Warum Sozialisten alles tun, jede Erinnerung an unsere Vergangenheit zu tilgen


Die kommunistische Pest hat die Welt immer mehr im Griff

Anläßlich des Zusammenbruchs der Sowjetunion feierte die Welt das Ende des Kommunisnmus. Ja, der US- Politikwissenschaftler Francis Fukuyama schrieb gar vom “Ende der Geschichte” (“End of History“). Fukuyama vertrat die These, dass sich nach dem Zusammenbruch der UdSSR und der von ihr abhängigen sozialistischen Staaten bald die Prinzipien des Liberalismus in Form von Demokratie und Marktwirtschaft endgültig und überall durchsetzen würden. Die Demokratie habe sich, so Fukuyama, deshalb als Ordnungsmodell durchgesetzt, weil sie das menschliche Bedürfnis nach sozialer Anerkennung relativ gesehen besser befriedige als alle anderen Systeme.

Wie sehr sich dieser Experte und all jene, die seiner These folgten, geirrt hat. Richtig: Die Sowjetunion war Geschichte. Doch die internationalen Sozialisten waren und sind allesamt immer noch quicklebendig – und begannen in der Folge nach 1990 einen gigantischen Unterwanderungsfeldzug des Westens.

Heute, fast genau 30 Jahre danach, darf man sagen: Nie war der Kommunismus stärker als in der Gegenwart. Er hat sich in nahezu allen Regierungen des Westens, in fast allen Medien, im gesamten Erziehungswesen, in der UN, der EU und all jenen tausenden sog “NGOs” zur wahren Supermacht entwickelt. Was in der Sowjetjunion und im China Maos galt, das gilt immer mehr im ehemaligen freien Teil der Welt:

  • Massive Kontrolle des Indiviuduums,
  • Massive Einschränkung der Meinungsfreiheit,
  • Massive Zunahme politischer Schauprozesse,
  • Massiver abbau der Grund- und Menschenrechte.

Der Kommunismus ist klüger geworden – und tarnt sich geschickt gegenüber dem Rest der Welt. Keines der kommunistischen Länder (wie Schweden, Deutschland, Frankreich, Spanien, das England Tony Blairs, etc), keines der von ihnen unterwanderten Medien (taz, FAZ, Zeit, Süddeutsche Zeitung, New york times, BBC, ARD, ZDF etc.etc.) bezeichnet sich als “kommunistisch” oder sozialistisch. Die Kommunisten verbergen sich unter den Etiketten des alten Systems. Unter dieser Tarnung betreiben sie uralte sozialistsiche Politik. Eines der wesentlichen Merkmale des Sozialismus war und ist die Auslöschung jeder Erinnerung an die vorkommunistische Vergangenheit (“damnatio memoriae”). Der Berliner Historiker Alexander Demandt scheibt dazu:

„Gewalt gegen Kultur ist eine gesteigerte Form von Gewalt gegen Menschen.“

Wer Kultur zerstöre, kämpfe eigentlich nicht gegen deren physische Existenz, „sondern gegen Menschen, denen sie teuer ist“. Nur so wird der jüngste Exzess verstehbar, wenn auch nicht verständlich: Solche Menschen sollen „bestraft, bezwungen oder gar aus der Erinnerung getilgt werden“.

Alexander Demandt: „Vandalismus“ (C. H. Beck), 1999

Schlimmer noch als Kulturverbrechen aus religiösem Wahn oder militärischem Kalkül dürften solche Untatensein, die im Namen des „Fortschritts“ verübt werden. Während der Französischen Revolution, der ersten sozialistischen Revolution der Weltgeschichte, wurden unzählige Kunstwerke dem Furor des Volkszorns geopfert, etwa beim großen antimonarchistischen Bildersturm 1792ff:

Am 27. Oktober 1793 verbrannten Revolutionäre dann Teile der königlichen Gemäldesammlung zur Erinnerung an den ermordeten Revolutionsführer und Propagandisten des Terrors Jean Paul Marat. Gedacht war das als „Sühne der Kunst“ für ihren Missbrauch durch Despoten. (Quelle)

Beispiel Sowjetunion

Verfahren nachträglicher Ächtung finden sich bis in die neuere Zeit und, wie der nachfolgende Artikel zeigen wird, bis in die Gegenwart. Sie werden mitunter als damnatio memoriae oder damnatio in memoria bezeichnet, wobei es im Zeitalter der modernen Propaganda aber oft tatsächlich darum ging, unliebsame Personen und Ereignisse aus der Erinnerung zu tilgen (wobei der Erfolg nicht überprüft werden kann).


Im großen Rahmen wurden insbesondere unter Stalin Fotografien und Gemälde nachträglich verändert, um Menschen, mit denen der Diktator zwischenzeitlich nicht mehr abgebildet werden sollte, aus dem kollektiven Gedächtnis zu löschen. Vielfach handelte es sich dabei um Personen, die den Stalinschen Säuberungen zum Opfer fielen oder wie Leo Trotzki in deutlicher Opposition zu Stalin standen.

Doch auch Stalin selbst war im Rahmen der Entstalinisierung von einer damnatio memoriae betroffen: Beispielhaft ist die Geschichte des Gemäldes des Malers Wladimir Serow aus dem Jahre 1947, welches mit dem Stalinpreis ausgezeichnet wurde: Das Werk Lenin proklamiert die Sowjetmacht zeigte Stalin im Gefolge Lenins. Zehn Jahre später veränderte Serow das Werk nach den neuen offiziellen Richtlinien, indem er Stalin durch eine andere Person ersetzte. Im Rahmen der Entstalinisierung kam es zudem zur Um- bzw. Rückbenennung von topografischen Objekten, so auch bei Stalinstadt. Im Sport der DDR wurden mehrfach aus der DDR geflüchtete Sportler (z. B. Jürgen May) aus den Besten- und Rekordlisten gestrichen, um sie so aus dem Gedächtnis zu tilgen.[1]

[1] Arnd Krüger: Die sieben Arten in Vergessenheit zu fallen. In: Arnd Krüger, Bernd Wedemeyer-Kolwe (Hrsg.): Vergessen, verdrängt, abgelehnt : zur Geschichte der Ausgrenzung im Sport. LIT, Münster 2009, ISBN 978-3-643-10338-3, S. 4–16.

Beispiel China

“Kulturrevolution” 1966:
Kulturzerstörung im Wahn mit Beil

Die umfangreichste Zerstörung von Kultur aller Art in Friedenszeiten verübten 1966 bis 1968 die Roten Garden in China. Mao Tse-tung hatte sie im parteiinternen Machtkampf mobilisiert, um „alte Gedanken, alte Kultur, alte Gebräuche und alte Gewohnheiten“ auszumerzen.

Als der rasende Irrsinn auf Maos Befehl endete, waren eine halbe bis zwei Millionen Menschen ermordet, Hunderte Millionen waren verletzt oder entwürdigt worden. Unzählige Kulturstätten fielen den jungen Revolutionären zum Opfer. Besonders religiöse Stätten griffen sie an, zerschlugen Statuen und Fresken, verbrannten eine Unzahl wertvoller Bücher. (Quelle)

Der Lehrbetrieb an Schulen und Universitäten war inzwischen eingestellt worden. Professoren wurden auf die Strasse gezerrt, verhöhnt, verprügelt. Wer in China auch nur einen Hauch von Intellektualität ausstrahlte, war seines Lebens nicht mehr sicher. Der junge Mob mit den roten Armbinden brach in Wohnungen von Akademikern ein, vernichtete Bücher und Manuskripte, schlug oder ermordete deren Eigentümer.

Menschen, die sich nichts hatten zuschulden kommen lassen, wurden mit sadistischer Freude erniedrigt, gequält, zu Tode geprügelt. Maos Parole für dieses brutale Treiben lautete «Revolutionärer Angriff auf die alten Vier» – gemeint waren alte Ideen, alte Kultur, alte Bräuche, alte Gewohnheiten. Darin spiegelte sich der ausserordentlich destruktive Ansatz der Kulturrevolution. Zerschlagung des Bestehenden, des Althergebrachten stand im Vordergrund. Die Vorstellung von einem allfälligen Neuaufbau bestand nur als vage romantische Idee eines sozialistischen Paradieses. Die staatlich gesteuerte Verblendung der chinesischen Jugend hatte dennoch international einen gewissen Nachhall, der bis in die 1968er Bewegung in Europa hineinreichte.

Der vom Wahn der permanenten Revolution besessene Kaiser Mao zielte auf den Kern chinesischer Kultur.

Die traditionell engen familiären Bande, das reiche Kulturerbe, Theater, Musik, Baukunst, konfuzianische Prinzipien wie Respekt vor den Älteren oder Wertschätzung für Bildung – alles kam unter die Räder.

Bis heute hat sich China von den Folgen dieser Barbarei nicht erholt.”

https://www.nzz.ch/international/asien-und-pazifik/fuenfzig-jahre-kulturrevolution-chinas-barbarische-jugend-ld.108974

Denunziationen, Verleumdungen, Misstrauen prägten in den sechziger Jahren den Alltag vieler Chinesinnen und Chinesen. Der Diffamierungsterror diente nicht selten persönlichen Abrechnungen und richtete sich fast immer auch gegen die Familien, Freunde, Mitarbeiter und Weggefährten der verleumdeten Personen. Auch hohe Funktionäre und Minister wurden nicht verschont. Sogar Kinder denunzierten ihre eigenen Eltern, schwärzten sie bei Funktionären an, weil sie Maos Kurs kritisierten, und lieferten sie damit bewusst ans Messer der staatlichen Schergen, die sie öffentlich vorführten, schlugen und schliesslich exekutierten. Rotgardisten bezahlten Teenager, damit diese in rivalisierenden Gangs Kinder töteten. Der Grausamkeit schienen keine Grenzen gesetzt. So berichtete eine Augenzeugin, wie eine Grossmutter zusammen mit ihrer Enkelin lebendigen Leibes begraben wurde. Und die sterblichen Überreste von Opfern sollen auch schon einmal verspeist worden sein – wobei die Körperteile nach Rang unter den Teilnehmern des garstigen Mahles aufgeteilt wurden. Quelle

Beispiel Gegenwart

In nur 50 Jahren haben die 68-er unser Land mit seiner 2000-jährigen Geschichte fast völlig zerstört. Ihre Wirkung auf Deutschland bis heute war verheerender als alle Kriege, Aufstände, der 30jährige Krieg und die beiden Pestwellen im Mittelalter zusammengenommen. Vor 50 Jahren begannen die Linken ihren bislang folgenreichsten Angriff auf Deutschland. Ausgehend von den Hetzschriften der  Frankfurter Schule um die Juden Habermas, Adorno und Horkheimer (u.a.) hat die damalige Studentengeneration, bekannt als die 68-er, zum ersten Mal seit der Weimarer Republik wieder die Straße zum Schlachtfeld der politischen Meinungsäußerung gemacht.

Ein im Dornröschenschlaf befindliches Nachkriegsdeutschland musste mit Erschrecken feststellen, dass die bis dahin friedliche Stimmung der Bonner Republik abrupt ein Ende nahm.

Die 68er und Folgegenerationen machten sich daran, dem Gebot der Frankfurter Schule folgend, das kulturelle Erbe Deutschlands der Vergessenheit anheimzugeben. Ganz still und leise wurden in immer mehr deutschen Kommunen etwa Straßennamen politisch unliebsamer Personen getilgt. Aus Bismarck- und Hindenburg-Alleen wurden bereits vielfach umbenannt. Oft in Namen jüdischer Opfer des NS-Regimes.

Hannover: Straßenumbenennungen im großen Stil

Ein Hannoveraner Beirat mit dem komplizierten Namen “Wissenschaftliche Betrachtung namensgebender Persönlichkeiten in Hannover” tagt seit Anfang 2014. Sein Auftrag. Säuberung Hannovers von allen Namen, die irgendwie im Zusammenhang mit der NS-Zeit stehen. Dieser linke Beirat soll insgesamt 462 Biografien untersuchen von Menschen, nach denen Straßen, Schulen und städtische Einrichtungen benannt wurden sowie Ehrengräber, Ehrenbürgerschaften und Trägern der Stadtplakette. Geprüft werden nur Menschen, die 1945 älter als 18 Jahre alt waren.

Die Beiratsmitglieder empfehlten inzwischen eine Umbenennung von zehn Straßennamen in Hannover. Dazu zählen im Einzelnen:

Fritz Beindorff (Fritz-Beindorff-Allee), Julius Brecht (Julius-Brecht-Straße), Ludwig Otto Franzius (Franziusweg), Gustav Frenssen (Frenssenufer), Paul von Hindenburg (Zur Hindenburgschleuse und Hindenburgstraße), Agnes Miegel (Miegelweg), Ferdinand Sauerbruch (Sauerbruchweg), Heinrich Sohnrey (Sohnreystraße) und Paul Uhlenhuth (Uhlenhuthweg).

Auch um den ehemaligen Ministerpräsidenten Hinrich Wilhelm Kopf hat sich der Beirat gekümmert – der Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz wurde bereits umbenannt in Hannah-Arendt-Platz. (Quelle)

Was den sozialistischen Namensänderern vermutlich entgangen sei dürfte: Die Jüdin Hanna Arendt, Mitbegründerin der Totalitarismus-Lehre, sah Bolschewismus und Nationalsozialismus als wesensverwandt. Und sie lehnte alle antideutschen Kollektivanschuldigungen entschieden ab.[2]. Nun, einer erneuten Umbenennung dürfte ja prinzipiell nichts im Wege stehen ….

[2] David Korn: Wer ist wer im Judentum? – FZ-Verlag ISBN 3-924309-63-9

Norddeutscher Rundfunk: Auf dem Land lebende Deutsche sind Nazis

Aber auch der Staatsfunk hat sich längst der Auslöschung der traditionellen Werte gewidmet. So behauptet der NDR etwa, dass, wer auf dem Land lebt, sich dort kennenlernt und heiratet, “rechtsextrem” sei. Autor dieses unsäglichen und linksfaschistischen Pamphlets ist NDR-Reporter und GEZ-Schmarotzer Björn Ahrend. Nach „monatelangen Recherchen“, deren „Ausgangspunkt“ eine „Grundlagen-Studie der Amadeu-Antonio-Stiftung zum völkischen Rechtsextremismus in Niedersachsen“ ist, hat Ahrend Erschreckendes entdeckt, aufgedeckt und über den NDR in der Sendung „Hallo Niedersachsen“ vom 11. Februar 2018 (19.30 Uhr) einer bislang ahnungslosen Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Björn Ahrend schlussfolgert aus dem traditionellen Leben von Deutschen auf dem Land (wie wenige Deutsche leben noch dort?) auf den “rechtsextremen Charakter” der Bewohner, die sich dort, Achtung (!), kennen lernen und heiraten, wie er „nach monatelangen Recherchen“ feststellte. O-Ton dieses NWO-Journalisten:

„Rechtsextreme Familien lernen sich untereinander kennen, es wird geheiratet, Leute ziehen hinzu. Ein Kreislauf kommt in Gang: Eine Region gilt als attraktiv, die Szene wächst.“


http://mzwnews.com/politik/ndr-hetzt-gegen-traditionelle-familien-vater-mutter-kind-alles-nazis/

England: Kunstgalerie entfernt klassisches Gemälde, da politisch inkorrekt

Die Manchester Art Gallery hat nun ein Gemälde wegen der angeblich politisch unkorrekten Darstellung von Frauen aus der Ausstellung entfernt. Das Gemälde „Hylas and the Nymphs“ stammt vom englischen Maler John William Waterhouse und ist Ende des 19. Jahrhunderts entstanden.

Abgebildet ist eine Szene aus der antiken Mythologie: der junge Mann wird von nackten Nymphen in den Teich gelockt, was seinen Tod zur Folge hat. Ein beliebtes Thema, das nicht nur in den antiken Mythen in verschiedenen Variationen immer wieder auftaucht. Auch die berühmte deutsche Sage von der Loreley ist von dieser Thematik bestimmt.

Das Bild wurde im Zuge der von Soros & Co initiierten #metoo-Kampagne entfernt. Eine Zensur sei das aber nicht, so die Kuratorin Clare Gannaway von der Manchester Art Gallery. Vielmehr handele es sich bei dem Abhängen des Kunstwerks selbst um eine eigenständige Kunstperformance.

Damit reiht sich die Argumentation in eine Reihe vieler barbarischer und krimineller Aktionen ein, die dann von Verursachern, (Staats)-Anwälten und Richtern zu „Kunstwerken“ umdefiniert werden.

Sarkastisch könnte man der Kuratorin eine Überarbeitung des Gemäldes vorschlagen, die zum Beispiel den Frauen Burkinis „anziehen“ würde.

Lesen Sie in der Folge über Hintergünde und Beispiele der aktuellen Zerstörung nicht-kommunistischer Kulturgüter durch den internationalen Neo-Bolschewismus.

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Warum Sozialisten unsere Erinnerung an die Vergangenheit zerstören wollen

Von Joshua Philipp Epoch Times USA,
30. Mai 2019 Aktualisiert: 30. Mai 2019 9:24

Die Vergangenheit und die Erinnerung daran steht den Herrschaftsgelüsten der Sozialisten und Kommunisten im Weg. Ein Kommentar von Joshua Philipp.

Religiöse Unterdrückung nach dem Vorbild der Kulturrevolution in Tibet. Tibetische Mönche nach der Verhaftung durch chinesische Sicherheitskräfte.Foto: Chinesisches online Militär-Forum

Die schwedische Regierung prüft, ob sie historische Darstellungen wie Runenschrift und nordische Symbole verbieten sollte, da diese als „Hass“-Symbole angesehen werden können.

Das ist kein Einzelfall. In den Vereinigten Staaten wurden historische Statuen und Bilder im ganzen Land – von Kriegsdenkmälern über Bürgerkriegsführer bis hin zu Gemälden von George Washington – von Einzelpersonen, die sie als verletzend empfinden, zerstört.

Den Jugendlichen in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern wird eine neue und andere Historie beigebracht. Eine, die ihre traditionellen Kulturen missbilligt, ihre Gründungsgeschichten verflucht und ihre Gründer verurteilt. Den Schülern wird beigebracht, zu hassen, woher sie kommen und die Geschichte durch die Brille des Sozialismus zu interpretieren.

Es ist ein Kampf um die Erinnerung, in einem Krieg der Ideen. Und wir brauchen uns nur die Länder anzusehen, die diesen Prozess bereits durchlaufen haben, um zu erkennen, was die Ziele dahinter sind.

Zerstörung von Kultur und Tradition in China und Osteuropa

In China zerstörte die regierende Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ebenfalls die kulturellen Relikte des Landes, seine Werte und Traditionen. Dies geschah während der Kulturrevolution in den 1960er und 1970er Jahren.

Die Zerstörung der 5.000 Jahre alten chinesischen Kultur durch die KPCh endete jedoch nicht damit. Noch vor kurzem hat die KPCh die Darstellung des von ihr zerstörten kulturellen Erbes im Film und in Videospielen verboten.

Das Gleiche geschah unter kommunistischen und sozialistischen Regimen in Teilen Europas. Die fast unbemerkte Fortführung dieser Prozesse hat der ehemalige polnische Bildungsminister Ryszard Legutko in seinem Buch „Der Dämon in der Demokratie: Totalitäre Versuchungen in freien Gesellschaften“, beschrieben. Diese Prozesse sollen alle Erinnerungen an das, was der Sozialismus zerstören wollte, auslöschen.

Bewegungen „gegen die [historische] Erinnerung“

Legutko sagte, dass der Kommunismus ein System sei, das versuchte, die Geschichte im Sinne seines eigenen Bildes davon wiederzugeben, durch Bewegungen „gegen die [historische] Erinnerung“. Diejenigen, die sich gegen diese Systeme wehrten, sahen sich nicht nur den Gulags, den aufgewühlten Mobs und der Geheimpolizei gegenüber. Sie kämpften auch für die Erinnerung, „um das Vergessen zu verhindern, da sie sehr wohl wussten, dass der Verlust der Erinnerung das kommunistische System stärkte, indem er die Menschen wehrlos und formbar machte“.

Als Karl Marx sich Regime unter dem Sozialismus und dem Kommunismus vorstellte – von denen es zu dieser Zeit keines gab – glaubte er, dass sie alle Überzeugungen, Traditionen und Moralvorstellungen der Welt zerstören würden, wie sie waren. Er und andere Kommunisten, die ihm folgten, glaubten, dass ihre Ideen alle anderen ersetzen würden. Und dass in den brutalen Regimen, die folgen würden, um diese Systeme zu schaffen, die Ziele die Mittel rechtfertigen würden.

Nach der Machtübernahme geben sich die sozialistischen Tyrannen in der Regel nicht mit der bloßen oberflächlichen Zerstörung der traditionellen Kultur und des Glaubens zufrieden, sondern versuchen auch, die Vergangenheit durch Kritik und Veränderung der Geschichtsschreibung zu zerstören.

Wenn diese Werte und Traditionen zerstört sind, ist das herrschende Regime in der Lage, seine Macht in jede Pore der Gesellschaft einzubetten. Legutko schrieb, dass die sozialistischen Führer glaubten, „das politische System solle jeden Abschnitt des öffentlichen und privaten Lebens durchdringen“, um „Ethik und Sitten, Familie, Kirchen, Schulen, Universitäten, Gemeinschaftsorganisationen, Kultur und sogar menschliche Gefühle und Wünsche einzubeziehen.“

„Indem sie als Diener der Sache der Bourgeoisie identifiziert wurden, konnten die Philosophen, Künstler und Schriftsteller angeklagt werden, weil sie die Feinde der sozialistischen Revolution waren und der Zukunft im Weg standen, oft mit bedauerlichen Folgen für die Angeklagten“, schrieb er.

Zerstörung der Vergangenheit auch in liberal-demokratischen Systemen

Wie Legutko erklärte, existiert dieselbe Philosophie der Zerstörung der Vergangenheit nicht nur unter vollständig sozialistischen Regimen, sondern auch unter den liberal-demokratischen Systemen des Westens. Er schrieb: „Beide Systeme erzeugen – zumindest in ihren offiziellen ideologischen Interpretationen – ein Gefühl der Befreiung von den alten Banden.“

Die Systeme, die im Spiel sind, ähneln dem, was der Autor George Orwell in seinem Buch „1984“ vorstellte, in dem sein fiktives englisches sozialistisches (IngSoc) Regime die absolute Kontrolle über die gesamte Gesellschaft etabliert hatte. Mögen Sie unsere Artikel?Unterstützen Sie EPOCH TIMESHIER SPENDEN

Ein Teil dessen, was die Kontrolle des Regimes sicherte, schrieb Orwell, war ein System, das die Leute vergessen ließ, dass sie jemals an etwas glaubten, das dem Regime widersprechen würde. „Das erfordert eine kontinuierliche Veränderung der Vergangenheit“, schrieb er und stellte fest, dass jemand unter diesem System „die heutigen Bedingungen toleriert, auch weil er keine Vergleichsmaßstäbe hat“.

Damit, so Orwell, „wird der Mensch dazu gebracht, zu glauben, dass es ihm besser geht als seinen Vorfahren und dass der durchschnittliche materielle Komfort ständig steigt“.

Für die heutigen sozialistischen Regime gilt, so schrieb Orwell, dass vergangene Ereignisse „nur in schriftlichen Aufzeichnungen und in menschlichen Erinnerungen überleben“.

Die Vergangenheit ist das, worauf sich die Aufzeichnungen und Erinnerungen einigen. Und da die Partei die volle Kontrolle über alle Aufzeichnungen und die Köpfe ihrer Mitglieder hat, folgt daraus, dass die Vergangenheit das ist, was die Partei wählt,“ schrieb er und beschrieb dies als Teil der „Realitätskontrolle“.

Sozialistisches System misstraut Menschen

Als der Sozialismus Anfang des 20. Jahrhunderts in Europa Einzug hielt, beschrieb der Schriftsteller G.K. Chesterton dessen Versuche, alles, was einst existierte, auszulöschen, um sein geplantes System aufzubauen, als etwas, das auf dem Misstrauen gegenüber den gewöhnlichen Menschen basiert.

Er schrieb: „In diesen primären Dingen, in denen die alte Religion einem Menschen vertraut hat, misstraut die neue Philosophie dem Menschen völlig. Es besteht darauf, dass er eine sehr seltene Art von Mensch sein muss, um irgendwelche Rechte in diesen Angelegenheiten zu haben; und wenn er diese seltene Art ist, hat er das Recht, andere noch stärker als sich selbst zu beherrschen.“

Quelle:
https://www.epochtimes.de/meinung/analyse/warum-sozialisten-unsere-erinnerung-an-die-vergangenheit-zerstoeren-wollen-a2900827.html?meistgelesen=3

Das Original erschien in The Epoch Times (USA) (deutsche Bearbeitung von al)
Originalartikel: Why Socialists Want to Destroy Our Memory of the Past

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