Wie politisch korrekt ist PI (“Politically Incorrect”) eigentlich?


PI News, Michael Stürzenberger und das Tunneldenken

Von Carl Sternau, 25. 4.2019

Im nationalen Lager Deutschlands wird es wohl nur wenige Menschen geben, welche die Website „Politically Incorrect“ nicht zumindest ab und zu besuchen. In der Tat findet man dort fast täglich brandaktuelle, von der Lückenpresse in aller Regel verschwiegene Informationen, z. B. über die von Merkels Goldstücken auf deutschem Boden begangenen Schandtaten. An den meisten PI-Artikel ist nichts auszusetzen; fast immer lesenswert sind beispielsweise die Beiträge von Kewill, Dr. Wolfgang Hübner und Eugen Prinz, um nur drei Namen zu nennen.

Ich bin mehrmals auf die Behauptung gestossen, PI werde von Israel finanziert.

Obwohl ich keine Beweise hierfür gesehen habe, scheint es mir durchaus plausibel. Zu den erklärten Grundsätzen der Website gehört nämlich eine proisraelische Haltung, und die Redaktion wacht mit Argusaugen darüber, dass kein Autor oder Leser gegen dieses Prinzip verstösst. Wird aber doch einmal verhaltene Kritik an Israel laut, meldet sich sogleich eine Blogwartin namens „Freya“ zu Wort, deren Aufgabe darin besteht, wütend zu kläffen, wenn der heiligen Kuh nicht die gebotene Ehrfurcht entgegengebracht wird.

Sehr viel wichtiger ist jedoch der Mann, um den es in meinen folgenden Betrachtungen geht:

Michael Stürzenberger

Seine Verdienste liegen auf der Hand. Von Michael Mannheimer abgesehen, bemüht sich in Deutschland kaum jemand so beharrlich wie Stürzenberger, die Öffentlichkeit über den gemeingefährlichen Charakter der islamischen Invasion Deutschlands und Europas aufzuklären. Zu dieser Frage hat sich Stürzenberger ein solides Wissen angeeignet; hier leistet er seit etlichen Jahren vortreffliche Arbeit.

Doch kann Stürzenberger, von seiner Aufklärungsarbeit über den Islam und dessen zerstörerische Ideologie und Praxis abgesehen, noch andere Verdienste beanspruchen? Die Antwort auf diese Frage lautet leider nein. Ich möchte gleich betonen, dass ich die subjektive Ehrlichkeit dieses Mannes durchaus nicht in Frage stellen möchte und ihn keineswegs als Lügner bezeichnen will. Stürzenberger ist ein klassischer Fall von Tunneldenken. Dieses findet man zwar vorwiegend bei Linken und Liberalen, aber auch Konservative und Rechte sind nicht dagegen gefeit.

Kennzeichnend für das Tunneldenken ist die Fähigkeit, alle Argumente, die der eigenen, festgefahrenen Weltsicht widersprechen, auszublenden und sie, wenn man damit konfrontiert wird, ohne jede ernsthafte Überprüfung zu verwerfen.


Das Musterbeispiel eines rechtskonservativen Patrioten, der NICHT an Tunneldenken leidet, ist sein ehemaliger Mitstreiter Mannheimer, der stets bereit ist, dazuzulernen und – selbstverständlich ohne alle Juden pauschal zu verdammen – heute im Gegensatz zu früher eine dezidiert kritische Haltung gegenüber dem Judentum einnimmt.

Ein anschauliches Beispiel für Stürzenbergers Tunneldenken bietet sein am 23. April bei PI-News erschienener Artikel „Die Renaissance des Nazi-Islam-Paktes“, in dem er sich zum hundertsten Mal seinem Lieblingsthema, der nazistisch-islamischen Achse, zuwendet.

Anlass zu dem Beitrag bot ein kürzlicher Besuch der beiden NPD-Männer Udo Voigt und Karl Richter sowie nationalistischer Politiker aus England, Belgien, Italien und Kroatien bei, so Stürzenberger,

«der islamischen Terror-Miliz Hisbollah im Libanon. (…) Die Hisbollah werde laut Facebook-Bericht Richters, nur in Israel und bei prozionistischen Handlangern im Westen als Terror-Organisation angesehen. Im Libanon könne man darüber nur den Kopf schütteln. (…) Die Christen dort (…) sehen das mit absoluter Sicherheit anders.»

http://www.pi-news.net/2019/04/die-renaissance-des-nazi-islam-paktes/

Hätte Stürzenberger ernsthaft recherchiert, so wüsste er, dass die Hizbollah einen christlichen Flügel besitzt und, im Gegensatz zur sunnitischen „Hamas“-Gruppe, den Christen mit freundschaftlichem Respekt begegnet. (s. etwa hier: https://www.ibtimes.com/christian-sunni-shia-meet-hezbollahs-non-denominational-military-branch-defending-2169257

Dass Hizbollah in Syrien unter grossen Opfern dazu beigetragen hat, den Sturz Assads und die Machtübernahme durch die IS- und Al-Nusra-Massenmörder zu vereiteln, weiss Stürzenberger zweifellos, hütet sich jedoch davor, es zu erwähnen. Es passt ja nicht in sein festgefügtes Weltbild. Eine (mehrheitlich) schiitische Bewegung, welche Christen vor ihrer Vernichtung durch sunnitische Fanatiker schützt? Das darf ja nicht sein…

Zur islamisch-nationalsozialistischen Allianz

Besässe Stürzenberger ein Mindestmass an politischer und strategischer Denkfähigkeit, so würde er kapieren, dass man im Krieg froh um jeden Bündnispartner ist, besonders wenn man einer erdrückenden Übermacht gegenübersteht. Für den Grossmufti von Jerusalem und seine Gefolgsleute war die Allianz mit dem faschistischen Italien und dem nationalsozialistischen Deutschland die einzige Chance. Trotz ihrer relativ restriktiven Einwanderungspolitik hatten es die britischen Mandatsherren in Palästina in den dreissiger Jahren nicht vermocht, den steten Zustrom zionistischer Eindringlinge zu verhindern, welche die Palästinenser Schritt für Schritt von ihrem eigenen Grund und Boden verdrängten und dabei vor Terror nicht zurückschreckten. Andererseits war das Dritte Reich selbstverständlich an Hilfskräften interessiert und rekrutierte diese auch unter Muslimen – auf dem Balkan und anderswo.

Damit sei nicht bestritten, dass Hitler als treuer Karl-May-Leser das romantische Islambild seines Lieblingsautors übernommen hat und tatsächlich Sympathie für den Mohammedanismus empfunden haben dürfte. Doch kann man sich vorstellen, dass er, hätte er den Krieg gewonnen, muslimische Menschenmassen nach Deutschland und Europa gelockt hätte? Auf diese Idee wäre er in tausend Jahren nicht verfallen, so wenig wie ein Ulbricht darauf verfallen wäre. Eine so teuflische Politik konnten und können nur „Demokraten“ betreiben, mögen sie sich nur „Christdemokraten“, „Freie Demokraten“, „Sozialdemokraten“ oder „Grüne“ nennen.

Während sich Michael Mannheimer und andere nationale Publizisten nicht damit begnügen, die verheerenden Auswirkungen von Umvolkung und Islamisierung aufzuzeigen, sondern auch nachweisen, dass diese Entwicklung von den herrschenden Superkriminellen gewollt und geplant ist,
halten Stürzenberger, und die meisten anderen PI-Kommentatoren eisern an ihrer Fiktion fest, dass die Clique in Berlin lediglich „Fehler“ begeht, weil sie nicht über den wahren Charakter des Islam aufgeklärt ist

Wenn dem so ist, muss man Angela Merkel und Heiko Maas ja bloss ein paar Stürzenberger-Artikel vorlegen, und dann schliessen sie gleich die Grenzen. Mit Verlaub, Herr Stürzenberger, sehen Sie denn nicht, dass Sie sich mit dieser Argumentation zur Lachnummer machen?

Dass sich Stürzenberger stur weigert, unanfechtbare wissenschaflliche Erkenntnisse über die Geschehnisse des 11. September 2001 zur Kenntnis zu nehmen, fügt sich nahtlos in dieses betrübliche Bild ein.

Tausende amerikanischer Architekten und Ingenieure („Architects and Engineers for 9-11 Truth“) haben die absolute technische und physikalische Unmöglichkeit der offiziellen Version noch und noch nachgewiesen, aber für Stürzenberger sind diese Menschen, die vermutlich etwas mehr von Physik verstehen als er, natürlich lauter paranoide Verschwörungstheoretiker und Antisemiten.

Seinen absoluten Tiefpunkt erreicht Stürzenbergers Artikel vom 23. April mit folgenden Sätzen:

„Er (Karl Richter) bekennt sich zum Anstifter eines industriellen Vergasens von 5,6 bis 6,3 Millionen Juden, dem Anzetteler eines Weltkriegs mit über 50 Millionen Toten und einem abartigen Rassisten.“

Der Mythos von der Allein- oder Hauptschuld Deutschlands am 2. Weltkrieg ist von vielen Autoren entlarvt worden

Darunter auch solchen wie Patrick Buchanan („Churchill, Hitler und der unnötige Krieg“) und Stefan Scheil („Polen 1939“), die man ganz unmöglich als Nationalsozialisten bezeichnen kann, aber deren Bücher kennt Herr Stürzenberger natürlich nicht. Er kennt noch nicht einmal die offizielle Version vom Holocaust. Dieser zufolge starben während des Zweiten Weltkriegs aufgrund der NS-Verfolgung fünf bis sechs Millionen Juden, von denen EIN ERHEBLICHER TEIL vergast worden sein soll.

In seinem Standardwerk „Die Vernichtung der europäischen Juden“ präsentiert Raul Hilberg folgende Statistik über die Anzahl der in „Vernichtungslagern“ vergasten Juden:

  • Chelmno: 150.000;
  • Belzec: 550.000;
  • Sobibor: 200.000;
  • Treblinka: 750.000;
  • Majdanek: 50.000;
  • Auschwitz: 1.000.000.

* Raul Hilberg:„Die Vernichtung der europäischen Juden“, Fischer Taschenbuch Verlag, 1997, S. 946

Insgesamt postuliert Hilberg also nicht „5,6 bis 6,3 Millionen“, sondern 2,7 Millionen Vergaste (die von manchen Holocaust-Historikern bis heute behaupteten Vergasungen kleineren Massstabs in Lagern wie Mauthausen oder Sachsenhausen erwähnt er überhaupt nicht). Doch für Stürzenberger, der – ausser wenn es um den Islam geht, das einzige Thema, zu dem er sich kompetent zu äussern vermag – zu seriösen Recherchen weder willens noch fähig ist, spielen Fakten keine Rolle.

Über die Richtigkeit der von Hilberg genannten Zahlen ist damit überhaupt noch nichts gesagt. Herr Stürzeberger müsste bloss auf google.com das Stichwort „Holocaust-Handbücher“ eingeben, und er würde über dreissig wissenschaftlich anspruchsvolle Bücher in deutscher Sprache zu einzelnen Aspekten des Holocaust finden, darunter auch folgende ausführliche Analyse von Raul Hilbergs Standardwerk “RIESE AUF TÖNERNEN FÜSSEN“,

Doch das wird Stürzenberger nicht tun, denn dann würde er ja wieder mit unbequemen Fakten konfrontiert

Da das Bestreiten der offiziellen Holocaust-Geschichte in der BRD mit langjährigen Haftstrafen bedroht ist, kann man von Stürzenberger natürlich nicht verlangen, sich in dieser Frage so zu exponieren, wie es Mannheimer von seinem (relativ) sicheren Exil aus bereits mehrmals getan hat. Doch kann man sehr wohl von ihm verlangen, hierzu zu schweigen, so wie es beispielsweise Jürgen Elsässer in seinem „Compact Magazin“ tut. Aber nein: Obgleich er unmöglich so verblendet sein kann, nicht zu begreifen, dass der Holocaust der Nasenring ist, an dem das deutsche Volk seit 1945 herumgeführt wird, betet er die orthodoxe Lesart der Geschehnisse bei jeder Gelegenheit nach und trägt so dazu bei, die Ketten, in denen Deutschland gefangen liegt, noch fester zu schmieden.

Auf die Idee, sich für die Freilassung politischer Gefangene in der BRD und Österreich einzusetzen (was wohlverstanden nicht bedeuten müsste, dass er deren Ansichten billigt!), verfiele Stürzenberger nie und nimmer.

Dass der greise Horst Mahler, dem beide Beine amputiert wurden, hinter Gittern dem Tod entgegendämmert; dass die 90-jährige Ursula Haverbeck wegen vollkommen friedlicher Meinungsäusserungen im Gefängnis hockt; dass der Diplomingenieur und Spezialist für Mikrobenbekämpfung durch Gas Wolfgang Fröhlich in Österreich fast 15 Jahre lang im Kerker sass, ehe er kürzlich auf freien Fuss gesetzt wurde – all das lässt den famosen Demokraten Stürzenberger ebenso kalt wie den Rest von PI. Vermutlich stehen ihm die neuerdings von der Todesstrafe bedrohten Schwulen in Brunei hundertmal näher als seine eigenen geschundenen Landsleute.

„Bei bekennenden Nationalsozialisten tickt ein festgezurrtes ideologisches Weltbild im Kopf“,

schreibt Stürzenberger in seinem erwähnten Artikel. Offenbar nicht nur bei denen. Denn Stürzenberger ist ein würdiger Anwärter auf den Cesare-Cremonini-Preis”:

Nachdem Galileo Galilei 1610 auf dem Mond Berge entdeckt hatte, lud er den Philosophen Cesare Cremonini ein, durch sein Fernrohr zu blicken, um sich selbst von der Existenz dieser Berge zu überzeugen. Cremonini lehnte dieses Angebot mit der Begründung ab, solche Berge könne es gar nicht geben: Schliesslich habe Aristoteles ja bewiesen, dass der Mond nur eine vollkommen runde Kugel sein könne.

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Seit Jahren arbeite ich meist unentgeltlich an der Aufklärung über die Islamisierung unseres Landes und Europas. Für meine Vorträge bei Parteien nehme ich prinzipiell kein Honorar: niemand soll mir nachsagen, dass ich im Dienste einer Partei stehe. Ich bin radikal unabhängig und nicht parteigebunden. Doch das hat seinen Preis: meine finanziellen Reserven sind nun aufgebraucht. Ich bin daher für jeden Betrag, ob klein oder größer, dankbar, den Sie spenden. Sie unterstützen damit meine Arbeit an der Aufklärung über die Islamisierung und meinen Kampf gegen das politische Establishment unseres Landes.
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