Merkels Zitteranfälle – im Unterschied zu Hitlers Zittern


Von Michael Mannheimer, 02. Juni 2020

Merkels Zitteranfälle: Sehr wahrscheinlich eine Folge ihrer Tavor-Abhängigkeit

Wassermangel soll es gewesen, sein, so Merkel nach ihrem Zitteranfall in Polen. Eine weitere Unwahrheit dieser notorischen Lügnerin, die ihr Volk mit tausenden kleinen und großen Lügen in den Abgrund geführt hat (etwa Merkel zum UN-Pakt vor der Unterzeichnugndurch die BRD: “Nicht verbindlich”. Nach seiner Unterzeichnung stellte sie ihn als “verbindlich” dar.) Die Spitze der Volksverdummung kam aber von der Grünen-Chefin Annalena Baerbock, die allen Ernstes behauptete, Merkels Zitteranfälle seine Folgen des Klimawandels:

„Wie gesagt, meine Antwort, dass man zittert, sind Zeichen deswegen, dass Hitze auch vor Bundeskanzlerinnen nicht Halt macht.”

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/gruenenchefin-baerbock-klimawandel-mitschuld-an-merkels-zitteranfaellen-62958884.bild.html

Diese Aussage allein zeigt die geradezu unfassliche Dummheit, die in weiten Kreisen der “roten Wölfe im grünen Schafspelz” (Peter Helmes) und all derer, die sie wählen, verbreitet ist. Jener Partei, die sich anmaßt, dem deutschen Volk vorzuschreiben, was es zu essen hat, mit welchen Verkehrsmitteln es wie lange und wie weit zu fahren hat, welche Industrien abgebaut zu werden haben, – und die die unfassliche Lüge verbreitet, dass CO2 ein “schädliches Klimagas” sei: Im Tertiär, also zur Zeit der Dinosauriere, war die CO2-Konzentration bis zu achtmal höher als heute. Die Folge: Zu keiner anderen Zeit gabe es eine größere Biomasse und Artenvielfalt wie vor 65 Mio Jahren.

Lehrgrundsatz der Meterologie: “Das Klima befindet sich ständig im Wandel”

Wenn das Zittern Merkels also mit dem (minimalen) Temperaturanstieg zusammenhinge, dann müssten etwa 3 Milliarden Menschen, die in ariden, tropischen oder subtropischen Ländern leben, dieselben Symptome haben wie Merkel. Haben sie aber nicht. Niemand in Saudi-Arabien, niemand in Afrika oder Südostasien, niemand im Amazonasbecken oder im übrigen tropischen Lateinamerika zittert – wenn er nicht an Parkinson erkrankt sein sollte (oder gerade auf Drogenentzug ist).

Und wenn Merkels Zittern eine Folge der Klimaerwärmung wäre: Warum ist sie die einzige Deutsche, die deswegen zittert?

Die Wahrheit: Nicht Wassermangel, sondern Tavor-Abhängigkeit

Videodauer: 3:07 Minuten
Der politisch hyperkorrekte Kommentar zum Video ist an Verlogenheit kaum zu überbieten. Diesem zufolge wären die “meisten Mediziner” der Meinung, dass Merkels Zittern mit Wassermangel zu tun habe. Eine glatte Lüge.

Wenn es Wassermangel gewesen sein sollte, warum hat Merkel dann angesichts der Vereidigung der neuen Justizministerin Lambrecht – wiederum von Zitteranfällen geschüttelt – das ihr von einem Fotografen überreichte Glas Wasser abgelehnt? Antwort: Weil sie wusste, dass ihr Zittern nichts mit Wassermangel, sondern mit ihrer Medikemantenabhängigkeit zu tun hat.


Kein Wassermangel. Sondern allem Anschein nach die Folgen einer Medikamentensucht.

Für die Zitteranfälle von Angela Merkel gibt es jetzt eine schlüssige Erklärung. Ein Insider packte aus und sprach gegenüber anonymousnews.ru von Medikamentenabhängigkeit. (s. im Anschluss). Die deutsche Regierungschefin schlucke große Mengen an Tavor, einem starken Beruhigungsmittel, so die Informationen aus ihrem engeren Umfeld. Auch andere Verhaltensweisen Merkels lassen sich mit einer Abhängigkeit von Tavor erklären.

Wie wirkt Tavor?

Tavor ist ein verschreibungspflichtiges Schlaf- und Beruhigungsmittel (Tranquilizer), das zur Arzneimittelgruppe der Benzodiazepine zählt. Es wird zur Behandlung von Epilepsien, als Narkosemittel und zur Beruhigung eingesetzt. Die Tavor-Wirkung greift vor allem im Gehirn, wo die Erregbarkeit der Nervenzellen herabgesetzt wird. Das Medikament Tavor enthält als Wirkstoff Lorazepam, das zu der Gruppe 2 der Benzodiazepine gehört. In dieser Gruppe werden Benzodiazepine gelistet, die als mittellang wirksam beschrieben werden und deren Halbwertszeit bei durchschnittlich einem Tag liegt. Die Halbwertszeit gibt an, wie lange es dauert, bis die Hälfte eines eingenommenen Wirkstoffes wieder aus dem Körper ausgeschieden ist. Die Tavor-Halbwertszeit wird mit Werten von etwa 10 bis 20 Stunden angegeben.

Typische Anwendungsbereiche für Tavor sind:

  • schwere Angst- und Panikzustände
  • Schlafstörungen
  • akute Verwirrtheitszustände
  • Epilepsie
  • Alkoholentzug

Häufige Nebenwirkungen sind ein vermindertes Reaktionsvermögen, starke Müdigkeit und Schläfrigkeit. Des Weiteren kommt es zu einer starken Toleranzentwicklung, weshalb das Medikament nur für kurze Zeit angewendet werden sollte. Selten werden ein Libidoverlust, Muskelschwäche, ein Abfall des Blutdrucks, Mundtrockenheit und Hautreaktionen als Nebenwirkungen bei Tavor beobachtet.

Vereinzelt treten Verwirrtheitszustände, Konzentrationsschwierigkeiten, Aggressivität, Depression bis hin zu Suizidgedanken, Muskelkrämpfe, Lichtempfindlichkeit und Sehstörungen, Veränderungen in der Blutbildung und erhöhte Leberwerte auf. Das Medikament ist für eine Kurzzeitbehandlung von maximal vier Wochen zugelassen, weil schon nach kurzer Zeit der Einnahme eine körperliche Abhängigkeit entstehen kann.

Auch ein Beenden und Absetzen der Therapie sollte nicht eigenmächtig, sondern nur in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen. Aufgrund der sich schnell ausbildenden körperlichen Abhängigkeit, können Tavor Symptome wie Zittern, Herzrasen, Schweißausbrüche, aber auch lebensbedrohliche Krampfanfälle auftreten, wenn man Tavor absetzen will. (Quelle)

Lesen Sie in der Folge den oben angesprochenen Artikel zur Tavor-Abhängigkeit Merkels:

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Aufgedeckt:
Merkel ist Tavor-süchtig.
Zitteranfälle sind Folge der Medikamentensucht

Aus: https://www.anonymousnews.ru/2019/07/02/zitteranfaelle-angela-merkel-tavor-medikamentensucht/, 2. Juli 2019,

Insider deckt auf: Merkel ist Tavor-süchtig – Zitteranfälle sind Folge der Medikamentensucht

Leer und teilnahmslos: Der Blick von Angela Merkel

von Roscoe Hollister

Die ganze Republik spricht derzeit über Merkels Zitteranfälle. Verschiedene Theorien, teils seriöser anmutend, teils völlig abstrus, wurden zu den Gründen bereits angestellt. Nun hat das große Rätselraten ein Ende. Ein Insider aus dem engeren Umfeld Angela Merkels meldete sich bei anonymousnews.ru und verrät: Die Kanzlerin ist medikamentenabhängig! Der Grund für die Ausfallerscheinungen heißt Tavor. Der Pharmahersteller Pfizer schreibt auf seiner Webseite über das Medikament in der geringst verfügbaren Dosierung von 0,5 mg des Wirkstoffes:

„Tavor 0,5 mg ist ein beruhigendes und angstlösendes Arzneimittel (Tranquilizer) aus der Wirkstoffgruppe der Benzodiazepine. (…) Bei depressiven Patienten muss mit der Möglichkeit eines Hervortretens oder einer Verstärkung der depressiven Krankheitserscheinungen gerechnet werden. Eine Behandlung mit Benzodiazepinen kann bei diesen Patienten die Gefahr einer Selbsttötung erhöhen; sie sollte nicht ohne ausreichende antidepressive Therapie erfolgen. (…)

Lorazepam hat eine suchtfördernde Eigenschaft (primäres Abhängigkeitspotenzial). Bereits bei täglicher Einnahme von Tavor 0,5 mg über wenige Wochen besteht die Gefahr einer psychischen und körperlichen Abhängigkeitsentwicklung. (…) Das Risiko steigt mit der Einnahmedauer und der Dosis (…)”

https://www.pfizer.de/medikamente-produkte/rezeptpflichtige-medikamente/pfizer-produkte/detailansicht/tavorR/

Das alles klingt nach einer ziemlich gefährlichen Sache. Wenn Merkel das Medikament zur Beruhigung – immerhin steht sie seit ihrer illegalen Grenzöffnung im Jahre 2015 massiv unter Druck – eingesetzt hat, dann ist die Abhängigkeit bereits vor längerer Zeit eingetreten. Wie der Hersteller verrät, bewirken die Inhaltsstoffe „eine dosisabhängige zentralnervöse Dämpfung“ mit der Folge von „Beruhigung (Sedierung), Müdigkeit, Benommenheit“.

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, wie oft Merkel im Bundestag quasi völlig teilnahmslos und weggetreten auf ihrem Stuhl sitzt? Haben Sie die öffentlichen Auftritte der Kanzlerin in der letzten Zeit einmal aufmerksam verfolgt? Immer wieder gewinnt man den Eindruck, sie stünde unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Drogen. Sie spricht und agiert teilweise extrem langsam, wirkt völlig weggetreten. All das bestätigt die Insider-Information bezüglich ihrer Medikamentensucht.

Als weitere mögliche Nebenwirkung wird vom Hersteller auch das Zittern angegeben. Insbesondere beim Absetzen des Medikaments treten laut Pfitzer unter anderem „Krampfanfälle/Krämpfe, Zittern, Bauchkrämpfe, Muskelschmerzen, Erregungszustände, Herzklopfen, beschleunigter Puls, Panikattacken, Schwindel“ auf. Hat Merkel also versucht, auf eigene Faust Ihrer Abhängigkeit zu entkommen? Die Bilder der beiden Zitteranfälle der Kanzlerin sprechen jedenfalls eine eindeutige Sprache. Auch eine Spezialklinik für die Therapierung von Suchtkranken warnt davor, die Einnahme des Medikaments auf eigene Faust abrupt zu beenden:

Der Wirkstoff Lorazepam sollte nie plötzlich abgesetzt werden. Schließlich kann der kalte Entzug in vielen Fällen zu lebensgefährlichen epileptischen Anfällen führen, den sogenannten Grand mal-Anfällen mit tonischer und klonischer Komponente.“

https://www.pfizer.de/medikamente-produkte/rezeptpflichtige-medikamente/pfizer-produkte/detailansicht/tavorR/

Auch Barschel war tavor-süchtig

Kommt Ihnen das bekannt vor? Der Konsum von Tavor scheint in der CDU eine gewisse Tradition zu haben. Schon ein gewisser Uwe Barschel, einstiger Ministerpräsident von Schleswig-Holstein war massiv von der Substanz abhängig. Der Politiker, der mutmaßlich ein Doppelleben führte, schien massive innere Ängste zu haben, die er mit Medikamenten zu überwinden versuchte. Dazu schrieb der Stern:

Wie hoch der Druck gewesen sein muss, ist auch an dem Mittel zu erkennen, das Barschel dagegen einsetzte: Tavor, ein starker Tranquilizer, deutlich stärker als Valium. Werbeslogan: „Tavor entzieht der Angst den Boden.“

Alle paar Wochen musste der Hausarzt ein neues Rezept für Barschel ausstellen. 1980 hatte der Politiker mit zwei Milligramm täglich begonnen, schluckte zwei Jahre später schon die anderthalbfache Menge und hatte im Herbst 1987 eine durchschnittliche Tagesdosis von 10,4 Milligramm erreicht. Eine Einnahme über lange Zeit, heißt es im Lehrbuch für Psychiatrie und Psychotherapie, führe „zu einem Persönlichkeitswandel, zu Gleichgültigkeit und Antriebsverlust“.

https://www.pfizer.de/medikamente-produkte/rezeptpflichtige-medikamente/pfizer-produkte/detailansicht/tavorR/

Barschels Leben endete übrigens am 11. Oktober 1987 vorzeitig. Er wurde in der Badewanne seines Zimmers im Genfer Luxushotel „Beau-Rivage“ tot aufgefunden. Bis heute ist das Ableben des CDU-Politikers nicht endgültig aufgeklärt. Selbstmord gilt mittlerweile als ausgeschlossen. Viel wahrscheinlicher ist, dass Uwe Barschel durch einen Geheimdienst ermordet wurde.

Quelle:
https://www.anonymousnews.ru/2019/07/02/zitteranfaelle-angela-merkel-tavor-medikamentensucht/

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Michael Mannheimer, 6. Juli 2019

Hitlers Zittern: Eine Spätfolge seiner Senfgasvergiftung aus dem ersten Weltkrieg

Hitler am 20.3.1945, Auszeichnung von Volkssturmkämpfern mit dem Eisernen Kreuz, mit klarem Buckel, die linke Hand ans Revers gepresst, um ihr Zittern zu kaschieren

Jeder kennt die letzte offizielle Aufnahme Hitlers, als er vor seinem Führerbunker in Berlin deutschen Kindersoldaten (“Volkssturmkämpfern”) wegen ihrer Tapferkeit beim Kampf gegen die Panzerarmee der USA das Ritterkreuz verlieh. Jeder hat Hitlers Händezittern gesehen, das er mühsam vor dem Auge der Kamera zu verbergen versuchte.

Fraglos litt Hitler an Parkinson

Fraglos litt Hitler an Parkinson (Quelle), jener Krankheit, die verantwortlich war für seinen Tremor an den Händen. Als Ursache dieser Krankheit gilt vielen Medizinern, die sich mit Hitlers Multimorbidität befasst haben, seine Giftsgasvergiftung durch das berüchtigte Senfgas* im ersten Weltkrieg.

* Senfgas ist ein Trivialname für die Chemikalie Bissulfid, einen hautschädigenden chemischen Kampfstoff aus der Gruppe der Loste.

Unter forensischen Medizinern herrscht überwiegend Einigkeit darüber, dass Hitlers Zittern (sowie weitere seiner übrigen Leiden) die Spätfolge seiner schweren Senfgasvergiftung war.

Der deutsche Neurologe Dr. Günter Hesse etwa befasste sich mit Hitlers Symptomen in einem eigenen Buch (“Hitlers neuropsychiatrische Störungen. Folgen seiner Lost-Vergiftung?”) und publizierte darüber hinaus über die Krankheiten von IGNATIUS von LOYOLA, KASPAR HAUSER, KARL MARX und WLADIMIR LENIN. So schreibt Hesse über Hitlers zittern wie folgt:

“Hitlers Parkinsonsyndrom wird ursächlich untersucht. Im Kontext mit seinen übrigen Leiden gründet es in der Lost-Vergiftung 1918. Extrapyramidale Symptome lassen sich bereits 1923 nachweisen.”

… Gerade Hitlers Multimorbidität verdient im neuropathologischen Kontext besondere Aufmerksamkeit, zumal die Erscheinungen -Magenbeschwerden mit Achylie (SalzsäuremangelimMagen), Gebisszerfall, Infekt-Anfälligkeit, Augenweh, Kopfschmerzen,Nasen-nebenhöhlenentzündungen, Hautempfindlichkeit, Alkohol-und Nikotinunverträglichkeit, chronische Konjunktivitis (Bindehautentzündung derAugen), Kinderlosigkeit,Vergreisung, Osteoporose -Vergleiche mit ähnlichen Fällen aufdrängen, welchen allen gemeinsam ist: eine oft Jahre zurückliegende Gas-Kampfstoff-Vergiftung wie bei Hitler 1918, der daran für einige Tage erblindete und deswegen im Lazarett Pasewalk behandelt wurde,wo er unter dem Eindruck der Revolution sich entschloss,Politiker zu werden.“

Günter Hesse: “Hitlers neuropsychiatrische Störungen. Folgen seiner Lost-Vergiftung?”
https://www.psycharchives.org/bitstream/20.500.12034/199/1/271-1097-1-PB.pdf

Wurde Hitler von seinem Leibarzt vergiftet?

Nicht nur Eva Braun warnte Hitler vor Morell. Auch Stabsärzte der Wehrmacht und SS rieten ihm, sich von Morell zu trennen.

Hitler wurde von seinem Leibarzt Theodor Gilbert Morell mit Medikamenten und Drogen regelrecht vollgepumpt. Morell, der Hitler kaum einen Wunsch abzuschlagen wagte, versorgte ihn mit großen Mengen an Pillen, darunter auch mit dem Aufputschmittel Pervitin. Damit soll er Hitler, so der Vorwurf, in die Drogensucht getrieben haben. Das klingt plausibel, denn etliche Angehörige der NS-Elite waren drogenabhängig. Wehrmachtssoldaten konsumierten an der Font massenhaft Pervitin, sogar Pralinen wurden damit angereichert. Heute ist die Substanz in der Modedroge Crystal Meth, die auch den bezeichnenden Spitznamen “Hitler-Speed” trägt, enthalten.

Morell behandelte Hitler sogar mit Strichnin

“Morell vergiftet dich”, warnte Eva Braun ihren Adolf Hitler: “Nimm seine Medikamente nicht mehr.” Das war Mitte April 1945, wenige Tage vor dem gemeinsamen Selbstmord im unterirdischen Führerbunker. (Quelle)

“Was Eva Braun damals fürchtete, ist dem ehemaligen stellvertretenden NS-Reichsgesundheitsführer und SS-Divisionsarzt Hans-Dietrich Röhrs, 68, heute gewiß: Hitler sei durch die Therapie des Leibarztes Theodor Morell “quasi langsam vergiftet” worden.”

SPIEGEL: “HITLERS LEIBARZT”; 28.04.1969

Bei Hitlers Ärztestab war Morell nicht beliebt, allen voran Dr. Karl Brandt. Dieser traute Dr. Morell nicht. So kam es 1935 zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Dr. Brandt und Dr. Morell bzgl. der medikamentösen Behandlung Adolf Hitlers durch Morell.

Morell galt in weiten Kreisen des engsten Freundeskreises Hitlers als “Kurpfuscher” und “Rasputin”. Doch jeder Verusch seiner Freunde, ihn zu einem anderen Leibarzt zu bewegen, scheiterte an der bereits an Ehrfurch grenzenden Verehrung Hitlers gegenüber Morell. Dr. Röhrs schildert Morell als Quacksalber, Betrüger und – andeutungsweise – amerikanischen Mordagenten. Zu diesem Zweck zitiert er den englischen Historiker Trevor-Roper:

“Nachdem alle früheren Ärzte (Brandt, v. Hasselbach, Giesing usw.) entfernt waren, sein früherer Beschützer (Photo-Hoffmann) entlassen und der neue Arzt (Dr. Stumpegger) sich ihm fügte, konnte Morell mit Ruhe in die Zukunft sehen und sich, sofern es der Krieg nur gestatten würde, der letzten und aufsehenerregendsten seiner ärztlichen Aufgaben, die er sich ,monopolisiert‘ hatte, widmen.”

Dr. med. H. D. Röhrs: Hitlers Krankheit, Tatsache und Legende. Kurt Vowinckel Verlag, Neckargemünd; 201 Seiten

“Wegen seiner Verdauungsprobleme war Hitler sogar Vegetarier geworden… Ein Mittel gegen Blähungen nahm er in solch’ rauen Mengen ein, dass einige seiner Begleitärzte gar eine Vergiftung vermuteten: Das Medikament enthielt auch geringe Dosen des Nervengifts Strychnin, das lange auch gegen Ratten Verwendung fand.”

https://www.spiegel.de/einestages/hitlers-krankheiten-a-948699.html

Hitlers Chirurg Karl Brandt beschuldigte Morell in einer bisher unveröffentlichten Niederschrift, “Morphinisten gefördert” zu haben und — nach Unterlagen des Gerichtsärztlichen Instituts Berlin – “in Abtreibungsverfahren verwickelt” gewesen zu sein. NS-Propagandist Joseph Goebbels nannte ihn gar einen “Verbrecher”.

Hitler jedoch, der sich stets gegen ärztliche Untersuchungen sträubte” setzte auf den korpulenten Medizinmann” der es bei Spritzen und Drogen bewenden ließ und selbst bei einem akuten Magenleiden darauf verzichtete, Hitlers Magensaft zu untersuchen. “Wenn ich meinen treuen Morell nicht hätte”, empfand der Patient, “wäre ich ganz aufgeschmissen.” (Quelle)

“Zur Rotglut brachten Hitler Morells Anregungsmittel Ultraseptyl, ein Sulfonamid-Präparat” dem Leipziger Pharmakologen nervenschädigende Wirkung zuschrieben” und starke Dosen von Vitamultin, die nach Professor Schencks Proben “erschreckend viel” Koffein und Pervitin enthielten.

Morell spritzte seinem Führer, der ohnedies eine Vorliebe für Süßes wie Pudding und Bonbons hatte, insgesamt fast
3000 Traubenzucker-Injektionen und machte ihn damit, so Röhrs, “süchtig” und “abhängig”, statt Stoffwechsel und Verdauung zu regeln. Hitlers Blähungen wiederum suchte der Hautarzt mit “Doktor Kösters Antigas-Tabletten” zu beheben einer Mischung aus Belladonna und Strychnin, die Hitler erst dann nicht mehr nehmen wollte, als sie im September 1944 zu Darmkolik führten. ”

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45589689.html

Hitlers von Morell verabreichte Medikamentenliste

Wenn man sich die Medikamentenliste anschaut, die Hitler auf Ratschlag Morells zu sich nahm, dann wundert es nicht, dass Hitler primär an einer Medikamentenvergiftung litt – und seine sonstigen echten Symptome dagegen vernachlässigbar waren.

Vorwort von David Irving:

“Einleitend möchte ich kurz darauf eingehen, auf welche Weise die Tagebücher Theodor Morells aufgefunden wurden. Bereits 1974, zu einem Zeitpunkt, als ich meine Hitler-Biographie beendete, war ein wesentlicher Teil des Morell betreffenden Quellenmaterials – Arztbulletins über den Patienten Hitler sowie amerikanische und britische Untersuchungsberichte – in meinen Besitz gelangt.

So konnte ich schon damals anhand von medizinischen Berichten, EKG-Aufzeichnungen, Röntgenbildern, Urinanalys-en, serologischen Blutuntersuchungen und neurologischen Gutachten über den »Patienten A«, »M.F.«, »Adolf Müller«, oder wie auch immer die von den Ärzten für Hitler verwendeten Pseudonyme gelautet haben, viele Legenden über Hitlers Gesundheitszustand zerstören.

Doch damit nicht genug: Im September 1981 stieß ich im Nationalarchiv in Washington aufeine große Pappschachtel, die Morells Tagebücher sowie eine Sammlung von Unterlagen enthielt, die der Leibarzt für den Fall angelegt hatte, daß ihm oder seinem prominenten Patienten etwas zugestoßen wäre; in letzterem Fall hätte er nämlich der Gestapo detaillierte Berichte über seine Behandlungsmethoden vorlegen müssen.”


Die Auffindung und Auswertung der Tagebücher Dr. Morells ver-schafft uns einen guten Überblick über Hitlers Gesundheitszustand zwischen 1941 und 1945.

Vor uns entsteht das Bild einer bemerkenswerten Beziehung des »Führers und Reichskanzlers« Adolf Hitler zuseinem Leibarzt Dr. Theodor Morell, dem es von Dezember 1936, als er die Behandlung seines prominenten Patienten aufnahm, bis zu der schmachvollen Entlassung im April 1945 – Hitler soll Morell angeschrien haben: »Ziehen Sie diese Uniform aus, und seien Sie wieder der Arzt vom Kurfürstendamm!« – gelungen war, sich trotz heftigster Anfeindungen seiner Kollegen als einziger Arzt in der Umgebung Hitlers zu behaupten,dem der Diktator sein vollstes Vertrauen schenkte.

David Irving: “Die geheimen Tagebücher des Dr. Morell. Leibarzt Adolf Hitlers”

Die Liste von Hitlers durch Morell verabreichten Medikamente

Aus: David Irving: “Die geheimen Tagebücher des Dr. Morell. Leibarzt Adolf Hitlers”, S.254 ff, (http://www.fpp.co.uk/books/Morell/Morell_deutsch.pdf)

  1. Acidol-Pepsin, Firma Bayer, Indikation: Mangelhafte Magensekretion, Brechdurchfall, Verdauungsstörungen.
  2. Antiphlogistine, Firma Denver, Chemical Dauerumschlag. Indikation: Bei Entzündungen aller Art
  3. Argentum nitricum, Firma Aethylia GmbH, Indikation: Zur Einträufelung in die Augen Neugeborener. Zur Behandlung entzündeter Rhagaden, zur Infektionsprophylaxe auf Brandwunden. Als 5%ige Lösung von Dr. von Eicken zur Ätzung nach Polypenoperation angewandt
  4. Belladonna Obstinol, Dr. Thiemann, Indikation: Obstipationsformen mit Spasmen.
  5. Benerva »forte«, Firma Hoffmann-La Roche, Indikation: Vitamin B1-Mangelzustände,Neuralgien, Neuritiden, zur Diätergänzung. Bei wiederholter Injektion in seltenen Fällen Sensibilisierung bis zum Schock möglich. Deshalb Injektion sehr langsam.
  6. Betabion, Firma Merck, Indikation: Polyneuritiden, Neuralgien, Ischias, funikuläre Myelose.
  7. Bismogenol, Firma TosseIndikation: Alle Stadien der Lues, Lupus erythematodes, Angina. Eine Wismut-suspension.
  8. Bromaex »Phera«, Indikation: Sedativum, Nervinum. Ein bromhaltiger Nähr-Hefeextrakt.
  9. Brom-Nervacit, Apotheker A. Herbert, WiesbadenIndikation: Nervenerkrankungen, Schlaflosigkeit, Epilepsie. Wenn Hitler sich erregte oder in Wut geriet, was häufig vorkam, verschrieb ihm Morell einen oder zwei Eßlöffel Brom-Nervacit, ein altbekanntes Beruhigungsmittel. Um eine Brom-Überempfindlichkeit zu verhindern, verschrieb Morell es nur im Wechselvon 8 Wochen für jeweils 8 Wochen.
  10. Brovaloton-Bad, Firma Schöning, Berlin, Indikation: Schlaflosigkeit, vegetative Dystonie.
  11. Cafaspin, Firma Bayer, Indikation: Geistige Abgespanntheit, Ermüdung und körperliches Unbehagen. Ein Kombinationspräparat aus Aspirin und Coffein.
  12. Calcium Sandoz, Firma Sandoz, Indikation: Calciumstoffwechselstörungen, allergische Affektionen, Blutungen, Dermatosen.
  13. Calomel, Indikation: Bei Obstipation (»Häufig für Einläufe verwendet, die Hitler sich selbst machte«; siehe auch Tagebuch, 30. September 1944, S. 183). Ein Queck-silber enthaltendes Abführmittel. Dieses Mittel war früher sehr beliebt, in den30er Jahren jedoch schon überholt, heute nicht mehr im Gebrauch – als Präparat nicht mehr im Handel.
  14. Cantan, Firma Bayer, Indikation: Vitamin C-Mangelzustände, Skorbut, Möller-Barlowsche Krankheit. Reines Vitamin C.
  15. Cardiazol, Firma Knoll, Ludwigshafen, Indikation: Kreislaufmittel, Analeptikum, Weckmittel. Zur Krampftherapie derSchizophrenie. 1941 begann Morell Cardiazol zu verwenden, um eine Kreislauf-schwäche zu behandeln, die sich in einem Ödem des inneren und äußerenKnöchels bei Hitler äußerte. Normaldosierung: drei- oder viermal täglich 20 Tropfen. Morell ließ Hitler pro Woche 10 Tropfen in einer Lösung schlucken.Professor Schenck teilt mit: »Heute weiß man, daß die Wirkung relativ kurz anhält, das Medikament ist zwar noch im Handel, aber nicht mehr so geschätzt wie früher.«
  16. Cardiazol-Ephedrin, Firma Knoll, Ludwigshafen, Indikation: Asthma bronchiale, Kreislaufschwäche, Kollaps, allergische Zustände.
  17. Chineurin, Ein Präparat der Hamma GmbH Olmütz, von Dr. Mulli in Kapselform hergestellt; enthielt eine geringe Dosis an Chinin; gelegentlich nach den Mahlzeiten anstelle von Ultraseptyl von Hitler oral eingenommen. Mittel gegen Erkältungen.
  18. Cocain-Lösung Bzw. Cocain-Adrenalinlösung, eine 10%ige Lösung. Oberflächenanästhetikum mit vasokonstriktorischem Effekt. Bei Hitler angewandt, um die Kiefernhöhlenschmerzen erträglicher zu machen (siehe auch Tagebuch vom 5. August 1944, S.173).
  19. Codein, Firma Hageda und Firma Knoll, Indikation: Husten, Hustenreiz. In Tablettenform (Codeinphosphat) erhältlich.
  20. Coramin, Firma Ciba, Indikation: Kreislauf- und Atmungsstimulans. Wurde wie Cardiazol verwendet.
  21. Cortiron, Firma Schering, Indikation: Infektionskrankheiten, Intoxikationen endogener und exogenerGenese, Morbus Addison. Morell injizierte es Hitler bei verschiedenen Gelegenheiten, so z.B. um eine Muskelschwäche zu beseitigen und um den Kohlehydrat-Metabolismus bzw. die Fettresoption zu beeinflussen.
  22. Digilanid »Sandoz«, Firma Sandoz, Indikation: Zur Digitalistherapie bei Herzinsuffizienz. Ein Herzglykosid aus Digitalis lanata.
  23. Dolantin, Firma Bayer, Indikation: Stark wirksames Spasmolytikum und Analgetikum. Unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz.
  24. Enterofagos, Hersteller: Laboratorium für medizinischeChemie und angewandte Biologie GmbHIndikation: Spezifische und unspezifische akute und chronische Magen-Darm-Erkrankungen, Blasenentzündung, bakterielle Ruhr.
  25. Enzynorm, Nordmark-Werke, Hamburg, Indikation: Subacidität, Achylie, Gastroenteritis, Cholelithiasis.
  26. Esdesan, Pharmarium GmbH, Berlin, Indikation: Sedativum; Hysterie, Arterlosklerose, Præklimax, Neigung zuSpasmen.
  27. Eubasin, Nordmark-Werke, Hamburg, Indikation: Pneumonie, Meningokokken-Meningitis, Gonorrhœ. Ein Sulfonamid-Präparat, das Morell nur einmal benutzte, da die intragluteale Injektion schmerz-haft war. Er setzte es therapeutisch zur Behandlung einer Erkältung ein.
  28. Euflat, Südmedica, Indikation: Flatulenz, Meterorismus, gastrokardialer Symptomenkomplex, Röntgenvorbereitung. Morell verordnete Hitler Euflat-Dragées, um seine Verdauunganzuregen und den Meterorismus zu beseitigen.
  29. Eukodal, Firma Merck, DarmstadtIndikation: Narkotikum und Analgetikum. Seit 1937 bekanntes synthetisches Morphinderivat, dem Betäubungsmittelgesetz unterliegend.
  30. Eupaverin, Indikation: Spasmen, Embolien. Synthetisches Alkaloid, eine krampflösendeSubstanz aus dem Mohn. Morell mischte Eukodal 0,02 g und Eupaverin 0,03 gund injizierte beides als Mischspritze intravenös.
  31. Franzbranntwein, Ein altes Volksmittel, bestehend aus Alkohol, Fichtennadellatschenöl usw.
  32. Gallestol, Firma Efeka, HannoverIndikation: Erkrankungen der Leber- und Gallenwege, Gallensteine, Gallen-blasenentzündung, Leberstauung.
  33. Glyconorm, Nordmark-Werke, HamburgIndikation: Intoxikationen, toxische Anämien, Präpellagra, Hautaffektionen. EinMischpräparat aus Vitaminen und Aminosäuren. Morell verabreichte 2 ccm alsintramuskuläre Injektion zur Behandlung von Hitlers Verdauungsstörungen,behauptete aber, dies nur äußerst selten in den Jahren 1938–40 getan zu haben.Dies stimmte aber nicht (vgl. Tagebücher)
  34. Glycovarin, Firma Hageda AG Traubenzuckerlösung.
  35. Hammavit, Wahrscheinlich ein Vitaminpräparat der Firma Hamma AG.
  36. Harmin, Firma Merck, Indikation: Muskelstarre. Alkaloid der Steppenrante. Prof. Schenck teilt mit:»Peganum Harmala ist wie Balbocapnin aus der Familie der Nachtschattengewächse ein Tremormittel, das keine Vorzüge hat und in der Wirkung nicht besser ist als die entsprechenden Medikamente aus Belladonna u.a.«
  37. Homburg 680, Chemisch-Pharmazeutische AG, Homburg, Indikation: Postenzephalitischer Parkinsonismus, Morbus Parkinson (Paralysisagitans). Standardisierter und stabilisierter Auszug aus bulgarischer Belladonnawurzel.
  38. Homoseran, Anhaltisches Serum-Institut, Dessau und Berlin; Ostpreußische Serumwerke GmbH, Königsberg, Indikation: Infektionskrankheiten, Frauenkrankheiten und klimakterische Beschwerden.
  39. Intelan, Firma AnkermannIndikation: Lebertrantherapie. Ein Präparat, das aus den Wirkstoffen des Lebertrans (Vitamin A + D3 und Glucose) bestand. Morell setzte es in den Jahren1942–44 therapeutisch wie Vitamultin ein, um Hitlers Appetitlosigkeit, Konzentrations- und Leistungsschwäche zu behandeln, außerdem zur Steigerung der Infektionsabwehr.
  40. Jod-Jodkali-Glycerin, Zur Pinselung der Mandeln verwendet.
  41. Kalzan, Firma Wülfing, Berlin, Indikation: Perorale Kalktherapie. Calcium-Präparat.
  42. Karlsbader Sprudelsalz, Karlsbader Mühlbrunnen, Firma Dr. Sandow, HamburgIndikation: Magen-Darmkatarrhe. Künstliche Brunnensalze, hergestellt auf Grund der Analyse der Bestandteile natürlicher Quellen.
  43. Kissinger-Pillen »Boxberger«, Firma Boxberger, Indikation: Obstipation.
  44. Koesters Antigaspillen, Dr. Koester & Co.Indikation: Übersäuerung des Magensaftes, Blähsucht, Verstopfung, Verhaltung der Darmwinde; Tonikum. In 120 dieser kleinen schwarzen Pillen warenenthalten: 0,5 g Extraktum Nucis vomic (Strychnin) und Extraktum Belladonne (Tollkirsche); 1,0 g Extraktum Gentianæ (Enzian). Pro Mahlzeit wurden in derZeit von 1936–44 von Hitler 2–4 Pillen eingenommen, um den Meterorismus zubehandeln.
  45. Leber Hamma, Wahrscheinlich ein Leberextrakt, hergestellt von der Morell gehörenden Firma Hamma, das zur allgemeinen Stärkung verabreicht wurde.
  46. Leopillen, Firma Leo-Werke, Indikation: Darmträgheit, akute und chronische Obstipation.
  47. Lugolsche Lösung, Firma Bykopharm, Jodhaltige Lösung, zum Pinseln und Gurgeln bei trockenem Rachenkatarrh, Angina, Ozaena.
  48. Luizym, Luitpold-Werk, München, Indikation: Verdauungsinsuffizienzen, Störung der Verdauungsvorgänge nach kohlehydratreicher, schwer verdaulicher und blähender Kost und andere Störungen fermentativer Verdauungsvorgänge. Präparat aus verschiedenen Verdauungsfermenten. Morell verschrieb Tabletten oder Dragées zur Einnahme nach den Mahlzeiten, um Hitlers Verdauungsbeschwerden und Meterorismus zubehandeln und um die vegetarische Diät bekömmlicher zu machen.
  49. Luminal, Luminaletten, Firma Bayer; Firma Merck, Indikation: Hartnäckige Schlaflosigkeit, spastische Zustände und Erregungszu-stände, Bluthochdruck, Angina pectoris, Migräne.
  50. Mitilax, Firma Diwag, Indikation: Chronische Verstopfung. Eine Emulsion aus Paraffinöl
  51. Mutaflor, Firma Hageda AG, Indikation: Chronische Colitiden, Dyspepsien, Magen- und Darmulkus, chronische Obstipation. Mit dieser Emulsion eines bestimmten Colibakterienstammes sollte Hitlers Intestinaltrakt besiedelt werden. Am ersten Tag wurde eine gelbe Kapsel eingenommen, am zweiten, dritten und vierten Tag jeweils eine roteKapsel und an den darauffolgenden Tagen zwei rote Kapseln.
  52. Nateina, Firma Hageda, Berlin, Indikation: Perorale Therapie der Hämophilie und aller Hämodystrophien. Blutstillendes Geheimpräparat, von Dr. Giesing nach dem Attentat im Juli 1944 verwendet; es erregte einige Aufmerksamkeit 1930 in der Medizin, weil es angeblich mit Erfolg bei den Blutern (Hæmophilen) der spanischen Dynastieverwendet wurde.
  53. Neo-Pyocyanase, Firma Südmedica, Indikation: Akute und chronische Entzündungen im Hals- Nasen- Ohrenbereich, in der Zahnheilkunde, Frauenheilkunde und bei Hautkrankheiten.
  54. Nitroglycerin, Firma Eggochemia, Wien, Indikation: Koronarsklerose und anginöseZustände. Nitroglycerintabletten und Esdesan-Tropfen hatte Morell hinterlassen,falls er bei einem Angina-pectoris-Anfall Hitlers nicht anwesend sein sollte.
  55. Obstinol, Firma Dr. Thiemann, Indikation: Akute und chronische Obstipation.
  56. Omnadin, Behringwerke, Leverkusen, Indikation: Akute fieberhafte Infektionskrankheiten. Omnadin war eine Mischung aus Eiweißstoffen, Lipoiden der Galle und tierischen Fetten, von denen man annahm, daß sie alle antigenen Eigenschaften besäßen. Sie wurden deshalb zu Beginn einer Infektion eingesetzt. Omnadin hatte gegenüberErkältungen eine beinahe spezifische Wirkung, und Morell zog es dem Ultraseptyl vor, weil es nicht toxisch war. Er applizierte es in Form intramuskulärer Injektionen (pro Dosis eine Ampulle von 2 ccm).
  57. Optalidon, Firma Sandoz, Nürnberg, Indikation: Gegen Schmerzen und zur Beruhigung
  58. Orchikrin, Firma Hamma, Olmütz, Indikation: Störungen im Bereich der Sexualfunktion, Prostatahypertrophie,Aktie vulgaris. Orchikrin war eine Kombination aller männlichen Sexualhormone. Es wurde in Form von Dragées sowie als intramuskuläre Injektionhergestellt. Seine Wirksamkeit sollte durch Zufügung der Extrakte von Hoden, Samenblase und Prostata junger Bullen noch erhöht werden. Kurt Mulli gab an,es zur Bekämpfung von Prostata-Krebs entwickelt zu haben. Morell behauptete gegenüber amerikanischen Fragestellern, es bei Hitler nur einoder zweimal verabreicht zu haben (gegen Müdigkeit bzw. Depression).
  59. Penicillin-Hamma, Ein antibiotisch fast unwirksames Präparat der Hamma GmbH. Morell hat diesesPräparat nur ein einziges Mal bei Hitler angewandt, und zwar wurde es als Puder am Abend des Bombenattentats vom 20. Juli 1944 auf eine Hautwunde der rechten Hand aufgetragen.
  60. Perubalsam, Beispielsweise enthalten in Salben, die zur Wundbehandlung, bei Verbrennungen und zurBehandlung von Rhagaden verwendet werden.
  61. Pervitin, Temmler-Werke, BerlinIndikation: Psychisches und kreislaufwirksames Stimulans bei leichter Ermüdbarkeit, Hypotonie, Depressionen in der Rekonvaleszenz.
  62. Profundol, Firma Promonta, Indikation. Schlafstörungen aller Art. Ein barbiturathaltiges Schlafmittel.
  63. Progynon B ol. (forte), Firma ScheringIndikation: Klimakterische Beschwerden, Menstruationsstörungen, sekundäre Amenorrhœ, allgemeine Regeneration. Eine Ampulle, intramuskulär injiziert,verbesserte die Zirkulation der Magenmuskulatur und verhinderte Spasmensowohl der Magenwände als auch der Blutgefäße.
  64. Prostakrin, Firma Hamma, OlmützIndikation. Prostatahypertrophie. Wie Orchikrin ein Hormonextrakt ausSamenblasen und Prostata. Dieses Präparat wurde in Form von Bohnen, Dragées und Ampullen hergestellt. Die Bohnen waren mit einer Zuckerschicht von 0,5 güberzogen. Morell wandte Prostakrin im Jahre 1943 für einen kurzen Zeitraumbei Hitler wegen depressiver Verstimmungen an.
  65. Prostrophanta, Firma Hamma, OlmützIndikation: Kardiotonikum. Ein Präparat, bestehend aus Strophantin und Traubenzucker.
  66. Pyrenol, Firma Gödecke, Indikation: Exspektorans und Sedativum bei Asthma, Pertussis, Influenza,rheumatischen Erkrankungen, Grippe und Fieberzuständen (besonders fürKinder).
  67. Quadro-NoxAsta, AktiengesellschaftIndikation: Schlaflosigkeit und Schlafstörungen jeder Ätiologie.
  68. Relaxol, Firma Sanophorm, Indikation: Leichte und schwere Verstopfung, Darmlähmung, Stoffwechselerkrankungen, Blutreinigung, Hämorrhoidalleiden, Fettsucht.Rizinus-ÖlIndikation: Abführmittel, wird heute in Form von Kapseln bei Obstipation, besonders bei akuter postoperativer Verstopfung, sowie bei Wurmkuren verwendet.
  69. Sango-Stop, Firma Turon, Indikation: Blutungen, Bluterbrechen, Thrombopenie, Hämophilie. Zur Blutungsprophylaxe und Verhütung von Nachblutungen bei Operationen.
  70. Scophedal, Firma Merck, Darmstadt, Indikation: Zur Schmerzbekämpfung, psychischen Beruhigung, Narkosevorbereitung. Unterliegt Betäubungsmittelgesetz.
  71. Septojod, Firma Diwag, Indikation: Bei septischen Erkrankungen und allen Erkrankungen bakterieller Natur. Jodlösung. Morell verabreichte Hitler Septojod gegen Infekte der oberen Luftwege. Man stellte sich vor, daß nach Einnahme des Präparates sich das freie Jod abspalten würde und an den enzündlichen Stellen eine desinfizierendeWirkung entfalten sollte. Außerdem erhoffte man sich eine Steigerung der Abwehrkräfte. Morell glaubte ferner, daß Septojod das Fortschreiten der Koronarsklerose verhindern könnte, außerdem verwendete er es gelegentlich anstelle des toxischen Ultraseptyl.
  72. Spasmopurin, Frankfurter Arzneimittelfabrik GmbH, Indikation: Asthma bronchiale, Asthma kardiale, Dysmenorrhœ. Ein gegen Gefäßspasmen wirksames Medikament.
  73. Strophantin, Firma BoehringerIndikation: Herzinsuffizienz. Ein reines, kristallisiertes Glykosid, das als sogenanntes Herztonikum ab August 1941 eingesetzt wurde, nachdem bei Hitler auf Grund des EKGs eine fortschreitende Koronarsklerose diagnostiziert worden war. Morell injizierte Strophantin jeweils über einen Zeitraum von 2–3 Wochen und wiederholte diese Behandlung später bei verschiedenen Gelegenheiten. Um die Strophantinkonzentration zu senken (und einen eventuellen Herzstillstand zuvermeiden), wurde Strophantin zusammen mit 10 ccm Traubenzuckerlösung injiziert (vergleiche Prostrophanta)
  74. Strophantose, Firma RhenaniaIndikation: Schwere Fälle von kardialer Insuffizienz, insbesondere bei schlechter Diurese, Angina pectoris.
  75. Suprarenin, Firma BayerIndikation: Zur Blutleere in der Lokalanästhesie, ferner bei Herz- und Gefäß-kollaps, Asthma, Magen- und Darmblutungen. Zur lokalen Blutstillung nach Blutegelbehandlung bei Hitler angewandt.
  76. Sympatol, Firma Boehringer, Indikation: Analeptikum, Kardiakum, Tonikum. Dieses Präparat wurde in den Jahren nach 1942 bei Hitler zur Regulierung der Herztätigkeit und zur Verbesserung der Gefäßinsuffizienz eingesetzt.
  77. Targesin, Goedecke & CoIndikation: Schleimhauterkrankungen jeder Art wie Gonorrhœ, Konjunktivitis, Cystitis, Gastritis.
  78. Tempidorm-Zäpfchen, Firma Palm, SchorndorfIndikation: Schlaflosigkeit und Schlafstörungen, Geisteskrankheiten, Neurasthenie, Melancholie.
  79. Testoviron, Firma Schering, Indikation: Impotenz, Unfruchtbarkeit, männliches Klimakterium; Zirkulationsstörungen, reduzierter Allgemeinzustand.
  80. Thrombo-Vetren, Firma Promonta, Indikation: Zur Thromboseprophylaxe und -therapie.
  81. Tibatin, Firma BayerIndikation: Streptokokkenerkrankungen, besonders otogene Meningitis, Infektionen derHarnwege, Staphylokokkeninfektionen.
  82. Tonophosphan, Firma Hoechst und Firma Bayer, Indikation: Psychische und physische Erschöpfungszustände, Anämie, Hypotonie, angioneurotischer Symptomenkomplex. Dieses in Form von Tabletten (0,1 g) oder Ampullen(1% bzw. 2%) hergestellte Pharmakon ist als Stimulans der glatten Muskulatur bekannt.
  83. Tonsillopan, Pan GmbH, MünchenIndikation: Mund- und Rachendesinfiziens.
  84. Traubenzucker, Österreichische Heilmittelstelle, Wien, 20%ige Traubenzuckerlösung; in der Zeit von 1937 bis zum Ende (1945) injizierte Morell Hitler täglich 10 ccm davon i.v., um ihm Kalorien zuzuführen.»Durch Traubenzucker-Injektionen sorgte ich für Starkerhaltung des Herzens und für eine gewisse Entwässerung des Systems.« (Karteikarte, 17. Dezember 1942)
  85. Trocken-Koli-Hamma, Ein Coli-Präparat von Prof. Laves (Universität Graz) in Kapselform, als Ersatz für Mutaflor eingesetzt, nachdem die Mutaflor-Lieferung stagniert hatte.
  86. Tussamag, Chemische Fabrik Preuß + TemmlerIndikation: Expectorans; akute und chronische Katarrhe der oberen Luftwege.
  87. Ultraseptyl, Sulfonamidpräparat; Hitler nahm davon 1 oder 2 Tabletten à 0,5 g nach jederMahlzeit mit Fruchtsaft oder Wasser ein; gegen Erkältungen usw. eingesetzt.
  88. Vitamultin, Hamma GmbH, OlmützIndikation: Infektionskrankheiten (Grippe, Tuberkulose, Rekonvaleszenz,Hypovitaminosen). Dieses Vitaminpräparat wurde in Form von Täfelchen und Ampullen hergestellt und als Tonikum in der Schwangerschaft sowie beigesteigerten körperlichen oder geistigen Leistungsansprüchen verwendet.
  89. Yatren, Firma BayerIndikation: Wundbehandlung, Anginen, Stomatitiden, Magen-Darm-Erkrankungen, Amœbenruhr.

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