Warum die AFD vor der Spaltung steht


AFD am Scheideweg

Von Carl Sternau, 2. Mai 2019

Kein Zweifel: Der Ende 2017 erfolgte Einzug der AFD in den Bundestag war für Deutschland ein Segen. Seither existiert in Berlin wieder eine parlamentarische Opposition. Zuvor hatte sich die von Union und SPD gebildete Koalitionsregierung die ungeheuerlichsten Rechtsbrüche ohne Gefahr des Widerspruchs leisten können. Der flagranteste dieser Rechtsbrüche war die 2015 erfolgte totale Öffnung der Grenzen für „Flüchtlinge“, obschon allenfalls jene kleine Minderheit unter letzteren, die per Flugzeug oder per Schiff einreiste, überhaupt befugt war, auf deutschem Boden einen Asylantrag zu stellen. Paragraph 18 des Aslygesetzes lautet nämlich folgendermassen:

Dem Ausländer ist die Einreise zu verweigern, wenn

1. Er aus einem sicheren Drittstaat einreist.

2. Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein anderer Staat auf Grund von Rechtsvorschriften der Europäischen Gemeinschaft oder eines völkerrechtlichen Vertrages für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig ist. […]

https://www.buzer.de/gesetz/6406/index.htm

Da jeder auf dem Landweg in die BRD gelangte „Schutzsuchende“ zumindest zwei sichere Drittstaaten durchquert hat (im Fall einer Einreise via Italien und die Schweiz; bei den über die Balkanroute Gekommenen sind es sogar mindestens vier Staaten), besitzt nicht ein einziger von ihnen Anspruch auf Asyl in Deutschland.

Doch die von der geschworenen Deutschenhasserin Angela Merkel geleitete CDU/CSU/SPD-Regierung konnte sich über diesen Paragraphen hinwegsetzen, weil sie genau wusste, dass die beiden linksextremen Parteien (Grüne und Linkspartei) ihre Schurkentaten vollumfänglich unterstützten. Seit Ende 2017 sitzt im Bundestag jedoch eine Partei, die den Rechtsverächtern immer wieder empfindlich auf die Finger klopft: Vor allem die brillanten Wortmeldungen von Dr. Gottfried Curio, aber auch von Alice Weidel, erregen regelmässig Aufsehen.

Auf solch unerwünschte Kritik vermag das Umvolkungsregime natürlich nur mit totaler Ausgrenzung der Störenfriede zu reagieren. Unter dem Titel „Leprakolonie im Bundestag“ schildert Wolfgang Koydl in der „Weltwoche“ vom 25. April 2019 (S. 46) den animalischen Hass, der den AFD-Volksvertretern seitens der Repräsentanten des antideutschen Kartells entgegenschlägt.

„Auch Grüne und Linken waren von den etablierten Parteien geschnitten worden, als sie zum ersten Mal im Bundestag sassen. Aber bei der AFD hat die Ausgrenzung eine andere Qualität, was nicht zuletzt am Nazi-Vorwurf liegt, mit dem alle ihre Mitglieder pauschal belegt werden und der in Deutschland absolut toxisch ist“,

kommentiert Koydl.

Heisst das nun, dass jeder AFD-Abgeordnete ein deutscher Patriot von echtem Schrott und Korn ist?

Schwerlich; wie in jeder Partei dürfte es auch in der AFD nur so von Karrierejägern wimmeln, denen es hauptsächlich darum geht, an den staatlichen Futtertrögen mitschmausen zu dürfen. Die hysterischen Reaktionen auf Björn Höckes legendäre Dresdner Rede vom 17. Januar 2017 gingen vermutlich nicht nur darauf zurück, dass er den Grossen Schrotthaufen in Berlin als „Monument unserer Schande“ bezeichnet hatte; wenn ihm auch seitens vieler Parteikollegen gereizte Ablehnung entgegenschlug, dürfte dies vor allem an folgenden Sätzen gelegen haben:


Mit Bernd Lucke sind nicht alle gegangen, die ihren Frieden mit der Rolle eines Juniorpartners in einer künftigen Koalition mit einer Altpartei gemacht haben.

Manche von ihnen, manche von diesen Luckisten sind geblieben.

Das sind jene, die keine innere Haltung besitzen, die Establishment sind und Establishment bleiben oder so schnell wie möglich zum Establishment gehören wollen.“

(https://www.tagesspiegel.de/politik/hoecke-rede-im-wortlaut-gemuetszustand-eines-total-besiegten-volkes/19273518.html)

Björn Höcke ist zum Glück nicht der einzige AFD-Spitzenmann, der so denkt. Ein nicht minder ehrlicher und scharfsinniger AFD-Politiker ist beispielsweise der Sachse Maximilan Krah, dessen Interview in „Compact“ (05/2019, S. 26-28) ungemein lesenswert ist. Dasselbe gilt für den vom Opportunisten Jörg Meuthen aus der Baden-Württemberger Landtagsfraktion geworfenen Dr. med. Wolfgang Gedeon, dessen Buch „Der grüne Kommunismus“ nachdrücklich empfohlen sei.

Sog. „Luckisten“ wollen sich der CDU andienen – und schieben damit en untergang Deutschlands nur um ein paar Jahre hinaus

Ist der Wunsch der „Luckisten“, sich der Union als Juniorpartner anzudienen und mit dieser eine Koalitionsregierung zu bilden, die einige kosmetische Korrekturen an der Immigrationspolitik vornehmen und den Untergang Deutschlands dadurch um ein paar Jährchen hinausschieben würde, realistisch?

Eher nein. Voraussetzung hierfür wäre nämlich, dass die AFD ihr Programm bis zur Unerkenntlichkeit entstellt und sich vor allem des rechtsnationalen (nicht: „nazistischen“!) Flügels, dessen Vordenker Höcke und Krah sind, entledigt.

Da aber gerade dieser rechtsnationale Flügel im Osten Deutschlands die bisher besten Wahlergebnisse eingefahren hat und kommenden Herbst unter Umständen noch zulegen wird, käme dies dem Selbstmord der Partei gleich. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden sich die antideutschen Parteien nach den Landstagswahlen 2019 also gegen die AFD zusammenschliessen, und eine parallele Entwicklung wird nach den Bundestagswahlen 2021 auf Landesebene erfolgen.

Zugleich wird das Verbrecherregime die Zuwanderung nochmals massiv forcieren, um möglichst rasch irreversible demographische Fakten zu schaffen.

Die Mechanismen des Systems schliessen einen Machtwechsel auf parlamentarischer Ebene aus

Mehr als maximal ca. 35% der Stimmen erreicht die AFD selbst beim Vorliegen für sie optimaler Umstände auch 2025 nicht, da niemand eine absolute Mehrheit erhält, der von den Lügenmedien rund um die Uhr diffamiert wird. In anderen Worten: Die Mechanismen des Systems schliessen einen Machtwechsel auf parlamentarischer Ebene aus. Geschähe jedoch ein Wunder, und erhielte die AFD anno 2025 die absolute Mehrheit, könnte sie dennoch nicht vernünftig regieren. Wie will man denn Hunderttausende, nein, Millionen illegal eingereister, krimineller und sozialschmarotzender Fremder repatriieren, wenn die Antifa bei jeder Abschiebung kriegsähnliche Zustände heraufbeschwört und christusverleugnende Pfaffen den Betroffenen „Kirchenasyl“ gewähren?

Warum es trotz allem keine Alternative für die Wahl der AFD gibt

Heisst dies, dass man überhaupt nicht zur Wahl gehen soll? Mitnichten; es empfiehlt sich dringend, AFD zu wählen. Der Kampf für Deutschland muss auf zwei Wegen erfolgen: Dem parlamentarischen und dem ausserparlamentarischen, wobei ersterem lediglich die Aufgabe zukommt, letzteren zu flankieren. Massenkundgebungen; die konsequente Weigerung, zusätzliche importierte Parasiten, Kriminelle und islamische Terroristen aufzunehmen; als schärfste Waffe ein Generalstreik zumindest in den östlichen Bundesländern sind das einzige Mittel, das völkermordende System zu stürzen und einen Paradigmenwechsel zu erzwingen.

Da die im Westen dominierende „gemässigte“ AFD-Fraktion einer solchen Politik jedoch niemals zustimmen wird, dürfte das Auseinanderdriften und schliessliche Auseinanderbrechen der Partei vermutlich noch in dieser, sonst eben in der nächsten Legislaturperiode nicht zu vermeiden sein. Die östlichen Sektionen werden dann dem – meiner Ansicht nach verfrühten – Entscheid André Poggenburgs folgen und eine eigene Partei gründen oder sich derjenigen Poggenburgs anschliessen. Wenn die Existenz eines Volkes akut bedroht ist, ist eine Opposition, die nicht radikal sein will, überhaupt keine Opposition.

Das alles ist so klar, dass jedes intelligente und konsequent patriotische AFD-Mitglied es begreifen muss. Doch traue ich beispielsweise Alice Weidel, deren hohe Intelligenz ausser Frage steht, die hierzu erforderliche patriotische Konsequenz nicht zu, ganz abgesehen davon, dass sie als eingefleischte Wirtschaftsliberale auch nicht gewillt sein dürfte, für eine ausgeprägt soziale Politik einzutreten, die z. B. allen Deutschen eine menschenwürdige, voll existenzsichernde Altersrente garantiert.

Die AFD steht also am Scheideweg.

Bis zum Herbst werden beide Flügel vernünftigerweise stillhalten, und Höcke wird auf brisante Äusserungen zur deutschen Geschichte verzichten. Aber dann?

Wie lange glaubt man bei der AFD eigentlich noch, deutsche Politik betreiben zu können, wenn man das Narrativ der Herrschenden über das Dritte Reich und den 2. Weltkrieg getreulich nachbetet?

Die zwiespältige Rolle Alexander Gaulands

Hier ist auf die zwiespältige Rolle Alexander Gaulands hinzuweisen, dem es im Moment mit Mühe und Not gelingt, die beiden Flügel zusammenzuhalten. Beraten wird er bei seiner Tätigkeit von dem mit Abstand hellsten Kopf, den die koscheren Konservativen ins Rennen zu schicken vermögen, dem Schriftsteller Michael Klonovsky, einem vielseitig gebildeten Mann und blendenden Stilisten (seine „Acta diurna“ liest man fast immer mit Gewinn), der aber mit Argusaugen darüber wacht, dass nicht die geringste Kritik am Judentum und seiner Funktion als Speerspitze des Grossen Austauschs laut wird und vor allem die strafrechtlich geschützte Version vom Holocaust axiomatisch als richtig anerkannt wird.

Früher oder später wird auch er sich entscheiden müssen, welchen Weg er einschlagen will, und ich fürchte, er wird sich dann im Lager der „Gemässigten“, d. h. der Weicheier, Karrieremacher und Opportunisten, wiederfinden.

Dies bringt uns gleich zur nächsten Frage, nämlich derjenigen nach dem Verhältnis der AFD zum Judentum und dem Staat Israel (für den die Deutschen laut einem besonders irrsinnigen Gauland-Spruch bereitwillig in den Tod gehen sollen; wenn sich der 78-Jährige noch zu einem israelischen Sturmtrupp melden will, wünsche ich ihm im wahrsten Sinne des Wortes Hals- und Beinbruch, aber das ist seine Privatsache). Dieser wichtigen Frage wird der zweite und letzte Teil meiner Ausführungen über die Gegenwart und Zukunft der Alternative für Deutschland gewidmet sein.

Ende des ersten von 2 Teilen zum Thema: “AFD am Scheideweg”.
Teil 2 erscheint in Kürze.

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