab uns einen ersten tiefen Einblick in diese Strukturen.

Und Senator Frank Church sagte, 14 Jahre vor Beginn seiner Untersuchung dieses Themas hat es 900 große CIA-Operationen und 3000 kleine CIA-Operationen im Ausland gegeben.

Und wenn man diese Zahlen auf die ganze 40-jährige Geschichte der CIA überträgt (1947-1987), dann kommt man auf etwa 3000 große CIA-Operationen und über 10.000 kleinere CIA-Operationen. Jede einzelne von ihnen war illegal. Jede von ihnen war gegen das Leben und die Gesellschaft anderer Völker gerichtet, und viele von diesen CIA-Operationen waren blutig, fast jenseits unserer Vorstellungskraft. Wir haben den Sturz der konstitutionellen Demokratien in anderen Ländern manipuliert und organisiert. Wir haben Geheimarmeen organisiert und sie zum Kampf eingesetzt, und das auf jedem Kontinent der Erde.

Wir brachten die ethnischen Minderheiten dazu auf, in Ländern zu rebellieren und zu kämpfen, wie z.B. Mosquito-Indianer in Nicaragua, Kurden im Nahen Osten, Hmong-Volk in Südostasien. Wir begründeten und organisierten, was wir übrigens immer noch tun, die militanten Todesschwadronen in vielen Ländern in der ganzen Welt. Beispielsweise die “Dorf-Polizei” in El Salvador, die allein in den 1980-er Jahren etwa 50.000 Menschen ermordet hat, und davor weitere 70.000.

Die Organisierung von verschiedenen CIA-Truppen und Propaganda führten uns direkt in den Korea-Krieg.

Wir griffen China von Quemoy-Inseln und Matsu Thailand und Tibet aus an. Übrigens, eine Menge von Drogenhandel war dabei involviert. Wir waren davon überzeugt, dass wir gegen China in Korea kämpfen müssen. Und im Korea-Krieg wurden eine Million Menschen umgebracht. Das gleiche gilt für den Vietnam-Krieg. Und wir haben umfangreiche Belege dafür, dass die CIA im Korea-Krieg involviert war. Und alle Stufen des nationalen US-Sicherheitskomplexes waren miteinander verwickelt, um die Zustimmung der US-Nation zum Vietnam-Krieg zu manipulieren bzw. herbeizuführen.

Und wir schufen die Heroinproduktion im Goldenen Dreieck (Grenzgebiet Laos-Thailand-Myanmar), wohin die CIA-Flugzeuge mit Waffen für unsere Verbündeten hinflogen und mit Heroin beladen zurück kamen. Wir starteten die größte Operation in Afghanistan, das ist etwas, was der US-Präsident Jimmy Carter getan hat und der Admiral Turner brüstet sich damit. Das war die größte Einzeloperation in der ganzen Geschichte der CIA, von der ich die Kenntnis habe. Wir organisierten sehr schnell den “Goldenen Halbmond” in Afghanistan, welcher heute die größte Heroinquelle der Welt ist.

Wenn man diesen Dritten Weltkrieg zusammenfasst den die CIA zusammen mit dem nationalen US-Sicherheitskomplex und dem US-Militär geführt haben, dann kommt man zum Schluss, lassen Sie mich das so formulieren – die besten Leute, die diesen Dritten Weltkrieg untersucht haben, kommen mindestens auf 6 Millionen Tote, die in diesem langen 40-jährigen (bis 1987) Krieg gegen die Dritte Welt umgebracht wurden. Diese Opfer waren keine Sowjets, wir haben keine Fallschirmjäger-Truppen in die Sowjetunion geschickt, damit sie dort Menschen töten, verletzen oder verstümmeln. Insbesondere nicht seit 1954, als die Sowjetunion die Fähigkeit erlangt hat, Atombomben auf die USA abwerfen zu können. Es waren keine Briten, Franzosen, Schweden, die Schweizer oder Belgier – wir führen keine blutige Operationen in europäischen Ländern durch.

Das alles waren Menschen die Menschen in der Dritten Welt.

Die Menschen in Ländern wie Kongo, Vietnam, Kambodscha, Indonesien, Nicaragua, wo auffallenderweise weder die Menschen selbst noch ihre Regierungen die Fähigkeit besitzen würden, den USA irgendeinen Schaden zuzufügen. Sie habe keine ballistischen Raketen, keine Armeen, keine Marines, sie konnten den USA keinen Schaden zufügen, selbst wenn sie es wollten.

Es gab kaum jemals Beweise dafür, dass sie es tatsächlich gewollt hätten, Und das ist in der Tat der wichtigste Punkt hier. Denn, wenn sie die Interkontinentalraketen gehabt hätten, hätten wir ihnen all diese Sache vermutlich nicht angetan – vor Angstaus einem Vergeltungsschlag. Wenn Sie so wollen, es waren feige Schüsse, die die Menschen in anderen Ländern der Welt töteten, die sich nicht wehren konnten. Und das lief unter dem Deckmantel der Geheimhaltung der US-nationaler Sicherheit…”

Beitrag ursprünglich erschienen: NPN

https://web.archive.org/web/20160927050716/www.statusquo-news.de/6-millionen-tote-40-jahre-kriegsverbrechen-der-usa/

Erschreckende Zahlen: NATO und USA ermordeten 4 Millionen Zivilisten seit 1990

Aus: anonymousnews.ru/, 29. Dezember 2016

Die öffentliche Meinung im Westen ist überzeugt davon: der Kolonialismus ist Geschichte der Vergangenheit; Seine Staaten üben keine Massen-Massaker mehr aus. Aber die Realität ist ganz anders. So wie mehrere internationale Verbände jetzt gerade zeigen (einschließlich des Friedensnobelpreises 1985, aus einer Zeit, als diese Auszeichnung noch Sinn hatte), allein in Afghanistan, Pakistan und Irak haben die westlichen Kriege wahrscheinlich 4 Millionen Todesfälle verursacht.

Eine umfangreiche Studie zeigt, dass der von den Vereinigten Staaten angeführte „Krieg gegen den Terrorismus“ nahezu 2 Millionen Menschen das Leben gekostet hat. Es ist aber nur eine partielle Zählung der Toten, für die der Westen im Irak und Afghanistan seit mehr als zwei Jahrzehnten verantwortlich ist. Letzten Monat hat Physicians for Social Responsibility (PSR), eine angesehene NGO mit Sitz in Washington DC, eine wichtige Studie veröffentlicht [unten auf dieser Seite verfügbar]. Sie zeigt, dass die Bilanz von mehr als einem Jahrzehnt „Krieg gegen den Terrorismus“ seit den Anschlägen des 11. September, sich auf mindestens 1,3 Millionen Todesfälle beläuft. Laut dieser NGO könnten es sogar 2 Millionen sein.

Herausgegeben von einem durch den Friedensnobelpreis ausgezeichneten Ärzte-Team, ist dieser 97-Seiten lange Bericht die erste Zählung der Opfer der Zivilbevölkerung durch die unter der Schirmherrschaft der USA im Irak, Afghanistan und Pakistan unternommenen „anti-Terror“-Interventionen. Dieser PSR-Bericht wurde von einem interdisziplinären Team von führenden Experten im Bereich der öffentlichen Gesundheit erstellt, einschließlich Dr. Robert Gould, Direktor der Sensibilisierung und Ausbildung der Angehörigen der Gesundheitsberufe am Medical Center der Universität von Kalifornien (San Francisco). Unter seinen Herausgebern können wir auch Professor Tim Taka-Ro zitieren, der an der Fakultät der Gesundheitswissenschaften an der Simon Fraser Universität (Kanada) unterrichtet.

Diese Studie wurde trotzdem fast völlig von den englischsprachigen [und französisch-sprechenden AdÜ] Medien ignoriert. Sie ist jedoch der erste Versuch – von einer renommierten Organisation –, um eine wissenschaftlich glaubwürdige Berechnung der Zahl der Toten durch diesen „Krieg gegen den Terror“ zu produzieren, den die Vereinigten Staaten, [Frankreich AdÜ] und Großbritannien geführt haben.

Achtung auf die Lücken

Dieser Bericht von PSR wird von Dr. Hans von Sponeck, einem ehemaligen Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen, als ein „wesentlicher Beitrag zur Verringerung die Kluft zwischen der zuverlässigen Schätzungen der Kriegsopfer – vor allem jener in Afghanistan und Pakistan – und tendenziösen, manipulierten oder sogar gefälschten Bilanzen“ eingeschätzt.

Diese Studie enthält eine wissenschaftliche Überprüfung der älteren Schätzungen über die Zahl der Opfer des „Krieges gegen den Terrorismus“. In Bezug auf den Irak ist sie besonders kritisch gegenüber der in der Regel von den Medien als glaubenswürdig zitierten Bilanz, d. h. die 110 000 Tote des Irak Body Count (IBC). Diese Zahlen sind durch das Zählen der von den Medien angekündigten zivilen Opfer entstanden. Nun hat PSR aber gravierende Lücken und andere methodische Probleme bei diesem Ansatz identifiziert. Z. B., obwohl 40 000 Tote seit dem Ausbruch des Irak-Krieges im Jahr 2003 in Nadschaf begraben wurden, hat IBC nur 1 354 Todesfälle in dieser Stadt im gleichen Zeitraum aufgezeichnet. Dieses Beispiel zeigt das Ausmaß der Diskrepanz zwischen den Zahlen der IBC in Nadschaf und der tatsächlichen Todesbilanz. In diesem Fall sind die wirklichen Zahlen mehr als 30-mal höher.

Die IBC-Datenbank ist voll von solchen Unterschieden. In einem anderen Beispiel identifiziert diese Organisation nur 3 Luftangriffe in einem bestimmten Zeitraum im Jahr 2005. In Wirklichkeit war dieses Jahr die Zahl der Luftangriffe von 25 auf 120 gestiegen. Wiederum sind diese Daten 40-mal niedriger als die Realität.

Laut dem Bericht von PSR, war die von der Zeitschrift Lancet umstrittene Studie, welche die irakischen Todesfälle zwischen 2003 und 2006 auf 655 000 – und deren Extrapolation bis heute auf mehr als 1 Million geschätzt hatte – wahrscheinlich viel näher der Realität als die Zahlen, die von IBC vorgelegt wurden. Tatsächlich bestätigt dieser Bericht einen quasi-Konsens unter den Epidemiologen für die Zuverlässigkeit der Lancet Studie. Trotz berechtigter Kritik ist die in dieser Arbeit angewendete statistische Methode das allgemein anerkannte Modell, um die Zahl der Todesfälle auf Konflikt-Bereichen zu bestimmen: Sie wird von Regierungen und internationalen Organisationen verwendet.

Eine politische Weigerung

PSR analysierte auch die Methode und die Ergebnisse anderer Studien, die einen niedrigeren menschlichen Tribut angeben, wie einen Artikel von dem New England Journal of Medicine, der an einer Reihe von schwerwiegenden Mängeln leidet. Tatsächlich berücksichtigt dieser Artikel die der größten Gewalt ausgesetzten Provinzen nicht, d. h. die von Bagdad, Al-Anbar und Ninive. In der Tat stützt er sich auf die fehlerhaften Daten von IBC, und extrapoliert die Zahlen dann auf diese Regionen. Er legte auch „politisch motivierte“ Beschränkungen bei der Erhebung und Analyse von Daten auf. Beispielsweise wurden die Interviews vom irakischen Ministerium für Gesundheit geführt, das „von der Besatzungsmacht völlig abhängig war“ und das, unter dem Druck der Vereinigten Staaten sich geweigert hatte, seine Daten über den Tod der Iraker zu veröffentlichen.

Insbesondere hat PSR die Behauptungen von Michael Spaget, John Sloboda und anderen Kritikern geprüft, die die Methoden der Daten-Erfassung der Lancet Studie als „betrügerisch“ beschrieben haben. Laut der NGO sind solche Argumente unbegründet.

Jene seltenen „legitimen Kritiken“, laut PSR, stellen die Ergebnisse der Untersuchungen von Lancet als Ganzes nicht infrage. Diese Zahlen sind die besten derzeit verfügbaren Schätzungen. Die Lancet-Ergebnisse werden auch durch Daten aus einer neuen Studie von der wissenschaftlichen Revue PLOS Medicine gestützt, die 500 000 Opfer des Krieges im Irak identifiziert hat. Insgesamt konnte PSR feststellen, dass die wahrscheinlichste Zahl der getöteten Zivilisten in dem Land seit 2003 etwa 1 Million ist.

Zu dieser Bilanz von PSR kommen zumindest noch 220 000 Tote in Afghanistan und 80 000 in Pakistan, die in direkter oder indirekter Weise aufgrund dieses durch die Vereinigten Staaten geführten Feldzuges getötet wurden. Mit anderen Worten, gibt diese NGO eine „niedrig-Schätzung“ in Höhe von 1,3 Millionen Toten im Irak, Afghanistan und Pakistan. Jedoch könnten die tatsächlichen Zahlen leicht „die 2 Millionen überschreiten“.

Aber auch diese Studie von PSR leidet an bestimmten Mängeln. Zunächst war der „Krieg gegen den Terror“ nach dem 11. September nicht neu, sondern nur eine Erweiterung der zuvor im Irak und in Afghanistan ins Leben gerufenen interventionistischen Politik. Andererseits bedeutet der grausame Mangel an Daten über Afghanistan, dass die PSR-Studie wahrscheinlich die menschlichen Todesopfer in diesem Land unterschätzt hat.

Der Irak

Der Irak-Krieg hat nicht im Jahr 2003 begonnen, sondern im Jahr 1991 mit dem ersten Golfkrieg, dem durch die Vereinten Nationen verhängte Sanktionen folgten. Eine frühere Studie von PSR, unter der Leitung von Beth Daponte – damals Demograph des Census Büros der US Regierung -, zeigte, dass die Zahl der irakischen durch den ersten Golfkrieg verursachten Toten sich auf etwa 200.000 beliefen, hauptsächlich Zivilisten. In der Zwischenzeit wurde seine Studie durch die Behörden zensiert.

Nachdem die von den USA geführte Koalition aus dem Irak abgezogen wurde, ging der Krieg gegen das Land in einer wirtschaftlichen Form weiter, durch das Paket der UN-Sanktionen, die von den USA und Großbritannien auferlegt wurden. Um sie zu rechtfertigen wurde der Vorwand ausgesprochen, dass man Präsident Saddam Hussein daran hindern wollte, Zugriff auf Elemente der potentiellen Massenvernichtungswaffen zu bekommen. Unter diesem Embargo wurde die Einfuhr einer großen Anzahl von grundlegenden Waren für die Zivilbevölkerung verboten. Nie von der UNO in Frage gestellte Zahlen zeigen, dass etwa 1,7 Millionen irakische Zivilisten, wegen dieser brutalen durch den Westen verhängten Sanktionen gestorben sind, von denen fast die Hälfte Kinder waren.

Es scheint, dass diese Fülle von Toten beabsichtigt war. Unter den durch die Sanktionen der Vereinten Nationen verbotenen Waren, erkennt man Chemikalien und Geräte, die wesentlich für das Funktionieren des nationalen Systems der Behandlung des Wassers vom Irak waren. Ein Geheimpapier des militärischen Geheimdienstes des Pentagon (DIA, für Defence Intelligence Agency) wurde von Professor Thomas Nagy entdeckt, der an der George Washington University Business School lehrt. Ihm zufolge stellt dieses Dokument „einen ersten Plan des Genozids gegen das irakische Volk“ dar.

In seinem wissenschaftlichen Artikel im Rahmen der Vereinigung der Forscher für Völkermorde von der University of Manitoba (Kanada) erklärte Professor Nagy, dass dieses Dokument der DIA bis zum kleinsten Detail eine voll operative Methode beschreibt, um „das Abwasserbehandlungssystem einer ganzen Nation“ für ein Jahrzehnt zu ruinieren. Damit entstünden durch die Sanktionspolitik „die Voraussetzungen für eine weite Verbreitung von Krankheiten, einschließlich Ausbrüche von großen Seuchen (…) die einen Großteil der irakischen Bevölkerung liquidieren würden. »

Aus diesem Grund, wenn man sich ausschließlich auf den Fall des Irak beschränkt, hat der Krieg der USA gegen dieses Land zwischen 1991 und 2003 etwa 1,9 Millionen Iraker getötet; ab 2003 können wir dann ca. 1 Million Todesfälle identifizieren. Insgesamt wird diese militärische Kampagne daher das Leben von etwa 3 Millionen Menschen gekostet haben.

Afghanistan

In Afghanistan könnten die Schätzungen von PSR der Gesamtzahl der Opfer auch stark unterschätzt sein. Sechs Monate nach der Bombardierung von 2001 enthüllte der Journalist vom Guardian, Jonathan Steele, dass zwischen 1.300 und 8.000 Afghanen direkt getötet worden waren. Er fügte hinzu, dass es eine Über-Sterblichkeit von ungefähr 50 000 Menschen im gleichen Zeitraum wegen der Folgen dieses Krieges gab.

In seinem Buch Body Count: Global Avoidable Mortality Since 1950, hat Professor Gideon Polya die gleiche Methode des Guardian angewendet, um die jährliche Mortalität der Bevölkerung der UNO zu analysieren. So war er in der Lage, die plausiblen Zahlen der Über-Sterblichkeit in Afghanistan zu berechnen. Polya, ein im Ruhestand befindlicher Biochemiker von der Universität von La Trobe (Melbourne), kam zu dem Schluss, dass die Summe der vermeidbaren Todesfälle in diesem Land – in permanentem Kriegs-Zustand seit 2001 und unter den Entbehrungen der Besatzer leidend, – 3 Millionen Menschen (darunter 900 000 Kinder unter 5 Jahren) ausmachte.

Obwohl Professor Polyas Entdeckungen nicht in einer wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht wurden, wurde die in seinem Buch von 2007, Body Count, präsentierte Studie von Jacqueline Carrigan, Professor für Soziologie an der University of California empfohlen. Sie stellte diese Arbeit in einer Rezension, die in einer Zeitschrift für akademische Editionen Routledge, Sozialism und Democracy herausgegeben wurde, als „eine Fülle von Daten über die Situation der Gesamtmortalität“ dar.

Wie im Falle des Irak begann die Intervention der Vereinigten Staaten in Afghanistan schon vor dem 11. September, in der Form von illegaler Unterstützung der Taliban durch die USA auf militärischem, logistischem und finanziellem Gebiet seit 1992. Diese geheime Unterstützung erleichterte die gewaltsame Eroberung von mehr als 90 % des afghanischen Territoriums durch die Taliban.

Im Jahr 2001 veröffentlichte die National Academy of Sciences einen Bericht mit dem Titel Forced Migration and Mortality. In dieser Studie hat Steven Hansch – ein führender Epidemiologe und Direktor der Relief International – darauf hingewiesen, dass die Über-Mortalität aufgrund der Folgen des Krieges in den 1990er Jahren zwischen 200 000 und 2 Millionen Todesopfer in Afghanistan gefordert hätte. Natürlich habe die Sowjetunion ihren Anteil der Verantwortung an der Zerstörung der zivilen Infrastruktur dieses Landes, weil sie damit den Grundstein für diese menschliche Katastrophe gelegt hat.

Wenn man alle zusammenzählt, deuten diese Zahlen darauf hin, dass in Afghanistan die Bilanzsumme der direkten und indirekten Folgen der amerikanischen (und westlichen) Operationen von Anfang der 90er Jahre bis heute 3 bis 5 Millionen Todesopfer betragen könnte.

Die Weigerung zu zählen

Nach den Zahlen die wir gerade erwähnt haben, könnte die Gesamtzahl der Todesfälle, verursacht durch die westlichen Interventionen im Irak und in Afghanistan seit den 1990er Jahren – der direkten Todesfälle und der Auswirkungen der Entbehrungen des Krieges auf längere Zeit-, etwa 4 Millionen im Irak sein. 2 Millionen zwischen 1991 und 2003 und 2 Millionen wegen dem „Krieg gegen den Terrorismus“. Diese Bilanz könnte sogar 6 bis 8 Millionen Todesfälle erreichen, unter Berücksichtigung der hohen Schätzungen der überschüssigen Todesfälle in Afghanistan. Es ist möglich, dass diese Zahlen doch zu hoch seien, aber wir können darüber nie sicher sein. Tatsächlich weigern sich die US- und der britischen Streitkräfte, die zivilen Verluste zu zählen, die durch ihre Tätigkeit verursacht wurden – weil diese Todesfälle als Unannehmlichkeiten ohne Interesse angesehen werden.

Aufgrund des schweren Mangels an Daten im Irak, des fast völligen Fehlens von Archiven in Afghanistan und der Gleichgültigkeit der westlichen Regierungen über den Tod von Zivilisten ist es buchstäblich unmöglich, das wahre Ausmaß der Todesfälle durch diese Interventionen zu bestimmen. Diese Zahlen geben nicht die geringste Möglichkeit für eine Absicherung der plausiblen Schätzungen auf Grundlage der Anwendung der statistischen Methode, die auf den besten verfügbaren Erkenntnissen basiert, da sie besonders selten sind. Sie geben uns aber eine Vorstellung von dem Ausmaß der Zerstörung, in Abwesenheit genauer Details.

Die meisten dieser Toten wurden im Rahmen des Kampfes gegen Tyrannei und Terrorismus gerechtfertigt. Dennoch, dank der stillen Komplizenschaft der mainstream-Medien hat die Mehrheit der Bürger keine Ahnung von dem wahren Ausmaß dieses, von der amerikanischen und britischen Tyrannei im Irak und in Afghanistan ständigen, in ihrem Namen verhängten Terrors.

Quelle:
http://www.anonymousnews.ru/2016/12/29/erschreckende-zahlen-nato-und-usa-ermordeten-4-millionen-zivilisten-seit-1990/

Liste der Militäroperationen der Vereinigten Staaten

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Milit%C3%A4roperationen_der_Vereinigten_Staaten

18. Jahrhundert

19. Jahrhundert bis 1928

  • 1801 bis 1805: Amerikanisch-Tripolitanischer Krieg
  • 18. Juni 1812 bis 18. Februar 1815: Britisch-Amerikanischer Krieg
  • Zweiter Barbareskenkrieg
  • 1838 bis 1839: Aroostook-Krieg
  • Annexion von Texas, das bis 1836 zu Mexiko gehörte und danach ein unabhängiger Staat war. Die Folge ist ein bis 1848 dauernder Krieg zwischen Mexiko und den USA, der mit der Eroberung von Kalifornien, New Mexico, Arizona, Nevada, Utah sowie Teilen von Kansas, Colorado und Wyoming endet. Mexiko verliert etwa die Hälfte seines bisherigen Staatsgebiets.
  • Japan: Commodore Matthew Perry erzwingt mit militärischer Gewaltandrohung die Öffnung der japanischen Häfen.
  • 9. bis 15. Juli 1854: Nicaragua – Zerstörung von San Juan del Norte (Greytown, siehe Bombardierung von Greytown), nachdem der US-Botschafter von einer aufgebrachten Menge verletzt wurde und keine Entschädigung geleistet wurde.
  • 1857 bis 1858: Utah-Krieg
  • 12. April 1861 bis 23. Juni 1865: Sezessionskrieg
  • Kuba: Beteiligung am kubanischen Befreiungskampf gegen die spanische Kolonisation. Die USA entfesseln den Spanisch-Amerikanischen Krieg und unterstellen Kuba nach der spanischen Niederlage ihrer militärischen Verwaltung.
  • 12. Juni 1898 bis 4. Juli 1902: Philippinen – Mit Hilfe der Vereinigten Staaten, die sich mit Spanien im Krieg befinden, lösen sich die Philippinen von Spanien und erklären sich für unabhängig. Im Philippinisch-Amerikanischen Krieg werden sie von den Vereinigten Staaten entgegen ursprünglichen Versprechungen unterworfen, die nun ihrerseits ein kolonialistisches Regime errichten.
  • 12. August 1898: Hawaii – Annexion des bis dahin unabhängigen pazifischen Königreiches.
  • 10. Dezember 1898: Puerto Rico – Nach dem Amerikanisch-Spanischen Krieg wird die Insel aufgrund der Niederlage Spaniens von den Vereinigten Staaten annektiert.
  • Im Boxeraufstand ist ein Detachement US-Marines an der Verteidigung des Botschaftsviertel in Peking beteiligt. Im Rahmen des Internationalen Expeditionskorps der Vereinigten acht Staaten zum Entsatz des Botschaftsviertels kamen auch einige Regimenter des US-Heeres zum Einsatz.
  • 23. bis 31. März 1903: Honduras – US-Truppen landen bei Puerto Cortez zum Schutz des US-Konsulates und der Schiffswerft während revolutionärer Unruhen.
  • 3. November 1903: Panama – Um sich die Kontrollrechte über den von den Franzosen begonnenen Kanalbau zu sichern, unterstützen die Vereinigten Staaten die Abspaltung Panamás von Kolumbien. Der 1914 fertiggestellte und 1920 offiziell in Betrieb genommene Panama-Kanal wird amerikanisches Hoheitsgebiet.
  • Als 1905 vier europäische Staaten wegen der drohenden Zahlungsunfähigkeit der Dominikanischen Republik Kriegsschiffe entsenden, übernehmen die USA die Zollbehörde und verringern die Auslandschulden innert zweier Jahre von 40 auf 17 Millionen Dollar.
  • 1906 bis 1909: Militärinterventionen auf Kuba
  • 18. März bis 8. Juni 1907: Honduras – Zum Schutz amerikanischer Interessen während eines Krieges zwischen Honduras und Nicaragua werden US-Truppen in Trujillo, Ceiba, Puerto Cortez, San Pedro Sula, Laguna und Choloma stationiert.
  • US-Militärintervention in Nicaragua 1909–1925 – Amerikanische Streitkräfte greifen in innenpolitische Auseinandersetzungen des Landes ein.
  • 1911 bis 1925: Honduras – Verschiedene Interventionen sichern die Monopolstellung der in amerikanischem Eigentum befindlichen Bananenindustrie. Das Land gerät in völlige wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten.
  • 1912 bis 1925: Nicaragua wird der amerikanischen Finanz- und Militärkontrolle unterstellt.
  • 1914 bis 1915: Mexiko – Einmischung in innenpolitische Machtkämpfe (Protektion der Regierung Venustiano Carranzas).
  • 1915 bis 1934: Haiti – Besetzung der Karibik-Republik. Verwaltung des Landes wie ein Protektorat. Nach dem Abzug der amerikanischen Truppen bleibt die amerikanische Finanzhoheit bestehen (bis 1947).
  • 18. Februar 1916: Nicaragua – Die Vereinigten Staaten erzwingen das Recht auf Errichtung von Militärstützpunkten.
  • März 1916/Februar 1917: Amerikanische Strafexpedition in Mexiko
  • 1916 bis 1924: Besetzung der Dominikanischen Republik. Nach der Übergabe der Regierungsverantwortung an Juan Bautista Vicini Burgos im Jahr 1922 Rückzug im 1924 (Präsident Horacio Vásquez), mit der Vereinbarung andauernder Zoll-Hoheit der USA, welche bis 1940 fortgeführt wurde.
  • 1917 bis 1919: Teilnahme der American Expeditionary Forces am Ersten Weltkrieg auf Seiten der Entente gegen die Mittelmächte.
  • 1917 bis 1919: Militärische Intervention auf Kuba
  • 1918 bis 1920: im Russischen Bürgerkrieg gemeinsame Intervention mit Briten und Franzosen an der Seite der Weißen Armee im Raum Archangelsk (Polar Bear Expedition) und gemeinsam mit den Japanern im Raum Wladiwostok (American Expeditionary Force Siberia)
  • 8. bis 12. September 1919: Honduras – Militärische Intervention verhindert eine Revolution.
  • 28. Februar bis 31. März und 10. bis 15. September 1924: Honduras – US-Truppen intervenieren zum Schutz amerikanischer Bürger und Interessen während der Unruhen im Vorfeld der Wahlen.
  • September 1924: Republik China – US-Marines landen zum Schutz von Amerikanern und anderen Ausländern in Shanghai bei Unruhen.
  • 15. Januar bis 29. August 1925: Republik China – Kämpfe zwischen chinesischen Gruppierungen führen wiederum zur Landung von US-Truppen in Shanghai.
  • 19. – 21. April 1925: Honduras – US-Truppen landen bei La Ceiba während politischer Unruhen.
  • US-Militärintervention in Nicaragua 1926–1933, Besetzung Nicaraguas. Ihr widersetzt sich Augusto César Sandino in einem Guerillakrieg.

Im Jahr 1928 wird auf französisch-amerikanische Initiative hin der Angriffskrieg, welcher der Einverleibung fremden Territoriums dient, durch den Briand-Kellogg-Pakt erstmals überhaupt völkerrechtlich geächtet.

Nach dem Briand-Kellogg-Pakt 1928

  • Ägypten – Anlässlich der Sueskrise entsenden die Vereinigten Staaten mehrere Kriegsschiffe und Flugzeugträger ins östliche Mittelmeer und zwingen das Vereinigte Königreich und Frankreich zur Beendigung ihrer militärischen Intervention am Sueskanal.
  • Juli bis Oktober 1958: Libanon – Die Vereinigten Staaten greifen auf Ersuchen des christlichen Staatspräsidenten Camille Chamoun in Auseinandersetzungen im Libanon ein.
  • 17. April 1961: Kuba – Eine von den Vereinigten Staaten ausgebildete und ausgerüstete Guerillagruppe aus Exilkubanern scheitert bei der Invasion in der Schweinebucht auf Kuba. Die Operation wird durch die amerikanische Bombardierung kubanischer Luftabwehrstellungen vorbereitet.
  • Während der sogenannten Kubakrise (Oktober/November) wird gegen die Insel eine totale Blockade verhängt.
  • Mai 1964: Laos – (Laotischer Bürgerkrieg) – Flugzeuge und Bodentruppen (etwa 10.000 Mann) starten Angriffe auf die Gebiete des Pathet Lao. Nach jahrelangen Kämpfen zeichnet sich jedoch keine militärische Lösung ab und die amerikanischen Interventionstruppen verlassen das Land im März 1970.
  • 1964 bis 1975: Vietnam – Die Vereinigten Staaten beteiligen sich massiv im Vietnamkrieg. Auf dem Höhepunkt des Krieges sind rund 550.000 amerikanische Soldaten im Einsatz.
  • April bis September 1965: Dominikanische Republik (Operation Power Pack) – Nach dem Sturz des linksgerichteten Präsidenten Juan Bosch und der Installation einer Militärjunta entbrennt ein Bürgerkrieg. Die multinationalen Truppen unter der Führung der USA intervenieren und veranlassen Neuwahlen, aus denen Joaquín Balaguer – der zuvor 30 Jahre in Diensten der Trujillo-Diktatur (vgl. Rafael Trujillo) gestanden hat – als Sieger hervorgeht.
  • Mai 1965: Kambodscha – Die Vereinigten Staaten bombardieren Grenzdörfer entlang der vietnamesischen Grenze. Das Land wird dadurch in den Vietnam-Krieg verwickelt.
  • 1967: Mit Hilfe des CIA wird der kubanische Revolutionär Ernesto Che Guevara in Bolivien aufgespürt und am 9. Oktober erschossen.
  • April 1970: Kambodscha: Angriffs vom 30. April bis 30. Juni mit dem Ziel, den Rückzug der amerikanischen Streitkräfte aus Südvietnam sicherzustellen und das Vietnamisierungsprogramm zu unterstützen.[1]
  • September 1970: Jordanien – Im jordanischen Bürgerkrieg ergeht vom Königshaus ein Hilfegesuch und die USA entsenden Flugzeugträger und Kriegsschiffe ins östliche Mittelmeer.
  • Angola – Die Vereinigten Staaten unterstützen die UNITA-Rebellen in ihrem Kampf gegen die marxistisch-leninistische MPLA-Regierung.
  • 1977 bis 1992: El Salvador – Die Vereinigten Staaten unterstützen die von ihnen eingesetzten oder gebilligten Regierungen im Kampf gegen die marxistisch-leninistische Opposition durch Waffenlieferungen und Ausbildung.
  • 25. April 1980: Iran – Die Militäraktion Operation Eagle Claw der Vereinigten Staaten zur Befreiung der amerikanischen Geiseln in der besetzten US-Botschaft in Teheran scheitert.
  • Ab 1981: Afghanistan – Die Vereinigten Staaten gewähren den Mudschahedin und anderen afghanischen Widerstandskämpfern finanzielle, militärische und logistische Hilfe in ihrem Kampf gegen die sowjetische Besetzung des Landes.
  • Ab 1982: Contras, von Honduras aus operierende Gegner der Sandinisten in Nicaragua, erhalten militärische und logistische Hilfe seitens der USA.
  • September 1983: Libanon – Die Vereinigten Staaten beteiligen sich an einer internationalen Friedenstruppe im libanesischen Bürgerkrieg. Die Intervention scheitert nach mehreren blutigen Selbstmordanschlägen und die multinationale Streitmacht verlässt den Libanon (Februar/März 1984).
  • 25. Oktober 1983: Grenada – Der linksorientierte Premierminister Maurice Bishop wird von Putschisten gestürzt und exekutiert. Die Ankündigung der neuen Regierung, eine Militärdiktatur zu errichten, veranlasst den Generalgouverneur, ein Gesuch um die militärische Intervention zu stellen, dem auch die Staaten der Organisation Ostkaribischer Staaten (OECS) folgen.
  • 14. April 1986: Libyen – Als Vergeltung für libysche Terrorakte bombardieren die Vereinigten Staaten Ziele in Tripolis und Bengasi (Operation El Dorado Canyon).
  • 3. Juli 1988: Iran – Der Flug Iran-Air-655, ein Passagierflugzeug vom Typ Airbus A300 der Iran Air, wird über der Straße von Hormus vom Lenkwaffenkreuzer USS Vincennes (CG-49) abgeschossen, welcher im Rahmen der Operation Earnest Will zum Schutz kuwaitischer Öltanker dort im Einsatz war.
  • 20. Dezember 1989: Panama wird besetzt (Operation Just Cause). Der verhaftete panamaische Machthaber, General Manuel Noriega, wird in die Vereinigten Staaten überführt, wegen Drogenhandels und Geldwäsche angeklagt und am 10. Juli 1992 zu 40 Jahren Haft verurteilt.
  • Ab März 1990 fand in Reaktion auf den liberianischen Bürgerkrieg die Operation Sharp Edge statt. Im August 1990 wurden 1648 Ausländer und Flüchtlinge aus der Hauptstadt Monrovia und anderen Sammelpunkten im Hinterland gerettet. Im Anschluss sorgte die Militärpräsenz für eine zeitweilige Beruhigung der Lage.
  • Ab 1990 Im Drogenkrieg in Kolumbien unterstützen die Vereinigten Staaten paramilitärische Einheiten zur Bekämpfung kommunistischer Rebellen (FARC-EP).
  • 8. August 1990: Saudi-Arabien – Nach dem irakischen Überfall auf Kuwait am 2. August 1990 entsenden die Vereinigten Staaten Streitkräfte nach Saudi-Arabien zur Vorbereitung eines Angriffs auf den Irak.
  • Januar/Februar 1991: Kuwait: US-geführte Koalitionstruppen, legitimiert durch einen Beschluss des Weltsicherheitsrats der Vereinten Nationen, marschieren in Kuwait ein und beenden mit der Operation Wüstensturm die irakische Besetzung des Landes.
  • Ab 1992 Februar/März: Jugoslawien – Die NATO führt unter dem Oberbefehl der Vereinten Nationen mehrere Militäreinsätze zu Gunsten der von Serben in der Hauptstadt Sarajevo belagerten Kroaten und Bosnier in Jugoslawien nach dem Massaker von Srebrenica durch[.
  • 27. August 1992: Irak – Die Vereinigten Staaten errichten im Irak eine Flugverbotszone für irakische Flugzeuge nördlich des Breitengrades von 36°N und südlich von 33°N. Der Luftkrieg wird eingeschränkt bis 2002 wieder aufgenommen, vorgeblich um Saddam Hussein von Luftangriffen auf die irakischen Kurden im Norden und die Schiiten im Süden des Landes abzuhalten und einen erneuten Überfall auf Kuwait zu verhindern.
  • 9. Dezember 1992: Somalia – Die Vereinigten Staaten entsenden auf Aufforderung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen und Beschluss des Sicherheitsrats 28.000 Soldaten nach Somalia, um den Bürgerkrieg zu beenden (Rückzug 1994 nach blutig gescheitertem Versuch der Festnahme von General Mohammed Farah Aidid).
  • 27. Juni 1993: Irak – Kriegsschiffe unternehmen einen Einsatz gegen den Irak und feuern 23 Marschflugkörper auf Bagdad ab.
  • August/September 1994: Haiti – Amerikanische Truppen setzen auf Druck des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen die Reinstallation des 1991 durch einen Militärputsch gestürzten Präsidenten Jean-Bertrand Aristide durch.
  • 20. August 1998: Sudan – Als Vergeltung für die Terroranschläge auf die amerikanischen Botschaften in Kenia und Tansania führen die Vereinigten Staaten einen Luftangriff auf eine angebliche Giftgasfabrik durch, die sich später als die Asch-Schifa-Arzneimittelfabrik herausstellte.
  • März bis Juni 1999: Kosovokrieg – Die NATO führte unter dem Kommando der Vereinigten Staaten umfangreiche Bombardements gegen Ziele in Jugoslawien durch, um einen Abzug serbischer Streit- und Polizeikräfte aus dem Kosovo zu erzwingen. Nach Abschluss eines Waffenstillstands wird die Provinz Kosovo von KFOR-Truppen gesichert und eine Interims-Zivilregierung unter Verwaltung der Vereinten Nationen errichtet.

21. Jahrhundert

  • November 2001, Operation Enduring Freedom: Afghanistan – In der Folge der Terroranschläge islamistischer Fundamentalisten (mehrheitlich saudi-arabische Staatsbürger) in New York und Washington vom 11. September 2001 unterstützten US-Soldaten die Afghanische Nationalarmee beim Kampf gegen die Taliban.
  • Ab 2001, Operation Enduring Freedom: Die US-Marine sichert Seehandelswege um die somalischen Gewässer.
  • 20. März 2003, Operation Iraqi Freedom: Irak – Streitkräfte einer 48 Nationen umfassende Koalition griffen im Dritten Golfkrieg den Irak an und stürzten die Regierung von Saddam Hussein. Der Irak wurde übergangsweise als Protektorat verwaltet, im Sommer 2005 wurden Wahlen abgehalten und offiziell die Regierungsgeschäfte an die gewählte Regierung übergeben. Die amerikanischen Truppen verließen das Land 2011.
  • März 2004: Haiti – Nach dem Sturz von Präsident Jean-Bertrand Aristide entsenden die Vereinigten Staaten zur Vorbereitung einer multinationalen Übergangstruppe des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen vorerst 50, später 200 Mann nach Haiti.
  • Die US-Marine bekämpft somalische Piraten im Verbund mit weiteren Marineeinheiten verschiedener Teilnehmernationen.
  • Frühjahr 2011 – Militärische Luftschläge sowie Marineeinsätze mit Marschflugkörpern gegen Libyen, um eine Flugverbotszone durchzusetzen und Militärschläge des Machthabers Muammar al-Gaddafi gegen die von den USA unterstützen Aufständischen im Land zu verhindern.
  • Im März trafen US-Spezialeinheiten in Uganda ein, um die Streitkräfte der Afrikanischen Union bei der Suche nach dem mutmaßlichen Kriegsverbrecher Joseph Kony zu unterstützen.
  • Operation United Assistance: Zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika errichteten US-Truppen ab September in Liberia Behandlungseinrichtungen unter der Beteiligung von 539 Soldaten. Nachdem der Präsident von 3000 Soldaten gesprochen hatte[, sollen gemäß Medienberichten bis zu 4700 Soldaten in Westafrika im Einsatz stehen.[5]
  • Seit Juni 2014 führen die USA die Operation Inherent Resolve durch, um die Terrormiliz Islamischer Staat zu bekämpfen.

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