Tausende muslimischer Frauen vergewaltigt, gefoltert, getötet in syrischen Gefängnissen: Warum UN, Medien und “Menschenrechtsgruppen” dies verschweigen


Über das verzerrte Bild der Palästinenser als unschuldigen Opfern israelisch-westlicher Aggression

Der im Anschluss gebrachte Bericht des islamischen Arabers Bassam Tawil, erstpubliziert im gatestoneinstitute.org am 25. März 2019, bedarf einiger Zusatzbemerkungen, um inhaltlich und historisch richtig eingeordnet werden zu können. Diese Bemerkungen sind deswegen elementar, weil ohne sie der propagandistische Hintergund des ansonsten wahren Berichts nicht erkannt werden kann.

Bassam Tawil schreibt in seinem Bericht von “tausenden muslimischen Frauen”, die in syrischen Gefängnissen vergewaltigt, gefoltert und getötet werden. Er fragt zu Recht, wo der Protest der UNO Medien und “Menschenrechtsgruppen bleibt.

Die Antwort dazu gibt er aus Gründen, die Sie gleich verstehen werden, jedoch nicht. Obwohl er sie weiß. Die Antwort ist jedem politisch gebildeten Moslem klar: Die drei zuvor genannten Organsiationen erheben niemals Protest, wenn Moslems von Moslems getötet, gequält oder misshandelt werden. Deren Aufgabe ist es, den Islam als Friedensreligion darzustellen – und nicht, dessen wahres Gesicht zu zeigen. Deren weitere Aufgabe ist, nur dann von moslemischen Opfern zu sprechen, wenn diese seitens des Westens, vor allem seitens Israels zu verantworten sind – und so den verlogenen Opferstatus der Palästinenser aufrechtzuerhalten (s. dazu gleich). Was beweist, dass nahezu alle westlichen Organsiationen, aber besonders längst auch die UNO, faktisch in islamischer Hand* sind: Die OIC (Organsiation of Islamic Cooperation) stellt die mit Abstand größte Lobby innerhalb der UN. Mit ihren 56 islamischen Ländern geht nichts mehr in der UN gegen diesen ökonomisch-religiösen Machtblock.

* Dass die meisten Medien Juden gehören, ist nur ein scheinbarer Widerspruch. Denn die (Talmud-)Juden sind in Wahrheit die größten Förderer der Islamisierung des Westens. Ein Umstand, der in den Medien niemals auch nur thematisiert wird.

Fitna: Die Pflicht, innerislamische Konflikte zu verheimlichen

Was erst jenem Leser bewusst wird, der mehr als nur die Überschrift liest ist, dass Tawil in seinem Artikel von der Not palästinensischer Frauen in syrischen Gefängnissen schreibt:

“Die Notlage der palästinensischen Frauen in Syrien ist ein Thema, das die palästinensischen Führer im Westjordanland und im Gazastreifen nicht zu kümmern scheint. “

Wer nicht weiter liest wird auch nicht mitbekommen, dass diese palästinensischen* Frauen von Palästinensern in Syrien misshandelt werden. Eine doppelte Motivation also für all jene transnationalen und propalästinensischen Organsiationen, ihren Mund zu halten. Denn würde die wahre Situation um die systematischen Menschenrechtsverletzungen seitens Palästinenser bekannt, könnte man eines der wichtigsten Zugpferde bei der proislamischen Propaganda – der “Die-Palästinenser-sind Opfer israelisch-westlicher-Aggression” –Mythos – sofort begraben. Denn, wie der arabische Autor schreibt:

“Diese Frauen, die in syrischen Gefängnissen vergewaltigt und auf verschiedene Weise gefoltert werden, sind Opfer gescheiterter palästinensischer Führer, denen es nur darum geht, ihre Bankkonten und ihre Jobs zu behalten.”

* Anm: Der Begriff “Palästinenser” ist, wie der Begriff “Rohingyas” (Burma) eine Erfindung westlicher Medien: In Wahrheit sind Palästinenser Araber – und Rohingyas sind bengalesische Sunniten aus Bangladesh


Das Verschweigen islamischer Grausamkeiten, vor allem aber innerislamischer Konflikte, genießt einen so zentralen Stellenwert im Islam, dass es dafür einen eignen Begriff gibt: Fitna.

Das arabische Wort فتنة / fitna (pl. fitan) taucht im Koran mehrmals auf in der Bedeutung „schwere Prüfung“ bzw. „Versuchung durch Gott“. Gemeint ist eine Prüfung oder Versuchung, die so schwer ist, dass der Glaube (insbesondere der „Glaubensschwachen“) gefährdet ist.

Hintergrund für die Pflicht des Totschwigens dieser Konflikte ist, den Feind nicht dadurch zu stärken, indem man ihm von diesem Konflikten wissen lässt. An einem Beispiel will ich dies erläutern: Dem Beispiel des jordanischen Bürgerkriegs.

Allein der jordanische Bürgerkrieg hat mehr Palästinensern das Leben gekostet als alle Militärschläge Israels zusammengenommen: Warum kaum jemand davon weiß …

Der Schwarze September*
Der wenig bekannte inner-arabische Bürgerkrieg in Jordanien 1970 (PLO–Chef Arafat)

* Bildquelle

Wer von den Menschen, die heute 50 Jahre und jünger sind, weiß schon vom jordanischen Bürgerkrieg? Kaum jemand. Das hat seinen Grund. Dieser Bürgerkrieg” war in Wahrheit ein Putsch palästinensischer Flüchtlinge in Jordanien gegen das dortige Königshaus mit dem Ziel der Übernahme der Macht in Jordanien unter palästinensicher Herrschaft.

Nach dem Sechstagekrieg 1967 verschlechterte sich das Verhältnis zwischen den Mitgliederorganisationen der “Palästinensischen Befreiungsorganisation” (PLO) und dem jordanischen Königshaus deutlich. Die jordanische Niederlage im Krieg und der Verlust der West-Bank führten zu einem Gesichtsverlust des Staates unter vielen Palästinensern. Die jordanische Regierung sah die mit ihr nicht abgesprochenen Angriffe auf israelisches Territorium seitens in Jordanien lebenden palästinensischen “Flüchtlingen” als Verletzung ihrer Souveränität. So führte die Schlacht von Karame zu einem Zerwürfnis zwischen beiden Seiten:

Jordaniens König Hussein inspiziert einen israelischen Panzer, der bei der sogenannten “Schlacht von Karameh” 1968 zerstört wurde. Foto: Jordanian Military Photographer – PETRA NEWS AGENCY, Public Domain, Wikicommons

Die Schlacht von Karame war ein Gefecht am 21. März 1968 um eine Fatahbasis im jordanischen Ort Karame zwischen den angreifenden israelischen Streitkräften auf der einen und palästinensischenFreischärlern (Fedajin) und jordanischen Truppen auf der anderen Seite. Es fand in der Folge des Sechstagekrieges statt und sollte aus israelischer Sicht der Unterdrückung von Terroranschlägen auf Israel dienen. Im Verlauf der Schlacht wurde das Lager vollständig zerstört. Alle teilnehmenden Seiten reklamierten einen militärischen Erfolg.

Nach dem Sechstagekrieg 1967 intensivierte die palästinensische paramilitärische Organisation (PLO) ihre Terroranschläge gegen Israel. Dabei operierte sie von Basen auf jordanischem Territorium aus. Karame war aufgrund der grenznahen Lage nahe dem Jordan und der Allenby-Brücke eine der Hauptoperationsbasen der Fatah. Vor allem aber war Karame ein (vom UNHCR betreutes) palästinensisches Flüchtlingslager, das im März 1968 mit etwa 30.000 palästinensischen Flüchtlingen belegt war und von etwa 300 Fedajin beschützt wurde.

Quellen:

Michael Wolf: Zwischen Attentat und UNO – Zur Geschichte des palästinensischen Widerstands, Seiten 123–127. Militärverlag der DDR, Berlin 1985

Robin Bidwell: Dictionary of Modern Arab History, Seite 222. London/New York 1998

100.000 bewaffente Palästinenser wollten Jordanien erobern

Die palästinensische Seite hatte rund 100.000 bewaffnete Kämpfer in Jordanien, und ihre Führungsschicht sah in der mehrheitlich palästinensischstämmigen Bevölkerung des Königreichs eine potentielle Machtbasis, den Staat zu kontrollieren. So verdrängten palästinensische Milizen jordanische Sicherheitskräfte aus den Flüchtlingslagern und mehreren Städten. Ebenso unterwarf sich die Guerilla demonstrativ keiner Kontrolle durch das jordanische Militär.

Im Juni 1970 wurde die Geheimdienstzentrale in Amman von palästinensischen Radikalen angegriffen, und König Hussein entging knapp einem Attentat. Noch am selben Tag bombardierten Hussein-loyale Einheiten der jordanischen Armee zwei Flüchtlingslager der Palästinenser mit Artillerie.

Im Oktober zerschlug dann das jordanische Militär die palästinensische Organisation an-Nasr (Der Sieg), welche sich ein Feuergefecht mit der Polizei geliefert hatte.** *** Versuche der jordanischen Regierungen, unangemeldete Waffenlager und öffentliches Tragen von Waffen einzuschränken, wurden von der PLO unter Protest zurückgewiesen.****

** Robin Bidwell: Dictionary of Modern Arab History, Seite 222. London/New York 1998
*** Kenneth Pollack: Arabs at War – Military Effectiveness, 1948 – 1991, Lincoln, 2002, S. 330–335
**** Der Tagesspiegel vom 22. März 1968, Seite 1: Israels Truppen gingen über den Jordan

Am 16. September 1970 bewegte der jordanische König Hussein seine Armeeeinheiten in Richtung Amman. Die ersten Granaten fielen auf die palästinensischen Flüchtlingslager und jene Viertel der Hauptstadt, wo palästinensische Fedayin (Partisanen) stationiert waren. Die nächsten zwölf Tage gingen als „Jordanischer Bürgerkrieg“ bzw. als „Schwarzer September“ in die Geschichte ein.

Der Schwarze September endete mit dem Abzug der Fedayin aus Amman. Dies war der Auftakt zur sukzessiven Liquidierung der gesamten palästinensischen militärischen Präsenz in Jordanien, die mit dem Massaker in Ajlun im Juli 1971 endgültig vollzogen wurde.

Insgesamt schätzt man zwischen 15 000 und 20 000 Opfer. Die politischen, organisatorischen und identitären Auswirkungen dieser ersten militärischen Niederlage wirken bis heute auf die palästinensische Bewegung nach. “

http://www.intifada.at/node/65

Allein der misslungene Putschversuch der Palästinenser in Jordanien kostete also ein Mehrfaches an palästinensischem Leben als alle Militärschläge der Israelis gegen Palästinenser zusammengenommen. Doch dank der einseitig propalästinensischen Medien herrscht in der Weltöffentlichkeit genau das gegenteilige Bild: Nämlich das Bild von den Palästinensern als unschuldige Opfer einseitiger israelischer Aggression. Dieses Bild wird unter allen Umstände bis zum heutigen Tag aufrechterhalten.

Fazit

Erst mit diesen Hintergrundinformationen vermag der politisch nicht umfassend gebildete Leser den folgende Artikel des arabischen Autors Bassam Tawil historisch und ideologisch richtig einzuordnen. Denn auch Tawil verschweigt das Wesentliche an dem von ihm beschriebenen Unrecht an palästinensischen Frauen: Dass dieses Unrecht nämlich systemisch mit den unlösbaren innerislamischen Konflikten verbunden ist, die unter das Schweigegebot namens Fitna zu fallen haben.

***


Tausende muslimischer Frauen vergewaltigt, gefoltert, getötet in syrischen Gefängnissen

Wo sind die Medien, die UNO, die “Menschenrechtsgruppen”?

von Bassam Tawil, 8. April 2019

Englischer Originaltext:
Thousands of Muslim Women Raped, Tortured, Killed in Syrian Prisons, Übersetzung: Daniel Heiniger

  • Die Notlage der palästinensischen Frauen in Syrien ist ein Thema, das die palästinensischen Führer im Westjordanland und im Gazastreifen nicht zu kümmern scheint. Diese Führer sind zu sehr damit beschäftigt, gegeneinander, gegen Israel und die USA zu kämpfen und zu Gewalt aufzustacheln. Sie haben das Leid ihres Volkes in einem arabischen Land wie Syrien völlig vergessen.
  • Diese Frauen, die in syrischen Gefängnissen vergewaltigt und auf verschiedene Weise gefoltert werden, sind Opfer gescheiterter palästinensischer Führer, denen es nur darum geht, ihre Bankkonten und ihre Jobs zu behalten.
  • Kein einziger Fatah- oder Hamas-Politiker – oder die Vereinten Nationen oder westliche so-genannte Menschenrechtsgruppen – hat sich gegen die Notlage der palästinensischen Frauen in Syrien ausgesprochen. Warum auch, wenn sie doch die meiste Zeit nur Schlamm aufeinander werfen und gleichzeitig ihr Volk andauernd gegen Israel und die USA aufwiegeln?
Die palästinensischen Frauen, die in syrischen Gefängnissen festgehalten werden und dort Vergewaltigungen und verschiedenen Formen der Folter erleben, sind Opfer gescheiterter palästinensischer Führer, die sich offenbar nur darum kümmern, ihre Bankkonten und ihre Jobs zu behalten.

Für palästinensische Frauen in Syrien gab es keinen Grund, den Internationalen Frauentag zu feiern, eine Veranstaltung, die Anfang dieses Monats weltweit gefeiert wurde. Während in vielen Ländern Frauen feierten, enthüllte ein Bericht einer Menschenrechtsorganisation, der Aktionsgruppe für Palästinenser in Syrien, dass 107 palästinensische Frauen unter harten Bedingungen in syrischen Gefängnissen festgehalten werden.

Die palästinensischen Frauen wurden nach Angaben der Aktionsgruppe für die Palästinenser Syriens von den syrischen Behörden nach Beginn des Bürgerkriegs in diesem Land im Jahr 2011 verhaftet. “Die syrischen Sicherheitsbehörden halten seit Beginn des Krieges in Syrien weiterhin Dutzende von palästinensischen Flüchtlingsfrauen fest”, sagte die Gruppe. Die Ermittler der Gruppe gaben an, dass sie die Fälle von 107 palästinensischen Frauen, die noch immer im Gefängnis festgehalten werden, dokumentieren konnten; 44 aus dem Raum Damaskus, 12 aus der Stadt Homs, vier aus der Stadt Daraa und 41 aus verschiedenen Teilen Syriens.

Zu den weiblichen Häftlingen gehören Studentinnen, Aktivistinnen und Mütter, von denen einige, so der Bericht, zusammen mit ihren Kindern inhaftiert wurden. Die “Zeugenaussagen einiger Frauen, die aus dem Gefängnis entlassen wurden, bestätigen, dass sie verschiedenen Formen von Folter durch syrische Sicherheitskräfte ausgesetzt waren”, heißt es im Bericht. “Es sei darauf hingewiesen, dass palästinensische Frauen in Syrien infolge des im März 2011 ausgebrochenen Konflikts in Syrien verhaftet, entführt, getötet und behindert wurden.”

Ein weiterer Bericht der gleichen Gruppe enthüllte, dass seit 2011 34 palästinensische Frauen in syrischen Gefängnissen an den Folgen von Folter gestorben sind. Insgesamt seien 570 Palästinenser, darunter Frauen, Kinder und ältere Menschen, seit Beginn des Bürgerkriegs in syrischen Gefängnissen gestorben, heißt es in dem Bericht.

Eine weitere Statistik zeigte, dass insgesamt 484 palästinensische Frauen in Syrien während der Kämpfe zwischen den verschiedenen rivalisierenden Parteien getötet wurden: 240 durch Granatenangriffe, 68 durch mangelnde medizinische Versorgung und die Blockade der syrischen Armee im Flüchtlingslager Yarmouk bei Damaskus, 28 durch Scharfschützenfeuer, 37 durch Bombenexplosionen, 24 durch Schüsse, 26 durch Ertrinken und fünf durch standrechtliche Erschießungen auf öffentlichen Plätzen.

Nach Angaben der Gruppe sind seit Beginn des Bürgerkriegs im Jahr 2011 insgesamt 3.920 Palästinenser in Syrien getötet worden. Weitere 317 Palästinenser sind verschwunden, während 1734 Palästinenser in verschiedenen Gefängnissen der syrischen Regierung festgehalten werden.

Ein aktueller Bericht der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu ergab, dass auch syrische Frauen in syrischen Gefängnissen gefoltert und vergewaltigt wurden. Anadolu sagte, dass 13.500 von den syrischen Behörden festgehaltene Frauen im Gefängnis Folter und Vergewaltigung ausgesetzt waren. Gegenwärtig, so heißt es im Bericht, befinden sich 7.000 Frauen in syrischen Gefängnissen in Haft.

Eine ehemalige Häftlingsfrau, die sich als Rana identifizierte, sagte, dass, während sie im Gefängnis war, die syrischen Sicherheitsoffiziere eine Frau und deren Tochter, die in einer nahegelegenen Zelle festgehalten wurden, lebendig verbrannten. Sie erinnerte daran, dass zwei weitere Frauen aus der Stadt Aleppo von Gefängniswärtern vergewaltigt wurden. Sie sagte, dass sie selbst in einer kleinen Zelle zusammen mit 15 anderen Frauen festgehalten wurde, die verschiedenen Formen von Folter ausgesetzt waren.

Vor zwei Jahren beschwerte sich eine 18-jährige Palästinenserin, die sich als Huda identifizierte, darüber, dass sie während ihrer Haft in einem syrischen Gefängnis wiederholt vergewaltigt worden sei. Sie sagte, dass sie von Mitgliedern der palästinensischen Terrorgruppe Volksfront-Generalkommando, einer Miliz, die mit den syrischen Behörden zusammenarbeitet, am Eingang zum Lager Yarmouk, in dem sie lebt, verhaftet wurde. Bevor Huda den Syrern übergeben wurde, folterten ihre palästinensischen Entführer sie und drei weitere palästinensische Frauen, die sie verhaftet hatten.

“Die [syrischen] Verhörer fragten mich nach den Identitäten von Frauen und Männern im Lager Yarmouk… Als ich leugnete, sie zu kennen, schlugen sie mich und setzten mich einem Stromschlag aus. Ich wurde auch 15 Tage lang vergewaltigt. Manchmal wurde ich mehr als 10 Mal am Tag von verschiedenen Offizieren und Wachen vergewaltigt.”

In ihrer Zeugenaussage sagte Huda, dass sie infolge der Vergewaltigungen schwanger geworden sei, aber unter Prügel eine Fehlgeburt erlitten habe.

“Ich hatte starke Blutungen und verlor das Bewusstsein… Die Vergewaltigung von weiblichen Häftlingen war sehr verbreitet. Eine Frau versuchte mehrmals, Selbstmord zu begehen, und sie schlug ihren Kopf gegen die Wand der Zelle. Jedes Mal verlor sie stundenlang das Bewusstsein.”

Während ihrer Inhaftierung, sagte Huda, sah sie eine 20-jährige Frau, die ebenfalls schwanger geworden war, nachdem sie wiederholt vergewaltigt worden war:

“Nach der Geburt konnte sie es nicht ertragen, das Baby zu sehen oder es in ihrer Nähe in der Zelle zu haben… Sie konnte das Weinen des Babys nicht ertragen, also versuchte sie, es zu töten, damit sie es nicht mehr sehen würde. Ein paar Tage später kam ein Gefängniswärter und brachte das Kind weg.”

Die Qual der palästinensischen Frauen in Syrien ist ein Thema, das die palästinensischen Führer im Westjordanland und im Gazastreifen nicht zu kümmern scheint. Diese Führer sind zu sehr damit beschäftigt, gegeneinander, gegen Israel und gegen die USA zu kämpfen und zu Gewalt aufzustacheln. Sie haben das Leid ihres Volkes in einem arabischen Land wie Syrien völlig vergessen.

In den letzten zwei Wochen scheint die Rivalität zwischen der regierenden Fatah-Fraktion der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland und der Hamas im Gazastreifen neue Höhen erreicht zu haben, insbesondere nachdem die Hamas Berichten zufolge Dutzenden von Fatah-Anhängern und Amtsträgern im Gazastreifen die Knochen gebrochen hat.

Die Hamas hat die Fatah beschuldigt, hinter den jüngsten Protesten gegen die wirtschaftliche Not, die den Gazastreifen heimgesucht hat, zu stehen. Als Teil ihrer Bemühungen, die Proteste zu zerschlagen, schickte die Hamas ihre Sicherheitskräfte auf die Straße, um vielen Demonstranten die Arme und Beine zu brechen. Eines der Opfer war Atef Abu Seif, der Fatah-Sprecher im Gazastreifen, der entführt und schwer geschlagen wurde. Er bleibt in ernstem Zustand, mit gebrochenen Armen und Beinen. Die Fatah sagt, dass die Hamas hinter dem Angriff stand.

Fatah-Amtsträger haben auf das Durchgreifen der Hamas reagiert, indem sie die Hamas als terroristische Organisation bezeichneten und ihre Sicherheitskräfte mit der nationalsozialistischen Geheimpolizei Deutschlands, der Gestapo, verglichen. Auch der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, hat mit Wut auf das Vorgehen gegen seine Anhänger im Gazastreifen reagiert. Hamas, sagte er, wird “im Mülleimer der Geschichte landen”.

Für die palästinensischen Frauen in Syrien ist der anhaltende Konflikt zwischen Fatah und Hamas das Letzte, worum sie sich zu kümmern scheinen. Diese Frauen, die in syrischen Gefängnissen vergewaltigt und auf verschiedene Weise gefoltert werden, sind Opfer gescheiterter palästinensischer Führer, denen es nur darum geht, ihre Bankkonten und ihren Job zu behalten. Kein einziger Fatah- oder Hamas-Amtsträger – oder die Vereinten Nationen oder westliche so genannte “Menschenrechtsgruppen” – hat sich gegen die Notlage der palästinensischen Frauen in Syrien ausgesprochen. Warum sollten sie auch, wo sie doch die meiste Zeit nur Schlamm aufeinander werfen und gleichzeitig ihr Volk andauernd gegen Israel und die USA aufwiegeln?

Bassam Tawil ist ein muslimischer Araber mit Sitz im Nahen Osten.

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