“Welttag der Pressefreiheit”: Wenn die Lügenpresse ihre Lügen feiert


“Welttag der Pressefreiheit”: Der verlogenste Tag des Jahres

Anscheinend können nur linke Journalisten gut und wahrheitsgetreu schreiben: Denn seit Jahren hat kein einziger konservativer Journalist mehr einen Preis für seine Arbeit erhalten. Die Preise der Lügenpresse gehen so gut wie zu 100 Prozent an linke Lügenjournalisten wie etwa Claas Relotius, den schamlosen Geschichtenerfinder von angeblich geschundenen “Flüchtlingen”, die er nie gesehen oder gesprochen hat, weil es sie nicht gibt. Relotius erfand seine “Flüchtlinge” in Cafes und Restaurants. Dieser 33jährige deutsche Journalist, Schreiber für den SPIEGEL und die ZEIT, wurde für seine Märchen geradezu überhäuft* mit Journalistenpreisen, überschwänglich gelobt für seine herzzerreißenden Lügen, die so gut ins kaputte Denksystem der linksgrünenen Deutschlandabschaffer passen, wurde gepriesen vom linksversifften Wikipedia.

Rund 60 Relotus-Artikel sind alleine im „Spiegel“ erschienen. Meist ging es um die seitens der NWO initiierte Massenimmigration, die von Merkel&Co den Deutschen wahrheitswidrig als Flucht von “Kriegsflüchtlingen” verkauft wurde. Da passt ein Relotius bestens zum Lügenkonzept einer Regierung, die, obgleich deutsch besetzt, faktisch eine Regierung eines erbarmungslosen Todfeindes der Deutschen ist und das erkennbare Ziel des Völkermords am eigenen Volk betreibt.

* 2017 wurde Claas Relotius für seine Spiegel-Reportagen über einen Jemeniten im US-amerikanischen Guantanamo-Gefängnis und zwei syrische Flüchtlingskinder mit dem Liberty Award und dem European Press Prize ausgezeichnet.
-Von CNN wurde er zum „Journalist of the Year“ gekürt.
– Den Reemtsma Liberty Award gab es außerdem für den talentierten Märchenonkel.
– Der junge SPIEGEL-Redakteur landete auf der Forbes-Liste der „30 under 30 – Europe: Media“.

Von einer weiteren Lügen-Journalistein des SPIEGEL wissen die meisten Deutschen überhaupt nichts: Melanie Amman ist, wie so viele andere Reporter und “Journalisten”, vom Fach. Ihr Spezialgebiet: Verbreitung von Lügen über den politischen Gegner. Diesmal hat sie sich allerdings der Falschen angelegt: Sie unterstellte Erika Steinbach wahrheitswidrig, ihren Vorsitz bei der Desiderius-Erasmus-Stiftung niedergelegt zu haben. Kleinlaut ,und ganz sicher auf Befehl von “oben”, musste sie sich entschuldigen.

2017 veröffentlichte Melanie Amman das Buch „Angst für Deutschland. Die Wahrheit über die AfD„, das im Mai 2018 in neuer Auflage vorgelegt wurde und welches ein reinstes, doch vom System hochwillkommen geheißenes Hass-Pamphlet gegen die AFD ist. Womit sich Amman – das wusste sie hundertprozentig – eine sichere Eintrittskarte in die linke, den Völkermord an Deutschen unterstützende System- und Regierungspresse erschrieb. Das – nach Ansicht ihres linken Kollegen Toralf Staud (s.u.) „sorgfältig recherchierte“ – Buch behandelt den Aufstieg der AfD von der Parteigründung über die ersten Erfolge als gegen den Euro gerichtete Partei bis zum Wandel zur offen Migranten- und islamfeindlichen Partei sowie über deren Finanzierung, Funktionäre und politische Strategien. Das positive Attest Stauds über Ammanns Buch ist in etwa so überzeugend wie ein positives Attest Honeckers über Stalin.

Ein Witz: “Antinazi” veröffentlicht im Nazi-Verlag Kiepenheuer & Witsch

Dass dieser Toralf Staud seine Bücher ausgerechnet bei Kiepenheuer & Witsch veröffentlicht, ist ein Treppenwitz: Denn Joseph C. Witsch, Mitbegründer dieses bedeutenden Verlags (bei dem auch Böll veröffentlichte!), war ein ausgewiesener Nazi: Im Oktober 1933 trat Witsch trat er der SA bei (Günter Grass lässt grüßen …). 1937 trat Witsch der NSDAP bei. Berichtet wird davon selbstverstädnlich kein wort in den Lügenmedien. Man stelle sich vor, ein AFD-Politiker oder konservativer Journalist würde in einem Verlag publizieren, der von einem Altnazi gegründet wurde …


Ein weiteres “Qualitätsblatt” der deutschen NWO-Presse, die “Süddeutsche Zeitung”, reiht sich ebenfalls ein in die Liga des deutschen Lügenjournalismus: Dort darf mit Dirk Gieselmann ein weiterer preisgekrönter Schmieren- und Lügenjournalist des neobolschewistischen Establishments seinen idelogischen Eiter auf Deutschland ablassen. Wie nicht anders zu erwarten, war dieser saubere sozialistische Volkserzieher in den Diensten der üblichen Verdächtigen: Die Zeit, Der Tagesspiegel, Süddeutschen Zeitung, greenpeace magazin (so geschrieben!) und – man höre und staune – schon wieder für den SPIEGEL.

Gieselmanns Gesinnung ist schon an seinem Gesicht ablesbar und natürlich links bis linksexrtrem. Das typische Gesicht eines linken Herrenmenschen, der genau “weiß”, was die 82 Mio Deutschen (nun ja…etwa die Hälfte ist noch biodeutsch, der Rest schon die von seinem Kollegen Deniz Yücel so stürmisch gefeierte immigrierte Vernichtungswaffe) zu tun und zu denken haben.

Zuletzt erschien von ihm, in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Armin Smailovic, der »Atlas der Angst”. Ein linkes Schundbuch, das alle gängigen Vorurteile bedient und natürlich vor allem eines im Auge hat: einen weiteren Preis für die Autoren dieses Buchs. Ein Buch, das, weil links, von den üblichen Köpfen der Lügenpresse stürmisch gefeiert wurde. So tönte der Islamverharmloser und Merkel-Versteher von der Süddeutschen Zeitung, Heribert Prantl, zu Gieselmanns “Angsatlas” nichtsagend mit folgendem Wortgeschwurbsel:

“Angst ruft danach, dass etwas getan wird, nein, nicht nur etwas , sondern alles – Repression, Prävention, alles miteinander, alles durcheinander und so viel wie möglich. Angst ist ansteckend, Angst macht süchtig, Angst vergröbert, Angst vergrößert. Das Buch von Gieselmann und Smailovic ist eine beeindruckende Bestandsaufnahme der deutschen Angst, eine Anamnese. Eine solche Anamnese ist die Grundlage für Diagnose und Heilung.”

Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung

Gieselmann war 10 Jahre Redakteur bei »11 Freunde« und schreibt für »Zeit online«, »Dummy«, »Der Tagesspiegel«oder das »greenpeace magazin». Mit seinen Arbeiten hat er den Henri-Nannen-,den Grimme- und den Deutschen Reporterpreis gewonnen. Ja, das “System” hat seine Kollaborateure schon immer belohnt.

All das zeigt unwillentlich, wie man im Merkelsystem am besten vorankommt:

Mit der völligen Unterwerfung unter die Doktrin der political correctness der NWO.

Die meisten Deutschen haben von alledem keine Ahnung. Denn die Medien haben längst jede Vielfalt verloren und sind nach dem Muster der UDSSR und DDR zu einem neobolschewistisch-manipulativen Medienimperium verschmolzen mit einem einzigen Ziel: Das Volk im Sinne des Sozialismus (als einer der zentralen Kräfte hinter der NWO) zu erziehen.

Tag der Pressefreiheit? Ein Witz!
50.000 Euro Strafe drohen jenen, die meine Artikel publizieren.

Wenn also eine Presse in einem Land, in welchen es keine Pressefreiheit mehr gibt, den Tag der Pressefreiheit feiert, so ist das so, als würde Saudi-Arabien der Tag der Frauenrechte feiern.

Dazu die folgende Info, die ich hier exklusiv und zum ersten Mal publiziere:

Seit der Indizierung meiner Artikel durch die faschistoide “Jugendschutzbehörde” (die dem Familienminsiterium unterstellt ist), erhalten in aller Stille Verlage, Einzelpersonen, Schriftsteller und Blogs, die meine Artikel schreiebn, einen Brief dieser Behörde.

Darin werden sie aufgefordert, alle meine Artikel sowie alle Links zu meinen Artikeln zu löschen.

Bei Zuwiderhandlung wird ihnen mit einem Bußgeld von 50.000 Euro gedroht.

Bei Veröffentlichung des Schreibens dieser Behörde wird ihnen mit einem Bußgeld von 100.000 Euro gedroht.

Das ist die Pressefreiheit, die ein verottetes und marodes System feiert.

Daher betone ich, dass ich den folgenden Artikel von Peter Helmes ohne dessen Wissen und Zustimmung publiziert habe. Denn auch dieser hochverdiente (und schwerkranke) Mann, Deutschlands mit Abstand erfolgreichster Bestseller-Autor, erhielt ein Schreiben wie oben angeführt. Er musste alle meine auf seinem Blog erschienenen Artikel löschen und alle Kommentare, die Links zu meinem Blog enthalten, entfernen. Ansonsten er 50.000 bzw. 100.000 Euro Strafe zu zahlen hätte….

Für diese Indizierung gab es kein Gerichtsurteil. für diese Indidzierung gab es nicht einmal ein juristiches Verfahren. Die deutsche Jugendschutzbehörde fällte die Indizierung meiner Arikel als reinen totalitären Verwaltungsakt – und erhob sich damit gottgleich über Art GG, welches jedem Deutschen das unveräußerliche und nicht entnehmbare Grundrecht auf Meinunsfeiheit zugesteht.

Grundrechte sind wesentliche Rechte, die Mitgliedern der Gesellschaft gegenüber Staaten als beständig, dauerhaft und einklagbar garantiert werden. In erster Linie sind sie gedacht als Abwehrrechte des Bürgers gegen den staatliche Willkür.

,,Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen mißfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.”

Gustave Le Bon (1841 – 1931), franz. Arzt und Soziologe, Begründer der Massenpsychologie, Quelle: Le Bon, Psychologie der Massen (Psychologie des foules), 1895, deutsch von Rudolf Eisler, Leipzig 1912

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Heute ist Welttag der Pressefreiheit – und die Schere im Kopf wird immer schärfer

Von Peter Helmes, veröffentlicht am 4. Mai 2019

„Das ist das Geheimnis der Propaganda:

Den, den die Propaganda fassen will, ganz mit den Ideen der Propaganda zu durchtränken, ohne daß er überhaupt merkt, daß er durchtränkt wird.“

(Joseph Goebbels, 1897-1945)

„Dinge, die nicht so ganz gut laufen“

Schaut man sich die heutigen Medien an, kommt man um die Feststellung nicht herum, daß es mit der Pressefreiheit auch in unserem „demokratischen“ Regime nicht gerade zum Besten steht – was zu beweisen wäre. Und was ich im Folgenden gerne näher betrachten will:

Da jammerte schon vor Jahren (nämlich i. J. 2013) der sicher verdienstvolle und politisch gewiß korrekte Verein „Reporter ohne Grenzen“, daß die Pressefreiheit in unserem Land keinen ausreichenden Stellenwert habe. Innerhalb Europas nehme Deutschland nur einen Mittelplatz ein, weil es hierzulande noch einige Dinge gebe, „die nicht so ganz gut laufen“.

Wahrlich brav gesprochen! Zu den Hintergründen äußert sich der honorige Verein allerdings nicht. Er beklagt wie viele andere auch die abnehmende Medienvielfalt in unseren Gefilden. Es gebe „immer mehr Fusionen, immer weniger Zeitungen sind Vollredaktionen, immer mehr Reporterpools liefern immer gleiche Inhalte. Also die Bürger haben immer weniger Möglichkeiten, sich aus einer großen Masse von Zeitungen zu informieren…“

Wenn´s denn so einfach wäre! Mehreren Umfragen der letzten Jahren unter vollberuflichen Journalisten kommen zu selben Ergebnis: Rund 70 Prozent der Redakteure sind dem eindeutig linken Lager zuzurechnen (Grüne, SPD, Linke), Tendenz eher steigend. Dabei will ich gnädig darüber hinwegsehen, daß es auch immer mehr Journalisten „bürgerlicher“ Medien gibt, die gleichfalls vom Linksvirus – vulgo: political correctness – angesteckt sind (die gar nicht mehr so „altehrwürdige“ FAZ läßt grüßen). Die übrigen zerfallen auf verschiedene Bereiche: Konservative, Liberale, Neutrale und die ohne jede politische Präferenz.

Zehn Prozent der deutschen Medien sind direkt in der Hand der SPD – also nicht nur „gefühlt“.

Bei den anderen Parteien Fehlanzeige, weil sie keinerlei vergleichbaren Medien „besitzen“.

Und so schreibt ein Redakteur vom anderen ab, nachdem vorher die zeitgeistige Zensurschere die politische Korrektheit (wieder) hergestellt hat. Dem gemeinen Zeitungsleser bleibt also kaum eine Wahl, als sich die Heils- und Hiobsbotschaften der rot-grünen Herolde nahezu täglich einzuführen. Zur ganzen Wahrheit gehört auch, daß die wenigen verbliebenen „rechten“ (Igittigitt!) Journalisten ganz offen gemobbt, „enttarnt“, „demaskiert“ oder schikaniert werden – eine Praxis, die selbst vor renommierten Blättern nicht haltmacht. Und wieder grüßt die FAZ, die dieserhalb bereits zwei langjährige Herausgeber, nämlich vor Jahren Hugo Müller-Vogg und aktuell Holger Steltzner, aufgerieben und abserviert hat.

Noch düsterer ist das Kapitel Fernsehen, bei dem sich die politischen Sendungen gegenseitig an Meinungsmanipulation bzw. Eingleisigkeit zu übertreffen versuchen. Beispiele hat „conservo“ bereits zur Genüge vorgestellt. Links ist, was gefällt, rechts ist ??? – äh, gibt es gar nicht im deutschen Medienzirkus – von einigen tapferen kleinen Pflänzchen abgesehen.

Und selbst wir Bürgerlichen stolzieren „selbstbewußt“ mit den einschlägigen Montags- und Donnerstags-Gazetten unterm Arm durch die Landschaft, um auf unsere angebliche Liberalität aufmerksam zu machen und uns als (vermeintliche) „Intellektuelle“ zu zeigen..

Politik ist gerade im öffentlich-rechtlichen Rundfunk deutlich überrepräsentiert, leider weniger mit kritischer Distanz, denn eher als Hofberichtserstattung (aber nicht bei der AfD) von Parteitagen usw. Zu Talkshows werden zuverlässig mehr linke Teilnehmer präsentiert, denen – mit etwas Glück – vielleicht 1 bürgerlicher gegenübergestellt wird. „Rechte“ werden erst gar nicht zugelassen. Mit der AfD wird sich gar nicht erst kritisch befaßt, sondern sie wird unisono niedergemacht – quer durch alle Postillen.

Sei´s drum, der Journalist von heute lügt wohl meist nicht bewußt.

Ihn zwingen aber – wenn er nicht ohnehin manipulieren will – die „Umstände“: Informationen müssen immer schneller auf den Markt. Nur wer „vorne“ liegt, wird zitiert. So bleibt fast keine Zeit zur Prüfung einer Aussage.

Bei den vielen Informationsquellen, auf die ein Redakteur zugreifen kann, liegt es auf der Hand, daß er sich immer wieder seiner Vorzugsquellen bedient. Und da dreht er sich im Kreis: Es werden viel mehr Lügen verbreitet bzw. „alternative Fakten“, weil das „Original“ aus immer wieder derselben „Meldungs-Fabrik“ stammt.

Gegensteuerung/Korrektur kommt heute natürlich verstärkt durch Internetblogs und die Sozialen Medien, die aber natürlich selbst auch nicht frei von Manipulation sind. Das Problem dabei ist nicht unbedingt der Vorwurf, daß „die Medien“ lügen. Das wirkliche Problem entsteht, weil immer häufiger Meinungen mit Fakten vermischt werden. Da werden Dinge verschwiegen oder kleiner oder größer gemacht, als es ihrer wahren Bedeutung entspricht; es wird geschrieben, was man gerne hätte, und nicht, was Fakt ist.

Stark sinkende Auflagen und Reichweiten – sterbende Vielfalt

Kritische Bürger – die gibt´s ja noch, sehr zum Ärger dieser Journaille – kaufen das Zeugs nicht mehr und bestellen „ihr“ Blatt schlicht ab. Und so dreht sich das Karussell: Zeitungssterben, Fusion, Konzentration – also sterbende Vielfalt. Übrig bleiben die linksgebürsteten Gazetten. Statt zu jammern, sollten die „Reporter ohne Grenzen“ also mal ihre Grenzen im Kopp öffnen. ´Ne Schere dazu würde ich gerne liefern, falls erforderlich.

Roger Köppel, der um deutliche Worte nie verlegene Chefredakteur der konservativen Züricher „Weltwoche“ und Schweizer Nationalrat (vergl. MdB), schrieb z. B. am 14. Februar 2013 in seinem „Editorial“ u. a.:

„Intelligenz schützt vor Dummheit nicht.

Künstler, Akademiker und Journalisten sind besonders anfällig für Geistestrübungen, Utopien und politische Ideologien, vor allem wenn sie in Gestalt faszinierender Denksynthesen daherkommen

(… Ganz anders ist es,) wenn heutige Journalisten oder Politiker in früheren Jahren für den internationalen Sozialismus und seine mörderischen Ikonen trommelten. (…es) hat sich irgendwie eingebürgert, daß man linke Militanz als weniger schlimm empfindet als ihr rechtes Pendant…“

Roger Köppel, Februar 2013 in seinem „Editorial“ bei Weltwoche

Die geistige Gleichschaltung unter Journalisten funktioniert. Solche vom Schlage Roger Köppels werden immer weniger.

Der Wahrheit verpflichtet!

„Hierzulande wird das Schmähwort ‚Lügenpresse‘ salonfähig, während in den sozialen Netzwerken täglich neue Wahrheiten erfunden werden. Das ist Meinungsfreiheit, gar keine Frage. Die professionellen Medienmacher stehen mehr denn je in der Verantwortung, der Beliebigkeit Glaubwürdigkeit entgegen zu setzen. Der Wahrheit verpflichtet – nur der Wahrheit, weder politischen noch wirtschaftlichen Einflüssen noch irgendeiner Leitkultur.“ (DER FRÄNKISCHE TAG, Bamberg)

Und deshalb sollten wir heute zum „Tag der Pressefreiheit) ´mal darüber nachdenken:

„Lückenpresse“, „Lügenpresse“, „Mainstreammedien“ – unabhängig oder was?

Viele Menschen sind Nachrichtenmedien gegenüber mißtrauisch. Nur eine Minderheit hält sie für tatsächlich unabhängig. Die allgemeine Meinung ist wohl, daß es in den Nachrichten zu viel um Probleme und zu wenig um Lösungen geht. Man muß sich nur mal mit kritischen Bürgern unterhalten.Immer hartnäckiger greift – zu Recht – die Meinung um sich, Nachrichtenmedien seien gelenkt und vor allem Stützen des Establishments. (Das zeigte übrigens auch eine repräsentative Umfrage des Instituts TNS emnid für die Medienforschung des Bayerischen Rundfunks aus dem Jahre 2013).

Demnach denken sechs von zehn Befragten, daß auf Nachrichtenmedien Einfluß genommen werde, worüber oder auf welche Art sie berichten sollen. Nur gut ein Drittel der Befragten (34 Prozent) hält die Berichterstattung der deutschen Nachrichtenmedien für wirklich unabhängig.

„Als Handelnde im Hintergrund gelten insbesondere Politik (Regierung und Parteien) und Wirtschaft (Lobbyismus und Druck von Werbekunden)“, heißt es.

„Teil des Systems“ – von den „Mächtigen“ gelenkt

Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) gab außerdem an, aus ihrer Sicht kontrollierten die „Mächtigen“ im Land – also Staat, Regierung, Wirtschaft, „einflußreiche Personen“ und Interessengruppen – die Nachrichtenmedien.

Die Studie spricht im Fazit von einem allgemeinen „Unbehagen gegenüber Politik, Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Eliten, das sich im Zuge der Krisen der vergangenen Jahre nun auch offensiv manifestiert“. Dieses Unbehagen erfasse auch die Medien, weil sie als „Teil des Systems“ wahrgenommen würden.

„Der Eindruck, daß die Medien das Establishment stützen oder gar von ihm gelenkt werden, gibt diesem Dilemma weitere Nahrung.“

„Häufig die Unwahrheit“

Vor diesem Hintergrund sei auch die hohe Zustimmung zu der Einschätzung zu werten, daß in den Medien häufig absichtlich die Unwahrheit gesagt werde. So gab nicht einmal die Hälfte der Befragten an (49 Prozent), daß Medien Sachverhalte so wiedergeben würden, wie sie wirklich sind. Im Klartext: Nicht einmal die Hälfte der Leser/Hörer glaubt, daß die Wahrheit berichtet wird.

Zu viele Probleme, zu wenig Gegenmeinungen

Zu den größten Defiziten der Nachrichtenmedien zähle, daß aus Sicht der Befragten zu viel über Probleme und zu wenig über Lösungen berichtet wird – 76 Prozent entschieden sich für die Antwort „trifft völlig/eher zu“. Außerdem vereinfachten Medien Sachverhalte zu sehr und verbreiteten so Vorurteile (66 Prozent). Und sie gingen zu wenig auf Folgen der Entscheidungen von Politikern und Wirtschaftsführern für die Menschen ein (61 Prozent). Darüber hinaus geht eine Mehrheit (60 Prozent) der Befragten davon aus, daß Medien berechtigte Meinungen ausblendeten, die sie für unerwünscht hielten. (dpa)

Wie gesagt, die Umfrage ist mehr als sechs Jahre alt. Und sie ist schön brav in den Schubladen der Redaktionen liegengeblieben. Man will ja schließlich Leser bzw. Hörer nicht verschrecken. Und so dreht sich das Karussell aus (Neudeutsch) Fake News, Meinungs- statt Nachrichtenveröffentlichungen, erfundenen oder „aufgemotzten“ Stories weiter.

Relotius läßt grüßen

Gefälschte Fotos und gefälschte Zitate sind gang und gäbe. Die Wahrheit wird zurechtgebogen und klein gemacht, wenn diese gewissen Interessen und Gesinnungen nicht entspricht. Und/oder: Es gibt politische und wirtschaftliche Interessen von Chefredakteuren und Verlegern, die von oben nach unten durchgestellt werden. Journalisten werden gezwungen, sich diesen zu beugen.

Das „System Claas Relotius“ ist nicht nur das Problem eines bestimmten Mediums, sondern erfaßt die ganze Branche. Und solange diese Selbsterkenntnis nicht „greift“, also solange keine wirklichen Konsequenzen gezogen werden, ist die „Pressefreiheit“ auch bei uns weiterhin gefährdet.

Quelle: https://conservo.wordpress.com/2019/05/04/heute-ist-welttag-der-pressefreiheit-und-die-schere-im-kopf-wird-immer-schaerfer/#more-24182

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