Der Mauerfall vor 30 Jahren: Glücksfall – oder die größte Katastrophe der deutschen Gesamtgeschichte?


Wurden der Mauerfall von den Sowjets und der DDR inszeniert, um den Westen zu übernehmen?

Der Mauerfall 1989: Ich stand damals, am 9. November 1989, leibhaftig in der Innvalidenstraße und habe ihn mitverfolgt. Ich kann mich noch gut an den Kommentar eines US-Journlisten erinnnern, der direkt neben mir in die in die Kamera von CNN in einer Live-Übertragung davon sprach, dass er den Vietnamkrieg begleitet habe, in Chile während des Pinochet-Umsturzes war und die größten politischen Konflikherde der Welt kommentiert habe. Dass aber nichts an die weltgeschichtliche Bedeutung heranreiche wie das, was sich ganz aktuell vor seinen Augen abspielt:

Die halbe DDR war am Tag nach dem Mauerfall auf dem Weg nach Westdeutschland. “Wir kommen wieder”, war ihr Schlachtruf in Richtung Ostberlin

Nov. 10, 1989 file photo shows East German citizens applauded by West Berliners when they cross Checkpoint Charlie with their cars to visit West Berlin. Thousands of East Germans moved into West Berlin after the opening of the wall by East German government. Monday, Nov. 9, 2009 marks the 20th anniversary of the fall of the Berlin Wall.

Wir sahen, wie schweigende und gleichzeitig ungläubig um sich schauende DDR-Bürger einzeln, mit ihren Partnern oder mit ihren Familien an uns vorbeidefilierten. Begleitet vom ununterbochenem Applaus der Westberliner, von denn der eine oder andere seine Hemmung überwand und DDR-Bürger umarmte. Ich sah Tränen inden Augen der meisten DDRler – und Jubel bei den Berlinern, die die Ostdeutschen mit Rosen und Sekt willkommen hießen.

Gemeinhin wird dieses Ereignis als der glücklichste Tag der deutschen Geschichte bezeichnet.

Heute, 30 jahre später, wird diese Einschätzung nur noch vom politischen Deutschland geteilt und von jenen Bürgern, die linker Gesinnung sind. Denn spätestens seit der Machtergreifung Merkels vor 14 Jahren (in Wahrheit schon lange davor) begann sich das uns Westdeutschen bekannte Deutschland zu wandeln. Plötzlich war angeblicher Rassismus und Neonazismus das Tagesgespräch – und kaum einer ahnte, dass damals schon, am ersten Tag der Wiedervereinigung, der damalige Chef der SED-Nachfolgepartei “PDS”, der Jude Gregor Gysi, den “Kampf gegen Rechts” eröffnete.

Wurde Deutschland von der Stasi besiegt?

Wer die DDR nicht kennt wird keine Ahnung davon habenbn, dass die Stasi weltführend in der politischen Zerstezungs des Klassenfeindes war. Eine der größten Stasi-Abteilung war die der “Zersetzung des Gegners”. Und die Stasi war, wie die SED-Politiker, vom ersten Tag der Wiedervereinigung aktiv darin, ihre bestens eingespielten Zersetzungsmethoden dazu zu nutzen, um die große BRD der kleinen DDR einzuverleiben. Was ihr – nur Phantasten können dem widersprechen – mit ihrem genialen Coup, Merkel in dei CDU zu platzieren – am Ende auch gelang.

War die Wiedervereinigung ein “Glücksfall der Geschichte” – oder von der UDSSR/DDR geplant?

UDSSR und DDR waren 1989 finanziell am Ende. “Die DDR stand, wie die UDSSR, unmittelbar vor dem Staatsbankrott.“, titelte damals der noch nicht linksverseuchte MDR (Quelle). Und die ebenfalls noch halbwegs objektiv berichtende FAZ schrieb:

“Die Propaganda der SED hat die DDR zur zehntstärksten Industrienation der Welt hochstilisiert – aber die Realität sah ganz anders aus:

Im Herbst 1989 drohte nicht nur der politische, sondern auch der finanzielle Kollaps. In ihrer Hilflosigkeit wollte die DDR sich die Öffnung der Mauer vom Westen bezahlen lassen, um so den Staatsbankrott abzuwenden.”

https://www.faz.net/aktuell/politik/20-jahre-mauerfall/die-pleite-der-ddr-von-der-idee-die-mauer-zu-geld-zu-machen-1883645.html

War die Wiedervereinigung also doch ein Glücksfall, vornehmlich der Unfähigkeit der sozialistischen Warschauer-Pakt-Staaten geschuldet, ordentlich wirtschaften zu können? Dieser Auffassung entgegen steht die Aussage, dass in der Politk nichts zufällig geschieht:


“In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf dieser Weise geplant war.”

Franklin D. Roosevelt

Wer hat nun Recht? Jene, die von Zufall sprechen – oder jene, die der Meinung sind, dass alles in der Politik geplant sei? Antwort: Beide haben recht und unrecht zugleich.

Die Welt, ihre politischen und gesellschaftlichen Strömumngen, ihre Widersrüche und die Entscheidungen der politischen Fügher sind generell viel zu komplex, als dass sie bis ins kleinste Detail planbar wären. Vieles also geschieht tatsächlich nach dem Zufallsprinzip. Doch die wirklich Mächtigen der Welt sind klug und erfahren genug, diese Zufälle am Ende zu ihrem Vorteil auszunutzen. Politische Entscheider mögen historische Ereignisse planen. Aber sie können nicht garantieren, dass ihre Planung auch in ihrem Sinne ausgeht. Doch ungeplante historisch Ereignisse werden, dessen kann man gewiss sein, von den wahren Mächtigen unterwandert und in ihrem Sinn transformiert.

So in etwa dürfte dies im Fall der “Wiedervereinigung” gewesen sein. Die SED und KPDSU hatten zwischen dem Mauerfall am 9.11.1989 und der Unterzeichung der Wiedervereinigungs-Verträge am 3. Oktober 1990 genügend Zeit sich zu überlegen, wie sie aus dieser Katastrophe für den Kommunismus am Ende doch noch einen glorreichen Sieg machen können. Der relativ unbekannte Blog Lichtsprache (klingt esoterisch und wird daher von mir nur mit Vorbehalt zitiert), analysiert die Wiedervereinigung dennoch gänzlich unesoterisch und nüchtern wie folgt:

“Es ist traurig, aber wahr: Der Mauerfall beruht auf einer Lüge. Er war geplant und hatte nichts mit dem Volk zu tun. Auch der Mauerbau war bereits geplant.

Die Idee dazu kam von den USA; sie wurde entwickelt von dem US-Politiker James W. Fulbright. John F. Kennedy trug die Idee des Mauerbaus an Russland weiter, denn er hoffte, damit die Kubakrise lösen zu können. Dies beweisen NSA-Papiere. Daher hatte Ulbricht nicht gelogen, als er sagte, sie hätten nicht die Absicht, eine Mauer zu errichten. Die Absicht kam von den USA, im Verbund mit Russland.

Der Mauerfall 28 Jahre später folgte ebenfalls einem Plan der USA.

Die Rebellion der DDR-Bürger war zwar halbwegs echt, wurde aber gelenkt, was sogar Helmut Kohl heute zugibt. Und auch die  Montagsdemonstrationen wären sofort unterdrückt worden, hätte man sie nicht willkommen geheißen. Michail Gorbatschow war eine Marionette und wurde nur benutzt, denn die USA hatten vor, den gesamten Ostblock – und damit den Sozialismus – zusammenbrechen zu lassen, um über die Einführung des (oder Verführung zum) Kapitalismus an Geld zu kommen. Denn schon damals waren die USA an einem Punkt, wo ihr Bankensystem vor dem Zusammenbruch stand. Man wollte das FED-System für die nächsten 200 Jahre retten.

James Baker, der damals mit Michail Gorbatschow in Verhandlungen trat, übernahm die Wiedervereinigung und versprach Russland im Gegenzug, die NATO nicht nach Osten auszuweiten – ein Versprechen, das nicht eingehalten wurde und den eigentlichen Ursprung für die heutige Ukraine-Krise darstellt!”

Quelle: http://www.lichtsprache-online.com/hintergr%C3%BCnde-zu-weltereignissen/die-l%C3%BCgen-rund-um-den-mauerfall/

Lesen Sie in der Folge eine brillante Zusammenfassung von Peter Helmes über die Wiedervereinigung und seine mit zahlreichen Beispielen belegte Kritik am Unrechtsstaat DDR. Wenn Sie seine untenstehende Liste all dessen vergleichen, was damals in der DDR verboten war mit dem, was die SED-Nachfolgepartei Linkspartei heute auf ihrer politischen Agenda hat, werden Sie, sollte noch ein Funke Vernunft in ihnen bewahrt geblieben sein, zum Schluss kommen: Alle sogenanten sozialen und menschenrechtlichen Forderungen, die linke Parteien dort, wo sie noch nicht an der Macht sind, einfordern, werden von denselben Parteien, wenn sie die Macht erreicht haben, umgehend verboten.

Dass dies eine Mehrheit der Deutschen (und übrigen West-Europäer) nach 100 Jahren Sozialismus immern noch nicht begriffen haben, läßt einem an der menschlichen Spezies als angeblich vernunftbegabten Wesen nicht nur zweifeln, sondern verweifeln.

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30 Jahre Mauerfall
Ein „Fest für Deutschland“?

Von Peter Helmes, veröffentlicht am 3. November 2019

Eine etwas andere Würdigung

An „rechts“ mahnend erinnern, gilt als nationale Pflicht. An „links“ erinnern ist nicht nötig, da gibt´s nichts zu mahnen

Als franko- und italophiler Mensch bewundere ich seit meiner Jugend den Stolz unserer Nachbarn auf ihre Nation. Frankreich (französische Revolution) und Italien (Mussolini) haben wie viele Nationen dieser Welt jeweils ein schweres und blutbeladenes Erbe mit sich zu schleppen. Und was feiern sie an ihren Nationalfeiertagen: die „große Nation“.

„Für mich“, sagte einmal mein Freund aus Paris und dortiger Stadtteilbürgermeister, “für mich umfaßt eine wahre Erinnerungskultur den Umgang des einzelnen Bürgers und der gesamten Gesellschaft mit ihrer Vergangenheit und ihrer Geschichte – und mit der Höhen und Tiefen.“

Was wir nicht vergessen dürfen

Nach Jan Assmann (Kulturwissenschaftler Uni Heidelberg) wird mit der Erinnerungskultur an die eigene soziale Gruppe die Frage „was dürfen wir nicht vergessen?“ gestellt und beantwortet; insofern wirke Erinnerungskultur gemeinschaftsstiftend.

Erinnerungskultur ist nur möglich, wo die Vergangenheit durch Zeugnisse irgendwelcher Art präsent sei und wo diese eine charakteristische Differenz zur Gegenwart aufweise.

Erinnerungskultur ist also kein Selbstzweck, sondern will Gerechtigkeit sowie nationalen Frieden fördern – ist damit gleichsam ein wichtiger Beitrag für einen Frieden über die eigenen Landesgrenzen hinaus. Verantwortliche Bürger sind somit aufgefordert, sich an der Erinnerungsarbeit aktiv zu beteiligen, der Schuld und Versäumnisse zu gedenken und die Verantwortung dafür zu benennen, wo sie geschwiegen oder mitgemacht haben, statt sich dem Unrecht entgegenzustellen, damit sich Untaten nicht wiederholen.Den Opfern, die namenlos gemacht wurden, wird damit eine Stimme gegeben. Zugleich wird auch an Menschen erinnert, die protestiert haben gegen Unrecht und Unmenschlichkeit und dafür mit der Freiheit oder mit dem Leben bezahlen mußten.

Die Erinnerungskultur einer Nation ist letztlich die verbindliche Form des kollektiven Gedächtnisses

Konkret heißt dies:

Ohne Erinnerung keine Zukunft! Zum demokratischen Grundkonsens in Deutschland gehört demnach untrennbar die Aufarbeitung der NS-Terrorherrschaft genauso wie die der SED-Diktatur. Hierzu zählen auch die deutsche Kolonialgeschichte sowie positive Momente unserer Demokratiegeschichte.

Deutschland ist aufgrund seiner Geschichte besonders dafür verantwortlich, die Erinnerung an die Folgen von Diktatur und Gewaltherrschaft wachzuhalten. Dies ist Teil unseres nationalen Selbstverständnisses.

Wenn wir heute über Verantwortung nachdenken, wissen wir natürlich, daß wir hier und heute die Vergangenheit nicht selbst verschulden, sondern nur die Gegenwart – und über die wird erst in Zukunft gerichtet. Uns trifft trotzdem eine besondere Verantwortung: Wir schulden es den Opfern, alles daran zu setzen, daß Verbrechen wie diese nie wieder möglich sind. Das allererste Mittel hierzu ist die wachgehaltene Erinnerung.

Die Wirklichkeit unserer heutigen Erinnerungskultur ist erschreckend

Dank des unseligen Wirkens der ´68er wurde unsere Gesellschaft in den letzten vierzig Jahren – und wird das auch weiterhin – so unbarmherzig indoktriniert, daß Jüngere, die die Zeit davor nicht einmal vom Hörensagen kennen, zur Erkenntnis gelangen müssen, die Deutschen seien von Natur aus böse und Deutschland eine niederträchtige Nation. Es ist die Reduktion einer tausendjährigen großen Geschichte auf zwölf schlimme Jahre.

An der Aufrechterhaltung dieser staatlich mißbrauchten „Erinnerungs-Unkultur“ wirken nahezu alle „demokratischen“ Parteien mit und scheuen sich nicht einmal davor, zum Mittel einer Denunziations- und Kontrollbehörde maas-kahanischen Ursprungs zu greifen.

Da feiert der Geist der Stasi im – auch eben deshalb untergegangenen – Arbeiterparadies genauso fröhliche Urständ´ wie der Ungeist des „Dritten Reiches“ mit seinen Spitzel- und Foltermethoden.

Die neue „bürgerliche Freiheit“, die wir nach dem Zweiten Weltkrieg genießen durften, ist aber inzwischen an ihr Ende gelangt. Eben jene geistigen Umerzieher, die ihre gesamte „Bildung“ aus der „Frankfurter Schule“ bezogen haben und noch beziehen, treibt unsere Gesellschaft in Unruhe und Unfrieden. Hübsch säuberlich unterschieden werden die „politisch Korrekten“ (die „wahren Demokraten“) von den politisch Unkorrekten (den „Faschisten“), die sich dem Meinungszwang widersetzen.

Da nicht sein kann, was nicht sein darf, denkt sich die neue Meinungskaste fast täglich neue Umerziehungsmaßnahmen aus. So werden z. B. Adreßlisten unbotmäßiger Blogger und Journalisten eingerichtet (und ins Netz gestellt) oder wird mit hohen Geldstrafen bedroht – und sanktioniert – wer sich der neuen Führung nicht unterwirft.

Schüler, meist noch unreif, die Tragweiten ihres Handelns zu erkennen, werden gegen den nationalen Konsens aufgestachelt und zu Protesten verführt – zum Preis des Schulschwänzens. Lehrer, Professoren usw. werden boykottiert und/oder öffentlich angeprangert. Attentate auf sie werden verharmlost, während der Anrempler eines „Rechten“ gegen einen Linksfaschisten fast wie ein Mordversuch dargestellt wird.

Man könnte darüber hinweggehen, wenn nicht das gesellschaftliche Klima mehr und mehr so zerstört würde, daß diese unsere Gemeinschaft auseinanderbrechen und sich feindlich gegenüberstehen wird.

Wir haben unsere Kultur vergessen und wollen uns auch nicht erinnern

Erinnern dürfen wir uns inzwischen nur an die Untaten des III. Reiches. Kaum eine deutsche Stadt, in der nicht wenigstens 1 Mahnmal oder eine Gedenktafel an die Opfer des Nationalsozialismus bzw. des Faschismus erinnern.

An die Opfer des Internationalsozialismus darf man bald nicht mehr erinnern – als hätte es Mauertote, Stasi und Stacheldraht nie gegeben.

Die heutigen Internationalsozialisten geben sich als „Gutmenschen“, denen es gelungen ist, sich vom faschistischen Erbe unserer Nation selbst freizustellen, und denen es damit zu gelingen scheint, alle „Linken“ als Gutmenschen“ und alle Nicht-Linken als Neu-Faschisten hinzustellen.

Die neuen Konfliktlinien in der innerdeutschen Diskussion sind dementsprechend klar auszumachen. Es geht beispielsweise um die Erhaltung und Pflege bestehender Gedenkeinrichtungen. Bestand politischer Konsens ursprünglich gewiß darin, das bestehende Konzept für die historischen Gedenkstätten in Ost und West in Bezug auf die nationalsozialistischen wie auch die stalinistischen Gewaltopfer weiterzuentwickeln, ist heute der Konsens darüber zerbrochen.

Das Problem hat einen Namen: Relativierung

Was am NSDAP-Regime schlimm und verurteilenswert ist, verlangt – so das Ergebnis der Relativierung – andere Maßstäbe als die Bewertung des SED-Regimes.

So ist es nur konsequent, daß die Mahnmale des Dritten Reiches gepflegt, aber die Mahnmale an die Linksfaschisten der untergegangenen(?) DDR-Diktatur zunehmend geschleift werden.

Heute dient „die Mauer“ eher folkloristischen Zwecken denn als Mahnmal für den Unterdrückerstaat.

Bald werden die kommenden Generationen darüber nichts mehr erfahren.

Vor 30 Jahren ist die Mauer gefallen. Ein Fest für Deutschland!? Und alle feiern mit – die Linken, die Sozis, die Christdemokraten, die Grünen, die Kirchen, die Medien, die Bürger. Ein Fest für Deutschland? Alle waren schließlich immer für die Wiedervereinigung. Ein Hundsfott, der daran erinnert, daß die Diskussion im Westen längst in andere Fahrwasser geraten war:

Niemand will sich heute mehr erinnern, daß Sozis aller Schattierungen, allen voran ein gewisser Egon Bahr, Oskar Lafontaine und der liebe Gott der Sozialdemokraten, Willy Brandt, noch kurz vor dem Mauerfall vor der „Illusion Wiedervereinigung“ warnten und den „Realismus von zwei deutschen Staaten“ praktizierten. Kein Wort davon, daß „die Träume von der Wiedervereinigung“ bei den Grünen als längst überholt bezeichnet wurden. Und auch keine Notiz davon, daß selbst in den Unionsparteien diejenigen belächelt, ja verhöhnt wurden, die noch an die Einheit Deutschlands glaubten. (Auch der Autor dieses Artikels, der immer an die „Einheit der Nation“ glaubte, hat viel Spott darüber ertragen müssen.)

Heute – in einer völligen Verdrehung der Tatsachen – ist alles „rechtsradikal“, was der Erhaltung Deutschlands als „Vaterland“, eines gesunden Patriotismus, einer Verantwortung gegenüber dem Deutschen Volk, seiner tradierten Werte und seiner ethischen Identität und einer sozialverantwortungsbewußten Wirtschaftspolitik dient.

Die Linken – Gewinner des Mauerfalls

Die Linken feiern heute ungeniert mit, weil sie die größten Profiteure des Mauerfalls sind. Ohne sie und die Verbrechen ihrer Parteiväter hätte das Volk des Arbeiter- und Bauernstaates nicht in Scharen „rübergemacht“. Hier, im Westen, dürfen die Bonzen von einst die „Wohltaten des Kapitalismus“ genießen, aber weiterhin ihren alten Träumen nachhängen. Viele von ihnen, besonders in Führungspositionen, wurden von der westdeutschen Administration übernommen, ihre Renten können sie ungekürzt genießen.

Für „schämen“ ist da kein Raum. Kurz, feiern lassen sich alle. „Wir waren ja schließlich alle und immer für die Überwindung von Mauer und Stacheldraht.“ Ja, einigen gelang es tatsächlich, diese unmenschlichen Hürden zu überwinden: den „Ostzonen-Flüchtlingen“ (so heißen sie gesetzlich immer noch), den entrechteten Ausgewiesenen, den Freigekauften. Sie haben durch ihre Flucht, durch ihre Unterdrückung und durch ihre Existenzvernichtung Zeugnis ablegen können von der Unmenschlichkeit des Systems.

Unter Totalverlust von Hab und Gut, unter schmerzlicher Trennung von Familie, Freunden und Nachbarn haben Sie die Mauer überwunden und mußten hier, im freien Deutschland, sehen, wie sie zurechtkommen konnten. Während die Funktionäre dieses Systems nach der Wiedervereinigung bestens belohnt wurden, erhielten diese Flüchtlinge zum „Lohn“ eine Kürzung ihres Rentenanspruches – ohne Gesetzesgrundlage, ohne vorherige Information, ohne Behördenbescheid. Ausgeführt von Beamten im Sozialministerium, die früher in ähnlichen Positionen in mitteldeutschen Ministerien tätig waren.

Die, gegen die sie protestiert hatten und wegen derer sie unter Einsatz ihres Lebens die „DDR“ verlassen hatten, entschieden jetzt über ihre Renten. Mit dem Segen des Deutschen Bundestages. Ob ihnen nach feiern zumute ist, darf man füglich bezweifeln.

„Verstoß gegen die Grundsätze der Menschlichkeit“

Es ist schon tragisch, nein zynisch: Ihr Kampf gegen Willkür und Unrechtsstaat wurde mit Willkür und Unrecht beantwortet – und das alles unter dem Siegel des „Rechtsstaates“.

In Deutschland gibt es die gesetzliche Möglichkeit, Bürgern bei „Verstoß gegen die Grundsätze der Menschlichkeit“ z. B. die Rente zu kürzen. Ein ehemaliger Nazi-Funktionär klagt derzeit. Hat je jemand versucht, den Schergen des SED-Staates wegen „Verstoßes gegen die Grundsätze der Menschlichkeit“ die Rente zu kürzen? Da wirkt das Wort des stellv. Vorsitzenden der CDU/CSU- Fraktion, Vaatz, wie Hohn:

„Jenen, denen Freiheit wichtiger war als Geld und Gut, Heimat und die Nähe zu Freunden, ist viel zu verdanken. Ohne sie wäre uns die DDR erhalten geblieben“

Tagesspiegel 30.9.99). Grund zum Feiern?

Neue DDR-Verklärung

Wer und was den Untergang der „DDR“ eingeleitet hat, diese Geschichte hat viele Väter (und Mütter), auch unsere „Bürgerrechtler“ um Merkel und Gauck. Da wird die Geschichte verdreht, da wird tägliche DDR-Verklärung betrieben, da sehnt man sich nach den geradezu paradiesischen Zuständen im „anderen Teil Deutschlands“ zurück. Ostalgie!

Der „Tag des Mauerfalls“ sollte eigentlich ein angemessenes Gedenken an das SED-Unrechtsregime ermöglichen. Das gebietet vor allem der Respekt vor den Opfern des DDR-Regimes: die zahlreichen Toten an der Grenze und die ca. 150.000 Menschen, die aus politischen Gründen inhaftiert waren oder deren Kinder zwangsadoptiert wurden, sowie die rund 300.000 Flüchtlinge und Abgeschobenen.

Wir sind es den Opfern schuldig, die Erinnerung daran jederzeit wach zu halten, auch und gerade in Verantwortung für zukünftiges Handeln.

Die Menschen früher kämpften vor allem für mehr Meinungsfreiheit, weniger für mehr Geld. Heute kämpfen wir eher für mehr Geld – Sachwert schlägt ideellen Wert – und nehmen nicht wahr, daß unsere Meinungsbildung manipuliert wird.

Viele Bundesbürger waren nie in der DDR, konnten aber durch intensive Berichte in den Medien zumindest eine grobe Ahnung vom Leben im anderen Deutschland haben. Auch daß es da die Stasi gab, wußte man. Was aber dieser Geheimdienst, der ja auch Staatspolizei und Anklagebehörde in einem war, an Grauenhaftem angerichtet hat, das erfuhr die westliche Öffentlichkeit oft nur bruchstückweise – durch Berichte von Menschen, denen die Flucht gelungen war. Durch DDR-Bürger, die aus der Haft freigekauft wurden.

Dank beherzter Menschen, die in den letzten Atemzügen des DDR-Regimes die Stasi-Zentrale gestürmt und damit wahre Berge von Akten vor der Vernichtung bewahrt haben, können wir nun sehr oft bis ins kleinste Detail nachvollziehen, wie die Stasi gearbeitet hat. Aber wir lassen zu, daß ehemalige Stasi-Mitarbeiter noch heute in der „Gauck-Behörde“ die alten Akten sichten. Da wird der Bock zum Gärtner. Grund zum Feiern?

Erinnerung an die DDR hat folkloristische Züge

Wir erfahren, wie die Stasi verdeckt auch bei uns aktiv war. Und wir erkennen die Aufklärung über den monströsen Geheimdienst der DDR. Das zwingt uns, offen und engagiert für ein Staatssystem einzutreten, in dem flächendeckende und lückenlose Überwachung bis in den privatesten Winkel, in dem Bespitzelung und absolut inhumane Verfolgung von Andersdenkenden bis hin zur Existenzvernichtung nicht möglich sein sollte. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus:

Der Überwachungsstaat floriert, unterstützt von modernsten Techniken

Ich habe manchmal den Eindruck, daß die Erinnerung an die DDR – je länger ihr Ende zurückliegt – gerade bei uns, in den alten Bundesländern, fast schon folkloristische Züge annimmt. Wir sind gerührt, wenn ein stinkender Trabi-Oldtimer an uns vorbeiknattert. Wir amüsieren uns, wenn wir alte Bilder sehen, auf denen der Staatsratsvorsitzende Honecker dem großen Bruder Breschnew einen kaum enden wollenden Kuss auf die Lippen drückt. Wir erinnern uns an die Weihnachtspakete, die unsere Familien nach drüben geschickt haben – und an den Christstollen, der als Dankeschön zurückkam. Und oft wissen wir gar nicht, was wir entgegnen sollen, wenn uns jemand sagt, daß in der DDR ja nicht alles schlecht war.

Ein Unrechtsstaat

Versuchen wir wenigstens, uns ein klares Bild von der DDR zu machen:

– Ein System, das nur scheinbar alle in Ruhe ließ, die klaglos mitgemacht haben.

– Ein System, das rücksichtslos gegen den leisesten Widerspruch vorgegangen ist.

– Ein System, das gnadenlos gegen alle war, die offen sagten, was ihnen am sogenannten Arbeiter- und Bauernstaat nicht gefiel.

– Ein System, das klare Züge von Verfolgungswahn gezeigt hat.

– Ein System, das seinen eigenen Bürgerinnen und Bürgern nicht über den Weg getraut hat.

– Ein System, das das Wort „demokratisch“ wie zum Hohn in seinem Staatsnamen geführt hat.

Erinnern wir uns stets daran, was ein Unrechtssystem anrichtet! Das ist die Lehre aus dem Mauerfall.

Am Tage des Mauerfalls dürfen wir das Wort vom „Unrechtsstaat“ frei benutzen, auch wenn gerade in diesen Tagen (siehe Thüringen) manche versuchen, sich daran vorbeizudrücken. Diese Wahrheit aber müssen die Funktionäre ertragen: Die DDR war ein Unrechtsstaat! Jedes, aber auch wirklich jedes „Recht“, das es in diesem System gab, konnte verbogen, geleugnet, mißbraucht werden oder existierte erst gar nicht. Zu jeder Zeit und ohne jede wirkliche einklagbare Begründung. Was kann es mehr an Unrecht geben?

Manche versuchen, die Erinnerung an die DDR auf einen Level mit der Erinnerung an den ohne Zweifel politisch indoktrinierten Alltag in der DDR oder gar an „Fit“ und „Rotkäppchen-Sekt“ zu stellen. Das ist eine unzulässige Verharmlosung und wird dem menschenverachtenden Umgang mit den Häftlingen der Stasi nicht gerecht. Das Leiden der Betroffenen wird damit bagatellisiert und marginalisiert.

„Aufstand der Anständigen“ – ein Hohn

Da wirkt es wie ein Hohn, nein, da ist es offene Verhöhnung, wenn ausgerechnet die Vorsitzende der SED-Linkspartei, Katja Kipping, einen neuen „Aufstand der Anständigen“ forderte, wenn es um die Krawalle bei der Demonstration „Hooligans gegen Salafisten“ in Köln oder anderswo geht, für die sie die AfD mitverantwortlich macht.

„Solange Hooligans in Nadelstreifen wie die aus der AfD das politische Klima mit rechten und ausländerfeindlichen Parolen vergiften, muß man sich nicht wundern, wenn sich rechte Gewaltbanden ermutigt fühlen“,

sagte Kipping der Neuen Osnabrücker Zeitung.

„Es brauche nun ein Bündnis über die Parteigrenzen hinweg, „das sich nicht nur der rechten Gewalt, sondern auch dem demagogischen Gift der AfD entgegenstellt“,

forderte die Linken-Chefin. Gefragt sei ein neuer „Aufstand der Anständigen“.

Diesen „Aufstand der Anständigen“ müßte es heute gegen das Auftreten der Linkspartei geben.

Frau Kipping, den echten „Aufstand der Anständigen“ gab es vor 30 Jahren, als mit Menschen Ihres Schlages abgerechnet wurde. Wer erlaubt Ihnen die Frechheit, heute von „Anständigen“ zu reden, wenn viele in Ihrer Partei sich nicht einmal zu den Untaten des einstigen Unterdrückungsregimes bekennen wollen?

30 Jahre Mauerfall? Und die Linke fordert schon wieder ein neues Deutschland.

Ist das Sankt-Martins-Fest eine Zumutung für Muslime und muß aus Schulen und Kindergärten verschwinden? Diese Forderung erhob tatsächlich die NRW-Linke. Der Vorsitzende der Linkspartei in NRW bezeichnete das Fest in der „Rheinischen Post“ als diskriminierend für den muslimischen Kulturkreis (Die Welt 7.11.14). 30 Jahre Mauerfall – ein Fest?

Der bevormundete Bürger – Die „BRD“ als eine „DDR light“

Die Entwicklung unseres Landes, 30 Jahre nach dem Mauerfall, muß beängstigen. Linke erobern das Land. Die DDR feiert fröhliche Urstände. Der (sozialistische) Auftrag lautet unüberhörbar: „Von der Wiege bis zur Bahre – der bevormundete Mensch!“

Der Staat wird alles richten – und tötet damit jede individuelle Initiative. Erziehung und Bildung, Krankenversicherung und Rente – der Staat macht´s. Auch 30 Jahre Mauerfall haben nichts daran geändert. Linker Mehltau legt sich übers Land. Uns wird vorgeschrieben, was wir zu tun und zu lassen haben.

Linke haben unser Land ergriffen

Die Altkader und deren Erben verschweigen systematisch die ungeheuren Verbrechen in der Vergangenheit, die im Namen des Sozialismus begangen wurden. Der Sozialismus ist – nach dem Islam – die zweitgenozidärste Ideologie der Menschheitsgeschichte (Hans Meiser: “Völkermorde vom Altertums bis zur Gegenwart”). Binnen eines einzigen Jahrhunderts haben Sozialisten ein wahres Massaker angerichtet. Über 130 Millionen Menschen mußten dort, wo der Sozialismus herrschte oder um seine Macht rang, ihr Leben lassen.

Kein Wort davon seitens unserer deutschen Sozialisten, die – ob in Gestalt der Linkspartei, der Grünen, der Gewerkschaftsfunktionäre oder weiter Teil der SPD – ihre täglichen Ablenkungsmanöver, den “Kampf gegen rechts”, führen, der in Wirklichkeit ein Kampf gegen Meinungsfreiheit, gegen Kritik an Linken, gegen die politische Mitte als Ganzes ist.

Erfolgreiches Täuschungsmanöver

Wo Linke an die Macht kommen, verbieten sie sofort das, für das sie bislang gekämpft haben und dafür Massen gewinnen konnten. Gut festzumachen an den Usancen im untergegangenen Pankower „Arbeiter- und Bauern-Paradies“:

In der DDR war z. B. Folgendes verboten:

1. Schwulenverherrlichung
2. Massenimmigration
3. Multikulti
4. Dauerndes Bleiberecht für Gastarbeiter
(inklusive des Rechts für Gastarbeiter, dort Kinder zu bekommen und Familien zu gründen. Vietnamesinnen, die als Gastarbeiterinnen Kinder bekamen, wurden umgehend zurückgeschickt.)
5. Bildung von Interessenvertretungen von Gastarbeitern
6. Einführung der Islamischen Religion als Glaubensgemeinschaft und anderer bisher nicht in der DDR existierender Glaubensgemeinschaften und Kulte
7. Freimaurerei
8. Organisierter Feminismus
9. „Frankfurter Schule“
10. Gender Mainstreaming
11. Frühsexualisierung der Jugendlichen
12. Kindesmißbrauch
13. Freies Publizieren (ein Autor dufte nur veröffentlichen, wenn er Mitglied des DDR-Schriftstellerverbandes war, und Journalist sein, wenn er Mitglied des DDR-Journalistenverbandes war).
14. Freies Reisen in demokratische Länder für alle Bürger, die keine staatliche Reisekadererlaubnis bekamen (diese erhielten nur besonders staatshörige Personen wie z. B. Frau Merkel oder Herr Gauck).
15. Nichtstaatliche Kindergärten
16. „Linke Gruppierungen“ außerhalb der staatlich kontrollierten und zugelassenen wie FDJ, Junge Pioniere und so weiter.

Das also soll „links“ sein? Das gelobte Land, in dem bald Multikulti-Deutsche die „alten“ Deutschen ablösen. Ist das der Weg in die Freiheit, den sich die ehemaligen „Brüder und Schwestern drüben“ gewünscht hatten? Auch diese bitteren Wahrheiten gehören zum „Fest des Mauerfalls“.

Lassen Sie uns ´mal innehalten und fragen: In welches Land sind die Flüchtlinge, die Abgeschobenen, die Freigekauften gekommen?

Die Diktatur, die sie überwunden glaubten, lebt in Teilen wieder auf und funktioniert nach denselben Herrschafts- (und Mißwirtschafts-)Regeln in unserem Land, von dem viele noch glauben, es sei ein demokratisches. Doch de facto haben Linke längst die Macht. Sie beherrschen unangefochten die veröffentlichte Meinung und damit das Denken und Wahlverhalten eines Großteils der Deutschen, sie haben die Macht, jeden – und wie nun auch der letzte Deutsche begriffen hat, selbst Bundespräsidenten, Ministerpräsidenten – und sowieso jeden sonstigen Spitzenpolitiker, der virtuellen Guillotine anheimzugeben und zu vernichten.

So belügen Linke uns Deutsche über ihre wahren Absichten. Und sie haben die absolute, die unumschränkte Informationshoheit. Sie definieren, welche Nachrichten wo, wann und in welcher Interpretation geliefert werden. Es gilt dabei sicherzustellen, daß der Souverän, der scheinbare und längst entmachtete Herrscher jeder funktionierenden Demokratie, in die gewünschte Richtung gelenkt wird. Diesen Souverän betrügen und belügen sie mit Hilfe der Medien, die – ebenfalls überwiegend links ausgerichtet – sich mit der Politik verbündet haben.

Was ist heute Deutschland?

Ich war mit Begeisterung CDU-Mitglied. Heute nicht mehr. Die Partei hat mir vieles geschenkt, viele schöne Träume z. B. von Frieden, von einem geeinten Europa, von einem freien, sozialverantworteten Markt und vor allem den Traum von der Wiedervereinigung unseres Volkes. Ich durfte zur Verwirklichung vieler Träume mithelfen, wohl wissend, daß ein Traum sich nicht von heute auf morgen erfüllt, sondern daß man einen langen Atem und einen eisernen Willen dazu benötigt.

Ich zweifle, ob die CDU diesen Willen heute noch hat.

Die Deutschen haben 30 Jahre nach der sogenannten Wiedervereinigung noch immer nicht zueinandergefunden, die ehemaligen deutschen Ostgebiete haben wir „abgehakt“, Europa ist von einer Einheit meilenweit entfernt, Frieden gibt es nicht, und der Markt unserer „Sozialen Markt-Wirtschaft“ ist weder sozial noch frei. Die „Kräfte des Marktes“ sind durch tausende Vorschriften, Verordnungen und Gesetze so eingeschnürt, daß sie sich nicht entfalten können, große Konzerne fressen nahezu unkontrolliert die mittelständischen Unternehmen und nehmen ihnen die Luft zum Atmen. Innovative Kräfte verlassen das Land, weil sie in anderen Staaten freier forschen und entwickeln können. Sprache und Bildung unseres Landes vergammeln und verkommen. Und ich sehe nicht, wie die CDU ihren Anspruch auf das „C“ in ihrem Namen noch rechtfertigen kann.

Die Zukunft unserer Nation schaut düster aus. Der bürgerliche Konsens bröckelt, weil wir in einem Trunkenheitstaumel unser Land „für alle“ öffnen, also auch für die Feinde unserer Gesellschaft, die zunehmend den öffentlichen Diskurs erobern. Die großen Kirchen versagen und katzbuckeln vor einem „Glauben“, der Feuer und Schwert predigt und überall da, wo er herrscht, tiefe Blutspuren gräbt.

Karl Marx lebt

30 Jahre Mauerfall – und Karl Marx lebt. Brave Bürger der „DDR“ haben gegen den Arbeiter- und Bauernstaat demonstriert. Sie haben sich gegen Karl Marx gewandt – und haben Karl Marx bekommen. Nach ihm sind nach wie vor unzählige Straßen und Plätze benannt, und überall stehen Denkmäler. Seinen Kritikern wurden in diesem „neuen, wiedervereinigten Deutschland“ keine Denkmäler errichtet, keine Plätze nach ihnen benannt.

Um nicht mißverstanden zu werden: Der Fall der Mauer war ein epochales Ereignis, ein Geschenk für unsere Nation. Aber nur die wenigsten, die sich nun den Verdienstorden ans Revers heften, waren die wirklichen Helden dieses historischen Vorganges. Über die wahren Helden spricht man nicht – die Mauertoten, die Flüchtlinge, die Häftlinge. Stattdessen wächst eine neue DDR-Verklärung heran, die den Opfern Hohn spricht.

Ja, 30 Jahre Mauerfall – ein Fest für Deutschland? Eher ein Grund innezuhalten.

Quelle:
https://conservo.wordpress.com/2019/11/03/30-jahre-mauerfall-ein-fest-fuer-deutschland/

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Seit Jahren arbeite ich meist unentgeltlich an der Aufklärung über die Islamisierung unseres Landes und Europas. Für meine Vorträge bei Parteien nehme ich prinzipiell kein Honorar: niemand soll mir nachsagen, dass ich im Dienste einer Partei stehe. Ich bin radikal unabhängig und nicht parteigebunden. Doch das hat seinen Preis: meine finanziellen Reserven sind nun aufgebraucht. Ich bin daher für jeden Betrag, ob klein oder größer, dankbar, den Sie spenden. Sie unterstützen damit meine Arbeit an der Aufklärung über die Islamisierung und meinen Kampf gegen das politische Establishment unseres Landes.
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