Der zweite Weltkrieg: Nicht Hitlers, sondern Churchills Krieg (Teil 2/2)


Polen: Churchills tödliche Falle für Hitler

„Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger Einzug gefunden hat in die Geschichtsbücher der Besiegten und von der nachfolgenden Generation geglaubt wird, kann die Umerziehung als wirklich gelungen angesehen werden.“

Walter Lippmann (* 23. September 1889 in Neu York; † 14. Dezember 1974 ebenda) war ein einflussreicher jüdischer Journalist, Schriftsteller und Medienkritiker in den Vereinigten Staaten von Amerika. Er war Chefredakteur der „New York World“, Korrespondent der „New York Herald Tribune“. Seine Kommentare erschienen zeitweise in mehr als 250 Zeitungen.

Polen war die tödliche Falle, in welche Churchill Hitler hineinlocken wollte. Jahrelang hat er diese Falle mit Geheimdiplomatien aufgebaut, in welchem er die polnische Aggression gegen Deutschland (Polen plante seit Jahren einen Krieg gegen Deutschland bestärkte – und auch die Pogrome gegen deutsche Volksangehörige in Polen als wünschenswert erachtete. Hitler sollte so zu einem Militärschlag gegen Polen provoziert werden. Dieser perfide Plan gelang. Und zwar mit aktiver Unterstützung Frankreichs, Russlands und den USA.

Russland zögerte bewusst mit dem Einmarsch in Ostpolen, da mit einem solchen eine kroiegserklärung Englands an Deutschland sehr wahrscheinlich nausgeblieben wäre. Erst als die Briten Deutschland den Krieg erklärt hatten, ließ Stalin Ostpolen besetzen, wie dies der deutsch-russische “Freundschaftsvertrag” vorsah.

„Der Krieg ist eine beschlossene Sache“

äußerte sich US-Botschafter Bullit am 24.4.1939 in Paris, als die Bürger in Deutschland, wie fast überall, fest an den Frieden glaubten.


(zit.n. „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 120).

Wenige Tage nach erfolgter britischer Kriegserklärung an Deutschland, am 5. 9. 1939, bot der damalige Zionistenführer Dr. Chaim Weizmann der britischen Regierung (Chamberlain) 20.000 Mann zur Verwendung im Nahen Osten und insgesamt eine Armee von 100.000 Juden an, als Kämpfer gegen Deutschland.

Hitler wollte diesen Krieg nicht

In zahllosen Offerten bot Hitler Friedensangebote an Polen, England, Russland und andere Staaten an. Alle wurden ignoriert. Denn die Agenda war: Deutschland musste vollommen vernichtet werden. Churchill sagte mehrfach, dass er Hitler in einen Krieg treiben würde, ob er das wolle oder nicht. Unsere Geschichtsbücher verschweigen auch diesen Umstad vollkommen.

Obwohl Hitler über seine Geheimdienste wusste, dass die UDSSR bereits 1933 einen Angriff gegen Deutschland in Vorbereitung hatte (die Sowjetunion baute hunderte Militär-Flugplätze an der äußersten Westgrenze), unterzeichntet er den berühmt-berüchtigten Nichtangriffspakt mit der UdSSR. der jedoch, von seiten Stalins, nicht als Makulatur war.

Gleichzeitig bietet er London einen deutsch-englischen Beistands- und Freundschaftspakt an. Der von Churchill allerdings nur mit Verachtung aufgenommen wurde. Denn er war längst entschlossen, Deutschland – und nicht, wie unsere verlogene Geschichtsschreibung kolportiert: die Nazis – zu vernichten.

Churchill will auf keinen Fall, dass Polen gegenüber Hitler einschwenkt:

Nach außen hin und zur Beruhigung Deutschlands drängt die britische Regierung Polen, mit der deutschen Seite zu verhandeln. Gleichzeitig lässt der englische Außenminister Warschau wissen, die polnische Regierung müsse zwar verhandeln, aber niemand in London werde die polnische Verhandlungsbereitschaft als ein Entgegenkommen in der Sache missverstehen. Im Klartext hieß die Botschaft an Polen: Verhandlungen ja – aber Zugeständnisse in Richtung Deutschland werden nicht erwartet.

Auch die bis dahin immer noch “neutrale” USA ist längst im Zerstörungskreig gegen Deutschland beteiligt:

Obwohl US-Präsident Roosevelt seit Tagen weiß, dass Hitler der Sowjetunion Ostpolen als ihr Interessengebiet zugestanden hat, gibt er diese Information nicht an die polnische Regierung weiter. Es bedarf keiner großen Phantasie, um sich vorzustellen, dass die polnische Regierung, hätte sie von dieser Regelung erfahren, die Rückgliederung des Freistaates Danzig in das Deutsche Reich, dem sicheren Verlust Ostpolens vorgezogen hätte.

Am 30. August unterbreitet Hitler der polnischen Regierung ein letztes Angebot. Doch die polnische Regierung handelt, wie es ihr die englische Regierung kurz zuvor nahegelegt hat.

Der oft zitierte Hitlerausspruch wenige Tage vor dem Kriegsausbruch: „Ich habe nur Angst, dass mir noch im letzten Moment irgendein Schweinehund einen Vermittlungsvorschlag vorlegt“, der vortäuscht, die deutsche Seite und insbesondere Hitler hätte nicht verhandeln wollen, ist dagegen eine Fälschung aus dem Nürnberger Prozess.

Der deutsch-polnisch-sowjetische Krieg endet nach 29 Tagen mit der Niederlage Polens. Eine Woche später schlägt Hitler Frankreich und England vor, Frieden zu schließen. In einer geheimen Note bietet er an, den deutsch-besetzten Teil Polens, mit Ausnahme des Korridors, zu räumen. Paris und London lehnen die Offerte ab. Das Ziel Englands und Frankreichs ist nicht die Rettung Polens, sondern ausschließlich die Zerschlagung Deutschlands.

Hitler hofft noch immer auf eine Verständigung mit London. Er verzichtet darauf, dem englischen Expeditionschor den Todesstoß zu versetzen, und lässt es in einer spektakulären Geste über Dünkirchen nach England entkommen.

Am 19. Juli 1940, Frankreich ist bereits besiegt, unterbreitet Hitler London ein drittes Friedensangebot.  Seine Hoffnung wird auch dieses mal nicht erfüllt. Der Krieg geht weiter.

Trotz der für England militärisch verzweifelten Lage war man im britischen Außenministerium überrascht, dass bis November 1940 schon über zwei Dutzend deutsche Friedensangebote auf geheimen diplomatischen Kanälen sondiert worden waren.

Die Rolle der Juden als Kriegstreiber im WWII:

Doch es sieht ganz danach aus, dass die wahren Kriegstreiber von ganz anderer Seite kamen: Es waren die weltweit vernetzten Juden, die die damaligen Weltmächte in den Vernichtungskrieg gegen Deutschland trieben:

„Ich wünsche nachdrücklich die Erklärung zu bestätigen, daß wir Juden an der Seite Großbritanniens und für die Demokratie kämpfen werden. …Die jüdische Vertretung ist bereit, sofort ein Abkommen zu schließen, um alle menschliche jüdische Kraft, ihre Hilfsmittel und ihre Fähigkeiten nützlich gegen Deutschland einzusetzen.“

schrieb die „World Chronicle“ und die „Jewish World Chronicle“ am 5.9.1939, sowie auch die „Times“.

(Quelle: „Verdammter Antisemitismus“, Harold Cecil Robinson, siehe oben, S. 118).

Eli Ravage:

„Das deutsche Volk ist als erstes zum Tode verurteilt.“

(zit.n. „Geburtswehen einer neuen Welt“, S. 141)

Nathan Kaufmann:

„48 Millionen Deutsche sind zu sterilisieren, damit innerhalb von zwei Generationen dasjenige zur vollendeten Tatsache wird, was sonst Millionen Menschenleben und jahrhundertelange Anstrengungen kosten würde: nämlich die Auslöschung des Deutschtums und seiner Träger.“

(Quelle: „Geburtswehen einer neuen Welt“ S. 142)

Das „Centralblad voor Israeliten in Nederland“ schrieb am 13. 9. 1939:

„Millionen von Juden in Amerika, England, Frankreich, Afrika und Palästina sind entschlossen, den Ausrottungskrieg gegen Deutschland zu tragen, bis zu dessen totaler Vernichtung“.

(zit.n. „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 119).

Das offizielle Organ der zionistischen Vereinigung Belgiens, „L´ avenier Juif“, Nr. 191, vom 16. Februar 1940 proklamierte das „jüdische Jahrhundert“ und erhob folgenden Anspruch auf die Weltherrschaf

„Am Ende des gegenwärtigen Krieges wird man sagen können, daß alle Straßen nach Jerusalem führen. Es wird kein einziges Problem in Mittel- und Osteuropa geben, welches ohne Jerusalem gelöst werden kann und ohne daß Palästina es gebilligt hätte.“

(zit.n. „Eidgenoss“, Verlag-Eidgenoss, CH-8401 Winterthur, S. 12)

Die kanadische Zeitung „Evening Telegram“, Toronto schrieb am 26.2.1940:

„Der jüdische Weltkongreß steht seit sieben Jahren mit Deutschland im Krieg.“

(zit.n. „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 120).

26.2.1940. Der „Jüdische Weltkongress“ (Maurice Perlzweig), British Section bestätigte:

„Der jüdische Weltkongress befindet sich seit sieben Jahren ununterbrochen im Krieg mit Deutschland.“

(zit.n. „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 120).

Der Rabbiner Stephan S. Wise meinte am 8. Mai 1940:

„Dieser Krieg ist unser Geschäft“

(Quelle: „Die Erbschaft Moses“ von Joachim Kohln, S. 4 und „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 119).

Am 8. Oktober 1942 schrieb die jüdische Zeitschrift „The Sentinel“ in Chicago:

„Der Zweite Weltkrieg wird geführt, um die wesentlichen Prinzipien des Judentums zu verteidigen.“

(zit.n. „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 119).

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Hitlers Krieg?

Was Guido Knopp verschweigt

Dokumentation über den 2. Weltkrieg

Teil 2 (von 2)

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Lesen Sie den Teil 1 hier.
Der gesamte Text ist als PDF-Datei dowbloadbar:

Quelle: https://youtu.be/61FGEwX1N9oh

Videodauer: 89:45 Minuten

Vollständige Transkription im Anschluss

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TRANSKRIPTION
DES VIDEOTEXTS

Min.34:46

Einen Aspekt haben wir bislang außer acht gelassen. Die Rolle der Sowjetunion.

Eine weitgehend abgeschottete Macht, deren Führer noch immer von der Weltrevolution träumten.

Der skrupellose Taktiker Stalin hält unbeirrt an Lenins Doktrin vom Ausbruch der Revolution in Europa fest. Er setzt dabei allerdings nicht mehr auf die kommunistischen Parteien in Westeuropa, sondern auf eine gewaltsame Revolutionierung von außen. Aus diesem Grund lässt Stalin die Rote Armee zu einer modernen Angriffsarmee ausbauen, die im richtigen Augenblick das Feuer der Revolution in das Herz Europas tragen soll.

Um sie zu finanzieren ordnet er die rigorose Ausplünderung der eigenen Bevölkerung an. Ein Schritt. dem Millionen von Menschen zum Opfer fallen.

Sein Ziel ist es, von den Bauern so viel wie möglich Getreide einzutreiben, um es im Ausland zu verkaufen. Die Einnahmen sollten genutzt werden, um die für die Aufrüstung benötigte westliche Technologie einzukaufen. Die genauen Zahlen der Tragödie liegen bis heute im Dunkeln. Als sicher gilt, dass

alleine in der Ukraine, der Kornkammer Sowjetrusslands, rund fünf Millionen Menschen insbesondere Alte und Kinder ,verhungern, weil Stalins Schergen das Saatgut beschlagnahmen, um die ehrgeizigen Aufrüstungspläne finanzieren zu können.

Min.36:49

Sowjetischer Angriffspanzer Kliment Woroschilow (KW)

1934 verfügt die Sowjetunion über mehr Panzer als alle anderen europäischen Länder zusammen.

Und 1941, unmittelbar zu Beginn des Ostfeldzuges, ist die Zahl ihrer Kamppanzer auf fast 24.000 angewachsen.

Die Strategie Stalins fußt auf einer Ausarbeitung von Michael Taraschewski, dem Leiter des revolutionären Kriegskomitees, der schon zu Beginn der 30er Jahre ein Konzept der Revolution von außen entwickelt hatte. In diesem Konzept schrieb Taraschewski der Roten Armee die Aufgabe zu, mit überlegenen Panzer- und Luftwaffenkräften und, wenn nötig, auch unter Einsatz chemischer Kampfstoffe, in einem schnellen Vernichtungsschlag den Krieg tief in das Land des Gegners hineinzutreiben. Dass Stalin diesem Konzept folgt, belegt der in Serie gefertigte Panzertyp Kliment Woroschilow, kurz KW genannt, der eigens für die gut ausgebauten Straßennetze westeuropäischer Länder konzipiert ist.

Min.38:03

Nachdem englische und sowjetische Unterhändler im April und Juni 1939 den Rahmen für ein mögliches Zusammengehen gegen Deutschland ausgelotet hatten, treffen im August 1939 englische und französische Delegationen in Moskau ein, um mit der Sowjetunion über einen Krieg gegen Deutschland zu verhandeln. Stalin hält die Vertreter der Westmächte hin. Er spielt auf Zeit, um seine eigenen Pläne durchzusetzen.

An einem Frieden hat er kein Interesse. Er will den Krieg in Europa. Und nur unter diesem Gesichtspunkt sucht er sich seinen Bündnispartner.

Auch Deutschland bemüht sich um einen Ausgleich mit der Sowjetunion. Hitler sucht das Bündnis mit Stalin, um gegen Polen losschlagen zu können. Er ist der irrigen Überzeugung, dass ein Pakt mit der Sowjetunion Frankreich und England abhalten würde, militärisch gegen Deutschland vorzugehen.

Stalin dagegen ist fest davon überzeugt, dass ein deutscher Militärschlag gegen Polen die französische und britische Kriegserklärung nach sich ziehen würde.

Lenin

Damit wäre exakt die Konstellation geschaffen, die Lenin schon 1920 zur Doktrin erhoben hatte. Eine militärische Auseinandersetzung zwischen den beiden rivalisierenden, kapitalistischen Blöcken in Westeuropa.

Min.39:25

Als die deutsche Seite am 15. August 1939 einen Nichtangriffspakt und eine Aufteilung der gegenseitigen Interessenssphären in Osteuropa anbietet, ist Stalin am Ziel. Wohl wissend, dass die Entwicklung nunmehr in ihre entscheidende Phase eingetreten ist, ruft Stalin am 19.August 1939 das Politbüro zu einer geheimen Sitzung zusammen. Im engsten Kreis seiner Vertrauten lässt er die Katze aus dem Sack.

Die Frage Krieg oder Frieden ist in ihre kritische Phase gekommen. Die Lösung hängt vollkommen von der Position ab, die die Sowjetunion einnehmen wird. Wir sind absolut überzeugt, dass, wenn wir einen Beistandsvertrag mit Frankreich und England abschließen, Deutschland sich gezwungen sehen wird, Polen gegenüber zurückzuweichen und einen Modus vivendi mit den Westmächten zu suchen. Auf diese Weise könnte ein Krieg vermieden werden.

Andererseits, wenn wir die Vorschläge Deutschlands annehmen, die sie kennen, nämlich einen Nichtangriffspakt abzuschließen, dann wird Deutschland sicher Polen angreifen und die Intervention in diesem Krieg wird von Seiten Englands und Frankreichs unausweichlich.

Unter diesen Umständen haben wir große Chancen uns aus diesem Konflikt herauszuhalten und können gespannt unseren Zeitpunkt abwarten. Es ist entscheidend für uns, dass dieser Krieg so lange wie möglich dauert, bis zur Erschöpfung beider Seiten. Das ist genau das, was in unserem Interesse liegt.“

Prompt wenden sich die Sowjets von England und Frankreich ab und Deutschland zu.

Am 23. August wird ein deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt beschlossen. Hitler hat nun den Rücken frei für einen Feldzug gegen Polen.

Doch dann geschieht etwas, was unsere Aufmerksamkeit erfordert. Hitler verschiebt den zuvor auf den 26. August festgesetzten Angriffsbeginn der Wehrmacht gegenüber Polen und versucht noch einmal, mit Warschau zu verhandeln.

Um zu einem Erfolg zu kommen, bittet er die britische Regierung um Vermittlung. Gleichzeitig bietet er London einen deutsch-englischen Beistands- und Freundschaftspakt an.

Ziel dieses Angebotes ist neben der Lösung der deutsch-polnischen Probleme die endgültige Regelung aller Dissonanzen zwischen Großbritannien und Deutschland. Hitler bietet Garantie für Polens Grenzen und die Unterstützung des britischen Empire, sollte es einmal militärische Hilfe benötigen.

Die englische Regierung weicht dem Angebot aus, hält Hitler mit Hinweisen auf Polens angebliche Verhandlungsbereitschaft hin und bestärkt gleichzeitig Warschau in seiner harten Haltung.

London spielt nun für ein paar Tage Katz und Maus. Nach außen hin und zur Beruhigung Deutschlands drängt die britische Regierung Polen, mit der deutschen Seite zu verhandeln. Gleichzeitig lässt der englische Außenminister Warschau wissen, die polnische Regierung müsse zwar verhandeln, aber niemand in London werde die polnische Verhandlungsbereitschaft als ein Entgegenkommen in der Sache missverstehen. Im Klartext hieß die Botschaft an Polen: Verhandlungen ja – aber Zugeständnisse in Richtung Deutschland werden nicht erwartet.

Min.43:16

US-Präsident Roosevelt

Historisch bedeutsam ist in diesem Zusammenhang die Rolle des amerikanischen Präsidenten Roosevelt. Obwohl er seit sieben Tagen weiß, dass Hitler der Sowjetunion Ostpolen als ihr Interessengebiet zugestanden hat, gibt er diese Information nicht an die polnische Regierung weiter.

Es bedarf keiner großen Phantasie, um sich vorzustellen, dass die polnische Regierung, hätte sie von dieser Regelung erfahren, die Rückgliederung des Freistaates Danzig in das Deutsche Reich, dem sicheren Verlust Ostpolens vorgezogen hätte.

Am 30. August unterbreitet Hitler der polnischen Regierung ein letztes Angebot.

Danzig und polnischer Korridor

Er verlangt darin den Anschluss Danzigs an das Reich als Ausgleich für die Anerkennung der polnischen Gebietserwerbungen nach dem 1.Weltkrieg. Er fordert außerdem eine Volksabstimmung der Bevölkerung im sogenannten Korridor, der ehemals deutschen Landbrücke zwischen Pommern und Ostpreußen. Die Bevölkerung dieses Gebietes, für das Hitler bislang nur exterritoriale Transitwege gefordert hatte, soll nun selbst bestimmen, ob sie polnisch oder deutsch sein will.

Der Staat, dem dieses Gebiet zufällt, soll dem anderen exterritoriale Transitwege zugestehen. Das bedeutet entweder eine deutsche Transitstrecke von Pommern nach Ostpreußen oder eine polnische von Polen zum polnischen Ostseehafen Gdingen. Gdingen soll zudem unabhängig vom Abstimmungsergebnis bei Polen bleiben.

Die polnische Regierung handelt, wie es ihr die englische Regierung kurz zuvor nahegelegt hat.

Sie kommt den Deutschen nicht entgegen. Mit Polens Verweigerung endet am Nachmittag des 31. August 1939 ein zehn Tage dauernder Verhandlungsmarathon.

Der Inhalt der Noten, Telefonate und persönlichen Gespräche, die hierbei zwischen London, Warschau und Berlin geführt und gewechselt worden sind, ist in den Akten und Memoiren der beteiligten Regierungen und Diplomaten so übereinstimmend überliefert, dass es keinen Zweifel an der Richtigkeit dieser Darstellung gibt.

Der oft zitierte Hitlerausspruch wenige Tage vor dem Kriegsausbruch: „Ich habe nur Angst, dass mir noch im letzten Moment irgendein Schweinehund einen Vermittlungsvorschlag vorlegt“, der vortäuscht, die deutsche Seite und insbesondere Hitler hätte nicht verhandeln wollen,

ist dagegen eine Fälschung aus dem Nürnberger Prozess.

Min.45:51

Als es die polnische Regierung am 31. August 1939 erneut ablehnt, direkte Verhandlungen mit Deutschland aufzunehmen, gibt Hitler der Wehrmacht den Befehl Polen am nächsten Morgen anzugreifen. Am 1.September 1939 tritt die Wehrmacht zu ihrem Angriff gegen Polen an.

O-Ton Hitler:

“Ich habe mich daher nun entschlossen, mit Polen in der gleichen Sprache zu reden, mit der Polen nun seit Monaten mit uns spricht! Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen! Und von jetzt ab wird Bombe mit Bombe vergolten!”

Am 3. September folgen England und Frankreich ihrer Bündnispflicht und erklären Deutschland den Krieg.

Fast das gesamte Commonwealth und einige der französischen Kolonien schließen sich an.

Chamberlain hat damit seinen Plan umgesetzt. Die Auseinandersetzung um die Stadt Danzig, dem Korridor und den Menschenrechte der deutschen Minderheit in Polen hat sich binnen zweier Tage zu einem Weltkrieg entwickelt.

Der Krieg in Polen trifft von Beginn an auch die Zivilbevölkerung. Einerseits können die deutschen Truppen nicht immer verhindern, dass die im Kampfgebiet lebende polnische Bevölkerung in Mitleidenschaft gezogen wird.

Die Verfolgung und Ermordung deutscher Bürger in Polen war eine eklatante Verletzung des Haager Landkriegsordnung

Andererseits macht die polnische Bevölkerung zum Teil unter Mithilfe des Militärs von Kriegsbeginn an Jagd auf Deutsche, die noch in Polen leben.

In einer Welle von Hausdurchsuchung, Plünderung, Verhaftung, Vertreibung, Misshandlung, Vergewaltigung und Ermordung, verlieren über 5.000 polnische Staatsbürger mit deutscher Muttersprache ihr Leben. Das größte Blutbad mit etwa 1.000 ermittelten findet am dritten Kriegstag in der Stadt Bromberg statt.

Die Auseinandersetzungen eskalieren, als polnische Heckenschützen nach Abzug der regulären polnischen Truppen einen Partisanenkampf gegen deutsche Truppen beginnen.

Am 4. September beginnt der Krieg auch im Westen.

Englands Luftwaffe greift mit 16 Bombern deutsche Schiffe an, die auf Reede vor Cuxhaven, Wilhelmshaven und Brunsbüttel liegen. Einen Tag später beginnen die deutsche U-Bootwaffe und die Royal Navy ihren Krieg auf dem Atlantik. Beide versenken an diesem Tag die ersten Handelsschiffe mit Raketen.

Am 6. September ergeht auf deutscher Seite die Weisung, französische Handelsschiffe weder zu beschießen noch zu kontrollieren. Die Reichsregierung macht noch immer den Versuch Frankreich aus den Kriegshandlungen heraus zu halten.

Am 10. September verletzt England mit dem Überflug von Bombern über Belgien die Neutralität des kleinen Landes. Möglicherweise steht dahinter der Versuch, diesen bislang noch neutralen Staat in den Krieg hinein zu ziehen.

Ab dem 12. September landen britische Soldaten auf dem Kontinent und verstärken die französischen Truppen. Mit diesem Schritt erfüllt England seine Garantien gegenüber Polen, ohne Polen damit im geringsten zu entlasten.

80 französische Divisionen standen nur 11 deutschen Divisonen gegenüber

Frankreich zeigt seine Bündnistreue, indem es im Westen 80 Divisionen zwischen Schweiz und Nordsee aufmarschieren lässt. Eine gewaltige Streitmacht, der zunächst nur 11 deutsche Divisionen gegenüber stehen. Doch ein Großangriff der Franzosen, der in Polen Entlastung hätte bringen können, bleibt aus.

Min.50:27

In Polen rückt währenddessen die deutsche Wehrmacht blitzartig vor. Am 5.September befiehlt das polnische Oberkommando der in Nordwestpolen eingesetzten Armee Rudnitzky vor den deutsche Truppen auszuweichen, alle Nahrungsmittel im aufgegebenen Landstrich zu vernichten und dem Feind nur verödetes, zerstörtes Land zurück zu lassen. Zum ersten Mal im zweiten Weltkrieg wird das Prinzip der verbrannten Erde angewendet.

Während die deutsche Wehrmacht Polen überrollt, versammelt sich am 7. September 1939 in Moskau der engste Kreis der bolschewistischen Führung. In einer kurzen Ansprache legt ihnen Stalin nochmals seine Strategie offen.

„Der Krieg wird zwischen zwei Gruppen von kapitalistischer Staaten geführt. Wir haben nichts dagegen, dass sie kräftig aufeinander einschlagen und sich schwächen. Hitler selbst zerrüttet, ohne es zu verstehen und zu wollen, das kapitalistische System. Wir können manövrieren und eine Seite gegen die andere aufbringen, damit sie sich noch stärker in die Haare kriegen.“

Doch Stalins Plan ging nicht in allen Punkten auf.

Überzeugt, dass die polnische Armee der Wehrmacht eine zeitlang Paroli bieten könne, ist die Rote Armee von dem schnellen deutschen Vormarsch vollkommen überrascht. Als sich ein deutscher Blitzsieg abzeichnet, befiehlt Stalin seinen Truppen den Einmarsch nach Ostpolen, um sich seinen Teil der Beute zu sichern.

Nur einen Tag später am 18. September hatte die Wehrmacht ganz Polen westlich der Kursonlinie bis auf die Hauptstadt Warschau eingenommen. Am 19. September reagieren die französische und die britische Regierung auf die Kriegsbeteiligung der Sowjets und fordern die russische Regierung auf, die Truppen aus Polen wieder abzuziehen. Wenn das unterbleibe, so droht man aus Paris und London, folge automatisch eine Kriegserklärung. Es blieb bei dieser Drohung.

Vier Wochen später nehmen Briten und Franzosen im Geheimen Verbindung zu den Russen auf, um sie doch noch zum Krieg gegen Deutschland auf ihre Seite zu ziehen.

Min.53:02

Am Morgen des 16. September brachte ein deutscher Parlamentarier ein Ultimatum zu den deutschen Linien, in dem der Kommandant der Stadt zur bedingungslosen Übergabe innerhalb von 6 Stunden aufgefordert wurde. Andernfalls würde man die Stadt als Festung behandeln. Der polnische Kommandant, der die Stadt in den zurückliegenden Tagen durch Panzergräben, Barrikaden und Verteidigungsanlagen gesichert hatte, lehnte die Annahme des Ultimatums ab.

Kurz vor Mitternacht rief ein zweites Ultimatum, das über den Rundfunk verbreitet wurde, die Verantwortlichen auf, gegen 22 Uhr Parlamentäre zu den deutschen Linien zu schicken. Auch diese Parlamentäre blieben aus. Auch der Abwurf von Flugblättern brachte keinen Erfolg.

Am 26. September begann, nach einem Trommelfeuer der deutschen Artillerie, der Sturm. 24 Stunden später war Warschau gefallen. Die Zahl der Toten und Verletzten, darunter auch zahlreiche Zivilisten, lag bei rund 40.000.

Der deutsch-polnisch-sowjetische Krieg endet nach 29 Tagen mit der Niederlage Polens.

Eine Woche später schlägt Hitler Frankreich und England vor, Frieden zu schließen.

In einer geheimen Note bietet er an, den deutsch-besetzten Teil Polens, mit Ausnahme des Korridors, zu räumen.

Paris und London lehnen die Offerte ab. Das Ziel Englands und Frankreichs ist nicht die Rettung Polens, sondern ausschließlich die Zerschlagung Deutschlands.

An der französisch-deutschen Front schweigen trotz des von Frankreich erklärten Kriegs zunächst die Waffen. An der englisch-deutschen Front auf dem Atlantik und der Nordsee wird gekämpft.

Min.56:32

Der sowjetische Überfall gegen Finnland war ein unprovozierter Angriffskrieg. Wegen solcher Kriege hängte man deutsche Ofiiziere im Nürnberger Prozess. Die Sowjetunion, England und die USA schlossen sich vor dem juristischen Vorwurf ihrer Angriffskriege aus.

Um ihre Ausgangsstellung zu verbessern, überfällt die Sowjetunion – ohne eine Kriegserklärung – am 30. November 1939 Finnland.

Die nur 160.000 finnischen Soldaten leisten erbitterten Widerstand und fügen der Roten Armee in einem monatelangen Winterkrieg erhebliche Verluste zu. Fast 130.000 sowjetische Soldaten fallen. Erst am 12. März1940 muss Finnland vor der vielfachen Übermacht kapitulieren.

Für die deutsche Industrie und Rüstung ist der Nachschub von schwedischem Eisenerz über den nordnorwegischen Hafen Narvik über die Nordsee lebenswichtig. Das weiß man auch in London und Paris.

Am 2.März und am 6.April bietet die deutsche Reichsregierung England und Frankreich noch einmal Frieden und die Räumung Polens an.

Als Antwort beginnt England am 8.April mit der Verlegung von Seeminen in norwegischen Hoheitsgewässern. Drei Tage nach dem letzten deutschen Friedensangebot greifen Deutsche, Briten und Franzosen am selben Tage Narvik und Umgebung an. Nach wochenlangen Kämpfen besetzt die deutsche Wehrmacht ganz Norwegen und Dänemark. Damit ist der Erznachschub gesichert, zugleich aber auch die deutsche Front weit überdehnt.

Noch immer herrscht Waffenruhe an der deutsch-französischen Front. Doch Berlin entgeht nicht, dass London weiterhin Truppenkontingente und Versorgungsgüter nach Nordfrankreich verlegt.

Am 10.Mai1940 besetzt England das neutrale Island und verbessert damit seine Ausgangsbasis für den Krieg im Nordatlantik. Am gleichen Tag greift die deutsche Wehrmacht Frankreich an. Ein weiteres Abwarten hätte nur dem Truppenaufmarsch der Alliierten genutzt.

Blitzkrieg

Wie zu Beginn des 1.Weltkriegs das neutrale Belgien mit einbezogen worden ist, um Frankreich durch eine Nordumfassung zu schlagen, so marschiert die Wehrmacht auch diesmal wieder in Belgien und dazu noch in die Niederlande und nach Luxemburg ein. Frankreich wird in sechs Wochen besiegt. Das Wort vom Blitzkrieg macht die Runde.

Min.01:02:40

Hitler lässt in Dünkirchen das eingekreiste englische Heer entkommen, weil er sich mit dieser gset eine Entgegenkommen Chruchills bei seinen Friedensangeboten erhofft. Er wird bitter enttäuscht.

Hitler hofft noch immer auf eine Verständigung mit London. Er verzichtet, darauf dem englischen Expeditionschor den Todesstoß zu versetzen, und lässt es in einer spektakulären Geste über Dünkirchen nach England entkommen.

Am 20. Juni erklärt Italien dem bereits geschlagenen Frankreich den Krieg. Die deutsche Seite reagiert darauf ausgesprochen zurückhaltend. “Erntehelfer” lautet der spöttische Ausdruck der deutschen Landser für die ungebetenen Gäste, die sich ihren Anteil an der Beute sichern, nachdem der Feldzug entschieden war.

Während die Welt ihre Aufmerksamkeit auf den westlichen Kriegsschauplatz richtet, besetzt die Rote Armee die baltischen Länder und Teile Rumäniens, darunter auch die stark mit Volksdeutschen besiedelte Bukowina.

Stalin bricht alle Nichtangriffsverträge und besetzt völkerrechtswidrig zahlreiche Länder

Zwischen September 1939 und Sommer 1940 bricht Stalin die bestehenden Nichtangriffsverträge mit allen sechs westlichen Nachbarstaaten.

Doch die Westmächte schweigen.

In den besetzten Gebieten errichtet seine Geheimpolizei eine Schreckensherrschaft und ermordete Zehntausende Unschuldiger. Kein Wort der Kritik aus London und Paris. Man hält sich zurück, weil man hofft, Stalin doch noch als Bundesgenossen gegen Deutschland gewinnen zu können.

Am 19. Juli 1940, Frankreich ist bereits besiegt, unterbreitet Hitler London ein drittes Friedensangebot.

Seine Hoffnung wird auch dieses mal nicht erfüllt. Der Krieg geht weiter. Ab dem 7.Juli versucht Deutschland in der Luftschlacht über England vergeblich, die Briten durch einen Luftkrieg in die Knie zu zwingen. Am 5. August greift Italien britisch Somalia und am 13. August das von den Briten besetzte Ägypten an. Im September liefern die offiziell noch immer neutralen USA den Engländern 50 Zerstörer für ihren Seekrieg gegen Deutschland.

Am 1. September1940 wird in der Sowjetunion die allgemeine Wehrpflicht eingeführt. Millionen junger Männer drängen in die Kasernen.

Wenig später legt der deutsche Geheimdienst Hitler den Inhalt einer Tagung des obersten Sowjets vom 2. August vor, bei der offen festgestellt wurde, dass man einem möglichen Überfall des westlichen Nachbarn zuvorkommen müsse.

Nicht nur Hitler ist besorgt. Der rumänische Staatsführer General Ion Antonescu bittet die deutsche Reichsregierung um militärischen Beistand gegen einen möglichen sowjetischen Angriff. Hitler verspricht Hilfe und schickt deutsche Truppen zur Sicherung der rumänischen Erdölgebiete von Ploiești.

Trotz der für England militärisch verzweifelten Lage war man im britischen Außenministerium überrascht, dass bis November 1940 schon über zwei Dutzend deutsche Friedensangebote auf geheimen diplomatischen Kanälen sondiert worden waren.

Englisches Memorandum mit den deutschen Friedensangeboten

Auf 18 Seiten eines streng geheimen, auf ein Dutzend Exemplare begrenzten Memorandums, im Bild Exemplar Nr.8, stellte das Außenministerium die unterschiedlichen deutschen und neutralen Friedensinitiativen zusammen. Dieses Memorandum war nur für den innersten Entscheidungszirkels gedacht. Mit seiner Hilfe sollte entschieden werden, wie man auf die deutschen Friedensinitiativen reagieren sollte.

Derartige Friedensinitiativen gingen unter anderem aus vom schwedischen Industriellen Dahlerus, vormaligen Reichskanzler Franz von Papen, Vatikan, König von Schweden, finnischen Premierminister, König von Spanien, von Dr. Ludwig Weissauer und Dr. Josef Goebbels.

Doch Winston Churchill der neue britische Premierminister denkt nicht daran.

Weil er weiß, dass England, auf sich allein gestellt, den Krieg gegen Deutschland nicht gewinnen kann, setzt er alles daran, Zeit zu gewinnen, um Russland und die USA als Bündnispartner in den Krieg zu ziehen.

Der Chefideologe und ständige Staatssekretär im britischen Außenministerium, Sir Robert Vansittart

Die Churchill’sche Politik der Kriegsausweitung mit Millionen von Opfern entsprach durchaus der britischen Kriegsdoktrin, die der Chefideologe und ständige Staatssekretär im britischen Außenministerium Sir Robert Vansittart im September 1940 als Handlungsanweisung für britische Diplomaten festgelegt hatte.

„Der Feind ist das Deutsche Reich und nicht etwa der Nazismus. Und diejenigen, die das noch nicht begriffen haben, haben überhaupt nichts kapiert. Alle Möglichkeiten für einen Kompromiß sind passe, und jetzt muss der Kampf bis zum Ende geführt werden, und zwar bis zum bitteren Ende. Wir haben mehr als genug von Friedensangeboten von Leuten wie Dahlerus, Goerdeler, Weissauer und Konsorten.“

Die britische Außenpolitik machte demnach in ihrem unbedingten Kriegswillen keinerlei Unterschied zwischen Karl Goerdeler, einem der führenden Köpfe des deutschen Widerstandes – und Mitgliedern der NS-Führung wie Josef Goebbels.

Min.1: 09:20

Sowjetische Gebietsforderungen (schraffiert)

Am 12. November 1940 reist der sowjetische Außenminister Wjatscheslaw Molotow nach Berlin, um über weitere sowjetische Gebietsforderungen zu verhandeln. Bei dieser Gelegenheit eröffnet Molotow Hitler die sowjetische Forderung nach Schaffung einer Sicherheitszone im Westen. Bestandteil dieser Zone seien Finnland, Bulgarien, Rumänien, Jugoslawien, die strategisch wichtigen Meerengen an den Dardanellen und der dänische Ostseeausgang. Weitere Expansionen seines Landes in Richtung Indischer Ozean und Persischer Golf schließt Molotow ausdrücklich nicht aus. Forderungen, die einer Einkreisung des Deutschen Reiches gleichkommen und von Hitler als unannehmbar zurück gewiesen werden.

Angesichts dieser Entwicklung trifft Hitler die Entscheidung , die Sowjetunion anzugreifen, um einem drohenden Überfall Stalins zuvor zu kommen.

Dass er diesen Feldzug als notwendigen Präventivschlag ansieht, belegt eine Tagebucheintragung des deutschen Propagandaministers Dr. Goebbels über eine Besprechung mit Hitler. Goebbels zitiert darin Hitler mit folgenden Worten:

„Wir müssen handeln. Moskau wird sich aus dem Krieg heraushalten, bis Europa ermüdet und ausgeblutet ist. Dann möchte Stalin handeln, Europa bolschewisieren und sein Regiment antreten. Durch diese Rechnung wird ihm ein Strich gemacht. Russland würde uns angreifen, wenn wir schwach werden und dann hätten wir den Zweifrontenkrieg, den wir durch diese Präventivaktion verhindern.“

Exakter hätte man Stalins Pläne nicht beschreiben können. Dass Hitler die Lage richtig einschätzte belegt auch die Tatsache, dass Stalin die Rote Armee nach Rückkehr seines Außenministers aus Berlin nicht auf Verteidigung einstellt, sondern auf Expansion und Angriff einschwört.

Min.1:11:45

Benito Mussolini, italienischer Staatsführer und bekennender Sozialist

In vollkommener Überschätzung der eigenen Kräfte überfällt das faschistische Italien am 28.Oktober 1940 auch noch Griechenland und Jugoslawien.

Der Feldzug gerät ebenso wie der Vorstoß in Nordafrika zum völligen Desaster. Zwischen Oktober 1940 und Januar ´41 treten die Engländer auf dem Balkan und in Afrika gegen die Italiener an und schlagen sie auf beiden Kriegsschauplätzen. Der italienische Duce Benito Mussolini bittet Hitler daraufhin um deutsche Waffenhilfe. Weil Italien nicht geschlagen aus dem Krieg ausscheiden darf, entsendet Hitler notgedrungen deutsche Truppen nach Afrika und auf den Balkan. Die deutschen Truppen besiegen Jugoslawien in 11 Tagen und Griechenland in drei Wochen. Den deutschen Verbänden in Nordafrika unter dem Kommando Erwin Rommels gelingt es innerhalb von zwei Monaten die Brieten bis zur libysch-ägyptischen Grenze zurück zu drängen. Italien als Verbündeter ist damit zwar zunächst gerettet, doch der Preis für diese Rettung ist hoch: Die deutschen Fronten werden täglich länger, die Nachschubwege immer weiter.

Stalin rüstet zum Angriff gegen Deutschland

Deutschland erwächst inzwischen mit der bisher verbündeten Sowjetunion ein neuer Gegner.

Am 5. Mai 1941 lässt Stalin die Maske endgültig fallen. In einer Rede vor den Absolventen der Moskauer frunse Militärakademie führt er aus:

„Jetzt, da wir unsere Armee zur genügend mit Technik im modernen Kampf ausgestattet haben, müssen wir von der Verteidigung zum Angriff übergehen.

Die Kriege mit Polen und Finnland waren keine Verteidigungskriege. Wir haben den Weg der offensiven Politik bereits eingeschlagen.

Die Rote Armee ist eine moderne Armee und eine moderne Armee ist eine Angriffsarmee.“

Stalins Ausführungen sind keine hohlen Phrasen. Tatsächlich beträgt der Anteil des Militärbudgets am sowjetischen Staatshaushalts zu diesem Zeitpunkt rund 43%.

Nur einen Tag zuvor hatte das Politbüro in Moskau den Bau von 20 neuen und den Ausbau von 231 alten Flugplätzen angeordnet, die in der Regel nicht mehr als 100 km von der deutsch-sowjetischen Grenze entfernt liegen.

Am 15. Mai unterrichtet Georgi Schukow, Generalstabschef der Roten Armee, Stalin über die neuesten Entwicklungen an der deutsch-russischen Grenze und führt dabei wörtlich aus:

„Es besteht die Möglichkeit, dass Deutschland uns beim Aufmarsch zuvorkommt und einen Überraschungsplan ausführt.“

“Beim Aufmarsch zuvor kommen”: Verräterische Formulierungen eines Generalstabschefs, der später behaupten wird, die Rote Armee habe niemals die Absicht gehabt nach Westen zu marschieren.

Hitler ist zu diesem Zeitpunkt entgegen anderslautenden Darstellungen über den sowjetischen Aufmarsch bestens informiert.

Nur einen Tag vor dem Zusammentreffen zwischen Schukow und Stalin informiert er den deutschen Generalstab ausführlich über zahlreiche Details der Gegenseite. Bei dieser Gelegenheit weist er auch auf die zahlreichen sowjetischen Flugplätze in unmittelbarer Grenznähe hin, die er als Zeichen für eine kurz bevorstehenden Offensive wertet.

Hitler befiehlt den Angriff, um nicht selbst überrollt zu werden.

Min.1:16:50

Als seine Armeen, geschwächt durch die zurückliegenden Feldzüge und im Westen, noch immer im Kriegszustand mit den Briten am 22. Juni 1941 die russische Grenze überschreiten, treffen sie auf die größte Invasionsarmee der Menschheitsgeschichte:

Fast 6 Millionen Soldaten, über 25.000 Panzer und rund 19.000 Flugzeuge waren versammelt, um über Westeuropa herzufallen.

Die Rote Armee, noch mitten im Aufmarsch gegen Deutschland ist zunächst wie gelähmt. Da die eigenen Liniensperren abgebaut sind und die zur Offensive aufgestellte Divisionen schutzlos in unmittelbarer Grenznähe liegen, geraten innerhalb weniger Monate über 2 Millionen Rotarmisten in deutsche Kriegsgefangenschaft.

Während viele deutsche Militärs an einen schnellen Zusammenbruch der Sowjetunion glauben, bleibt Hitler skeptisch.

Im Gegensatz zu den meisten Generalstabsoffizieren, – einer der wenigen Ausnahmen ist der Schöpfer der deutschen Panzerwaffe Generaloberst Heinz Guderian – blickt Hitler dem Ostfeldzug mit Sorge entgegen. Nach außen hin propagiert er Siegeszuversicht. Im kleinen Kreis jedoch macht er keinen Hehl daraus, dass ihm die Sowjetunion so unheimlich vorkomme, wie das Gespensterschiff im fliegenden Holländer.

Min.1:18:22

Der neue russische Panzer T34

Spätsommer 1941. Der neue russische Panzer T34, in seiner Robustheit und Bewaffnung allen deutschen Typen überlegen, sorgte bei der Fronttruppe für Aufregung. Seine bis zu 7 cm starke Panzerung machte ihn praktisch unverwundbar. Die Folgen waren schnell spürbar. Die deutschen Panzerdivisionen meldeten innerhalb kürzester Zeit einen Ausfall von 20 Prozent ihres Bestandes.

Bestattungszeremonie der Wehrmacht für gefallene Soldaten

Bilder wie diese gehörten zum Alltag. Die deutschen Verluste summierten sich inzwischen auf rund 86.000 Tote, 295.000 Verwundete und 20.000 Vermisste. Ein nicht unbeträchtlicher Teil davon ging auf das Konto der russischen Partisanen, die mit äußerster Grausamkeit gegen die Landser vorgingen.

Von russischen Partisanen getötete deutsche Landser

Ihre Übergriffe richteten sich unterschiedslos gegen Soldaten, Ärzte, Sanitäter und Verwundete. An allen Frontabschnitten wurden in Gefangenschaft geratene Landser gefunden, die mit gefesselten Armen ermordet worden waren.

Die hierüber angelegten Akten der Wehrmachtuntersuchungsstelle, die ausführlich auch deutsche Kriegsverbrechen dokumentierte, sprechen Bände.

Allerdings ist bis heute kein Fall aktenkundig geworden, der belegen würde, dass deutsche Soldaten ihre Kriegsgefangenen körperlich verstümmelt hätten.

Zu den umstrittenen Fragen zählt auch die Exekution sowjetischer Partisanen. Partisanen, egal in welchem Land, verstoßen gegen Artikel 1 der Haager Landkriegsordnung, der mit vier Kriterien den Kreis der zur legitimen Kriegsführung berechtigten festschreibt. Hinrichtungen von Partisanen standen daher nicht im Widerspruch zum Völkerrecht und wurden auch von den Alliierten in Deutschland vollstreckt.

Historisch interessant ist, dass Lenin die Vereinbarungen, die im Jahre 1907 in der Haager Landkriegsordnung als Grundlage kommender Kriege festgelegt wurden, aufgekündigt hatte.

Der Genfer Konvention von 1929, in der die Behandlung von Kriegsgefangenen völkerrechtlich bindend geregelt wurde, war die UDSSR erst gar nicht beigetreten. Die Vorgaben der Konvention gehörten daher auch nicht zum Ausbildungskanon der Roten Armee. Die Sowjetunion stand damit völkerrechtlich gesehen außerhalb der Staatengemeinschaft.

Min.1:21:19

Im hohen Norden hatte sich der Angriff der deutsch-finnischen Truppe Mitte September festgefahren.

Vergeblich versuchte Generalleutnant Dietl, der die Operationen der sogenannten Lapplandarmee leitete, immer wieder die Bahnlinie von Murmansk nach Leningrad zu erobern, um damit den Weitertransport der in Murmansk ankommenden amerikanischen Rüstungslieferungen in die Sowjetunion zu unterbinden. Murmansk war der einzige ganzjährig eisfreie sowjetische Hafen am Polarkreis. Letzte Ausläufer des Golfstromes verhinderten ein Zufrieren selbst bei Lufttemperaturen von -50°.

Der Krieg in den nordischen Wäldern bereitete den Deutschen größte Schwierigkeiten. Da schweres Gerät kaum einsetzbar war, lag die Hauptlast der Kämpfe buchstäblich auf den Schultern der Infanterie. Angesichts des unwegsamen Geländes und der damit verbundenen Nachschubprobleme operierten an der Lapplandfront nie mehr als zwei deutsche Divisionen. Größere militärische Vorstöße waren damit ausgeschlossen. Der Kampf war bestimmt von Stoßtruppbewegungen und kleinen Kommandoeinsätzen. Ein Krieg im Verborgenen.

Als die deutsche Offensive gegen Murmansk am 14. Oktober eingestellt wurde, waren auf deutscher Seite mehr als 2.600 Tote und Vermisste, sowie 8.000 Verwundete zu beklagen.

Hafen und Bahnlinien blieben während des gesamten Krieges in Stalins Hand.

Über Murmansk lieferten die Amerikaner der Roten Armee allein im Jahr 1941 über 3.000 Flugzeuge, 4.000 Panzer, hunderttausende von Fahrzeugen und unübersehbare Massen an Munition, Ausrüstungsgegenständen und Lebensmitteln.

Min.1:23:12

Mitte September begann es im Mittelabschnitt der Ostfront zu regnen. Am 19. September eroberte die 6. Armee Kiew, die Hauptstadt der ukrainischen Sowjetunion. Die Schlacht im Raum von Kiew entwickelte sich auf sowjetischer Seite zu einem Fiasko. Mehr als 660.000 Rotarmisten gerieten in Gefangenschaft.

2.Oktober 1941 – 5:30 Uhr: Beginn der “Operation Taifun”.

Mit 2.000 Panzern eröffnete die Heeresgruppe Mitte unter Feldmarschall Fedor von Bock nordöstlich von Smolensk die Offensive gegen Moskau. Die ersten Meldungen versprachen einen großen Erfolg. Guderians Panzergruppe erreichte Orel, eroberte die Stadt und schwenkte nach Norden. Einheiten der 2. Armee stießen nordöstlich an Brianz vorbei, drehten nach Süden und vereinigten sich mit den Panzerverbänden der 3. und 4. Armee, die Diasma umfahren hatten, im Rücken der sowjetischen Verteidigungskräfte.

55 Divisionen der Roten Armee saßen in einem riesigen Kessel aus dem es kein Entkommen gab.

Während die eingeschlossenen sowjetischen Truppen aufgerieben wurden, stießen die 4. und 9. Armee weiterhin Richtung Moskau vor. Die Bilanz der Offensive war für die Rote Armee verheerend:

Bis Mitte Oktober gerieten rund 670.000 Mann in Gefangenschaft. Gleichzeitig schlug von Wohlstätts Heeresgruppe Süd am Asowschen Meer die 18. sowjetische Armee und nahm weitere 100.000 Mann gefangen.

Zahlen, die die Wehrmacht vor große Probleme stellten.

Sowjetische Kriegsgefangene

Vor allem im Kriegswinter 1941/1942 verhungerten 100tausende Kriegsgefangene, weil die Logistik der deutschen Seite zusammenbrach und zu katastrophalen Versorgungsengpässen führte.

Mitverantwortlich für diese Tragödie war aber auch Stalins Politik der verbrannten Erde.
Gemäß seines Befehls vom 17. November wurden alle Siedlungspunkte entlang der Vormarschstraßen in einer Tiefe von 40 bis 60 und einer Breite von 20 bis 30 Kilometern zerstört. Die Infrastruktur war damit ausgelöscht. Freund und Feind dem Untergang geweiht.

Diese Zerstörungen wurden auf ausdrücklichen Befehl Stalins durch sowjetische Jagdkommandos in deutschen Beuteuniformen durchgeführt, die darauf achten mussten, Überlebende ihrer Vernichtungsaktionen zurück zu lassen, damit diese später über die “deutschen” Gräueltaten berichten konnten. Auf diese Weise wuchs der Hass gegen die deutschen Besatzungstruppen.

Min.1:26:35

Als Goebbels am 9.Oktober dem Chef des Wehrmachtsführungsstabs, General Alfred Jodl, eine Wollsammlungsaktion vorschlug und damit der Front dem bevorstehenden Winter zu helfen, soll dieser ihm geantwortet haben:

Im Winter? Da sitzen wir in den warmen Quartieren von Leningrad und Moskau. Das lassen Sie nur unsere Sorge sein. Wir haben endgültig und ohne Übertreibung diesen Krieg gewonnen.“

Hitlers Armee scheiterte am Ende an einem Jahrhundertwinter in Russland

Wenige Tage später fielen an der Ostfront die ersten Schneeflocken vom Himmel. Der Anfang vom Ende.

Schneesturm, nächtlicher Frost und Tauwetter am Tage verwandelten die Straßen in grundlosen Morast. Innerhalb weniger Wochen verlor das deutsche Ostheer ein Drittel seiner rund 500.000 Fahrzeuge. Am 16. Oktober fiel die Temperatur auf 8 Grad minus. Ein Jahrhundertwinter hatte Russland fest im Griff. An weiträumige Bewegungen war nicht mehr zu denken.

Ein Großteil der Truppe kämpfte ohne Winterbekleidung.

An manchen Frontabschnitten fielen mehr Soldaten durch Erfrierungen als durch kriegsbedingte Verwundungen aus. Die Zulieferung mit lebenswichtigen Gütern brach zusammen. Eisenbahnen konnten nicht fahren, weil die Kessel in Folge mangelhaften Frostschutzes beschädigt waren. Auch die Flugzeuge fielen den eisigen Temperaturen zum Opfer. Die Piloten, die in den zurückliegenden sechs Monaten bei 180.000 Einsätzen über 15.000 feindliche Flugzeuge, 3.200 Panzer, 2.400 Geschütze und 58.000 weitere Fahrzeuge zerstört hatten, konnten ihre Maschinen nicht mehr starten, weil das Öl in den Motoren gefror.

Min.1:28:24

Am 23. Oktober meldete der Wehrmachtsbericht:

“Trotz schwieriger Witterungsverhältnisse wurde die äußere Verteidigungsstellung der sowjetischen Hauptstadt in den letzten Tagen in breiter Front durchbrochen. Unsere Angriffsspitzen haben sich stellenweise bis auf 60km an Moskau heran gekämpft.”

Allen Unbilden zum Trotz kämpften sich die deutschen Verbände weiter, eroberten Charkow und erzwangen den Zugang zur Krim. Anfang November fielen (Min.1:29:16) Kursk und Virdosia an der Schwarzmeerküste in deutsche Hand. Die Zahl der deutschen Gefallenen hatte sich auf rund 150.000 Mann erhöht. Die Einnahme von Rostow am Don durch die Heeresgruppe Süd am 21. November wurde im Wehrmachtsbericht als bedeutsam für die Weiterführung des Krieges eingeschätzt. Von einem Blitzsieg war kein Rede mehr.

Als der deutsche Munitionsminister Fritz Todt am 29. November1941 im vertraulichen Gespräch mit Hitler feststellt, dass der Krieg angesichts der Rüstungsmacht der Feindstaaten militärisch nicht mehr zu gewinnen sei, antwortet dieser:

„Wie soll ich denn diesen Krieg beenden? Ich sehe kaum noch einen Weg, politisch zu einem Ende zu kommen.“

Spätestens zu diesem Zeitpunkt hat Hitler begriffen, dass er in einer Falle sitzt, aus der ein Entkommen nicht mehr möglich ist.

Wenig später schlägt Stalins Stunde.

Gegen seine gewaltige Kriegsmaschinerie, die Tag für Tag hunderte von Panzern und Flugzeugen produziert und die von den westlichen Industrienationen, allen voran Amerika und Großbritannien, großzügig mit Kriegsmaterial aller Art unterstützt wird, ist die deutsche Wehrmacht auf Dauer chancenlos.

Min.1:31:21

Mit dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg beginnt eine neue Ära

Von da an bestimmen andere Mächte den Teil des Geschehens. Amerika betritt immer offener die weltpolitische Bühne.

Trotz ihrer offiziellen Neutralität hatten die USA England bereits seit 1940 logistisch unterstützt. Im April 1941 beginnen amerikanische Schiffe mit der Seeaufklärung im Atlantik und übermitteln ihre dabei gewonnenen Erkenntnisse über die Einsatzgebiete deutscher U-Boote an die Briten. Im Juli´41 übernimmt die US-Navy sogar den Geleitschutz für englische Konvois im Westatlantik.

Weil die USA zu diesem Zeitpunkt noch immer offiziell ein neutraler Staat sind, verbietet Hitler der deutschen Kriegsmarine gegen amerikanische Kriegsschiffe vorzugehen.

Erst als Japan den Feldzug gegen Amerika eröffnet und damit als Bündnispartner Deutschlands in der militärischen Auseinandersetzung eintritt, folgt Hitler und erklärt den USA am 11.Dezember1941 den Krieg.

Wie schon im 1.Weltkrieg, so stehen auch jetzt wieder die vier großen Gegner aus dem 1. Weltkrieg gegen Deutschland.

Und wieder sind es die USA, die mit ihrer Finanzkraft, ihrer Technik, ihrer Rüstungsindustrie und ihren Truppen den entscheidenden Ausschlag geben.

Min.1:32:56

Die Kapitulation der 6. Armee in Stalingrad und des deutschen Afrikakorps in Tunesien, die Landung alliierter Truppen auf Sizilien, die Invasion in der Normandie, der Bombenkrieg über Deutschlands Städten und der Zusammenbruch der Heerestruppe Mitte an der Ostfront markieren die lange Ketten deutscher Niederlagen.

Am 8.Mai 1945 streckt die deutsche Wehrmacht ihre Waffen.

Wieder bedienen sich die Sieger hemmungslos an ihrer Beute:

Ganze Städte werden zum Plündern freigegeben. 100.000 deutscher Patente enteignet, moderne Maschinen, Waffen und technisches Gerät, fein säuberlich in Kiste verpackt und in die USA und in die Sowjetunion geschickt. Deutsche Wissenschaftler werden deportiert, Millionen deutscher Kriegsgefangener jahrelang zur Zwangsarbeit herangezogen. Im Osten vertreiben die Sieger Millionen Deutscher aus ihrer angestammten Heimat und quartieren sich in ihren Häusern ein.

Das Deutsche Reich – oder besser das, was von ihm übrig geblieben war – bestand nunmehr aus vier Kolonien, die die Sieger Besatzungszonen nannten.

Den Norden übernahmen die Briten, den Südwesten die Franzosen, den Süden die Amerikaner und den Osten die Russen. In der wichtigsten Frage war man sich schnell einig:

Schuld an allem Elend war Deutschland. Und wer schuldig ist muss zahlen.

Sie selbst waschen ihre Hände in Unschuld, da ihnen niemand dabei zusieht, verschwindet das Blut, das an ihren Fingern klebt schnell und geräuschlos im Abfluss der Geschichte.

Rede Angela Merkel Teil 2:

„Wenn wir in meinem Land heute auch an das Schicksal der Deutschen denken, die infolge des Krieges ihre Heimat verloren haben, dann tun wir das im Bewusstsein der Verantwortung Deutschlands, die am Anfang von allem stand. Dann tun wir das, ohne irgendetwas an der immerwährenden geschichtlichen Verantwortung Deutschlands umschreiben zu wollen. Das wird niemals geschehen.“

Eine Produktion derHistory Film GmbH 2009

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