Die wahre Ostergeschichte zum Tode Jesu – und wie sie mit unserer gegenwärtigen Politik in Verbindung steht


Von Michael Mannheimer, 16. April 2021

Der Schauprozess gegen Jesus fand nicht vor einem römischen Gericht statt, sondern vor dem jüdischen Obergericht “Sanhedrin”

Fast alle Christen glauben zu wissen, dass Jesus durch den römischen Statthalter in Palästina, Pontius Pilatus, in den Kreuzestod geschickt würde . Doch das ist bis heute eine unausrottbare Geschichtsfälschung. Folgt man den Aussagen im Neuen Testament, dann waren die Sympathien von Pilatus eindeutig auf Seiten dieses außergewöhnlichen Angeklagten, der sich Jesus von Nazareth nannte und sich als der Sohn Gottes ausgab. Mit dem Hinweis “Ecce homo(“Siehe, welche ein Mensch”) stellte nach Darstellung des Johannesevangeliums der römische Statthalter Pontius Pilatus dem Volk den gefolterten, in purpurnem Gewand gekleideten und mit einer Dornenkrone gekrönten Gefangenen Jesus von Nazaret vor, weil er keinen Grund für dessen Verurteilung sieht. Doch die jüdische Führung forderte die Kreuzigung Jesu (Joh 19,4–6), den sie wegen seines Anspruchs, der Gesandte ihres Gottes Jehova zu sein, und wegen seiner Kritik an weiten Teilen des Judentums, das er für eine Religion Satans hielt, abgrundtief hasste. Und dies (wir werden es in zukünftigen Publikationen von mir noch sehen) stellvertretend im Christentums bis heute hasst.

Es war der bis heute einflussreiche Sanhedrin – der Sanhedrin oder Hohe Rat war und ist die oberste jüdische religiöse und politische Instanz und gleichzeitig das oberste Gericht des orthodoxen Judentums – der Pontius Pilatus (PP) mit der Drohung erpreßte, sie, die obersten Priester der Juden, würden dem Kaiser in Rom (Cäsar) einen Brief senden des Inhalts, dass er, PP, es dulden würde, dass sich ein Mensch als Sohn Gottes ausgab und damit über Cäsar erheben würde. Was eine glatte Lüge war. Denn Jesus sagte mehrfach, dass sein Reich “nicht von dieser Welt” sei.

Was seit langem nicht mehr öffentlich gesagt werden durfte, ohne sich des Vorwurfs des Antisemitismus auszusetzen – der heimtückischsten Waffe, die sich eine Ideologie je ersonnen hat, um sich gegen jedwede, auch noch so berechtigte Kritik zu schützen und die Kritiker zum Abschaum der Menschheit erklärt – und was nur von unerschrockenen Aufklärern ausgesprochen wurde, wird jetzt hochoffiziell bestätigt:

“Der Schauprozess gegen Jesus fand nicht vor einem römischen Gericht statt, sondern vor dem jüdischen Obergericht.

Und die Kreuzigung Jesu Christi ist das Ergebnis des Schauprozesses vor diesem jüdischen Obergericht.”

Publishers Weekly, 31/1/2007

So steht es zwar auch in den Evangelien. Aber seit der “Heilige Stuhl” von der obersten Rabbinatskaste fast vollständig gekapert wurde, gelang es den Talmud-Funktionären, die römisch-katholische Kirche eine gefälschte Religionsgeschichte lehren zu lassen.

Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-64) behaupten die Päpste, die Pharisäer hätten nichts mit der Ermordung des christlichen Erlösers zu tun: Die Römer seien es gewesen. Diese talmudtreuen Päpste werden daher auch “Päpste des Satans”, weil Jesus Christus die Judenführungen als die “Kinder des Teufels” brandmarkt. Was an der Princeton Universität auf publizistischer Ebene geschieht, kann man nur mit einem tektonischen Beben beschreiben. Ein bislang von Haß geprägtes und mit brutaler Verfolgungsgewalt aufgezwungenes Religions- und Geschichtsbild wird von einer unangreifbaren Wissenschaftsinstitution, der Princeton Universität, sozusagen mit einem Hieb zerschlagen. In einer Buchbesprechung zu Peter Schäfers Werk “Jesus im Talmud”* heißt es.

“Das im Talmud verbreitete Bild von Jesus überschüttet die christlichen Lehren mit Spott. Der Talmud macht sich über die jungfräuliche Geburt Jesu Christi ebenso lustig wie über seine Wiedergeburt. …
Der Autor nennt die Talmud-Angriffe auf die Christenheit verheerend.”

Publishers Weekly, 31/1/2007

* Peter Schäfer: Jesus im Talmud, Mohr Siebeck Verlag, Tübingen 2007, ISBN 9783161494628, kartoniert, 325 Seiten,


Das Magazin wandte sich daher mit folgender Frage an Peter Schäfer: “Man fragt sich, wenn das Buch “Jesus im Talmud” herauskommt, was die Konsequenzen für die jüdisch-christliche Zusammenarbeit sein werden.” Schäfers Antwort:

“Ich möchte ganz bestimmt nicht den jüdisch-christlichen Dialog beschädigen. Doch Dialog braucht Ehrlichkeit, und ich versuche, ehrlich zu sein.”

Publishers Weekly, 31/1/2007
Global Fire / National Journal, zitiert in: http://www.publishersweekly.com/index.asp?layout=articlePrint&articleID=CA6411679

Lesen Sie in der Folge die wahre Ostergeschichte, wie sie weder im christlichen Religionsunterricht, noch von den Kanzeln der Kirchen und schon gar nicht von den linken Einheitsmedien dargestellt wird.

Anm.: Manche Zwischenüberschriften wurden, der Verständlichkeit halber, von mir leicht verändert. Vergleichen Sie dazu das Original. Auch die Grafiken wurden von MM eingefügt.


Kaiphas: Der Hohe Priester der Juden,
der Jesus verurteilte

Jesus vor dem Hohepriester Kaiphas

Im November 1990 machte man etwa einen Kilometer südlich der Jerusalemer Altstadt bei Arbeiten an einem Park und einer Straße eine erstaunliche Entdeckung. Zufällig beschädigte eine Baumaschine den oberen Teil einer alten Grabkammer. Die Gegend wurde vom ersten Jahrhundert v. u. Z. bis zum ersten Jahrhundert u. Z. als großer Friedhof genutzt. Interessant war, was man in der Kammer entdeckte. Sie enthielt 12 Miniatursärge, so genannte Ossarien, in die die Gebeine Verstorbener gelegt wurden, nachdem sich deren Fleisch in einem Grab nach etwa einem Jahr zersetzt hatte. Eines der Ossarien ist aufwendig verziert und gehört zu den schönsten, die je gefunden wurden. Es ist an der Seite mit einem Namen versehen: Yehosef bar Caiapha (Joseph, Sohn des Kaiphas). Man nimmt an, dass es sich um den Sarg des Hohen Priesters handelt, der die wichtigste Gerichtsverhandlung leitete, die je abgehalten wurde — die Verhandlung gegen Jesus Christus. Der jüdische Geschichtsschreiber Josephus bezeichnet diesen Hohen Priester als „Joseph, der auch Kaiaphas hiess“. In der Bibel wird er einfach Kaiphas genannt. Warum sollten wir uns für ihn interessieren? Warum hat er Jesus verurteilt?

Familie und Ausbildung von Kaiphas

Kaiphas heiratete die Tochter von Annas, einem Hohen Priester (Johannes 18:13). Die Heirat war wahrscheinlich schon Jahre im Voraus von den Familien der beiden ausgehandelt worden, weil sie an einer vorteilhaften Verbindung interessiert waren. Vorher mussten sie Ahnentafeln genau untersuchen, um die priesterliche Abstammung zu gewährleisten. Die zwei Familien waren anscheinend wohlhabend und gehörten der Oberschicht an. Sie hatten wohl größere Besitztümer in Jerusalem, aus denen sie ihren Reichtum bezogen. Annas wollte zweifellos, dass sein künftiger Schwiegersohn sein politischer Verbündeter wird. Wahrscheinlich gehörten sowohl Annas als auch Kaiphas der einflussreichen Sekte der Sadduzäer an (Apostelgeschichte 5:17). Als Mitglied einer geachteten Priesterfamilie erhielt Kaiphas anscheinend eine Ausbildung in den Hebräischen Schriften und deren Auslegung. Mit 20 Jahren begann er mit dem Tempeldienst. Wie alt Kaiphas war, als er Hoher Priester wurde, ist allerdings unbekannt.

Die Hohen Priester der Juden und die Oberpriester

Ursprünglich erbte der Sohn eines Hohen Priesters dieses Amt und blieb bis zu seinem Tod in dieser Stellung. Im zweiten Jahrhundert v. u. Z. eigneten sich allerdings die Hasmonäer widerrechtlich das Amt des Hohen Priesters an.* Herodes der Große setzte Hohe Priester ein und ab, was unterstreicht, dass er die eigentliche Autorität hinter diesem Amt war. Römische Statthalter in Judäa gingen ähnlich vor. So entstand die Klasse, die in der Bibel als „Oberpriester“ bezeichnet wird (Matthäus 26:3, 4). Zu ihr gehörten neben Kaiphas auch Annas und andere ehemalige Hohe Priester, die abgesetzt worden waren, aber ihren Titel behalten hatten. Auch deren nähere Angehörigen wurden zu dieser Klasse gezählt. Die Römer überließen die alltäglichen Verwaltungsaufgaben in Judäa der jüdischen Oberschicht, zu der auch die Oberpriester gehörten. So benötigte Rom nur wenige Soldaten, um die Provinz zu kontrollieren und Steuern einzunehmen. Rom erwartete von der jüdischen Elite, dass sie für Recht und Ordnung sorgte und sich für die römischen Interessen einsetzte. Die jüdischen Führer ärgerten sich über die römische Vorherrschaft und waren bei den Statthaltern nicht gerade beliebt. Doch da beiden Seiten an einer stabilen Regierung gelegen war, erkannten sie die Notwendigkeit zusammenzuarbeiten.

In den Tagen des Kaiphas war der Hohe Priester gleichzeitig auch der politische Führer der Juden. Annas wurde im Jahr 6 oder 7 u. Z. vom römischen Statthalter Quirinius von Syrien zum Hohen Priester ernannt. Gier, Vetternwirtschaft, Unterdrückung und Gewalt sollen nach der rabbinischen Tradition unter den Familien der jüdischen Oberschicht an der Tagesordnung gewesen sein. Eine Autorin vermutet, dass Annas als Hoher Priester dafür sorgte, dass sein Schwiegersohn „zügig die Karriereleiter im Tempeldienst erklimmen konnte; je mehr Verantwortung Kaiphas hatte, desto nützlicher war er schließlich für Annas“. Valerius Gratus, Statthalter von Judäa, enthob Annas um 15 u. Z. seines Amtes. Die drei folgenden Hohen Priester, zu denen auch ein Sohn des Annas gehörte, waren nur kurz im Amt. Kaiphas wurde um 18 u. Z. Hoher Priester. Pontius Pilatus, der 26 u. Z. zum Statthalter von Judäa ernannt wurde, ließ ihn während seiner zehnjährigen Regierungszeit im Amt. Kaiphas war zu der Zeit Hoher Priester, als Jesus und seine ersten Jünger ihren Dienst durchführten. Er war jedoch ein Gegner der christlichen Botschaft.

Juden:
Furcht vor Jesus und Furcht vor Rom

Für Kaiphas war Jesus ein gefährlicher Aufwiegler. Jesus lehnte es ab, wie die Oberschicht die Sabbatgesetze auslegte, und trieb die Verkäufer und Geldwechsler aus dem Tempel, die diesen, wie er sagte, zu einer „Räuberhöhle“ gemacht hatten (Lukas 19:45, 46). Einige Historiker sind der Ansicht, dass die Tempelmärkte der Familie des Annas gehörten, was ein weiterer Grund dafür sein könnte, warum Kaiphas Jesus zum Schweigen bringen wollte. Als die Oberpriester Beamte sandten, die Jesus gefangen nehmen sollten, waren diese von seinen Worten so ergriffen, dass sie unverrichteter Dinge wieder zurückkehrten (Johannes 2:13-17; 5:1-16; 7:14-49)

Beachten wir, was geschah, als die jüdische Elite erfuhr, dass Jesus Lazarus auferweckt hatte. Im Johannesevangelium heißt es:

„Die Oberpriester und die Pharisäer [versammelten] den Sanhedrin und begannen zu sagen: ‚Was sollen wir tun, denn dieser Mensch tut viele Zeichen? Wenn wir ihn so gewähren lassen, werden sie alle an ihn glauben, und die Römer werden kommen und sowohl unsere Stätte als auch unsere Nation wegnehmen‘ “

Johannes 11:47, 48

Der Sanhedrin hatte Angst, Jesus würde die Autorität der religiösen Führung untergraben und die öffentliche Ordnung stören, für die sie vor Pilatus verantwortlich war. Jede Volksbewegung, die die Römer für aufrührerisch gehalten hätten, hätte zu deren Einmischung in jüdische Angelegenheiten führen können — etwas, was der Sanhedrin unter allen Umständen verhindern wollte. Kaiphas übte keinen Glauben an Jesus aus, obwohl er dessen machtvolle Taten nicht leugnen konnte. Er war vielmehr auf die eigene Stellung und Autorität bedacht. Wie hätte er die Auferweckung des Lazarus je akzeptieren können? Als Sadduzäer glaubte Kaiphas nicht an die Auferstehung (Apostelgeschichte 23:8). Folgende Worte, die Kaiphas an andere Mitglieder der Oberschicht richtete, lassen erkennen, wie boshaft er war:

„Ihr bedenkt nicht, dass es zu eurem Nutzen ist, dass ein einziger Mensch zugunsten des Volkes sterbe und nicht die ganze Nation vernichtet werde.“

Kaiphas, der Hohepriester der Juden, zur Begründung, warum Jesus getötet werden müsse

In dem Bericht heißt es weiter: „Das sagte er jedoch nicht von sich selbst aus; sondern weil er jenes Jahr Hoher Priester war, prophezeite er, dass Jesus dazu bestimmt war, für die Nation zu sterben und nicht für die Nation allein, sondern damit er auch die zerstreuten Kinder Gottes in eins versammle. Darum hielten sie von jenem Tag an Rat, um ihn [Jesus] zu töten“ (Johannes 11:49-53). Kaiphas verstand nicht, was er eigentlich sagte. Er prophezeite in seiner Eigenschaft als Hoher Priester. Der Tod Jesu war nützlich — aber nicht nur für die Juden. Durch Jesu Loskaufsopfer haben alle Menschen die Möglichkeit, von der Sklaverei der Sünde und des Todes befreit zu werden.

Die jüdischen Oberpriester:

Ein tödliches Komplott gegen den Gründer des Christentums

Die jüdischen Oberpriester und älteren Männer kamen im Hof des Kaiphas zusammen, um zu beraten, wie sie Jesus gefangen nehmen und töten könnten. Der Hohe Priester war vermutlich auch daran beteiligt, die Belohnung für Judas Iskariot für dessen Verrat an Jesus festzulegen (Matthäus 26:3, 4, 14, 15). Um die bösen Absichten des Kaiphas zu verwirklichen, sollte aber nicht nur Jesus sterben.

„Die Oberpriester nun hielten Rat, um auch Lazarus zu töten, weil viele von den Juden seinetwegen . . . an Jesus glaubten.“

Johannes 12:10, 11


Zu dem Pöbel, der Jesus festnehmen sollte,
gehörte Malchus, ein Sklave des Kaiphas

Zunächst führte man den Gefangenen zu Annas, der ihn befragte. Nachdem Kaiphas die älteren Männer der Juden für eine ungesetzliche nächtliche Gerichtsverhandlung einberufen hatte, wurde Jesus zu ihm geführt (Matthäus 26:57; Johannes 18:10, 13, 19-24).

Erst zu Annas, dann zu Kaiphas:
Kaiphas zerreißt seine Obergewänder; andere verspotten Jesus und schlagen ihn

Die falschen Zeugen sagten nicht übereinstimmend gegen Jesus aus. Doch Kaiphas ließ sich seinen Plan nicht durchkreuzen. Der Hohe Priester wusste, wie seine Mitverschwörer über selbst ernannte Messiasse dachten. Daher wollte er von Jesus wissen, ob er diesen Titel für sich beanspruchte. In seiner Erwiderung sagte Jesus, seine Ankläger würden ihn

„zur Rechten der Macht sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen“. In vorgetäuschter Frömmigkeit „zerriss der Hohe Priester seine äußeren Kleider und sprach: ‚Er hat gelästert! Wozu brauchen wir weiter Zeugen?‘ 

Der Sanhedrin fällte das Todesurteil (Matthäus 26:64-66).

Hinrichtungen mussten
von den Römern genehmigt werden

Christus vor Pilatus, Gemälde von Mihály von Munkácsy, 1881

Wahrscheinlich brachte Kaiphas den Fall vor Pilatus, da er der Vermittler zwischen den Römern und den Juden war. Als Pilatus Jesus freilassen wollte, war er ziemlich sicher unter den Oberpriestern, die riefen:

„An den Pfahl mit ihm! An den Pfahl mit ihm!“

Johannes 19:4-6

Vermutlich hatte Kaiphas die Volksmenge dazu aufgewiegelt, sich lautstark für die Befreiung eines Mörders einzusetzen statt für Jesus. Er erklärte auch heuchlerisch mit den anderen Oberpriestern:

„Wir haben keinen König außer Cäsar!“

Johannes 19:15; Markus 15:7-11

Kaiphas verwarf die Beweise für Jesu Auferstehung. Er leistete Petrus, Johannes und später Stephanus Widerstand. Kaiphas bevollmächtigte auch Saulus, jeden Christen festzunehmen, den er in Damaskus finden würde (Matthäus 28:11-13; Apostelgeschichte 4:1-17; 6:8 bis 7:60; 9:1, 2). Doch um 36 u. Z. wurde Kaiphas von Vitellius, dem römischen Statthalter von Syrien, abgesetzt.

Jüdische Schriften stellen die Familie des Kaiphas in ein ungünstiges Licht. Im babylonischen Talmud heißt es beispielsweise:

„Weh mir vor dem Hause Elchanan [Annas], weh mir vor ihrem Getuschel“,

das heißt deren Verleumdungen. Diese Klage soll sich auf „geheime Zusammenkünfte, bei denen bedrückende Maßnahmen beschlossen wurden“, beziehen. Kaiphas hätte als Hoher Priester den Juden helfen können, Jesus als den Messias anzunehmen. Doch wegen seines Machthungers verurteilte er Jesus. Sein Widerstand endete wohl erst, als er starb und ins Grab gelegt wurde. Der Bericht über sein Verhalten lehrt uns, dass man nach dem Tod nicht nur Gebeine hinterlässt.

Quelle:
https://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/2006043#h=1

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Nachtrag

Von Michael Mannheimer

Berliner Antisemitismusbeauftragter:
Ostern als Wurzel des christlichen Antisemitismus

Samuel Salzborn bei seinem Amtsantritt im August 2020
Meine Frage an ihn: “Wie hätten die Juden reagiert, wenn Christen damals den jüdischen Messias zuerst hätten grausam foltern und dann ans Kreuz nageln ließen?”

Im aktuellen taz-Artikel vom 2. 4. 2021 durfte sich Berlins Antisemitismusbeauftragter Samuel Salzborn über “Ostern als Wurzel des christlichen Antisemitismus und tradierte antijüdische Ressentiments” beklagen. Womit Salzborn in der Tradition seiner jüdischen Vorgänger und Gründer des Bolschewismus steht, Opfer zu Tätern und Täter zu Opfern zu machen. Ich will auf dieses unsägliche interview nicht näher eingehen. Jeder kann die Aussagen dieses “Experten” selbst nachlesen. Die Art des taz-Interview mit dem Antisemitismus-Beauftragten zeigt, dass die “taz” ein reines politisches Propagandablatt ist, dem jede kritische journalistische Distanz zum Interviewten und jede historische Kenntnis zur Rolle der Juden fehlt. So wird weder die Rolle der Juden in der UdSSR thematisiert, die, obwohl in der Bevölkerung nur eine Minderheit darstellend, bis zu 85 Prozent der Abgeordneten in der sowjetischen Duma* stellten und von dort die Massenmorde Stalins an kommunistischen Abweichlern und Kritikern unterstützten, ferner den Völkermord an den ukrainischen Bauern vorantrieben (Holodomor). Noch wird ihre führende Rolle bei der Einrichtung der Gulags in der UdSSR eingegangen, wo Millionen sowjetische Bürger unter unsäglichen Bedingungen ums Leben kamen. Nahezu alle Gulag Chefs waren im übrigen Juden. Die taz steht fraglos auf einer Stufe mit der sowjetischen Prawda oder Beijing Ribao, dem Zentralorgan Maos.

* „Die erste Sowjetregierung bestand zu 80 bis 85 Prozent aus Juden.“ Quelle: Ansprache des Präsidenten Rußlands am 13. Juni 2013 im Moskauer „Jewish Museum and Tolerance Center“: Putin: First Soviet government was mostly Jewish, The Times of Israel, 19. Juni 2013

Der Historiker Mark Weber fragt sich zu Recht.

“Dennoch müssen wir immer wieder an die sechs Millionen Juden erinnert werden, die angeblich im Zweiten Weltkrieg im Holocaust gestorben sind. In fast jedem westlichen Land gibt es sogar Holocaust-Gedenkstätten, die Millionen von Dollar für die Juden einbringen.

Wo sind die Gedenkstätten für die 40 Millionen Russen, die die Juden getötet haben?

http://www.searchforthetruth.co.uk/bolshevik-revolution

Wo bleiben kritische Fragen der taz bezüglich des jüdischen Herrenrasse-Gedankens, wie er zigfach im Talmud steht (etwa: „Der Nichtjude und die Nichtjüdin sind verunreinigend, Schabbat 83a) und von niemand Geringerem als dem damaligen israelischen Premierminister Begin wie folgt formuliert wurde?

„Unsere Rasse ist die Herrenrasse. Wir Juden sind heilige Götter auf diesem Planeten. Wir unterscheiden uns von den niederen Rassen so, wie diese sich von den Insekten unterscheiden.

Tatsächlich sind verglichen mit unserer Rasse andere Rassen Bestien und Tiere, Vieh bestenfalls. Andere Rassen werden als menschliche Exkremente betrachtet. Unsere Bestimmung ist es, über die niederen Rassen zu herrschen. Unser Königreich auf Erden wird von unserem Führer mit einem Eisenstab beherrscht. Die Massen werden unsere Füße lecken und als unsere Sklaven dienen”.

Menachem Begin, Premierminister Israels, in einer Rede vor der Knesset, zitiert in Amnon Kapeliouk, „Begin and the ,Beasts’”, New Statesman, 25. Juni 1982.

Nicht erst seit Hitler, wie uns eine völlig korrupte Geschichtsschreibung Glauben machen will, sondern schon Jahrhunderte davor galt und gilt bis heute das Christentum (als Religion) und Deutschland (als Land) als der Erzfeind der Juden. So äußerte sich schon 1924 der Rabbi Lewish Brown über die Christen wie folgt.

“Wir werden mit den Gentils (Christen) das gleiche machen wie die Kommunisten in Russland mit ihrem Volk.”

Rabbi Lewish Brown in “How Odd of God”, NY 1924

Und der englische Journalist Douglas Lancelot Reed (geb. 11. März 1895 in London; gest. 26. August 1976 in Durban) schreibt zum religiösen Hass des Talmud und der Feindschaft der Juden gegen Deutschland in seinem 1985 erschienenen Hauptwerk: “Der Streit um Zion” wie folgt:

“Die einzige Religion, die den Hass predigt, ist diejenige der Anhänger von Thora und Talmud in den von der Revolution beherrschten Gebieten, in Palästina sowie in den zionistischen Hochburgen der westlichen Hauptstädte. Kein abendländischer Mensch würde sich je so äußern wie jener Zionistenführer, der im Mai 1953 bei einem jüdischen Treffen in Johannesburg folgendes von sich gab:

„Der Bestie, die Deutschland genannt wird, dürfen wir niemals trauen. Den Deutschen darf nie vergeben werden und die Juden haben jeden Kontakt und Umgang mit den Deutschen strikt zu vermeiden.“”

Douglas Reed: “Der Streit um Zion”,
https://horst-koch.de/streit-um-zion-4-d-reed/

Fazit

Die “taz”, gegründet vom wegen “Unterstützung einer terroristischen Vereinigung” rechtskräftig verurteilten RAF-Anwalt Christian Stroebele, steht an der Spitze der die Deutschen, das Christentum und das Abendland hassenden Medien. Trotz ihrer geringen Auflage wurden taz -Autoren in den zurückliegenden Jahrzehnten regelmäßig direkt in die Leitungsfunktionen der damals konservativen Weltklasse-Medien wie FAZ, Süddeutsche Zeitung, die Zeit berufen und befinden sich heute in nahezu allen Redaktionen der Fernsehsender, einschließlich der Öffentlich-Rechtlichen. Dort haben sie die Zersetzungsarbeit der Achtundsechziger in den führenden deutschen Medien fortgesetzt und vollendet. Die “taz” ist für Deutschland das, was die “New York Times” für die USA ist: Ein Leitmedium, was den Hass gegen Weiße, gegen das Christentum und das Abendland anbelangt. Beide – taz und NYT, sind islamophil, judäophil und zionistisch. Beide befürworten die Massenmigration von Moslems in die Länder der Weißen, beide sind für eine Rassenvermischung – die ebenfalls nur für Weiße gilt, aber unter keinen Umständen von Juden übernommen werden darf:

“Misch-Ehen sind für Juden eine Verdammnis, weil dadurch das jüdische Gesetz verletzt wird und somit die Zukunft der jüdischen Mission in Gefahr gerät.”

Jewish Chronicle 23.1.1998

Die “taz” ist das Zentralorgan der deutschen Linken, die sich in der neobolschewistischen Partei die Grünen gesammelt haben. Alle Untersuchungen ergaben, dass es vor allem Lehrer, Sozialpädagogen, Ärzte und Journalisten sind, die zu den TAZ-Abonnenten zählen.

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Trotz aller Widrigkeiten, trotz des Überlebenskampfes des deutschen Volks und “dank” Corona, der meisten anderen Völker dieser Welt, trotz des Verrats der beiden Kirchen an ihren Gläubigen – oder vielleicht gerade wegen all dem zuvor Genannten – wünsche ich allen meinen Lesern, wes Glaubens oder Unglaubens sie auch sein mögen, ein Frohes Osterfest.

Michael Mannheimer, 4. April 2021

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