Sensation in Großbritannien: Die neu gegründete Anti-EU-Partei von Nigel Farage führt in den Umfragen


Warum Deutschlands gleichgeschaltete NWO-Medien inzwischen gar nicht mehr so gerne über den Brexit berichten

Am 26. Mai wird – bei uns – das nächste EU-Parlament gewählt. Der langjährige EU-Gegner Nigel Farage hat in Großbritannien eine Partei gegründet, die nun in den Umfragen sogar führt.

Farage und seine Freunde lassen durchscheinen, dass die Partei sich bei den Wahlen nur vorübergehend wählen ließen. Sie sind dann innerhalb des Parlaments eine Gruppe Gleichgesinnter, wie es die „NZZ“ nennt. Die Rolle der neuen Partei und von Farage ist dennoch aktuell nicht definiert.

Es reicht, wenn er im Wahlkampf betont, er sei „no more ‚Mister Nice Guy‘“, also nicht länger freundlich. Das richtet sich gegen Theresa May, die Premierministerin. Die hat es immerhin nicht geschafft, die Briten fast drei Jahre nach dem Brexit-Votum aus der EU zu führen.

Dementsprechend heißt die neue Partei „Brexit Partei“.

Sie führt in den Umfragen mit etwa 30 %. Die Tories erhalten lediglich noch etwa 15 %.

Farage ist der Meinung, er könne mit seiner Partei „das System umwälzen“.
Eine bedrohliche Ankündigung? Immerhin wäre der Brexit dann nicht das Ende der Geschichte um Farage, sondern der Anfang für etwas möglicherweise noch deutlich Größeres.

Derweil hat die amtierende Premierministerin May noch einmal Aufschub bekommen. An sich hätte sie die verlängerte Zeit zum Brexit nutzen müssen, um einen Vertrag mit der EU aufzusetzen, der dann durchgewunken wird. Nichts ist passiert. Dennoch verzichten Tory-parteiinterne Gegner jetzt darauf, das Verfahren zur Abwahl von Theresa May zu ändern. So ist May aktuell bis zum Dezember geschützt – und darf weiterwursteln. Rücktrittsforderungen lehnte die Premierministerin zudem in den vergangenen Wochen ab. Sie betont weiter, dass „wer sie loshaben (wolle), (….möge) dem Brexit-Vertrag zustimmen“. Kritiker sprechen von reiner Erpressung. (Quelle)

Warum Deutschlands Medien inzwischen gar nicht mehr so gerne über den Brexit berichten

In Großbritannien gewinnt die neu gegründete “Brexit Party” rasant an Zustimmung und ist in den Umfragen längst zur stärksten Kraft avanciert. Warum Deutschlands Medien inzwischen gar nicht mehr so gerne über den Brexit berichten, lesen Sie in der Folge auf der Kolumne von Ramin Peymani, Ramini.


„Wir wollen raus!“
Warum es um den Brexit in Deutschland so still geworden ist

13.05.2019, Ramin Peymani

Weniger als zwei Wochen vor den Wahlen zum Europäischen Parlament ist es still geworden um den Brexit.

Hierzulande gewinnt man als Nachrichtenkonsument fast den Eindruck, das Thema habe sich erledigt. Nachdem sich das britische Parlament nicht auf eine Vorgehensweise beim Ausstieg hat einigen können, müssen die Briten am europäischen Urnengang teilnehmen. Eine groteske Situation ist entstanden, an deren Ende 73 gewählte britische EU-Parlamentarier aller Voraussicht nach niemals ihren Sitz einnehmen werden. Die Europäische Union hat vorgesorgt: 27 der dann freiwerdenden Sitze sollen auf andere Mitgliedsstaaten verteilt werden. Tatsächlich profitieren aber nur wenige Nationen davon.

Deutschland geht als größter Nettozahler hingegen leer aus.

Mehr als 96 Abgeordnete will uns niemand zugestehen, nachdem wir schon von der letzten Neuverteilung zur Europawahl 2014 mit drei Mandatsverlusten negativ betroffen waren. Gestärkt werden hingegen die Südländer: Spanien, Italien und Frankreich dürfen knapp die Hälfte der neu vergebenen Mandate unter sich aufteilen. Ein klarer Fingerzeig. Künftig werden die Umverteiler mehr denn je das Sagen in Europa haben.

Großbritannien wird die Union noch eine kurze Zeit mitfinanzieren. Danach wird Jahr für Jahr eine Finanzlücke von mindestens 10 Milliarden Euro klaffen, die vor allem Deutschland zu schließen hat. Mehr Mitsprache werden wir aber nicht erhalten. Im Gegenteil: Weil die Zahl der Abgeordneten auf 751 begrenzt ist und kein Land auch nur auf einen einzigen Sitz zu unseren Gunsten verzichten wird, vergrößert sich das Missverhältnis zwischen Finanzierungsanteil und Stimmgewicht weiter.

Es ist zur Unsitte geworden, Interessen in “statthaft” und “ungehörig” einzuteilen und dabei selbst Mehrheits-Entscheidungen als “undemokratisch” abzukanzeln

Unterdessen erlebt Großbritannien eine immer größere Abkehr der Bevölkerung von der Europäischen Union.

Hierzulande zeigt man uns allerdings lieber die Bilder Hunderttausender Studenten, die in der 8-Millionen-Stadt London für einen EU-Verbleib demonstrieren, und tut so, als sprächen sie für die Mehrheit.

Es soll an dieser Stelle gar nicht in Abrede gestellt werden, dass vor allem junge Briten ihr Land gerne auch künftig in der Europäischen Union sehen würden. Die Motive sind dabei so rational wie egoistisch: Es geht in erster Linie um die uneingeschränkte Möglichkeit, im Ausland zu studieren und zu arbeiten. Daran ist nichts Verwerfliches, im Gegenteil, es ist höchst begrüßenswert, dass wir die Errungenschaften der EU-Freizügigkeit genießen können.

Verwerflich ist aber, wenn der Eindruck vermittelt wird, alle anderen Motive, vor allem die der Brexit-Befürworter, seien selbstsüchtig, unsozial oder unsolidarisch. Es ist zur Unsitte geworden, Interessen in „statthaft“ und „ungehörig“ einzuteilen und dabei selbst Mehrheitsentscheidungen als undemokratisch abzukanzeln, weil sie sich nicht mit dem gewünschten Narrativ decken.

Auf diese Weise werden die Urheber der Brexit-Abstimmung verteufelt, vor allem Nigel Farrage, der mit seiner damaligen UKIP-Partei Ex-Premierminister Cameron überhaupt erst so stark in Bedrängnis gebracht hatte, dass dieser sich genötigt sah, ein Referendum über den EU-Verbleib anzusetzen. Stören kann sich daran nur, wer abweichende politische Auffassungen für unzulässig hält.

Mehr als ein Drittel der Briten plant der neu gegründeten „Brexit Party“ Nigel Farrages bei den Wahlen zum Europäischen Parlament ihre Stimme zu geben

Nigel Farrage ist und bleibt eine der schillerndsten Figuren der britischen Politik.

Seine im Zuge der missglückten Suche nach den Austrittsmodalitäten gegründete Brexit-Partei hat es aus dem Stand an die Spitze der Wählergunst geschafft. Sie führt in den Umfragen mit so großem Vorsprung, dass sie inzwischen stärker ist als die beiden dominierenden britischen Parlamentsparteien zusammen. Mehr als ein Drittel der Briten plant der „Brexit Party“ bei den Wahlen zum Europäischen Parlament ihre Stimme zu geben.

Statt darüber sachlich und nüchtern in der gleichen Breite zu berichten, in der alle genehmen Entwicklungen zum Brexit dargestellt werden, halten sich Deutschlands Journalisten nun aber vornehm zurück. Zu groß die Sorge, die deutschen Wähler könnten sich davon beeindrucken lassen, dass die EU-Skepsis in Großbritannien immer neue Höhen erreicht.

A propos Farrage: Immer und immer wieder verbreitet Deutschlands polit-mediale Kaste die Behauptung, die britischen Bürger seien den Lügen übler Rechtspopulisten auf den Leim gegangen. Unabhängig vom Wahrheitsgehalt solcher Unterstellungen sollte man sich klar machen, dass Wahlkämpfe stets mit Zuspitzungen und falschen Verheißungen geführt werden. Dies lassen die Berichterstatter geflissentlich unerwähnt, so als wären die Unwahrheiten linker und grüner Rattenfänger ehrenwert. Verschwiegen wird auch, dass das britische EU-Referendum 1975 durch die Lügen der Befürworter entschieden wurde, nachdem es zuvor eine breite Ablehnung des vom Parlament beschlossenen Beitritts im Jahr 1972 gegeben hatte. Die Briten haben genug von den europäischen Lügen. Kann man es ihnen verdenken?

Quelle:
https://peymani.de/wir-wollen-raus-warum-es-um-den-brexit-in-deutschland-so-still-geworden-ist/

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11. Zum Thema Drittes Reich: Dass das offizielle Hitler-Bild propagandistisch und nicht historisch ist, müsste jedem von uns klar sein. Man sollte aber nicht ins andere Extrem verfallen und das Dritte Reich als Paradies auf Erden darstellen und Hitler als zweiten Jesus.

12. Zum Thema Juden: Auch hier ist Schwarzweißmalerei unangebracht. Ein naiver Philosemitismus ist so unangebracht wie es grundfalsch ist, alle Juden in einen Topf zu werfen. Ein Jude, der gegen Umvolkung und Islamisierung ist und seine Sympathie für Deutschland bekundet, ist nicht unser Feind.

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15. Zu lange Kommentare können gekürzt werden.

16. . Kommentare von Lesern, die die absurden Reichsbürger-Thesen vertreten, werden gelöscht. Ihre “Deutschland ist eine GMBH”-These ist, selbst wenn sie richtig wäre (ist es laut Schachtschneider u.a. nicht) keine Mittel der Lösung, sondern bietet einen Weg an, der niemals funktionieren wird.

17.
Kommentare, die sich für eine VV (Verfassungsgebende Vollversammlung) als Vorbedingung und Lösung der Misere aussprechen, kommen ebenfalls nicht mehr durch. Eine VV unter den momentanen Zuständen bei 90 Prozent Zustimmung für Merkel wäre ein Desaster.

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