Beitrags-Archiv für die Kategory 'Indonesien u.Islam'

Wie das einst moderate Indonesien unter der Regie Saudi-Arabiens auf radikal-islamischen Kurs gebracht wird

Samstag, 18. Juli 2015 12:00

indonesien

Ich war oft in Indonesien. Insgesamt habe ich über ein Jahr in diesem Land gelebt. Die Menschen waren eigentlich ganz tolerant - bis  der politische Islam, gesteuert aus Saudi-Arabien, immer tiefer wie ein Krebsgeschwür in das Leben der Menschen eingriff. Bereits Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts konnte ich mit eigenen Augen beobachten, wie junge indonesische Männer mit riesigen Soundblastern in die öffentlichen  Busse und Züge eindrangen und radikal-islamische Reden, gesteuert von Saudi-Arabien, über Kassetten abspielten mit einer Lautstärke, dass jedes privates Gespräch unmöglich war. Mittlerweile - 20 Jahre später - werden auch in Indonesien Schwule gnadenlos verfolgt und kommen ins Gefängnis. Zwischenzeitlich gab es die beiden verheerenden Anschläge in Bali, denen hunderte "ungläubige" Europäer zum Opfer fielen. Die Trauminsel Bali wurde von den indonesischen Dschihadisten nicht ungefähr ausgewählt: Hatten sich doch dort jene Hinduisten zurückgezogen, die sich während der durch arabische Händler und Soldaten durchgeführten Zwangs-Islamisierung nicht zum Islam bekennen wollten. Mit einem Schlag konnten die indonesischen Dschihadisten damit nicht nur Europäer, sondern auch die ebenfalls als "ungläubig" geltenden balinesischen Hindus getötet werden. Mittlerweile gibt es 17.900 Artikel zur mörderischen Islamisierung Indonesiens allein aus den letzten 10 Jahren. Fazit: Der Islam hat längst einen Weltkrieg gegen alle Nichtmoslems begonnen. Dies wird Moslems von Allah und Mohammed an über 2.000 Stellen des Koran und der Sunna befohlen.

Michael Mannheimer, 14.7.2015

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Juli 2015

Die schleichende Islamisierung Indonesiens

In Indonesien wird zurzeit der Fastenmonat Ramadan begangen; knapp neunzig Prozent des 250-Millionen-Volks sind Muslime. Und es finden die ersten Informationsseminare für Unternehmer zu einem neuen Halal-Gesetz statt, das Ende 2014 verabschiedet wurde und 2017 in Kraft treten soll. Halal ist das arabische Wort für „erlaubt“ oder „zulässig“, es bezeichnet die Muslimen gestatteten Speisen und Getränke. Wenn das Gesetz tatsächlich wie verabschiedet umgesetzt werden sollte, wird Indonesien, das sich lange Zeit zu Recht als Vorbild für einen toleranten Islam verstanden hat, schärfere Halal-Gesetze haben als viele arabische Länder.

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Thema: Indonesien u.Islam | Kommentare (29) | Autor:

Weltweite Islamisierung: Indonesien prüft – schariakonform, aber menschenrechtswirdig – Jungfräulichkeit seiner Politessen

Donnerstag, 20. November 2014 12:55

Indonesia Sharia Law

Oben: Unter saudisch-islamischer Indoktrination hat das einst liberale Indonesien in Teilen seiner Landes bereits die barbarische (öffentliche) Prügelstrafe eingeführt. Werden Handabhacken, Augenaustechen und öffentliche Enthauptungen dort ebenfalls bald eingeführt?

Indonesien war einmal eines der liberalsten islamischen Staaten weltweit. Der Grund lag in seiner buddhistisch-hinduistischen Vergangenheit. Islamisch wurde das Inselarchipel, als die Araber in Indonesien einfielen und es teilweise mit falschen Angaben zur islamischen Religion, teilweise auch mit militärischem Eingreifen (zwangs-)islamisierten. Jene hinduistischen Einwohner, die sich nicht zum Islam bekehren wollten und der Verfolgung durch Muslime entkommen wollten versammelten sich in Bali (Hinduismus: 92,4 %,Islam: 5,6 %,Christen: 1,4 %,Buddhisten: 0,6 %). Diese Insel ist die einzige Region außerhalb Indiens, Nepals und Mauritius' mit einer hinduistischen Bevölkerungsmehrheit. Nicht von ungefähr suchten sich die sunnitischen Moslems Indonesiens diese Insel für ihre beiden Attentate 2002 und 2005 aus, bei denen 228 Menschen - viele davon "ungläubige" Australier und balinesische Hindus -  durch Bomben sunnitischer Terroristen aus dem Umfeld der radikal-islamischen Organisation Jemaah Islamiyah getötet wurden. Seit den 80er Jahren des 20.Jahrhunderts wird Indonesien von Saudi-Arabien auf den streng-islamischen Kurs des saudischen Wahabismus gebracht. Die Insel wurde seitdem intoleranter und öffnete sich immer mehr der sunnitischen Scharia. Immer mehr indionesische Frauen tragen Kopftücher oder Schadors, und es kommt mittlerweile sogar zu öffentlichen Auspeitschungen. Nun berichten Medien, dass Indonesien - schariakonfrom und menschenrechtswidrig - seine Politessen auf deren J7ungfräulichkeit hin überprüft! (MM)

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Indonesiens Politessen: Ein Wunder, dass sie ohne Kopftuch rumlaufen dürfen

Das wäre mal das passende Ort, um die ungeliebten linken Feministinnen und Aktivistinnen aller Welt hinzuschicken, damit sie dort Entwicklungshilfe leisten und ihre linke Gutmenschlichkeit bis zum Äußersten auskosten. Nur leider könnte so ein Vorhaben an ihre Junfräulichkeit scheitern. Indonesien würde sie nicht mal als Klo-Tanten aufnehmen. So viel von der Wertschätzung für solche abendländischen Aktivisten-Weiber im Orient. Dort gelten nämlich solche Standards:

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Thema: Araber - ihre Rolle im Islam, Dschihad - Der ewige Krieg des Islam gegen "Ungläubige", Frauen und Islam, Geschlechter-Apartheid Islam, Indonesien u.Islam, Scharia - das barbarische Gesetz des Islam | Kommentare (4) | Autor:

Das buddhistische Weltwunder Borobudur

Montag, 24. Januar 2011 0:08

Die sagenhafteTempelanlage Borobudur in Java gilt als der größte buddhistische Tempel südlich des Äquators - und als der älteste in Südostasien

Text und Fotos: Michael Mannheimer

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Borobudur 1999

Er muß sich gefühlt haben wie ein halbes Jahrhundert später der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann, als er auf die ersten Überreste des sagenhaften Troja stieß: beglückt und berauscht, ungläubig und voller Erstaunen zugleich.

So wie diese griechische Stadt galt die buddhistische Tempelanlage Borobudur auf Java, Indonesien, über Jahrhunderte als Mythos, nicht wirklich existent, besungen nur in den Mythen und mündlichen Überlieferungen der Völker.

Doch als im Jahre 1814 Sir Stamford Raffles (Bild links), der damalige britische Gouverneur auf Indonesien, selbst ein vielseitig wissenschaftlich interessierter Mann, von der legendenumrankten Tempelanlage erfuhr, machte er sich sogleich auf den Weg, das Geheimnis Borobudurs zu lüften. Unweit der Stadt Yogjakarta, Zentraljava, am Fuße des mächtigen Vulkans Merapi, entdeckte er schließlich die Stelle, an der er den Borobudur mit großer Wahrscheinlichkeit vermutete.

Mit über 200 javanischen Arbeitern grub er sich Schicht um Schicht durch mannhohes Gestrüpp und eine meterdicke Lavadecke, bis er, gleichsam einer buddhistischen Erleuchtung, auf die oberste Stupa der Tempelanlage stieß. Es war die Geburtsstunde einer archäologischen Sensation - der Borobudur - der Welt größtes buddhistisches Baudenkmal, erblickte nach einem Jahrhunderte währenden Schlaf das Licht der Welt. [...]

Thema: Archäologie, Aufklärung, Buddhismus, Ethnologie, Indonesien u.Islam | Kommentare (2) | Autor:

Indonesien: Verbotene Jagd auf den größten Flughund der Welt

Sonntag, 23. Januar 2011 22:54

Pteropus Vampyrus, der seltenste Flughund der Erde, kurz vor seinem Tod durch das Messer des indonesischen Fängers (Foto: Michael Mannheimer)

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Vom Absturz bedroht: Über die Jagd auf den größten Flughund der Welt

Text und Fotos:  Michael Mannheimer

 Pangandaran, 1999

Mit seinen weißen Stränden, den allmorgendlich von Aktivität und Hektik geprägten Märkten und den zahlreichen Warungs,  den typischen indonesischen Imbißständen, ist Pangandaran eigentlich ein ganz normales Fischerdorf wie Tausende andere auch an den endlosen Küsten Indonesiens. [...]

Thema: Ethnologie, Indonesien u.Islam, Natur und Umwelt | Kommentare (5) | Autor:

Indonesiens letzte Waldmenschen

Sonntag, 9. Januar 2011 16:38

Die Deutsche Ulrike von Mengden kämpft seit über 30 für das Überleben der Orang Utans. Deren Lebensraum wird durch rücksichtlose Waldrodung und gezielte Jagd auf unsere nächsten tierischen Verwandten immer mehr bedrängt. Längst sind die "Waldmenschen" - so die wörtliche Bedeutung von "orang utan" auf indonesisch - vom Aussterben bedroht.

Text und Fotos von Michael Mannheimer

Ulrike von Mengden, Jakarta 1999

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Jakarta, August 1999

„Sie können ruhig „Alter Affe“ zu mir sagen. Für mich ist das eine Ehre“, mit diesen Worten und einem Lächeln auf ihren Lippen betritt Ulrike von Mengden ihre Terrasse in der Abteilung für Menschenaffen des Zoos Ragunan, Jakarta. Auf ihren Armen trägt sie Bella, ein 2 ½ jähriges Orang Utan Baby, das sich fest und hilfesuchend an seine Ersatzmutter klammert. „Fragen Sie mich ruhig, was Sie wollen. Nur fragen Sie mich nicht nach meinem Alter“, meint Mengden scherzend, während sie auf der Terrasse Platz nimmt. Sie greift zu einem Glas, füllt es mit frischem Orangensaft und gibt es dem Baby zu trinken. „Bella gefällt mir gar nicht. Seit einigen Tagen ist sie völlig apathisch und verläßt ihren Käfig überhaupt nicht mehr.“

Bella ist einer von derzeit 32 Orang Utans, die sich in der Obhut Mengdens befinden. „Auch eines der Opfer“, bemerkt sie lakonisch, während sie Bella den Orangensaft schluckweise verabreicht. Was sie mit dem Wort „Opfer“ meint, muß in Indonesien niemandem erklärt werden. [...]

Thema: Ethnologie, Indonesien u.Islam, Natur und Umwelt | Kommentare deaktiviert für Indonesiens letzte Waldmenschen | Autor: