Neue Enthüllung im Mordfall Lübcke: Ist der Mörder ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes?


Der Verfassungsschützer Andreas Temme war bei sechs der neun NSU-Morde in unmittelbarer (!) Nähe des Tatortes

So schnell kann der Staat gar nicht mehr vertuschen, wie neue Enthüllungen an die Öffentlichkeit gelangen. Nun erfahren wir, dass Ermittlungsunterlagen des Polizeipräsidiums Mittelfranken den früheren Verfassungsschützer Andreas Temme belasten, der ohnehin schon skandalös in den NSU-Fall verwickelt war. Das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) beruft sich dabei auf einen alten Aktenvermerk. (Quelle). Offiziell jedoch wird der “Rechtsextremist” Stephan Ernst als dringend tatverdächtig gehandelt:

“Der Mordfall Walter Lübcke ereignete sich am 2. Juni 2019 in Istha bei Kassel: Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke (CDU) wurde vor seinem Wohnhaus mit einem Pistolenschuss aus nächster Nähe in den Kopf getötet. Als dringend tatverdächtig wurde am 15. Juni 2019 der hessische Rechtsextremist Stephan Ernst festgenommen. Am 25. Juni legte er ein Geständnis ab, das er am 2. Juli widerrief. “

https://de.wikipedia.org/wiki/Mordfall_Walter_L%C3%BCbcke

So lautet der erste Abschnitt in der NWO-Desinformations-Enzyklopädie Wikipedia – um anschließend (in einem der längsten Wikipedia-Artikel) der AfD die Mitschuld an der Ermordung Lübckes zuzuschieben.

So weit, so schlecht. Was Wikipedia aber völlig unterschlägt ist, dass der frühere Verfassungsschützer Andreas Temme ins Fadenkreuz der Ermittler als möglicher Tatverdächtiger beim Mordfall Lübcke geraten ist. Offenbar konnte das Merkelsystem diese Nachricht nicht so weit unterdrücken, dass sie nicht doch ans Tageslicht kam. Denn die Ermittlungen haben derart brisante Ergebnisse zur Verwicklung des “Verfassungsschützer”* Temme gebracht, dass sie selbst vom Systemmedium FAZ thematisiert wurden:

Hessens Verfassungsschutz hat offenkundig bei der Bewertung des mutmaßlichen Mörders des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke versagt. Stephan E. war einst eine der zentralen Figuren in der gewaltbereiten rechtsradikalen Szene in Kassel, später galt er dann als „abgekühlt“. 2015 wurde daher seine Akte gesperrt, ebenso wie jene seines ebenfalls rechtsradikalen Unterstützers Markus H.

Beides beruhte im Nachhinein auf Fehleinschätzungen mit möglicherweise tödlichen Folgen: 2016 soll E. versucht haben, einen Asylbewerber zu erstechen, im Juni dieses Jahres soll er – mit Unterstützung durch H. – Lübcke auf dessen Terrasse erschossen haben.

Zu der Fehleinschätzung könnte, wie nun bekannt wurde, auch Andreas Temme beigetragen haben.

Das ist jener frühere Mitarbeiter des Verfassungsschutzes, der rein zufällig just zum Tatzeitpunkt am Tatort gewesen sein soll, als der „Nationalsozialistische Untergrund“ 2006 in Kassel mordete.

FAZ vom 18.10.2019: Immer wieder Temme
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/mordfall-luebcke-und-nsu-immer-wieder-temme-16440141.html

* Das offizielle Logo des Bundesverfassungsschutzes (links) lautet:
“Demokratie schützen”. (im roten Schild).

Doch wen schützt der Verfassungsschutz eigentlich? Die Verfassung vor ihren Bedrohern, oder die Bedroher aus den Reihen der Altparteien vor der Verfassung?

Die FAZ weiter:

“In der an Abgründen reichen Geschichte rund um den damaligen Mord ist das Kapitel über Temme eines der dunkelsten.

Ein großer Teil des mehr als tausend Seiten starken Abschlussberichts des hessischen NSU-Untersuchungsausschusses, in dem den Behörden „Versagen“ vorgeworfen wird, beleuchtet Temmes Rolle. Zentrale Fragen bleiben dabei unbeantwortet”.

ebda.

Doch das ist eine starke Untertreibung der wahren Tiefe dieses Abgrunds: Denn selbst DIE ZEIT und die linke JUNGE WELT halten es für möglich, dass zumindest einer der NSU-Morde vom Verfassungsschützer Temme begangen wurde:

«Hat ein Verfassungsschützer einen der NSU-Morde begangen?»,

untertitelte Die Zeit am 5. Juli 2012 eine Recherche über den Tod von Halit Yozgat. (Quelle). Und die linke Tageszeitung Junge Welt schlussfolgert daraus:


«Wenn die Zeit-Autoren recht haben, wenn nicht Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt die Mörder Halit Yozgats sind, sondern Andreas Temme, dann müsste die Geschichte des NSU ganz neu geschrieben werden»

https://www.compact-online.de/luebcke-mord-nsu-und-ex-verfassungsschuetzer-temme-gibt-es-weitere-verbindungen/

Denn auch als Halit Yozgat – eines der “NSU” zugeschobenen Opfer – durch zwei Schüsse in den Kopf aus kurzer Distanz in seinem Internetcafé 2006 ermordet wurde, war Temme wohl anwesend.

Auch im Merkeldeutschland regiert längs der “Tiefe Staat”

Dass weder dies noch die aufgekommene Vermutung, dass Temme von diesem Mord gewusst haben muss (wenn er nicht selbst der Täter war) “bewiesen” werden konnte – das verwundert niemanden, der die Verstrickungen des Merkelstaats in so ungeheuerliche Vorfälle wie das Berliner Weihnachtsmarkt-Massaker (bei dem das LKA NRW verstrickt war), der nicht minder ungeheuerlichen Lüge der Bundesregierung zur angeblichen Ausländerhetze beim Mordfall in Chemnitz (wegen der Aufdeckung dieser Lüge wurde der Chef des Verfassungsschutzes Maaßen entlassen) und der unfasslichen, auf 120 Jahre festgelegten Sperrung der NSU-Akten (diese dürfen erst im Jahr 2134 (!) geöffnet werden) Bescheid weiß. Fakt ist:

Der deutsche Staat ist schon längst kein Schützer von Recht und Ordnung, sondern im Gegenteil zum bedrohlichsten Gefährder des Rechtsstaats mutiert.

So verwundert auch nicht, dass Temme bei den damaligen Ermittlungen zeitweise als Tatverdächtiger geführt wurde. Bei der Durchsuchung seiner Wohnräume wurden zahlreiche Waffen sowie Nazi-Literatur sichergestellt. Die Ermittler wollten damals auch die V-Leute vernehmen, die Temme führte. Doch der damalige Innenminister und spätere Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) verfügte, alle V-Leute für die Vernehmung zu sperren. Mit einem der V-Männer Temmes soll E. Medienberichten zufolge gut bekannt gewesen sein.

Temme wurde ins Regierungspräsidium Kassel befördert. Zufall?

Und nicht minder interessant ist, dass Temme dann seit 2007 nicht mehr im Dienst des Verfassungsschutzes stand – sondern stattdessen just in das Regierungspräsidium Kassel versetzt, das Lübcke ab 2009 und bis zu seinem Tod führte. (Quelle). Zufall? Wohl kaum. Denn es ist bewährte Praxis, Zeugen eines Staatsverbrechens, sofern diese beim Staat angestellt waren, nicht zu verurteilen, sondern nach oben zu befördern. Damit ist halbwegs sichergestellt, dass diese Staatsbediensteten nichts ausplaudern, was sie dann täten, wenn man sie bestrafen würde. Was vom NSU-Prozess im Gedächtnis haften wird, sind geschredderte Akten, vernachlässigte Hinweise, lückenhafte Berichte – die die Frage nach Versagen oder Vorsatz aufwerfen.

Folgende Fakten und Fragen bleiben zum Mordfall Lübcke bis heute ungeklärt:

1. Wurde Lübcke “geopfert”, weil er auspacken wollte?
2. Wurde er ermordet, weil er als Mitwisser im “Kassel-Sumpf” beseitigt werden mußte?
3. Fest steht, dass der als Tatverdächtiger in Frage kommende Temme ein Untergebener von Lübcke war und damit sehr wahrscheinlich Zugang zu dessen Haus hatte, ohne sich verdächtig zu machen.
4. Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) musste einräumen, dass Temme mit dem mutmaßlichen Lübcke-Mörder Stephan E. vor 2006 „dienstlich befasst“ war. (Quelle)
5. Wenn der “Verfassungsschutz” die Lübcke-Akte für Ermittler sperrt, dann stinkt das gehörig nach Schwefel…
6. Denn wenn das ganze Haus Lübckes aufgrund seiner politischen Tätigkeit mit den besten Video-Überwachungssystemen ausgestattet war, könnte man doch jede Person sehen, welche das Grundstück betreten hat.
7. Wenn also der “Neonazi” Stefan E. tatsächlich der Täter wäre, gäbe es einen überzeugenden Beweis.
8. Wenn man diesen also vorenthält, dann riecht es wiederum nach Schwefel…
9. Viel wahrscheinlicher ist, dass die Überwachungsvideos den angeblichen Täter E. entlastet, doch den mutmaßlichen Täter (Temmes) so schwer belasten haben, dass die Aufzeichnungen “verschwanden”.
10. Autoren der WELT erzwangen per Gericht Auskunft darüber, was über den mutmaßlichen Lübcke-Attentäter Stephan Ernst in einem Bericht des hessischen Verfassungsschutzes steht, der ursprünglich 120 Jahre lang geheim bleiben sollte, weil er den NSU-Fall und den V-Mann-Führer Temme berührt, der zur Tatzeit im Internet-Café eines NSU-Mordes zugegen war.
11. Ergebnis: Stephan wird im Abschlussbericht zur Aktenprüfung von 2013 an 11 Stellen genannt. Das ist auffällig viel, wenn man bedenkt, dass Stephan angeblich seit Ewigkeiten nichts mehr mit der Szene zu tun hatte. (Quelle)
12. Auch zum Mord am Internetcafe-Besitzer Halit Yozgat – eines der “NSU” zugeschobenen Opfer – steht fest: Temme war an jenem 6. April 2006 am Tatort gewesen.
13. Strittig ist nur, ob er das Internetcafé ein paar Sekunden, maximal zwei Minuten, vor den Schüssen verlassen hat oder zu diesem Zeitpunkt noch da war.
14. Dass er überhaupt vor Ort war, hatte sich erst durch polizeiliche Ermittlungen ergeben.
15. Temme hatte dies en bedeutsamen Punkt den Ermittlern nicht mitgeteilt.
16. Im Verhör behauptete er, er habe – womöglich, während Yozgat im durch eine offene Tür verbundenen Nebenraum erschossen wurde – auf einem Erotik-Portal geflirtet.
17. Es gibt keine polizeiliche Verifizierung dieser Angaben – was von IT-Forensikern problemlos hätte erstellt werden können. Warum nicht?
18. Temme gestand, auch den Präsidenten der Kasseler Hells Angels zu kennen.
19. Solche Gangs stehen unter Verdacht, hessischen Neonazis Waffen besorgt zu haben. In den USA stellte sich heraus, dass die Bundespolizei FBI u.a. die Hells Angels stark infiltriert hatte. (Quelle)
20. Ein Mitarbeiter einer Kasseler Sicherheitsfirma namens Jürgen S. sagte aus, er habe Temme gekannt: Beide hätten in Kreisen von Motorrad-Gangs verkehrt und Schießübungen gemacht.
21. “Jürgen” schoss mit einem Revolver der brasilianischen Marke „Rossi, Modell 27, Kaliber 38 Spezial, also exakt jenem Waffentyp, mit der dreizehn Jahre später Lübcke erschossen wurde. (Quelle)
22. Der Ex-Geheimdienstler Temme will weder die Schüsse noch das sterbende Opfer wahrgenommen haben. (Quelle)
23. Der Verdacht gegen den Beamten schien sich weiter zu erhärten, als sich herausstellte, dass er auch mit weiteren NSU-Bluttaten in auffälliger Verbindung steht:
24. Nach Bild-Informationen ergab ein Bewegungsprofil der Polizei über Temme:
25. “Der Agent war bei sechs der neun Morde in der Nähe des Tatortes» (Quelle)

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