Neue Nukleardoktrin: USA senken Schwelle für Atomkrieg


USA die mit Abstand kriegerischste Nation der Welt

Seit ihrer Gründung (1776) befinden sich die USA 222 Jahre lang im Kriegszustand. Kein Land ist kriegerischer als die USA. Von 248 bewaffneten Konflikte nach dem Zweiten Weltktieg fanden 201 (= 81 Prozent) unter aktiver US-Beteiligung statt.

Vom Beschützer der westlichen Werte wurden die USA zur – neben dem Islam und dem US-geführten Globalismus (in welchem die USA nur einer neben vielen anderen Spieler sind) – zur vermutlich größten Gefahr für die Freiheit.

Wer nicht so spurt, wie die USA es will, der wird niedergermacht. Dabei ist es ziemlich egal, ob es sich um Freund oder Feind handelt. Einen Grund für eine militärische Intervention oder für ein nicht minder vernichtendes Wirtschaftsembargo haben die USA bislang immer gefunden.

Die USA: Seit ihrer Gründung (1776) befindet sich dieses Land 222 Jahre lang im Kriegszustand

Seit ihrer Gründung im Jahre 1776 befanden sich die USA unfassliche 222 Jahre lang im Kriegszustand. Bis zum Jahr 2015 führten die USA in den 239 Jahren ihres Bestehens also während 93 Prozent ihrer Existenz Krieg. Die US-Geschichte wurde mit Blut geschrieben. Vor allem fremdem Blut… Kein anderes Land der Erde bringt es auf eine so blutige Bilanz, wie die USA.

In 201 Konflikten seit 1945 hat das US-Regime mindestens 6 Mio Menschen– andere Schätzungen (s.u.) gehen gar von 30 Millionen Menschen aus – für die eigenen geopolitischen Zwecke töten lassen:

  • Der amerikanische Krieg gegen den Terror hat mindestens 500.000 Tote gekostet. Nach Schätzung des Costs of War Project der Brown University waren die Hälfte Zivilisten, die direkten finanziellen Kosten werden auf 4,6 Billionen US-Dollar geschätzt. (Quelle)
  • 10 Millionen Tote durch Kriege der USA nach 9/11. (Quelle: New Research: Latest Numbers Killed By America’s post 9/11 Aggression)
  • Seit 1945 sechs Millionen Tote in US-Kriegen: In einem Meinungsbeitrag für die „Washington Post“ geht MIT-Politologe John Tirman der Frage nach, weshalb sich die USA nur selten mit den zivilen Opfern ihrer Kriege beschäftigen. Dabei haben Amerikas grössere Interventionen seit dem 2. Weltkrieg „kolossales Blutvergiessen“ verursacht. Konservative Schätzungen gehen von mindestens sechs Millionen toten Zivilisten und Soldaten aus. Quelle

“Betrachtet man allein die Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, so hat die Welt in diesem Zeitraum ganze 248 bewaffnete Konflikte erlebt. Ganze 201 davon (81 Prozent) liefen im aktiver US-Beteiligung ab.

Zudem wurden in diesen Konflikten und Kriegen über 30 Millionen Menschen – davon rund 90 Prozent unschuldiger Zivilisten – von US-Militärs getötet. Soldaten und bewaffnete Kräfte kamen nur zu geringen Teilen zu Schaden.

Dass sich dieses Land dann auch als “Führungsnation der westlichen Welt” und als “Weltpolizei” (und “Weltrichter und “Welthenker”) aufspielt, sollte uns “Westlern” zu denken geben. Denn wir werden zwangsläufig in dieser Mordmaschinerie des Militärisch-Industriellen-Komplexes (MIK) hineingezogen und somit auch zu feindlichen Zielen jener, welche von den USA zuerst mit Terror und Gewalt überzogen wurden.”

Marco Maier: “Seit 1945: USA töteten über 30 Millionen Menschen”, 2. Oktober 2015

USA: Tausende verdeckte CIA-Operationen zum Sturz unliebsamer Regierungen

Dass es ihnen längst nicht mehr um Freiheit und Demokratie, sondern allein nur noch um die Verteidigung ihrerer weltweiten Hegemonie geht, zeigt sich allein daran, dass sie proamerikanische brutale Diktaturen in Lateinnamerika und Afrika und Asien (Beispiel: Iran des Schah Reza Pahlevi, der Iran des Massenmörders Saddam Hussein (bis 1991); Libyen des Soziopathen Gadaffi; Uganda des Kannibalen Idi Amin etc.etc. ) problemlos duldeten und nicht im Traum daran dachten, wegen “Verletzungen demokratischer Prinzipien” dort einzumarschieren.

John Stockwell, ehemaliger CIA-Offizier

John Stockwell, ehemaliger CIA-Offizier, befehligte CIA-Geheimoperationen in Vietnam und Angola (1975). Er trat aus der CIA aus und offenbarte der Öffentlichkeit im Jahre 1988 erstaunliches über die CIA-Praktiken:

“Ich glaube, es war etwa die Mitte der 1980-er Jahre, als ich den Begriff “Dritter Weltkrieg” prägte, weil ich aufgrund meiner Recherchearbeit zu der Überzeugung gelang, dass wir mit unseren CIA-Operationen nicht die UdSSR attackierten, sondern wir attackierten die Menschen in der Dritten Welt. Aufgrund der mangelnden Zeit werde ich jetzt ganz schnell vorangehen, um Ihnen nur ein ungefähres Gefühl zu vermitteln, wie dieser “Dritte Weltkrieg” aussah.

Die CIA unternahm Geheimoperationen in jedem Winkel der Erde.

Die CIA nahm sich das Recht, jenseits und über die US-Gesetze im Ausland zu handeln. Die CIA hatte die Lizenz zum Töten, aber auch die Lizenz für Drogenschmuggel und die Lizenz für Verbrechen aller Art, die man anderen Menschen und Völkern angetan hat. Die Lizenz zum Bruch des internationalen Rchts, unseres US-Rechts und jeglicher Prinzipien der Zusammenarbeit der Völker für eine friedliche und bessere Welt.

Grundsätzlich ist es, gemessen an der Zahl der Toten und Zerstörung der menschlichen Leben, der dritt-blutigste Krieg in der gesamten Menschheitsgeschichte.”

https://web.archive.org/web/20160927050716/www.statusquo-news.de/6-millionen-tote-40-jahre-kriegsverbrechen-der-usa/

Beitrag ursprünglich erschienen: NPN (der Link wurde inzwischen gelöscht.

Nicht US-freundliche Diktaturen und Regierungen pflegen die USA mittels massiver Sabotageaktionen des berüchtigten CIA zu destabilisieren, wobei sie auch vor Mord an den politischen Führern, einschließlich des Präsidenten nicht zurückschrecken. Chile ist so ein Beispiel, wo die CIA mit verdeckten Aktionen dafür sorgte, dass Salvador Allende ermordete wurde und der Militärdiktator Pinochet die kommenden Jahrzehnte die Macht innehatte. Auch den kubanischen Diktator Fidel Castro versuchte die CIA mehrfach, ermorden zu lassen.


Laut Senator Frank Church hat es 14 Jahre vor Beginn einer 1988 stattgefunden Untersuchung 900 große CIA-Operationen und 3000 kleine CIA-Operationen im Ausland gegeben.*

* Quelle: http://www.anonymousnews.ru/2016/12/29/erschreckende-zahlen-nato-und-usa-ermordeten-4-millionen-zivilisten-seit-1990/

Die USA sind heute nicht mehr das, was sie noch vor 40 Jahren waren.

Inzwischen sind, aufgrund der militärischen Superpower der Amerikaner, alle, auch westliche Länder von den USA bedroht, die eine gewählte Regierung haben, die nicht auf 100prozentigem proamerikanischen Kurs liegt.

Selbst wo, wie in westlichen Ländern, eine Liquidierung von Politikern politisch hochriskant ist und daher in aller Regel unterlassen wird, greifen die USA mit Mitteln der Desinforamation und Diffamierung ein, um einen ungeliebten Präsidenten oder Staatsführer ins Abseits zu stellen. Zu diesem Zweck hat die CIA eine eigene Abteilung für politischen Desinformation und Destabilisierung aufgebaut, in der tausende Amerikaner rund um die Uhr damit beschäftigt sind, die Medien der Welt mit geschickt manipulierten Fake-News gegen unliebsamen Politiker, Wirtschaftsbosse oder Intellektuelle zu versorgen.

Nun wollen die USA die Optionen ihrer Kriege drastisch erweitern. Ein Beamter des Pentagons hat erklärt, dass die USA auf dem Recht bestehen werden, auf einen konventionellen Angriff mit einem nuklearen Erstschlag zu reagieren. Eine “No-first-use”-Politik würde den Glauben der US-Verbündeten an ihren Schutz schwächen, sagte er. Lesen Sie mehr dazu im folgenden Artiokel:

Nukleare Erstschlag-Option der USA als “vertrauensbildende Maßnahme” gegenüber Verbündeten

01.04.2019, https://de.rt.com/1usp

Die Vereinigten Staaten werden einen nuklearen Erstschlag nicht ausschließen, weil ihre Verbündeten ihnen sonst nicht vertrauen würden. Ein solcher Vertrauensverlust könnte dazu führen, dass sich weitere Verbündete der USA selbst nuklear bewaffnen.

Ein Beamter des Pentagons hat erklärt, dass die USA auf dem Recht bestehen werden, auf einen konventionellen Angriff mit einem nuklearen Erstschlag zu reagieren. Eine “No-first-use”-Politik würde den Glauben der US-Verbündeten an ihren Schutz schwächen, sagte er.

Washington hat keine Pläne, seine Politik des “no-first-use” von Nuklearwaffen umzukehren, was bedeutet, dass es seine Gegner unter “extremen Umständen mit Atomwaffen bombardieren kann”, sagte der stellvertretende Unterstaatssekretär der Verteidigung, David Trachtenberg, während seiner vorbereiteten Stellungnahme vor der Anhörung im Militärausschuss des US-Senats am Donnerstag.

Der atomwaffenfähige Langstreckenbomber B-52H wirft eine Cruise Missile über einem Testgelände in Utah ab.

Die von US-Präsident Donald Trump 2018 in Auftrag gegebene offensivere Nuclear Posture Review (NPR) listet eine Reihe von Umständen auf, unter denen die Vereinigten Staaten einen nuklearen Ersteinsatz in Betracht ziehen könnten, etwa bedeutende strategische Angriffe auf die USA, Verbündete oder zivile Infrastrukturen, Streitkräfte, deren Kommando- und Kontrollstrukturen sowie konventionelle Frühwarn- und Aufklärungswaffensysteme.

Heftige Kritik aus Russland zur neuen USA-Strategie

Diese Klausel stellt eine wesentliche Veränderung gegenüber der früheren US-Nukleardoktrin dar und wurde von Moskau heftig kritisiert, das Washington beschuldigte, die nukleare Schwelle gesenkt und das atomare Wettrüsten verschärft zu haben. Neben der Gefahr der nuklearen Vernichtung schafft die neue NPR-Doktrin auch die Voraussetzungen für die Modernisierung und Erweiterung des ohnehin schon umfangreichen US-Arsenals. Die nukleare Aufrüstung sieht die Entwicklung neuartiger taktischer Nuklearsprengköpfe (“Mini-Nukes”) vor, mit denen ballistische U-Boot-Raketen und seegestützte Marschflugkörper ausgerüstet werden können.

Die von der Waffenschmiede Pantex in Texas produzierte “Mini-Nuke” hat die relativ geringe Sprengkraft von rund fünf Kilotonnen TNT, um das Abschreckungsarsenal der USA “flexibler” zu machen. Nach Ansicht einiger Experten kann diese von den in der Entwicklung befindlichen schweren Bombern des Typs B-21 Raider oder auch von F-35-Kampfjets eingesetzt werden, was einen präventiven Angriff mit Nuklearwaffen wahrscheinlicher machen würde.

Russland und dessen Modernisierungsprogramm des Waffenarsenals wurden in der neuen NPR-Doktrin als einer der Gründe für einen weiteren Ausbau des Nuklearwaffenpotenzials der USA genannt. Im Gegensatz zur US-amerikanischen erlaubt die russische Militärdoktrin den Einsatz von Atombomben allerdings nur als Reaktion auf einen Angriff mit Massenvernichtungswaffen oder wenn die Souveränität Russlands auf dem Spiel steht.

Mini-Atombombe-B61

Parallel zur Stärkung ihres eigenen nuklearen Abschreckungspotenzials planen die Vereinigten Staaten, Milliarden von US-Dollar für die Modernisierung ihrer 150 Atombomben vom Typ B61 auszugeben, die auf den Staatsgebieten ihrer vier europäischen Verbündeten verteilt stationiert sind: Deutschland, Belgien, Italien und die Niederlande – außerdem auch in der Türkei.

Russland hat Washington wiederholt gewarnt, dass der Einsatz der neuen Bomben gegen den Atomwaffensperrvertrag verstoßen würde.

Quelle:
https://deutsch.rt.com/nordamerika/86569-nukleare-erstschlagoption-usa-als-vertrauensbildende-massnahme-gegenueber-verbuendeten/

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