Beitrags-Archiv für die Kategory 'Erdogan'

Presseschau zur Wiederauferstehung des Osmanischen Reiches

Dienstag, 18. April 2017 7:00

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Erdogan hat die Re-Islamisierunt der Türkei abgeschlossen

Man kann das Rad der Geschichte sehr wohl zurückdrehen: Erdogan hat die Türkei wieder zu einem islamischen Staat gemacht - und damit die säkulare Revolution des türkischen Nationalhelden Atatürk annulliert. Und die Deutschlandtürken gaben seinen denkbaren knappen Sieg den Ausschlag:

Über 90 Prozent der sunnitischen Türken in Deutschland stimmten für Erdogan. Der Rest der hier lebenden Türken wird in der Türkei verfolgt und versagte Erdogan seine Stimme:

Kurden und Aleviten kämpfen seit Jahrzehnten um ihre ethnische und kulturelle Selbstbehauptung. Sie durften lange Zeit weder ihre Sprache sprechen noch ihre Religion ausüben.

Türkei führend in der religiösen Unterdrückung
nicht-islamischer 
Minderheiten

Doch die Türkei ist in einem weiteren Punkt führend und er islamischen Welt: In diesem ehemals überwiegend christlichen Gebiet (Byzanz) leben heute nur noch 0,2 Prozent Christen. Kein anderes islamisches Land hat damit sein Gebiet religiös gründlicher von "Ungläubigen" gesäubert als die Türkei - während sich die Türken hierzulande auf die Religionsfreiheit berufen, die sie  in ihrem eigenen Land versagen.

Erdogan:
Wir können jederzeit 100.000 Armenier zurück in ihre Heimat schicken

Der Gipfel türkischer Intoleranz und Aggression zeigte sich jedoch in einer Erdogan-Aussage, die dieser am 10. Februar 2008 in der Köln-Arena vor 20.000 Türkischstämmigen sagte:

  „Gegenwärtig leben 170.000 Armenier in unserem Land. Nur 70.000 sind türkische Staatsbürger, aber wir tolerieren die übrigen 100.000. Wenn nötig, kann es passieren, dass ich diesen 100.000 sagen muss, dass sie in ihr Land zurückgehen sollen, weil sie nicht meine Staatsbürger sind. Ich muss sie nicht in meinem Land behalten.“

Diese Aussage muss vor dem Hintergrund des ersten großen Genozids im 20. Jahrhundert gesehen werden, als die Türkei 1915/16 eineinhalb Millionen armenische Christen umgebracht hatte. ein Vorgang, der von der UN und den meisten westlichen Regierungen als klarer Völkermord bewertet, von der Türkei aber bis heute vehement bestritten wird. 

Gabriel (SPD):
Türkei weiterhin Anwärter für EU

Und die Politik und Medien machen bei diesem tödlichen Spiel mit. Der deutsche Außenminister Gabriel meinte gestern sogar, dass der EU-Beitritt der Türkei weiterhin  möglich sei (Quelle).

Bei solchen Politikern brauchen wir keine äußern Feinde. Der schlimmste Feind sitzt in unseren Parlamenten und Regierungen.

Michael Mannheimer, 18.4.2017

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JournalistenWatch, 17. April 2017

Die Wiederauferstehung des Osmanischen Reiches

In Gelsenkirchen zelebrierten zahlreiche Türken in einem Autokorso durch die Stadt den Ausgang des Referendums. Eingehüllt in Türkeifahnen skandierten sie Jubellieder auf Erdogan und die Türkei…(Quelle)

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Thema: Erdogan, Türkei und Islam, Türkei: Präsidiale Islamdiktatur durch Erdogan | Kommentare (18) | Autor:

Erdogan hat es geschafft: Die parlamentarische Republik Türkei ist Vergangenheit. Türkei nun eine islamische Präsidialdiktatur

Montag, 17. April 2017 10:24

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Erdogan hat, wie angekündigt,
die Demokratie mit ihren eignen demokratischen Mittel abgeschafft

Die parlamentarische Demokratie in der Türkei hat fast hundert Jahre überdauert. Sie hat Staatsstreiche überstanden und Kriege. Nun ist sie untergegangen und wird durch eine Ein-Mann-Diktatpur ersetzt. Nicht anders kann jenes Gebilde genannt werden, das Erdogan durch das gestrige Referendum angestrebt und gewonnen hat. 

Das Referendum gibt Erdogan nun die Macht eines islamischen Kalifen. Nichts geht mehr gegen ihn. Es war nur scheinbar demokratisch. In Wirklichkeit hatte die gestrige 
Wahl nichts mehr mit Demokratie zu tun. Denn Erdogan hatte seinen gesamten Staatsapparat eingesetzt für seine Abstimmungserfolg: Alle Zeitungen und sonstigen Medien mussten für seine Ziele werben. Wer es nicht tat, landete im Gefängnis. 

Die neue Verfassung stattet ihn mit Befugnissen aus, wie sie selbst Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk  niemals hatte. Erdogan kann in dem neuen System das Parlament nach Belieben auflösen. Er ist von dem Gebot zu parteipolitischer Neutralität entbunden und darf zwölf von 15 Verfassungsrichter selbst bestimmen. Das Amt des Premiers wird abgeschafft. Damit ist das türkische Verfassungsgericht ein Gericht von Gnaden des neo-osmanischen Despoten und als oberste Gerichtsbarkeit eine justizielle Farce. 

Die kommende Bundestagswahl hat frappierende Ähnlichkeiten mit der  illegitimen gestrigen Wahl in der Türkei

Viel anders sieht es übrigens bei uns auch nicht aus: die Medien sind vollständig auf Seiten Merkels. Ihre Politik wird glorifiziert, auch noch so berechtigte und alarmierende Kritik an ihr und ihren demotischen Regierungsstil werden unterdrückt. Kritiker bekommen Strafbefehle, müssen sogar teilweise ins Gefängnis.

Und kritische Journalisten verlieren auch in Deutschland ihren Job. Daher wird auch die kommende Bundestagswahl keine echte demokratisch Entscheidung mehr sein. Denn wie Erdogan hat auch Merkel den gesamten Staatsapparat für ihre Politik und Wiederwahl eingesetzt. die meisten Bürger haben keine validen Informationen - und wählen das, was ihnen als "alternativlos" dargeboten wird:

In einem Trommelfeuer nicht enden wollender  Denunzierungen aller Merkelkritiker, allen voran der AfD und in einer Rund-um-die-Uhr-Dauerpropaganda für die kriminelle Immigrationsp0litik der schlimmsten Kanzlerin seit Adolf  Hitler findet sich der durchschnittliche Deutsche nicht zurecht und wählt das, was er schon immer gewählt hat: Die Altparteien. Und damit die Abschaffung und das Ende Deutschlands als christlich-abendländische Nation. 

Wenn Medien und Politik vor einem Rechtsruck in Europa warnen, so ist das eine Farce und ein reines, aber höchst wirksames Ablenkungsmanöver: Denn in Wirklichkeit ist die größte Gefahr für Europa die von Linken und längst auch den bürgerlichen Parteien vorangetriebene Islamisierung, die nun durch die Türkei mit Volldampf fortgeführt werden wird. 

Die sogenannten "rechten" Bewegungen Europas sind die einzigen Kräfte, die diese Islamisierung aufhalten wollen. Und damit sind sie in Wahrheit die wahren Freiheitskämpfer des Abendlandes und die einzigen Bewegungen, die das Erbe Europas als eines freien und aufgeklärten Kontinents retten und bewahren wollen.

Schonungslose Analyse und Kritik an der gestrigen Wahl im SPIEGEL

Das bemerkenswerteste am folgenden Spiegel-Artikel ist, dass dieses linksfaschistoide Blatt über den gestrigen Wahlerfolg so schonungslos berichtet, als käme dieser Bericht von uns Islamkritikern (s.u,)

Daran sieht man, dass die Intelligenz in den Medien keinesfalls ausgestorben ist. Sie wird nur instrumentalisiert - und zwar im Dienste Merkels und der sie unterstützenden globalistischen Kräfte.

Warum der SPIEGEL nun so schonungslos berichtet, mag uns gleichgültig sein. Er, das Frontblatt deutscher Linker, kann das türkische Desaster nicht mehr ungeschehen machen. Und er hat einiges dafür getan, dass es überhaupt so weit kommen konnte. Als Erdogan das türkische Militär entmachtete, stand der Spiegel hinter Erdogan und feierte dieses Schritt als alt der Demokratie. Obwohl er wusste, dass das Militär der einzige Garant der Türkei für das säkulare Erbe war.

Jetzt gilt es, die Türkei aus allen westlichen Orgaisationen zum entfernen

Die Konsequenz muss nun lauten: Raus mit der Türkei aus EU und NATO. Beendigung aller Sonderrechte für die Türkei im Zusammenhang eines Anwärterstaats für die EU. Sofortige Beendigung aller Waffenlieferungen an die Türkei im Zusammenhang mit den gesetzlichen Bestimmungen, wie sie für befreundete Staaten gelten. Denn man darf gewiss sein: alle westlichen Waffen werden über die Türkei in den Händen des IS und al-Nusra landen. Mit beiden Terrororganisationen arbeitet Erdogan seit Jahren zusammen. 

Die Wahl in der Türkei hat aber auch ihre guten Seiten: Niemand kann nun mehr allen 
Ernstes die Türkei als Mitglied der europäischen Union wünschen, ohne selbst in Gefahr zu geraten, als Unterstützer eines diktatorischen Systems gesehen zu werden. Und der Rauswurf der Türkei aus der NATO rückt mit dieser Wahl deutlich näher. Ebenso die Rückführung von Millionen Türken in ihre türkische Heimat.

Diese sind in Deutschland eh nie angekommen. Und fühlen sich - alle Umfragen bestätigen dies - auch in der vierten Generation der Türkei näher als Deutschland. 

Michael Mannheimer, 17.4.2017

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Aus: DER SPIEGEL, Montag, 17.04.2017 

Erdogans Zittersieg: Das Ende der türkischen Republik

Das knappe Ja der türkischen Wähler markiert einen Wendepunkt: Die parlamentarische Demokratie wird durch einen Ein-Mann-Staat ersetzt. Europa muss darauf reagieren - mit zwei konkreten Schritten. [...]

Thema: Demokratie, Erdogan, Tuerkei und Türkentum, Türkei und Islam, Türkei: Präsidiale Islamdiktatur durch Erdogan | Kommentare (42) | Autor:

Erdogan im Herrscherwahn eines Adolf Hitler

Mittwoch, 12. April 2017 6:00

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Auszug

"Man darf vermuten: Der Vater der modernen Türkei, der Reformator und erste Präsident Mustafa Kemal Atatürk (1881-1938) würde im Grabe rotieren, wenn es möglich wäre. Sein aktueller Nachfolger hat nicht den Scharfblick Atatürks, der erkannt hatte:

„Diese Hirtenreligion eines pädophilen Kriegstreibers (Mohammed) ist der größte Klotz am Bein unserer Nation“.

Atatürks Erkenntnis hat den Allahfrömmling Erdogan nicht erreicht. Dieser neigt - so wirkt es jedenfalls - zur Nabelschau und praktiziert gern das Ignorieren historischer Entwicklungen und Fakten."

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Autor: Thomas K. Luther, 12.4.2017

Erdogan im Herrscherwahn

Essay aus dem Buch: ISLAM – Das System der Gestrigen

Der türkische Führer Recep Tayyip Erdogan (*1954), der als Straßenjunge im alten Istanbuler Hafenviertel aufwuchs, war schon in seiner Jugend stark vom Koran beeindruckt. Wegen seiner Frömmigkeit wurde er „Koran-Nachtigall“ genannt. Den derzeitigen „Kosenamen: Türken-Adolf“ hat er ebenfalls redlich verdient, weil seine Nazi-Methoden an Aktionen des braunen Österreichers erinnern. [...]

Thema: Erdogan, Islam- u. Systemkritiker (Namen, Beispiele, Zitate), Türkei und Islam, Zitate zum Islam | Kommentare (49) | Autor: