“Wir brauchen Sie nicht mehr!” Der Kabarettist Sieber zur Situation der Deutschen


Der Kabarettist Christoph Sieber mit Wahrheiten über Deutschland im Jahr 2012, die ihn heute ins Gefängnis brächten

Schon mal was von Christoph Sieber gehört? Ich kannte ihn nur von ein paar Comdeys, wo er als Kabarettist teilnahm. Genauer: Sein Gesicht kannte ich. Aber nicht seinen Namen (Entschuldigung, Herr Sieber). Dabei hätte ich ihn kennen müssen. Allein wegen des folgenden, nur 110-sekündigen Beitrags dieses Kabarettisten, der, mit bierernster Mine, dem Publikum erklärt, wie “die da oben” Politik machen gegen “uns da unten”.

Und er spielt einen von denen da oben. So überzeugend und so treffsicher, dass man sich fragt, warum er dies im Fernsehen überhaupt hatte sagen dürfen. Ein Blick auf das Datum verrät, warum: Der im 3Sat gesendete Beitrag erschien im Jahr 2012. Also vor 8 Jahren. Zwischen damals und heute liegen – wie einige wache Deutsche längst wissen – Welten, was die Meinungsfreiheit anbelangt, die in Deutschland, durch Merkel und ihrem damaligen Justiz- und heutigen Außenminister Heiko Maas (dem “unfähigsten Außenminister, den Deutschand je hatte “(s.hier)) faktisch abgeschafft wurde.

Meinungsfreiheit, ein Grundrecht – ein per definitionem jedem Menschen mit seiner Geburt mitgegebenes, von niemandem zu gewährendes oder zu nehmendes Recht (“Ewigkeitsgarantie”) – wurde von der Merkel-Clique, wie die übrigen Grundrechte, mit tausend kleinen und illegalen Extragesetzen wie eine Salami zerschnitten. Übrig blieb nur Meinungsfreiheit für Merkel-Isten, also für jene, die Merkels Politik des Völkermords an den Deutschen mittragen und gutheißen.

Worin sich das heutige Gesamtdeutschland von der damaligen, in Wahrheit nie untergegangenen DDR, in nichts mehr unterscheidet.

Denn auch die DDR hatte ihre Meinungsfreiheit: Nämlich die Freiheit, das zu wiederholen, was der Staatsratsvorsitzende und die Staatsmedien vorgegeben hatten. Jenseits dieser engen Grenzen galt jede andere Meinungsäußerung als Staatsverrat, als Zersetzung des “Arbeiter- und Bauernstaats” und, wenn jemand Pech hatte, gar als Hochverrat. Worauf ihm die Todesstrafe drohte, die die DDR auch nach ihrer offiziellen Abschaffung durch Honecker (Juli 1987) heimlich fortführte.

Halten wir also fest: Was Sie in der Folge in dem kurzen, spannenden Beitrag Siebers zu hören bekommen, das können sie heute nicht mehr hören. Nirgendwo mehr. Selbst das linke, die Vergrünung Deutschlands mittragende und stets großspurig auftretende Satireblatt “Titanic” – jenes in der noch halbwegs freien Zeit der Bonner Republik über alles meist jenseits des Zulässigen lästernde Schmierenblatt der APO – hält nun untertänigst seinen Mund angesichts des wohl auch von der “Titanic” erhofften Endes der Meinungsfreiheit.

Niemand schreibt darüber: Weder die ehemaligen Weltklasse-Medien wie ZEIT, Süddeutsche, FAZ, SPIEGEL – und weit und breit sehe ich keinen einzigen linken Intellektuellen, der damals zu Zeiten der APO, die Bonner Republik der systematischen Meinungsunterdrückung bezichtigte und gegenwärtig, sofern er noch lebt, die völlige Abschaffung dieser in der Berliner Republik auch nur mit einer Zeile kritisiert.

Kandidaten mit Gewicht hätten wir da schon noch.


Da wäre etwa ein Hans-Magnus Enzensberger, führender Kopf der APO und der 68-er (bei ihm suchten Ulrike Meinhof und Andreas Baader hätten 1970 nach der Baader-Befreiung Unterschlupf), der immer noch lebt und heute die Gelegenheit hätte, seine damaligen Fehler wiedergutzumachen. Enzensberger, der als einer der brillantesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts gilt, hätte nichts zu befürchten: Niemand, weder die ZEIT, noch der Spiegel, und schon gar nicht die Staatsmacht würden es wagen, diesen Mann anzugreifen. Enzensberger war Herausgeber des in Studentenkreisen vielgelesenen “Kursbuchs” – einer deutschen Kulturzeitschrift, die 1965 von ihm in Zusammenarbeit mit Karl Markus Michel gegründet wurde und zunächst im Suhrkamp Verlag erschien. Das Kursbuch wurde zu den wichtigsten Organen der 68er Außerparlamentarischen Oppositions- und Studentenbewegung (APO) gezählt.

Und wir hätten da noch einen weiteren lebenden Kandidaten, der heute, angesichts des evidenten Zerfalls aller aufklärerischen Werte, sich noch einmal seiner ehemaligen Größe besinnen und entsprechend reagieren könnte: Der heute 85-jährige Jürgen Habermas, bekannt als Vordenker und Einpeitscher der APO und zentrale Gestalt der Frankfurter Schule, hochgeehrt von der SPD und mit zahllosen Preisen dekoriert, gehörte 1961 zu den Gründern der „Sozialistischen Förder-Gesellschaft der Freunde, Förderer und ehemaligen Mitgieder des SDS“. Als Mitautor von „Student und Politik“ von 1961 und als Verfasser von „Technik und Wissenschaft als Ideologie“ von 1968 wie von „Protestbewegung und Hochschulreform“ aus dem Jahr 1969 nahm er wie mit seinen früheren theoretischen Schriften auf marxistischer Grundlage großen Einfluß auf die Studentenrevolte zur Zerstörung der deutschen Universität durch Demokratisierung und Sozialisierung.*

* Rolf Kosiek: Die Frankfurter Schule und ihre zersetzenden Auswirkungen – Grabert/Hohenrain-Verlag 2001 ISBN 978-3891800614

Habermas hatte “erkannt”:

„Das einzige Protestpotential, das sich durch erkennbare Interessen auf die neue Konfliktzone richtet, entsteht vorerst unter bestimmten Gruppen von Studenten und Schülern.“

Jürgen Habermas, 1968, S. 98

(1) Kursbuch 1, Juni 1965, Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1965. Im Impressum steht: „Verantwortlich für den Inhalt: Hans Magnus Enzensberger. Redaktion: Karl Markus Michel.“

Auch von Habermas hört man nur eines: völliges Schweigen angesichts der Mutierung der Bonner Republik in eine Linksdiktatur. Dieses Schweigen des doch sonst so beredten Philosophen darf getrost als seine Zustimmung zum Völkermord an den Deutschen gewertet werden.

Wie die 68er Deutschland zerstörten. Eine Satire

Genug der Theorie. Zum Schluss dürfen sich meine Leser den beißenden Beitrag des Kabarettisten Christoph Siebert anhören, der, in der ihm typischen ernst-lakonischen Sprache, die Zustände schon zu einem Zeitpunkt beschriebt, als sich diese nur für geübte Augen am Horizont abzuzeichnen begannen.

Das Video ist nicht mehr auffindbar, da sehr wahrscheinlich gelöscht. Daher habe ich weder dessen Quelle noch den Titel des Auftritts von Siebert. Ich erhielt das Video von einem meiner Leser zugespielt. Hören sie nun selbst:

“Darf ich ihnen was sagen? Ganz unter uns?

Wir brauchen Sie nicht mehr”

Satirebeitrag von Christoph Sieber
zur faktischen Versklavung der Deutschen

Christoph Sieber , 2012 in 3Sat
Videodauer: 110 Sekunden
Hinweis: Das obige Video ist unlöschbar. Es befindet sich auf meinem Server als Kopie.

Nachtrag: Wie ich eingangs schon erwähnte, könnte ein Sieber diesen Beitrag heute nicht mehr bringen. Aber er würde ihn auch nicht mehr bringen. Denn Sieber hat sich, wie Dieter Nuhr, dafür entscheiden, sich dem medialen Strom anzuschließen und Teil des Deutschen-Vernichtungs-Systems zu werden.

Sein Auftrag: Dampf beim Publikum ablassen, damit der Kessel nicht explodiert. Das macht er so gut, dass er von Rotgrün mit Preisen geradezu überhäuft wurde. Relotius läßt grüßen….

Wie ich immer wieder betone: Nichts ist, wie es scheint.

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